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Domaine Cordier Père et Fils : Viré-Clessé Village "Vieilles Vignes" 2024
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Viré-Clessé Village "Vieilles Vignes" 2024 vom Domaine Cordier Père et Fils
Verkostung
Farbe
Dieser Weißwein zeigt sich in einem strahlenden Blassgold mit zarten goldenen Reflexen und schöner Brillanz.
Nase
Sehr ausdrucksstark, offenbart das Bukett Aromen von Obstgartenfrüchten wie weißem Pfirsich und Birne, verwoben mit Noten von Zitrusfrüchten und weißen Blüten wie Akazie. Eine kreidige Mineralität unterstreicht das Ganze, bisweilen bereichert durch feine Anklänge exotischer Früchte.
Gaumen
Am Gaumen zeigt sich eine üppige, samtige Textur, die von einer feinen Säurestruktur perfekt ausbalanciert wird. Der Mund entfaltet köstliche fruchtige Noten, getragen von einer bemerkenswerten mineralischen Spannung, die sich bis in ein langes, von Zitrusnoten geprägtes Finale zieht.
Weinpairing
Dieser Wein harmoniert vortrefflich mit Meeresfrüchten wie Muscheln oder edlen Fischsorten. Ebenso begleitet er auf beeindruckende Weise weißes Fleisch in Sahne-Pilz-Saucen sowie gereifte Käsesorten wie Ziegenkäse oder Comté.
Service und Lagerung
Um diesen Wein aus Burgund voll zu genießen, empfiehlt sich eine Serviertemperatur zwischen 11 und 13 °C. Er kann bereits in seiner Jugend wegen seiner Frische genossen werden, wird sich im Keller jedoch bis etwa 2034 weiterhin positiv entwickeln.
Die Eleganz eines großen Chardonnay aus Viré-Clessé vom Domaine Cordier Père et Fils
Das Weingut
1945 im Herzen des Dorfes Fuissé im Mâconnais in Burgund gegründet, ist das Domaine Cordier Père et Fils eine unumgängliche Referenz der Region. Heute von Christophe Cordier geleitet, betreut dieses Familienweingut einen zersplitterten Rebbestand von 31,5 Hektar, verteilt auf mehr als 120 Parzellen. Ausschließlich dem Chardonnay gewidmet, zeichnet sich das Weingut durch seinen hohen qualitativen Anspruch, die Handlese sowie den entschlossenen Übergang zum biologischen Anbau und zur Biodynamie aus und bringt so die Quintessenz seiner Terroirs zum Ausdruck.
Der Weinberg
Die Trauben stammen von einer kleinen, etwa ein Hektar großen Parzelle innerhalb der Appellation Viré-Clessé. Diese 40 bis 60 Jahre alten Reben gedeihen auf 240 bis 270 Metern Höhe an steinigen, ton-kalkhaltigen Hängen mit Süd- und Ostausrichtung. Der Weinberg wird nach den Prinzipien des biologischen Anbaus und der Biodynamie bewirtschaftet. Die Bodenbearbeitung erfolgt mit Pferden, um Verdichtungen zu vermeiden, und die Reben werden nach einem speziellen Bogenschnitt geführt, um die Erträge zu kontrollieren.
Vinifikation und Ausbau
Die Entstehung dieses Viré-Clessé beginnt mit einer Handlese, gefolgt von einer sorgfältigen Selektion. Die ganzen Trauben werden schonend gepresst, bevor sie per Schwerkraft in geeignete Kellerräume überführt werden. Die Gärung setzt auf natürliche Weise durch einheimische Hefen ein. Anschließend reift der Wein 8 bis 10 Monate auf der Feinhefe in neutralen Eichenfässern, mit begrenztem Bâtonnage, um seine Spannung zu bewahren. Abschließend ruht er etwa 4 Monate im Edelstahltank, bevor er leicht filtriert und ohne Schönung abgefüllt wird.
Rebsorte
Chardonnay (100 %)





