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Sandrone Luciano : Aleste 2022
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zur Cuvée Aleste 2022 von Sandrone Luciano
Verkostung
Farbe
Dieser Wein zeigt ein schönes, leuchtendes Rubinrot von mittlerer bis tiefer Intensität.
Nase
Das Bouquet ist ausgesprochen intensiv und offenbart Aromen von Kirsche und Himbeere, verwoben mit Anklängen an Unterholz, Mineralik, frische Gewürze und holzige Nuancen.
Gaumen
Robust und strukturiert zugleich, bewahrt der Gaumen große Eleganz ohne jede Schwere. Zunächst dominieren rote Früchte, gefolgt von würzigen und holzigen Noten. Die kraftvollen Tannine erfordern noch etwas Geduld, bis sie vollständig eingebunden sind. Der Abgang hallt lange nach, mit Noten von roten Früchten und Graphit, getragen von einem ausgeprägten Tanningerüst.
Weinpairing
Diese Cuvée ist ein wunderbarer Begleiter zu reichhaltigen, geschmorten Fleischgerichten wie Ossobuco, gebratener Ente mit Feigen oder Wildgerichten. Ebenso harmoniert sie perfekt mit lange gereiftem Käse wie Parmesan oder Castelmagno.
Servieren und Lagerung
Der Jahrgang 2022 ist wie geschaffen für eine lange Reifung und lässt sich bis etwa 2045 trinken. Für optimalen Trinkgenuss empfiehlt es sich, ihn nicht vor 2026 zu öffnen.
Ein außergewöhnlicher Barolo von Sandrone Luciano aus dem Herzen des Piemonts
Das Weingut
Das 1978 offiziell von Luciano Sandrone gegründete Weingut ist eine feste Größe im Piemont. Nach den Anfängen in einer Garage im Jahr 1977 hat es sich an die Spitze seiner Appellation emporgearbeitet. Heute, nach dem Tod des Gründers, leiten seine Tochter Barbara, sein Bruder Luca und seine Frau Mariuccia das Weingut. Mit Leidenschaft betreuen sie rund 27 Hektar Rebfläche zwischen der Langa und dem Roero und pflegen einen unverwechselbaren Stil, der Tradition und Moderne auf brillante Weise vereint.
Der Weinberg
Die Trauben stammen ausschließlich vom berühmten historischen Hügel Cannubi Boschis in der Gemeinde Barolo. Die seit 1985 vom Weingut bewirtschaftete Parzelle profitiert von einer günstigen Südostausrichtung. Die Reben gedeihen auf Böden aus mäßig kompaktem Mergel – einem Terroir, das dafür bekannt ist, dem Wein große Eleganz und eine schöne Transparenz zu verleihen.
Der Jahrgang
Das Jahr 2022 war von der Widerstandsfähigkeit der Reben gegenüber den klimatischen Bedingungen geprägt. Nach einem trockenen Herbst und Schneefällen im Dezember zeigte sich der Winter mild und trocken, unterbrochen von einer kurzen Kälteperiode. Der Frühling brachte wohltuenden Regen, bevor eine heiße, trockene Phase einsetzte. Glücklicherweise sorgten kühle Nächte für einen Temperaturausgleich. Die Reifung beschleunigte sich, sodass die Lese rund zwei Wochen früher als üblich stattfand, zwischen dem 26. September und dem 6. Oktober. Die Beeren waren zwar kleiner, erwiesen sich jedoch als vollkommen gesund und in Säure und Frucht perfekt ausgewogen.
Vinifikation und Ausbau
Bei dieser Cuvée setzt die Gärung spontan durch indigene Hefen ein. Mazeration und alkoholische Gärung erfolgen in offenen Edelstahltanks, gefolgt von einem vollständigen biologischen Säureabbau. Anschließend reift der Wein in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche. Abschließend ruht dieser italienische Wein weitere 18 Monate auf der Flasche, bevor er in den Handel kommt.
Rebsorte
100 % Nebbiolo


