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Weine aus Châteauneuf-du-Pape

Die Weinbauregion Chateauneuf-du-Pape mit ihren exzellenten Rotweinen liegt im südlichen Rhônetal in Südfrankreich. Im Jahr 1932 wurde Chateauneuf-du-Pape zur ersten anerkannten Appellation...mehr anzeigen

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Famille Perrin : Les Sinards 2018
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Xavier Vignon : Châteauneuf-du-Pape 2019
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Xavier Vignon : Châteauneuf-du-Pape 2017
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Châteauneuf-du-Pape – König der südlichen Rhône

Keine andere Appellation hat das Gesicht der südlichen Rhône so sehr geprägt wie das legendäre Châteauneuf-du-Pape. Erste schriftliche Belege, die auf die Kultivierung von Weinreben schließen lassen, gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Schon damals erkannte man in der Verbindung aus einzigartigen Kieselböden und mediterranem Klima ein enormes Potenzial. Noch heute genießen die Weine der Appellation Weltruf – und das völlig zurecht.

Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape, einzigartig und außergewöhnlich

Auf eine lange Weibaugeschichte blicken nahezu alle Appellationen Frankreichs zurück, jedoch kann nur eine einzige von sich behaupten, päpstlichen Ursprungs zu sein. Eng verbunden mit der Geschichte von Châteauneuf-du-Pape ist die Stadt Avignon, welche bis in das 15. Jahrhundert hinein als Sitz der Päpste diente. Eigene Weinberge sollten damals einen Wein für Empfänge und den privaten Genuss liefern. Auf der Suche nach geeignetem Land für die Kultivierung von Weinreben wurde man schnell nördlich von Avignon rund um das kleine Dorf Châteauneuf fündig. Schon früh wurde der dort erzeugte Wein als „Vin du pape“ bezeichnet. Im 19. Jahrhundert wurde, auf Initiative des einflussreichen Regionalpolitikers Joseph Ducos, die Region von „Châteauneuf Calcernier“ in „Châteauneuf-du-Pape“ umbenannt. Heute verweisen neben dem Namen auch die auffälligen Flaschen auf die päpstliche Geschichte – Eine Papstkrone und die Schlüssel Petri zieren das Glas vieler Flaschen Châteauneuf-du-Pape.

Appellation Chateauneuf du Pape
© Domaine des Sénéchaux

 

Das Jahr 1936 gilt als besonderer Meilenstein in der Geschichte des Châteauneuf-du-Pape: Das Gebiet erhielt als erste Weinherkunft Frankreichs den Titel einer Appellation d´Origine Contrôlée (AOC). Damit wurden schon früh geregelt, welche Eigenschaften ein Wein aus der Region erfüllen muss, um tatsächlich den Namen „Châteauneuf-du-Pape“ auf dem Etikett tragen zu dürfen.  Maßgeblich beeinflusst hat diese Entwicklung die Winzerlegende Baron Pierre Le Roy de Boiseaumarié, der im Châteauneuf-du-Pape tatkräftig an der Entwicklung des AOC-Systems mitgewirkt hat. Bereits im Jahr 1923 gründete man unter seiner Obhut einen Verband, der die Herkunft Châteauneuf-du-Pape schützen sollte. Heute sind in der AOC über 3100 Hektar mit Reben bestockt. Damit zählt die Appellation zu den größeren Herkünften des Rhônetals.

 

Terroir und Vinification bei Châteauneuf-du-Pape

Das nahgelegene Mittelmeer hat bereits zu Zeiten des avignonesischen Papsttums den Weinbau positiv beeinflusst. Warme, teils heiße Sommer und milde Winter brachten schon vor 700 Jahren hervorragende Bedingungen für den Weinbau an der südlichen Rhône. Doch nur in der Appellation Châteauneuf-du-Pape vereint sich das Klima mit außergewöhnlichen Böden aus Rollkiesel, welche die Wärme des Tages speichern und nach und nach an die Rebe abgeben. Unter dieser Schicht aus kostbaren Kieseln wird der Boden im Châteauneuf-du-Pape von Kalkstein und Lehm geprägt. Um wichtige Nähstoffe und Wasser zu erreichen, welche erst in diesen Schichten gespeichert werden können, müssen die Reben bis zu drei Meter tief wurzeln – ein Kraftakt, der sich lohnt. Trotz heißer Sommer und wenigen Niederschlägen können während der Weinlese im Herbst so stets Trauben von herausragender Qualität gelesen werden. 

 

Appellation Chateauneuf du pape
© Domaine de La Vieille Julienne

 

Ebenso charakteristisch für das Châteauneuf-du-Pape ist die Gobelet-Erziehung der Reben. Diese Erziehung in Form eines Kelchs erfordert kein zusätzliches haltgebendes Drahtrahmensystem. Der Boden wird somit kaum belastet, gleichzeitig wird durch den geringen Abstand zwischen Trauben und Rollkiesel die gespeicherte Wärme hervorragend an die Reben abgegeben. Durch tiefe Wurzeln und den enormen Umfang des Rebholzes trotzen die Stöcke auch dem Einfluss des Mistrals, welcher in der Region für starke Nordwinde sorgt.

 

Ein Blick auf Weinberg & Rebsorte des Châteauneuf-du-Pape

Auf eine einzige Rebsorte konnte man sich in der Region zwischen Avignon und Orange noch nie einigen. Zwar gilt die Appellation als französische Heimat der Grenache, jedoch sind bis zum heutigen Tag 13 Rebsorten (rot und weiß) für die Bereitung eines Châteauneuf-du-Pape zugelassen. So werden neben einigen unbekannteren autochthonen Rebsorten auch die klassischen Sorten Syrah, Mourvèdre, Carignan und Cinsault in den Weinbergen angebaut. Früher standen die Rebsorten meist zusammen in einem Weinberg und wurden gemeinsam verarbeitet. Auch heute findet man noch rote Châteauneuf, die einen Anteil Weißwein enthalten. Die enorme Vielfalt gibt den Weingütern auch die Möglichkeit, die Feinheiten des Terroirs bestmöglich herauszuarbeiten, da die Winzer selbst entscheiden können, welche der Rebsorten am besten zu den jeweiligen Bodenstrukturen passt. 

Die manuelle Selektion der Trauben im Weinberg ist ein wichtiger Arbeitsschritt. Nur so kann sichergestellt werden, dass nur die besten Trauben für die Bereitung eines Châteauneuf-du-Pape verwendet werden. Die Erträge werden bereits im Laufe der Reifeperiode auf unter 35 Hektoliter pro Hektar reduziert, um die Konzentration von Aromen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen in den kostbaren Beeren auf ein Maximum zu steigern.  Neben den vollmundigen, kraftvollen und fruchtbetonten Rotweinen entstehen so auch einige saftige Weißweine, meist aus den Rebsorten Grenache Blanc, Roussanne und Clairette. Rote Châteauneuf-du-Pape zeichnen sich in den ersten Jahren nach der Abfüllung jedoch nicht nur durch die charakteristische jugendliche, oftmals auch opulente Frucht aus, sondern auch durch das Potenzial, über viele Jahre reifen zu können. Große Weine der Appellation können mindestens 20 Jahre gelagert werden. Dann zeigt sich die wahre Kraft des Châteauneuf: Feine rote, würzige Frucht und Aromen von Tabak und Dörrobst. Ein kraftvoller Châteauneuf reift so zu einem äußerst eleganten und seidigen Wein, der auf Anhieb fasziniert.

 

Châteauneuf-du-Pape, Hüter des päpstlichen Erbes

Ein Weingut, das diesen Stil seit jeher bewahrt ist Château de Beaucastel. Das perfekte Abbild des Terroirs der Appellation Châteauneuf-du-Pape schafft die Domaine jedes Jahr auf neue mit dem Wein Hommage à Jacques Perrin,  dessen Cuvée zu großen Teilen aus der Rebsorte Mourvèdre besteht. Präsent, kraftvoll und dennoch außerordentlich elegant, diese Beschreibung wird dem Wein wohl am ehesten gerecht. Mehrfach wurde die Hommage à Jacques Perrin von Robert Parker mit den magischen 100/100 Punkten ausgezeichnet. Auch Weißweine werden von Château de Beaucastel im Châteauneuf-du-Pape erzeugt, vornehmlich aus der autochthonen Rebsorte Roussanne. Reife, gelbe Früchte prägen diesen Wein, der trotz seines vollen Körpers saftig und frisch am Gaumen steht.

 

 

Appellation Chateauneuf du pape
© Château de Beaucastel

 

Auch andere Weingüter wie die Domaine du Vieux Télégraphe, Château la Nerthe, das legendäre Château Rayas oder einer der Starwinzer der nördlichen Rhône, Michel Chapoutier, erzeugen in Châteauneuf-du-Pape  außergewöhnliche Weine. Meist werden diese mit einer ausgiebigen Lagerzeit in großen und kleinen Holzfässern nach mindestens zwei Jahren Reife auf die Flaschen gezogen. Dann beginnt die wunderbare Entwicklung:  Von rassiger Jugendlichkeit hin zu nobler Reife. Es ist auch deswegen immer eine Freude, einen Châteauneuf in all seinen Reifestufen zu verkosten.

 

Ein Wein, hunderte Geschmäcker, Châteauneuf-du-Pape

Egal ob jung oder bereits gereift – Ein Châteauneuf-du-Pape passt hervorragend zu einer ganzen Bandbreite an Speisen. Ein junger Châteauneuf begleitet beispielsweise hervorragend aromatische Fleischgerichte mit Kräutern der Provence. Eine Lammschulter auf dem Grill mit sommerlichem Gemüse passt ebenso gut, wie ein klassisches Rinderfilet aus dem Ofen. Reifere Châteauneuf können zu Wild- und Schmorgerichten gereicht werden, beispielsweise zu einer Rehkeule oder einem Hirschragout.
Die feinen Weißweine der Region eignen sich gut dazu, mit kräftigeren Fischgerichten und cremigen Saucen wie einer klassischen Beurre Blanc serviert zu werden. Oder genießen Sie einen Châteauneuf-du-Pape ganz einfach als Solist - auch so kann er außerordentlichen Genuss bereiten.

Das Châteauneuf-du-Pape bring außergewöhnliche Weine hervor, die seit hunderten von Jahren zu den großen Weinen dieser Welt gehören. Und auch in Zukunft wird sich an dieser besonderen Stellung wohl nichts ändern, denn die Winzer der Region halten an dem einzigartigen Stil fest, der seit jeher als Sinnbild für große Weine der südlichen Rhône steht. Entdecken Sie mit uns dieses einzigartige Schmuckstück der französischen Weinlandschaft!

1.8.1