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Domaine Faiveley

Faiveley ist bereits seit 1825 im Burgund etabliert (Côte de Nuits und Côte de Beaune). Die Familie hat die Domäne nach und nach erweitert und besitzt heute Parzellen in den besten Premier Cru...mehr anzeigen

Artikel (209)
"Domaine Faiveley : Chambolle-Musigny 1er cru ""La Combe d'Orveau"" 2000"
810 CHF inkl. MwSt.
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Domaine Faiveley: Ein Leuchtturm des Burgunds

Eine großartige Vielfalt an Terroirs und Crus, eine stets außergewöhnliche Qualität sowie eine grenzenlose Leidenschaft für die Erzeugung von einzigartigen Weinen – all das zeichnet die Domaine Faiveley aus Nuits-Saint-Georges an der Côte de Nuits aus. Eine Geschichte von großen Burgundern und großen Persönlichkeiten…

Der Aufstieg einer Familiendynastie

Knapp 200 Jahre ist es nun schon her, dass Pierre Faiveley ein kleines Weinhandelshaus im Herzen der Weinregion Burgund gegründet hat. Ursprünglich war Pierre Schuhmacher und dieser Tätigkeit ging er auch bis Ende der 1840er Jahre nach. Doch nach und nach wuchs das Unternehmen „Joseph Faiveley“ im kleinen Dort Nuits-Saint-Georges. Schließlich konnte sich Pierre ganz auf den Handel mit feinen Weinen konzentrieren, die er als Fassweine bezog, um sie unter dem Namen der Domaine zu verkaufen. Sein Sohn, Joseph Faiveley, weitete das Geschäft aus. In der Zeit von Napoleon III. florierte die französische Wirtschaft und eine liberale Handelspolitik ermöglichte den Export der Weine nach Belgien und in die Niederlande. 1873 erwarb das Unternehmen schließlich mehrere Weinberge an der Côte de Nuits und der Côte de Beaune, darunter die Monopollage Corton Clos des Cortons, eine großartiger Grand Cru im Herzen des legendären Corton-Weinbergs. Seit dieser Zeit konzentrierte man sich auf den eigenen Ausbau von Weinen.

 

Domaine Faiveley
© Serge Chapuis

 

Das Ende des 19. Jahrhunderts war geprägt von der verheerenden Reblauskrise, welche den Großteil der Weinberge in Frankreich innerhalb weniger Jahre zerstörte. Josephs Sohn, Francois, kümmerte sich in dieser Zeit mit Leidenschaft um die Reben der Familie. Als Mediziner lag ihm nicht nur die Gesundheit seiner Mitmenschen sehr am Herzen. 1911 konnte er zudem eine Parzelle in der berühmten Grand Cru Lage Clos Vougeot erwerben, welche bis heute Jahr für Jahr großartige Burgunder hervorbringt. Die folgende Generation, Georges Faiveley, übernahm die Geschäfte im Jahr 1919. Unter seiner Führung konnte das Unternehmen auch in den schwierigen 20er und 30er Jahren optimistisch in die Zukunft blicken. Heute zählt Georges zu den großen Winzerlegenden des Burgunds, denn 1934 gründete er gemeinsam mit seinem Freund Camille Rodier eine Weinbruderschaft, welche schon bald unter dem Namen „Confrérie des Chevaliers du Tastevin“ weltberühmt werden sollte. Ziel dieser Gemeinschaft, der heute einige der bekanntesten Winzer des Burgunds angehören, ist es, die Vermarktung der Weine der Region zu fördern. Noch heute werden jedes Jahr im Rahmen der „drei rumreichen von Burgund“ neue Mitglieder in die Bruderschaft aufgenommen.

Die nachfolgende Generation, Guy Faiveley, und dessen Sohn Francois, konnten die Bekanntheit und das Ansehen der Domaine noch weiter steigern. 2005 stieg schließlich Erwan Faiveley in den Betrieb ein. Die große Leidenschaft für elegante Burgunder hat er ohne Zweifel von seinen Vorfahren geerbt. Seit dem Jahr 2007 ist eine kleine Stiländerung spürbar. Die Weine von Erwan fallen noch eleganter, noch geradliniger aus, als jene seines Vaters. Auch in den Weinbergen investiert man in die Zukunft: 2013 erwarb die Domaine 20 Hektar Weinberge in Gevrey Chambertin, darunter auch Parzellen in der Grand Cru-Lage Charmes Chambertin. Mit Eve Faiveley ist 2014 die erste Frau seit fast 200 Jahren in einer hauptverantwortlichen Position im Familienunternehmen tätig. Gemeinsam mit ihrem Bruder Erwan führt sie die Domaine erfolgreich in die Zukunft.

 

Domaine Faiveley
© Domaine Faiveley

 

Pinot und Chardonnay auf Weltklasseniveau

Auf der Suche nach großen Weinen kommt man als Liebhaber früher oder später nicht am Burgund vorbei. Das liegt zum einen daran, dass die Region im Herzen Frankreichs die wohl majestätischsten Weine aus den Rebsorten Pinot Noir und Chardonnay erzeugt. Ein großer gereifter Burgunder kann ein Erlebnis sein, an das sich ein Weinfreund ein Leben lang erinnert. Zum anderen ist es das einzigartige Terroir, welches der Region einen fast schon mystischen Charakter verleiht. Nirgendwo sonst auf der Welt sind die Weinbergsflächen so kleinteilig strukturiert, nirgendwo sonst auf der Welt zeigen so viele verschiedene Lagen einen so unterschiedlichen Charakter. Schon immer haben es sich die Winzer im Burgund zur Aufgabe gemacht, diese kostbaren Herkünfte zu erhalten. Jeder noch so kleine Grand Cru ist als AOP (Appellation d´Origine Protegée) klassifiziert.

Die Domaine Faiveley ist in dieser Hinsicht ein wahrer primus inter pares. Von Dijon bis Chalon-sur-Saône werden unzählige Lagen in klangvollen Appellationen wie Gevrey Chambertin, Pommard, Volnay, Puligny Montrachet und Mercurey bewirtschaftet. Die durchschnittliche Fläche beträgt dabei rund 1 Hektar. Somit entstehen – auch bedingt durch äußerst niedrige Erträge – sehr rare Weine, die den einzigartigen Charakter ihrer Herkunft gekonnt widerspiegeln.

 

Domaine Faiveley
© Serge Chapuis

 

 

Generell wird bei Faiveley das Hauptaugenmerk auf die Arbeit im Weinberg gelegt. Handarbeit ist dabei natürlich ein ganz entscheidender Faktor, um Trauben von größtmöglicher Güte erzeugen zu können. Auf einer Gesamtfläche von über 120 Hektar ist dies eine wahre Mammutaufgabe. Vom Rebschnitt, über das sanfte Ausbrechen überflüssiger Triebe, bis hin zur Laubarbeit im Sommer und einer grünen Lese, wird nichts dem Zufall überlassen. Seit einiger Zeit widmet man sich auch bei Faiveley der biologischen Bewirtschaftung der Rebflächen. Ein wichtiger Schritt, der zum Erhalt der einzigartigen Weinberge beiträgt!

 

Moderne Technik, zeitloser Stil

Wenn die Trauben im Herbst ihre optimale Reife erreicht haben, bricht die Lesezeit an. Aus allen Teilen des Burgunds erreichen sie nach und nach die Keller der Domaine in Nuits-Saint-Georges. Dort werden sie nochmals per Hand selektiert, bevor sie in großen Holzbottichen vergoren werden. Bei der Wahl der Barriquefässer ist der Einfluss von Erwan spürbar: Er verwendet weniger neue Fässer. Durch diese Veränderung erhielten die Weine ab 2007 einen leicht veränderten Stil, der sich durch eine großartige Eleganz auszeichnet und weniger durch Kraft und Fülle.

In der beeindruckenden Kellerei, welche vor einiger Zeit komplett erneuert wurde, werden die Weine ausschließlich mittels Schwerkraft bewegt. Aus den Holzbottichen können die Weine so auf die schonendste Art und Weise in die Barriques aus französischer Eiche gefüllt werden, in denen sie 18 bis 24 Monate verweilen. So entstehen Jahr für Jahr mehr als 60 verschiedene Weine aus den besten Terroirs des Burgunds. Großartige Beispiele für den einzigartigen Charakter des Hauses vermitteln natürlich die Grand Crus. Einer davon ist die Monopollage „Clos de Cortons Faiveley“, welche seit dem Jahr 1931 – nach einigen gerichtlichen Auseinandersetzungen – den Namen der Familie trägt. Neben der legendären Domaine de la Romanée Conti ist Faiveley damit das einzige Weingut mit einer nach der Domaine benannten Weinlage. Doch auch alle anderen Weine tragen die unverkennbare Handschrift des Traditionshauses. Die Weißweine zeigen präzise Frucht und eleganten Säurenerv, die Roten vereinen eindrucksvoll betörendes Aroma mit subtiler Finesse. Werden die Gewächse für einige Jahre in den Keller gelegt, entfalten sie nach und nach ihr ganzes Potenzial. Ohne Fragen gehören die Weine der Domaine Faiveley damit zu den größten des Burgunds!

 

Domaine Faiveley
© Serge Chapuis

 

Grand und Premier Crus an der Spitze des Burgunds

Mit 12 Grand Crus und 25 Premier Crus bietet Faiveley eine beeindruckende Palette an großen Terroirs. Gevrey Chambertin, Chambolle-Musigny, Mercurey, Pommard, Volnay und Puligny Montrachet – klangvolle Namen, die sicherlich zu den besten Appellationen weltweit für die Bereitung von Pinot Noir und Chardonnay zählen. Gerade die Premier Crus werden vor Jahr zu Jahr spannender, denn nicht selten liegen diese noch ein bisschen höher am Hang als die Grand Crus. Durch diese Lage fallen die Weine meist etwas brillanter und schlanker aus, gleichzeitig sind sie mit einem großen Alterungspotenzial ausgestattet. Für den ganz besonderen Kick kommt man an den Grand Crus jedoch nicht vorbei. Im Glas zeigen diese Weine eindrucksvoll, wie großartig und einzigartig das Burgund ist. Mehr geht nicht! Am Ende bleibt: Es lohnt sich ungemein, mit den Weinen der Domaine Faiveley eine Entdeckungstour durch die besten Appellationen des Burgunds zu wagen. Wir wünschen viel Vergnügen!

 

01.1.3