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Château Beychevelle 2000
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91
/100
Robert Parker Wine Advocate
Robert M. Parker, Jr.
Tief rubin-/purpurfarben, mit einem süßen Bouquet von schwarzen Johannisbeeren, Erde, Lakritz und mineralischen Noten, zeigt sich der 2000er für einen sonst eher zurückhaltenden und eleganten Beychevelle relativ kraftvoll und dicht. Mittel- bis vollmundig, dicht und zupackend, präsentiert er sich aus der Flasche sogar noch besser als aus dem Fass. Auch wenn er der beste Beychevelle seit 1989 und 1982 zu sein scheint, ist Geduld gefragt. Erwartete Reife: 2007–2020.
91
/100
Wine Spectator
James Molesworth
Herrliche Aromen von warmer Pflaumen- und Schwarze-Johannisbeer-Konfitüre beginnen in eine reifere Phase überzugehen, während süßer Tabak, leicht angesengte Erle und eine parfümierte Räuchernote darum spielen. Schöner, präziser Abgang mit feinem Tannin. Wie aus dem Lehrbuch. -- Blindverkostung, Bordeaux-2000-Retrospektive (Dezember 2015). Jetzt bis 2020 trinken. 2.200 Kisten produziert.
92
/100
Wine Enthusiast
Roger Voss
Wenn man irgendeinen Wein als schön bezeichnen könnte, dann ist Beychevelle schön. Seine Aromen von Lakritz und Schwarzer Johannisbeere sind geschmeidig und opulent, gut ausbalanciert. Die Textur ist reich, reif und großzügig.
17
/20
Jancis Robinson
Jancis Robinson
Mittleres Karminrot mit viel Süße. Sehr sanft und eindeutig ein 2000er. Gute Jahrgangsprägung von Beychevelle! Zugänglich und nur ganz leicht tintig. Lang und reich. (JR)
88
/100
Vinous
Stephen Tanzer
Schöne rubinrote Farbe. Exotische, sehr aromatische Nase mit Noten von Leder, Zedernholz, geröstetem Kaffee, Mineralität und Schokolade. Weicher Auftakt, dann in der Gaumenmitte etwas eingeschnürt, mit einem Hauch pfeffriger Kräuterwürze. Nicht übermäßig tanninreich, wirkt für einen 2000er jedoch etwas trocken.
90
/100
Jeff Leve
Leve Jeff
In der Nase zeigen sich Tabak, Brombeere, Cassis, feuchte Erde, Zedernholztruhe und Cassis. Am Gaumen ist der Wein straff, frisch und traditionell. Er ist gut gemacht und entwickelt sich schön, doch es fehlt ihm das gewisse Etwas, das mich dazu bewegen würde, eine weitere Flasche zu öffnen. Verkoster, die weniger reife, schlanke, traditionelle oder klassische Bordeaux-Weine bevorzugen, werden ihn deutlich mehr mögen als ich.
17
/20
Weinwisser
Dunkles Purpur-Granat, lila Reflexe am Rand. Nobles, feingliedriges Bouquet, würziger Cabernet-Ton, Tabak, Lakritze, dunkles Caramel. Im Gaumen deutlich zum Vorschein kommender Cabernet-Touch, Spuren von Pfefferschoten und schwarzem Pfeffer annehmend, vermischt mit Heidelbeeren, auf der eleganten Seite bleibend, kann vielleicht noch zulegen.
17
/20
René Gabriel
01: Dunkles Purpur-Granat, lila Reflexe am Rand. Nobles, feingliedriges Bouquet, würziger Cabernet-Ton, Tabak, Lakritze und dunkles Caramel. Im Gaumen kommt der Cabernet-Touch noch deutlicher zum Vorschein und nimmt Spuren von Pfefferschoten und schwarzem Pfeffer an, vermischt mit Heidelbeeren. Bleibt auf der eleganten Seite und kann vielleicht noch zulegen. 17/20 2005 – 2020
17
/20
André Kunz
Grünes, würziges, elegantes Bouquet, rote Beeren, Holz, Efeu. Eher schlanker Gaumen mit leichter Aromatik, sandigem Tannin, süsser Abgang. 17/20 trinken - 2020
94
/100
Jane Anson
Jane Anson
Intensität und Tiefe – das zeigt, wie solide der Jahrgang 2000 in seiner Jugend gebaut war und wie langsam er sich entwickelt hat. Jetzt an dem Punkt, an dem die Tannine beginnen, in die Struktur zu schmelzen, dabei aber die Frucht noch deutlich tragen. Zigarrenkiste und Tabakblatt, geröstete Kaffeebohnen und Mandarinenschale, reichlich Brombeere und Heidelbeere, großartige Qualität, voller St Julien-Finesse. Trinkreif, aber mit Jahrzehnten vor sich. Ich liebe ihn – und er liegt über meiner letzten Bewertung, da er nun in sein Trinkfenster kommt. Lese 22. September bis 10. Oktober, 60 % neues Holz, Ertrag 53 hl/ha.
88
/100
The Wine Independent
Lisa Perrotti-Brown
Beychevelle 2000 ist eine Cuvée aus 49 % Cabernet Sauvignon, 38 % Merlot, 7 % Cabernet Franc und 6 % Petit Verdot. In mittel- bis tief ziegelroter Farbe öffnet er sich mit Noten von schweißigem Leder und eingekochten Pflaumen, gefolgt von Anklängen an Charcuterie, schwarzem Pfeffer, staubiger Erde und getrockneten Kräutern, mit einem medizinischen Hauch im Hintergrund. Mittlerer Körper; am Gaumen zeigt er in der Mitte reichlich Aromen getrockneter schwarzer Beeren, zupackende, rustikale Tannine und viel Frische, mit einem leicht rustikalen Abgang.
94
/100
La RVF
Die Entwicklung dieses Saint-Julien ist harmonisch und elegant, mit klassischen Noten von Gewürzen und frischen Früchten. Die Tannine sind gut eingebunden, und das Finale zeigt sich ausgewogen und sanft. Eine köstliche Flasche, die man bereits jetzt genießen kann.
90
/100
Le Figaro Vin
Der 2000er bildet mit dem 2001er ein klassisches Duo. In der Nase zeigen sich Aromen von Tabak, Farn und Verbenen-Kräutertee. Am Gaumen klar, fließend und sehr geschmeidig, im Abgang leicht austrocknend.
92
/100
Yves Beck
Mittleres Granatrot mit violetten Reflexen. Ein sehr einladendes Bouquet, von guter Intensität, geprägt von Aromen nach Brombeeren, Gewürzen und Graphit, dazu ein Hauch von Karamell und Kaffee. Der Auftakt ist saftig und lebhaft. Dieser Wein hat Klasse und wird von seinen Tanninen perfekt getragen. Gute aromatische Ausdruckskraft bis in den Abgang. Keine Rennmaschine, eher ein Marathonläufer, den man vielleicht etwas zu schnell aus den Augen verloren hat ... er ist in Bestform!
90
/100
Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Dunkelrote Farbe. Mittlere bis gute Intensität. Sehr schön. In der Nase ein Hauch von geröstetem Kaffee. Rauchig. Fruchtig. Ein Hauch Alkohol. Sehr gut! Geschmeidig, fruchtig und dennoch gut strukturiert, zeigt sich dieser Wein am Gaumen saftig mit reifen, samtigen Tanninen. Schöner, schmelziger Abgang mit Aromen von Schwarzer Johannisbeere und Tinte. Perfekt ausgewogene Verbindung von Frucht und Holz. Sehr gut.

