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Château Pape Clément 2007
3 Bilder
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Nachhaltiger Weinbau

Château Pape Clément 2007

Cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 90
J. Robinson | 16
R. Gabriel | 17
Decanter | 90
Wine Spectator | 90
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Bewertungen und Rating

16

/20

Vinum

Noten von Beeren und Rauch; extraktreich, herb und etwas eckig, was etwas auf Kosten der Eleganz geht, besitzt nicht die optimale Balance eines Weines dieses Jahres. Dennoch sehr gut gemacht.

92

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Einer der Stars des Jahrgangs: Diese Cuvée aus 55% Cabernet Sauvignon, 40% Merlot und dem Rest Cabernet Franc und Petit Verdot zeigt Noten von süßer Glut, Holzkohle, Barbecue-Rauch, schwarzer Johannisbeere, Pflaume und Graphit. Dieser opulente, eindrucksvoll ausgestattete 2007er ist mittel- bis vollmundig, mit süßen Tanninen und einem langen Finale. Er kann jetzt getrunken oder 12–15 Jahre gelagert werden.

90

/100

Wine Spectator

Aromen von Brombeere und Mineralität, mit Anklängen von getrockneten Blumen, Trüffel und Tabak. Vollmundig, mit einem wunderbaren Gleichgewicht aus kühler Frucht und feinen Tanninen. Für den Jahrgang sehr elegant. Am besten nach 2012. 8.335 Kisten produziert.

90

/100

Decanter

Pape-Clement, tief innerhalb der Stadtgrenzen von Bordeaux gelegen, ist ein Paradebeispiel für einen Graves im modernen Stil, geprägt vom Berater Michel Rolland. Die Trauben wurden sehr reif gelesen und rigoros selektioniert, anschließend in einem beträchtlichen Anteil neuem Holz ausgebaut. Das zahlte sich 2007 eindeutig aus – ein großer Erfolg in einem wenig inspirierenden Jahrgang. Die Nase ist opulent, mit holzwürzigen Cassis- und Brombeeraromen, die sich am Gaumen widerspiegeln. Für den Jahrgang zeigt er beträchtliche Tiefe und Grip, wenn auch nicht allzu viel Finesse. Er besitzt gute Säure und Länge und ist weit davon entfernt, müde zu wirken.

92

/100

Vinous

Stephen Tanzer

Mittleres Rubinrot. Exotische Aromen von Johannisbeere, Pflaume, Tabak, Mineralien, Rauch und Gewürzen, ergänzt durch Anklänge von Cherry-Cola und Pfeffer. Zugleich großzügig und saftig, mit wunderschöner innerer Aromatik und einem ausgeprägten Eindruck von Terroir in den Aromen von kandierter Rote Johannisbeere, Tabak und Gewürzen. Endet breit und lang mit einem feinen Hauch süßer Tannine. Sehr stark für den Jahrgang.

91

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Rauch, Kräuter, Tabak und Cassis in der Nase. Mittlerer Körper, weich, fruchtarm, aber mit viel Charme; voll ausgereift und in den nächsten 4–6 Jahren zu trinken.

18

/20

Weinwisser

Extrem dunkles Purpur mit violett-schwarzen Reflexen. Gewaltiges Bouquet, orientalische Gewürze, Zimtstangen, Kardamom, getrocknete Szechuanpfefferkörner, trotz der Intensität frisch bleibend, auch Cassisnoten und Brombeertöne, weit gefächertes Nasenbild, gestützt von einer berauschenden, dezent trockenen Süsse. Im Gaumen stoffig, dichtes Extrakt, voll mit blau- bis schwarzbeerigen Aromen verpackt, trotz recht massiver Tannine auch eine gewisse Chambolle-Affinität, parfümierte Flieder- und wiederum Cassisnoten. Kein besonders eleganter Wein, sondern eher ein Kraftakt, was nicht so ganz zum Jahrgang passt. Aber bei Pape Clément ist man es sich ja gewohnt, dass das Limit als Mindestmass gilt.

17

/20

René Gabriel

Extrem dunkles Purpur mit violett-schwarzen Reflexen. Das Bouquet ist gewaltig und zeigt orientalische Gewürze, Zimtstangen, Kardamom, getrocknete Szechuanpfefferkörner; trotz dieser Intensität bleibt der Wein frisch und weist auch Cassisnoten und Brombeerentöne auf, dieses weit gefächerte Nasenbild wird gestützt von einer berauschenden, dezent trockenen Süße. Am Gaumen stoffig, dichtes Extrakt, das voll mit blau- bis schwarzbeerigen Aromen verpackt ist; trotz seiner recht massiven Tannine zeigt er auch eine gewisse Chambolle-Affinität, parfümierte Flieder- und wiederum Cassisnoten. Kein besonders eleganter Wein, sondern eher ein Kraftakt, der nicht so ganz zu den allgemeinen Jahrgangserwartungen passt. Aber beim Pape-Clément-Team ist man sich ja gewohnt, dass das Limit irgendwie als Mindestmaß gilt. (18/20). 14: Recht dunkel für einen 2007er. Schöner pflaumiger Duft in der reifen Nase, vermischt mit ganz feinen Bittermandelnoten (Marzipan), schöne, aber passende Holzsüße. Am Gaumen angenehm, mittelgewichtig und mit gastronomischem Flair. Irgendwie hat es die Magrez-Equipe bei der Produktion geschafft, einen Kompromiss zwischen Wollen und Können bei diesem schwierigen Jahrgang zu finden. Jetzt noch gut acht Jahre Genuss. (17/20). 16: Erstaunlich dunkle Farbe für einen 2007er. Sattes Granat mit schier noch violetten Reflexen. Dunkle Röstnoten, Mokka, Pralinen, zarte Rauchnoten, Lakritze und ein Hauch von Cassis. Fleischiger Gaumen, extrem sattes Extrakt, was dann auch diese große Konzentration zeigt; er rauht noch auf. Es scheint, dass dieser sympathisch bluffige Wein ganz einfach heute – auf seine Art – Megaspaß bereitet. (17/20). 18: Für einen 2007er eine unlogisch dunkle Farbe zeigend. Somit ist man schon bei der ersten Betrachtung verblüfft. Lakritze, Rauch und Vanilleschote, wirkt extrem modern in seiner Vinifikation. Cremiger, saftig-eleganter Gaumen. Man spürt deutlich die großzügigen Rösttöne und auch die sandigen, komprimiert-körnigen Gerbstoffe. Insgesamt hat er mehr als nur genügend Holz auf Lager. Es könnte spannend sein, wie er sich im Alter entwickelt. Kann er seine übertriebenen Röstnoten irgendwie noch abschütteln? Etwas für Holz-Lovers. (17/20).

17

/20

André Kunz

Würziges, frisches, kräftiges Bouquet, Cassis, Kirschen, rote Lakritze, Tabak. Kerniger, eher schlanker Gaumen mit feinsandigem Tannin, kerniger Struktur, guter Aromatik, herber Abgang. 17/20 trinken - 2024

94

/100

Le Figaro Vin

Der Erfolg des 2007er ist beeindruckend: Ein Wein, der Charme, Dichte und Samtigkeit vereint und sich damit unter den besten Weinen des Jahrgangs einreiht.

88

/100

Yves Beck

Purpurrote Farbe. Vegetale Nase mit Noten von grünem Paprika. Es zeigen sich auch Aromen von Himbeere. Am Gaumen ist der Wein lebhaft und fruchtig. Es fehlt ihm etwas an Dichte und seine Struktur prägt ihn, verleiht ihm jedoch viel Frische.

90

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: LA Dunkle Farbe, normale Intensität und leicht gereift. Mäßig aromatische Nase mit vanillig-fruchtigen Noten. Fruchtiger, saftiger und schmackhafter Gaumen mit normalem Körper, die Tannine zum Finish hin etwas betont, aber mit gutem aromatischem Nachhall.

95

/100

La RVF

Großzügige Nase, mit noch deutlich spürbarem Holzeinfluss. Am Gaumen großzügig, mit Schmelz, schöner Substanz und einem Ausbau, der sich noch integrieren muss. Modern und für den Jahrgang von schöner Dichte.

2.0.0