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Pétrus 2000
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Exklusive weine

Pétrus 2000

- - Rot - Einzelheiten
Parker | 100
J. Robinson | 19
R. Gabriel | 20
Decanter | 98
Wine Spectator | 98
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ANDERE JAHRGÄNGE
Bewertungen und Rating

98

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Ein dicht gepackter Kern aus Noten von Brombeer-, Pflaumen- und Boysenbeer-Konfitüre, unterlegt mit reichlich, von Holzkohle geprägten Tanninen und getragen von einem kraftvollen, tabaküberzogenen Finale. Trotz dieser Dichte und Kraft zeigt sich im Hintergrund ein ausgesprochen betörendes Aromenspiel aus Weihrauch- und Schwarztee-Noten, das darauf wartet, sich noch weiter zu entfalten. Alles ist vorhanden, doch wirkt dieser Wein etwas verschlossener als der Rest des Feldes – also abwarten. -- Blindverkostung: Bordeaux-2000-Retrospektive (Dezember 2015). Am besten von 2018 bis 2035. 2.500 Kisten produziert.

98

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

Auch wenn bei Pétrus zunächst das Holz im Vordergrund steht, zeigt sich nach und nach die Frucht. Außergewöhnlich ist diese dichte Frucht, die es zugleich schafft, mit Eleganz zu schweben. Fruchtschicht um Fruchtschicht, mal schwarz, mal rauchig, mal würzig. Der Wein ist noch nicht vollständig integriert, noch immer intensiv jugendlich, mit Jahrzehnten vor sich. Aber welch eine Entwicklung ihn erwartet!

98

/100

Decanter

Konzentrierte, pflaumenfarbene Robe, mittlere bis hohe Intensität und sternklare Brillanz. In der Aromatik kraftvoll komplex, mit Wellen dunkler Beerenfrüchte – Brombeere, Schwarzkirsche und Heidelbeere. Im Ausdruck noch recht jung, entfaltet sich jedoch langsam und zeigt Noten von Lagerfeuerrauch und Lakritz. Mit etwas Zeit im Glas tritt eine stärker animalische Komponente mit einer Lakritzknospen-Note hinzu, und retronasal kommen Wellen von Veilchen auf. Von außergewöhnlicher Qualität und großer Nuancierung, mit einem Finale aus schwarzem Pfeffer und einem Hauch Gewürz, begleitet von Spänen dunkler Schokolade. Die Tanninstruktur bleibt muskulös und verschlossen, was darauf hindeutet, dass der Wein gerade erst am Anfang seines Trinkfensters steht und noch viele Jahrzehnte reifen wird. Aus früheren Erfahrungen mit diesem Wein heraus wirkt diese Flasche absolut stimmig für einen Petrus 2000 und ist ein wunderschönes Beispiel für diesen Jahrgang und dieses Weingut. Verkostet im Rahmen des Space Cargo Unlimited-Experiments blieb diese Flasche auf der Erde, während eine andere Probe verkostet wurde, die aus dem All zurückgekehrt war.

19

/20

Jancis Robinson

Jancis Robinson

Dunkles Rubinrot mit einem schwarzen Schimmer. Reich, mineralisch, mit einer kräftigen, stechenden Note, die mich an Feuerwerk erinnert. Sehr reich und explosiv. Deutlich mehr Wirkung als Le Pin. Sehr lang und großartig. Der spannendste Wein hier!! Sehr reich und komplett. (JR)

96

/100

Vinous

Stephen Tanzer

Leuchtendes Rubinrot. Umwerfender Duft nach Maulbeere, Himbeerlikör, Toffee, Eisen und mineralischen Noten. Am Gaumen seidig und füllig im Auftakt, dann im mittleren Gaumen extrem dicht und noch verschlossen, mit sehr reifen Noten von Likör, Wild und Trüffel. Ein bemerkenswert beeindruckender, eher wilder Petrus in einem nahezu spätherbstlichen Stil. Im Finale mit großen, durch und durch reifen Tanninen und wildwürzigen Merlot-Aromen von Bratenfleisch, Trüffel und rotem Beerenlikör. Wie der Trotanoy 2000 erreicht dieser Wein vielleicht nicht die pure Klasse des 1998ers, doch er ist massiv, opulent und flamboyant reich, mit gut 30 bis 40 Jahren Entwicklung vor sich.

100

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Oh mein Gott! (Wenn ich mich kurz fassen wollte, hätte ich es dabei belassen können, denn das sagte wirklich alles.) Das war absolut echt. Diese ununterbrochene Duft-Explosion erinnerte mich daran, wie Hendrix in Woodstock klang! Das war aufregend! Schokolade, schwarze Himbeere, verschiedenste frische Blumen, Kräuter, Gewürze, Trüffel, erdige Noten, Pflaumen und Schwarzkirsche – das hätte man quer durch den Raum genießen können. Dieser kraftvolle, konzentrierte, tiefgründige Wein füllte jeden Winkel Ihrer Geschmacksrezeptoren mit endlosen Wellen üppiger, makellos reifer Frucht. Reinheit, Samt, Seide, Balance und Länge sind die Markenzeichen dieses Weins. Selbst wenn ich ihn nie wieder sehe (wie Bogart und Bergman, die immer Paris haben werden), werde ich mich immer daran erinnern, diese Flasche probiert zu haben. 100 Pkt.

98

/100

Falstaff

Falstaff

Die Weinlese beginnt am 18. September. Üppiges Bukett von reifen Früchten, Cassis.

20

/20

Weinwisser

Extrem dunkle Farbe, keine Reifetöne, violett und schwarz in der Mitte. Unwerfend fülliges Bouquet, rotes Cassis, kandierte Cakesfrüchte, Ingwer, Zitronenthymian, flüssige Schokolade. Im Gaumen sublim, mit opulentem Fluss, alles ist perfekt eingebunden, viel Bountynoten mit Kokos und Pralinen im langen Finale. Zumindest momentan mehr ein Weltklasse-Merlot wie ein Pétrus. Masetto lässt grüssen!

20

/20

René Gabriel

01: Fassprobe am 2. April morgens um 10.00 Uhr im ETS Moueix in Libourne. Warum ich das Datum so explizit erwähne? Die Primeurproben sind immer Ende März/Anfangs April, was leider bedeutet, dass meine kleine Tochter Melanie Margaux seit ihrer Geburt auf eine persönliche Gratulation von Papi zu ihrem Geburtstag verzichten muss. Ich weiss, dass Melanie viel Verständnis für meinen Job aufbringt, aber manchmal stelle ich mir schon die Frage, wie viel Wein es in meinem Leben wirklich braucht? Auch wenn ich ihr dann jeweils zwischen den hektischen Verkostungen auf ihr Handy anrufe, um ein ganz ernst gemeintes "Happy Birthday" zu singen, dann freut sich meine kleine Tochter riesig und sagt jeweils, wenn ich mich entschuldige, schon wieder in Bordeaux zu sein: <div style="font-style:italic;color:#990033">Ist schon recht Papi!</div> Sorry Melanie und danke Melanie! Die Verkostungsnotiz von Pétrus 2000 (19/20): Sattes, dichtes Purpur mit lila und rubinen Reflexen; scheint auf den ersten Blick eine nur gerade mittlere Farbdichte aufzuweisen, was aber auch vom Barriqueneinsatz herstammen könnte. Dichtes, verführerisch süsses, fast rahmiges Bouquet; viel Preisel- und Maulbeeren, die typisch blaubeerigen, gar schwarzbeerigen Töne sind für einmal stark im Hintergrund, dafür finden sich geröstete Himbeerkerne, Caramel-, und Mandelanklänge. Saftiger, veloursartiger, homogener Charakter, die Frucht ist reif, die Barriquekonturen zeigen einen feinen Kokos- und Pinacolada-Touch, Giandujanote und verführerisch süsses Sandelholz. Ein Pétrus der femininen, saftigen Art mit einer Finesse wie ein Chambertin, trotzdem bleibt natürlich die Perfektion eines reifen, geradlinigen, just zum richtigen Zeitpunkt geernteten Merlots vorhanden. Erst im Nachklang treten die stützenden, satten, aber auch muskulösen Tannine hervor. Muss man ihn – vom Fett und Fleisch her – als einen etwas zu leicht oder zu wenig konzentriert geratenen Pétrus taxieren? Die Summe der Aromatik und die wunderschöne Stilistik deuten aber trotzdem auf ein ganz, ganz grosses Pétrus-Jahr hin. 02: Ein paar Tage vor seiner Abfüllung Ende Juni die fertige Assemblage aus dem Stahltank auf Château Pétrus verkostet: Ein absolut verrücktes, extensives Bouquet; eine Art Mischung zwischen dem weichen 1997er (Finesse und Eleganz) und dem bombastischen 1970er (Fülle und Arroganz), viel Holunder, Cassis, Cakesfrüchte, Kokos und buttriges Caramel. Im Gaumen Rasse und Länge pur, die reifen Merlot-Konturen sind an der Grenze zum Marmeladigen und geben dadurch dem ganzen Körper eine Opulenz sondergleichen. Wer diesen Wein in zehn Jahren einmal geniessen darf, wird zwischen dem, was Klasse wäre und dem, was Erotik ist hin und herschwanken. Ich nehme an, dass dieser Pétrus in fast jeder Phase seines kommenden Lebens seine Fans reihenweise betören wird (19/20). An der grossen Merlot-Blindprobe im Februar 2004: Extrem dunkles, tiefes Granat mit rubinen Reflexen. Süsses, berauschendes Bouquet; Maulbeeren, gekochte Waldbeeren, ein Hauch Orangeat, Engelwurz, rotes Cassis, Kokosnuancen, dahinter etwas staubig wirkend. Stoffiger Gaumen, fein verteilte, aber intensive Adstringenz, herrliches Spiel zwischen roten und blauen Beeren, viel Süsse in den elegant ausstrahlenden Tanninen, erst im Nachhall kommt die dramatische Adstringenz zum Tragen, im Finale einen enorm gebündelten Fruchtdruck aufweisend. Leider ist aber auch das Gaumenspiel von einem dumpfen Ton begleitet. Aufgrund dieses Eindruckes öffneten wir eine zweite Flasche, die sich noch unsauberer zeigte. Die Hälfte der anwesenden Degustatoren tippten definitiv auf Kork, die anderen auf eine gewisse Unsauberkeit, welche sich im Wein selbst befindet. Wie viele Flaschen 2000er Pétrus muss man wohl öffnen, um wieder das zu erleben, was er bis kurz vor seiner Abfüllung zeigte? Ein mir bekannter Weinfreund aus Deutschland öffnete ebenfalls kürzlich "ein paar 2000er Pomerols": Auch dort präsentierte sich der Pétrus 2000 mit einem "gewissen Schleier" im Bouquet???. Potentialwertung: 19/20 2009 – 2035 Dunkles, sattes Granat, feiner Rand aussen. Reifes Bouquet, kandierte Cakesfrüchte, Engelwurz, gehacktes Zitronat, Minze, Kokos, darunter Tiefe anzeigende Trüffelnoten. Fetter, runder Gaumen, aussen schmeichelnd, innen noch viel Tannine zeigend, rotbeerig, aber auch ein Hauch Cassis, im Finale druckvoll mit einen schokoladigen Kokos-Bountyton den man früher beim 1970er in der Jugendphase erleben konnte. Merlot-Power mit Sex-Appeal und grossem Potential. Kann in seiner vollen Genussphase die Maximalnote erreichen. (19/20). 11: Extrem dunkle Farbe, keine Reifetöne, Violett und schwarz in der Mitte. Unwerfendes Bouquet, rotes Cassis, kandierte Cakesfrüchte, Ingwer, Zitronenthymian, flüssige Schokolade gibt eine ernorme Fülle in der Nase. Im Gaumen eine noble Weincreme pur, sublim mit opulentem Fluss, alles ist perfekt eingebunden. Er nach einer einfach nachvollziehbaren Merlot-Perfektion sucht, der suche nach einem solchen Schluck, viel Bountynoten mit Kokos und Pralinen im langen Finale. Ist eigentlich (zumindest momentan!) mehr ein Weltklasse-Merlot wie ein Pétrus. Masetto lässt grüssen! (20/20). 15: Die dunkelste Farbe aller drei Pomerols, aber auch eher im rubinem Bereich. Eine volle, feinwuchtige Fruchtnote zeigend, nicht nur herrliches Cassis, sondern auch reife Maulbeeren und Kokosnuancen, sowie ein Touch von verführerischem Vanille, erotisch und bewegend vom ersten Moment an. Im Gaumen fast dropsig, eine unbändige, erotische Süsse in sich tragend. Der Merlot wirkt seidig, zart-cremig und zeigt dabei eine unvergleichliche Balance. Im Gegensatz zum den schier übergrossen Jahrgängen 1998 und 1989 ist dies ein Pétrus, welcher den Charme und den Saft vom 1990er geerbt hat. Hier sollte man auf Nichts mehr warten. Ausser auf die nächste Gelegenheit. Das war eine Super-Superdelikatesse!!! 15: Unglaublich dichte Farbe, sattes Purpur mit schier schwarzen Reflexen. Die Nase ist extrem konzentriert und lässt zu Beginn nur wenig Aromen durch. Nach etwa 10 Minuten explodiert das Bouquet richtig gehend und vermittelt einen ausufernden Beerencocktail, Ingwer, kandierte Cakesfrüchte, Kokos. Caramel, Pralinen. Im Gaumen eine Esssenz von dicht beschichteten Stoffen, also enggliedrig und mit einer umfassenden Adstringenz ausgestattet. Eigentlich war er noch viel zu jung, aber mit dieser Merlotsüsse ausgestattet, hatte man keinen Schluck lang ein schlechtes Gewissen. Diese Erlebnis war mir wesentlich mehr wert, als auf einer Auktion für diese Magnum das Geld zu bekommen. 20/20

20

/20

André Kunz

Cremiges, dichtes, frisches, kräftiges, fruchtiges Bouquet, Linsertorte, Minze, Pralinen, After Eight. Konzentrierter, cremiger, voller Gaumen mit süsser Frucht, viel feinem Tannin, zart opulenter Struktur, vielfältiger, konzentrierter Aromatik, sehr langer, frischer Abgang mit vielen süssen Rückaromen. 20/20 trinken - 2050

98

/100

Jane Anson

Jane Anson

Wie sollte das es nicht auf meine Liste der Weine des Jahres schaffen? Verkostet habe ich ihn im März, als ich der einzige Journalist bei dem war, was wohl das Weinevent des Jahres sein muss – der Enthüllung einer Flasche Petrus, die 438 Tage an Bord der Internationalen Raumstation verbracht hatte. Wir stellten sie derselben Flasche gegenüber, die auf der Erde geblieben war, und damit ich Ihnen tatsächlich Weine empfehle, die Sie auch in die Hände bekommen könnten, bezieht sich diese Verkostungsnotiz auf die „terrestrische“ Version. Ein Wein, der sich schon für sich genommen wie ein Anlass anfühlt: so nuanciert und mühelos beeindruckend. Selbst mit 21 Jahren noch jung, zeigt er nun jedoch jene Wellen an Aromen von Rosenblättern, Veilchen und Pfingstrosen, die bei Petrus erst nach ernsthafter Flaschenreife wirklich hervortreten. Am Gaumen pures Samtgefühl – Brombeere, Schwarzkirsche und Heidelbeere, eingefasst von muskulösen, dabei einladenden Tanninen, im Finale schwarzer Pfeffer und ein Hauch von würzigen Schokoladenspänen. 50% neues Holz.

19

/20

Bettane+Desseauve

Hochkomplex, raffiniert und samtig zählt der 2000 zu den größten petrus der jüngeren Geschichte. Seine Intensität und Struktur zeigen sich deutlich kraftvoller als in den vorherigen Jahrgängen – mit Ausnahme des bemerkenswerten 1998.

100

/100

La RVF

Dieser Wein ist unglaublich jugendlich, mit sehr ausgeprägter Frucht, Noten von reifem Merlot und einem Hauch Menthol. Opulente Textur und vollmundig, mit einer Frische im Abgang, die ihn perfekt ausbalanciert. Weit entfernt von seinem Höhepunkt – im Keller lagern.

100

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: ein umgekehrtes T (Trescases) Dunkle, leicht entwickelte Farbe. Feine Nase, fruchtig, frisch, mit Lakritznoten und cremigem Charakter. Anklänge von Teer, Blüten und Merlot auf Ton. Sehr schöner, voller Auftakt am Gaumen, dann entwickelt sich der Wein komplex auf einer straffen Textur, besonders schmackhaft, aromatisch und nobel. In der Mitte schmilzt er dahin und endet zugleich zart und kraftvoll, mit sehr großer Länge und feiner Tanninstruktur. Wow!

100

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Ein großartiger Petrus: Dieser Wein besitzt ein zusätzliches Maß an Intensität und Komplexität, das monumental ist. Die Magie ist unverkennbar Petrus, und der 2000er wird immer ein spannender Jahrgang bleiben, um ihn mit einer weiteren Legende im Entstehen zu vergleichen – dem 1998er – oder, jüngeren Datums natürlich, mit den 2005ern, 2008ern und 2009ern. Extrem vollmundig, mit großer Fruchtreinheit, einer unverwechselbaren Note von Unterholz, schwarzem Trüffel, intensiven schwarzen Kirschen, Lakritz und Maulbeere, scheint der Wein keinerlei Holzeinfluss zu zeigen. Er hat eine üppige, cremige Textur, reichlich Tannin, aber auch Lebendigkeit und Strahlkraft. Ein bemerkenswerter Wein, der etwas strukturierter und massiver wirkt als der 1998er, der sich etwas nahtloser präsentiert – als wäre er Haute Couture. Dieser Wein benötigt mindestens weitere 5–10 Jahre im Keller und dürfte über 50 Jahre reifen.

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Pétrus 2000

Verkostung

Farbe

Die Farbe zeigt ein tiefes Purpur mit violetten Reflexen.

Nase

Das Bouquet offenbart eine bemerkenswerte Komplexität, dominiert von Aromen schwarzer Trüffel. Dazu gesellen sich intensive Noten von dunklen Früchten (Brombeere, Schwarzkirsche), begleitet von Nuancen von Lakritz und Brombeere. Mit zunehmender Belüftung entwickelt sich die Nase hin zu Anklängen von Zedernholz, Graphit und Unterholz, bereichert durch subtile florale Noten von Rose und Veilchen.

Gaumen

Am Gaumen beeindruckt dieser Wein durch seine Fülle und seinen opulenten Charakter. Die Textur zeigt sich cremig und samtig, getragen von kraftvollen, jedoch bemerkenswert feinen Tanninen. Der Gaumen entfaltet eine reiche aromatische Palette, die dunkle Früchte, Gewürze, Mineralität und schokoladige Anklänge vereint. Der Abgang von aussergewöhnlicher Länge klingt elegant nach, mit pfeffrigen Noten und würziger Schokolade.

Weinpairing

Dieser Pétrus 2000 passt hervorragend zu edlen roten Fleischgerichten wie gereiftem Rindfleisch, gebraten oder geschmort, einer Kräuter-Lammkeule oder auch zu Wildzubereitungen. Gerichte mit Pilzen und Trüffeln unterstreichen besonders seinen erdigen Charakter. Ebenso begleitet er meisterhaft eine Entenbrust oder Fleischgerichte mit einer raffinierten Sauce.

Servieren und Lagerung

Es wird empfohlen, diesen Pétrus 2000 bei einer Temperatur von etwa 15,5°C zu servieren. Eine Dekantierung von zwei bis vier Stunden ermöglicht es dem Wein, sich vollständig zu öffnen und seine gesamte aromatische Komplexität auszudrücken. Dieser Jahrgang kann bis etwa 2050 genossen werden und zeugt von einem aussergewöhnlichen Lagerpotenzial.

Ein legendärer Pomerol auf dem Höhepunkt seiner Appellation

Das Weingut

Château Pétrus verkörpert die absolute Exzellenz der Appellation Pomerol in Bordeaux. Seit dem schrittweisen Erwerb ab 1945 durch Jean-Pierre Moueix befindet sich das Gut im Besitz der Familie Moueix; heute wird es von Jean-François Moueix und seinen Kindern gehalten, mit einer Minderheitsbeteiligung von Alejandro Santo Domingo seit 2018. Der Weinberg umfasst 11,5 Hektar am höchsten Punkt des Plateaus von Pomerol. Pétrus zeichnet sich durch sein einzigartiges Terroir aus seltenem, unverwechselbarem blauem Ton aus, das seinen Weinen eine unvergleichliche Persönlichkeit verleiht. Als einer der prestigeträchtigsten Weine der Welt klassiert, macht Pétrus jede Flasche zu einem begehrten Sammlerstück.

Der Weinberg

Der Weinberg von Pétrus nimmt eine privilegierte Lage auf dem Plateau von Pomerol ein, in etwa 40 Metern Höhe. Sein aussergewöhnliches Terroir beruht auf einem einzigartigen Boden aus tiefem blauem Ton, vierzig Millionen Jahre alt, der in dieser Ausprägung sonst nirgends vorkommt. Dieser Smektit-Ton verfügt über bemerkenswerte Wassereigenschaften und reguliert während der Sommersaison auf natürliche Weise die Wasserversorgung der Reben. Der Weinberg ist in zwölf verschiedene Parzellen gegliedert und mit einer Dichte von 6’600 bis 7’000 Rebstöcken pro Hektar bepflanzt. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 40 bis 45 Jahren, die ältesten stammen aus dem Jahr 1952. Die Bewirtschaftung setzt auf umweltschonende Praktiken, mit mechanischem Pflügen, Begrünung und sorgfältiger Handlese.

Der Jahrgang

Der Jahrgang 2000 in Pomerol profitierte von aussergewöhnlichen klimatischen Bedingungen. Die Vegetationsperiode verlief regelmässig und ausgewogen, gekrönt von einem idealen, warmen und trockenen September, der eine optimale Reife der Merlots ermöglichte. Die Trauben erreichten Konzentrations- und phenolische Reifegrade, die selbst nach den anspruchsvollen Massstäben von Pétrus selten zu beobachten sind. Dieses Jahr zählt zu den grössten Jahrgängen des zwanzigsten Jahrhunderts für Bordeaux und verleiht den Weinen eine monumentale Struktur sowie ein aussergewöhnliches Lagerpotenzial.

Vinifikation und Ausbau

Die Lese des Pétrus 2000 erfolgte von Hand innerhalb eines konzentrierten Zeitraums von zwei bis drei Tagen und gewährleistete eine Ernte bei optimaler Reife. Jede Parzelle wurde separat in temperaturkontrollierten Betontanks vinifiziert, was eine sanfte Extraktion von Tanninen und Farbe ermöglichte. Nach Abschluss der malolaktischen Gärung im Dezember 2000 wurde eine strenge Selektion der besten Tanks vorgenommen, um den Grand Vin zu komponieren. Der Ausbau erfolgte über 18 bis 20 Monate in Fässern aus französischer Eiche, mit 50 % neuen Barriques und 50 % Barriques aus einem Vorjahr, was Komplexität und Struktur bringt, ohne den Ausdruck des Terroirs zu überdecken.

Rebsorte

100 % Merlot

Pétrus 2000
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Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1