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Pétrus 2004
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Exklusive weine

Pétrus 2004

- - Rot - Einzelheiten
Parker | 92
J. Robinson | 18
R. Gabriel | 18
Bettane & Desseauve | 17.5
Wine Spectator | 93
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am Lager

ANDERE JAHRGÄNGE
Bewertungen und Rating

93

/100

Wine Spectator

Bietet Aromen von zerdrückten Beeren, dazu Schokolade und eine zarte Vanillenote. Vollmundig, mit einem soliden Fruchtkern, seidigen Tanninen und einer schmeichelnden Textur. Sehr harmonisch und ansprechend, mit einem ausgewogenen Gaumen. Am besten nach 2008. 2.000 Kisten produziert.

97

/100

Wine Enthusiast

R.V.

Ein Klassiker. Der Jahrgang 2004 hat einen wunderbar reifen Merlot hervorgebracht, perfekt ausbalanciert, der zugleich Trockenheit und Kraft zeigt. Enorm intensiv und strukturiert, mit Brombeeraromen, frischer Säure und komplexer Holznote; duftig und reich, konzentriert. Lagerpotenzial? Mindestens 20 Jahre.

18

/20

Weinwisser

Mitteldicht, relativ zugänglich von der Frucht her, nebst vielen, deutlich roten Beeren auch ein feiner Kräuterhauch, Zitronenmelisse, Cassisblüten. Im Gaumen mit erfrischender, stützender Säure, Pflaumenschalenton, im Finale momentan relativ viel Karamell (Barriques), fraglich, ob der Wein in der Genussreife die hohe Bewertung halten kann.

18

/20

René Gabriel

05: Sattes, dichtes Purpur-Rubin. Sehr duftiges Bouquet, völlig auf Frucht ausgebaut, Maulbeeren Johannisbeeren und rotes Cassis, dahinter ausladend. Im Gaumen wirkt der Wein sehr fein, delikat mit einer wunderbaren Süsse die vom Extrakt und den feingliedrigen Tanninen ausgeht, das Fruchtspiel liegt zwischen roten und blauen Beeren, erst im Nachklang bemerkt man die Rasse und die Länge dieses sehr delikaten und momentan eher mittelgewichtig anmutenden Pomerol-Stars. Es ist aber auch zu bemerken, dass hier bei diesem Fassmuster noch kein Presswein beigefügt war und das Endresultat sicherlich noch etwas kräftiger ausfallen wird. Momentanwertung: 18/20. 05: Im Herbst nach verkostet. Mitteldicht, relativ zugänglich von der Frucht her, nebst den vielen, deutlich roten Beeren auch einen feinen Kräuterhauch zeigend, Zitronenmelisse, Cassisblüten. Im Gaumen mit erfrischender, stützender Säure, Pflaumenschalenton, im Finale momentan relativ viel Karamell von den Barriquen her zeigend. Wird er in seiner Genussreife die doch recht hohen 18/20 halten können? (18/20). 15: Aufhellendes mittlere Weinrot, also nicht besonders tief. Rotpflaumiges Bouquet (das schmeckt genau wie der alte Pflaumenbaum den es früher vor Pétrus gab), dann heller Kaffee, Grenadine, Bast- und Süssholz, Rosenpfeffer, Ingwer und rote Rosen. Im Gaumen dicht, tolles, süsses Extrakt, bleibt eher im rotbeerigen Bereich und vermittelt eine tolle Süsse ohne jegliche kompottartige Anlüge zu zeigen, im Innern mit faszinierendem Parfüm, im Finale ziemlich kernig und noch viel zu jung. Kein Jungweinspass im Moment und er verlangt vom Betrachter eine Mischung zwischen Verständnis und Toleranz. Auch wenn die Faszination deutlich sichtbar ist. Er zeigt aber auch auf, dass der Cabernet Franc im Jahr 2004 über den Merlotmöglichkeiten lag. Zwei Stunden Dekantieren. (18/20). ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Lieber Pétrus 2004 Seit der Fassprobe vom April 2005 bist Du nun das vierte Mal in meinem Glas. Qualitativ lässt Du Dich mit 18 Punkten problemlos taxieren. Das scheint zwar zu wenig für einen so teuren Pétrus, denn unter 1'500 Franken bis Du im Markt nicht mehr zu haben. Der Jahrgang 2004 war zwar recht gross, aber halt doch noch etwas grösser am linken Ufer. Also in Pessac, Pauillac, Margaux etc. So zusagen auf der «Cabernetseite»! Seit der Flaschenfüllung sind mittlerweile rund 15 Jahre vergangen. Also müsste da irgendwie so langsam «etwas passieren». So nach 10 Jahren geht es nämlich bei einem grossen Merlot im Bordelais in der Regel so richtig los. Aber irgendwie scheint es, dass Du diese lange Zeit (noch) nicht für Deine Reife nutzen konntest. Ist dies ein Zeichen, dass dann irgendwann doch noch mehr in Dir steckt, als man jetzt wahrnimmt? Du bist heute – gelinde gesagt – immer noch zäh. Sämtliche Frucht scheint irgendwie immer noch in den Beerenhäuten verborgen zu liegen. Die Säure ist immer noch präsent und bei weitem noch nicht ins Extrakt eingebunden. Und durch Deine vielen Tannine lieferst Du eine Adstringenz ab, dass selbst ein bockiger Montrose fast neidisch werden könnte. Irgendwie dann aber doch «hart, aber herzlich». Weil ich keine einzige Flasche im Keller habe, bleiben mir momentan nur zwei Hoffnungen. Erstens, dass Du Deine weitere Zeit für eine positive Entwicklung nutzen kannst. Und zweitens; dass ich Dir dann noch einmal begegne … 21: Sattes Purpur. Gegen aussen zeigt er eine minimen Reifeschimmer. Innen wirkt er fast noch Rubin-Granat. Ich habe bewusst zuerst den La Conseillante, dann den Clinet und dann den Hosanna verkostet, damit ich eine mögliche Steigerung wahrnehmen konnte. Und diese traf dann auch effektiv ein. Das Bouquet ist komplex, die Schichten legen sich nach und nach frei. Er wirkt frisch, verspielt, zeigt kandierte Früchte, helle Schokolade und eine sublime Fülle. Diese legt mit der Luft langsam, aber doch stetig zu. Man nimmt dunkles Malz wahr, dunkles Caramel, dann Nougat. Dieses Nougat deutet an, dass er an Süsse zulegt. Im Gaumen schwankt er im satten Extrakt zwischen roten und blauen Beeren. Auch hier wirkt er immer noch frisch und zeigt seine Jugendlichkeit an. Er ist präzise und viel fordernder als seine drei Konkurrenten in dieser 2004er-Pomerol-Serie. Irgendwann wird er all diesen Weinen irgendwann locker überlegen sein. Momentan muss man noch «im Kaffeesatz» lesen, um ihn voll loben zu können. 19/20 warten

19

/20

André Kunz

Samtenes, dichtes, elegantes, kräftiges, komplexes Bouquet, Heidelbeergelee, After Eight, frisches Moos, Teeblätter. Fein konzentrierter, dichtverwobener, eleganter, frischer Gaumen mit vielfältiger, dichter, süsser Aromatik, feinem Tannin, konzentrierter, eleganter Struktur, sehr langer, frischer Abgang mit vielen Rückaromen. 19/20 trinken - 2038

96

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: umgedrehtes T (Trescases) Dunkle Farbe, mittlere Intensität und leicht gereift. Sehr aromatische Nase mit reifer, sonniger Frucht. Durch Schwenken zeigt er sich jedoch frischer und cremiger. Zart im Auftakt, in der Mitte sehr schmackhaft, mit schmelzigem Körper, viel Geschmack und feinen Tanninen, zieht sich der Wein im Abgang in die Länge, aromatisch und saftig, mit sehr schöner Länge.

93

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Der dunkel pflaumenfarbene, rubin schimmernde Petrus 2004 weist eine hohe Säure auf sowie reichlich süße Kirschen und schwarze Johannisbeeren, untermalt von Anklängen an Cola, Erde und Trüffel. Die tiefen, mittelkräftigen, konzentrierten und reifen Aromen sind quälend fest und tanninreich. Dieser noch verschlossene, strukturierte, muskulöse Pomerol benötigt ein Jahrzehnt der Kellerreife, besitzt jedoch das Potenzial, der langlebigste Wein des Jahrgangs zu sein und 30–40 Jahre zu halten. Erwartete Trinkreife: 2017–2035.

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Pétrus 2004

Verkostung

Farbe

Die Farbe zeigt einen dunklen Pflaumenton mit rubin- und purpurfarbenen Reflexen.

Nase

Das Bouquet offenbart eine bemerkenswerte aromatische Komplexität mit Noten von schwarzem Trüffel, reifen schwarzen Früchten, Veilchen und Schokolade. Nuancen von Kirsche mit Kirsch und zerdrückten Blüten ergänzen diese raffinierte Duftpalette.

Gaumen

Am Gaumen zeichnet sich dieser Wein durch seine Eleganz und seine seidige Tanninstruktur aus. Aromen von schwarzen Früchten, Schwarzkirsche und Pflaume verbinden sich mit Anklängen von Trüffel und feinen Gewürzen. Die natürliche Frische bringt ein schönes Gleichgewicht ins Gesamtbild, während das aristokratische Finale eine schöne mineralische Länge offenbart.

Weinpairing

Dieser Pétrus 2004 begleitet hervorragend edle rote Fleischgerichte wie Lammschulter, Entenbrust oder ein Rinderkotelett. Ebenso harmoniert er elegant mit Pilzgerichten, insbesondere Speisen mit Steinpilzen oder Trüffel. Auch Wild und Schmorgerichte sind ausgezeichnete Begleiter.

Servieren und Lagerung

Der Pétrus 2004 profitiert davon, 2 bis 4 Stunden vor dem Servieren dekantiert zu werden, damit sich seine Aromen voll entfalten können. Die ideale Serviertemperatur liegt bei etwa 15,5 °C. Dieser Jahrgang kann bis ungefähr 2035 genossen werden, mit einem optimalen Trinkfenster zwischen 2017 und 2035.

Ein eleganter Pomerol aus dem aussergewöhnlichen Terroir von Pétrus

Das Weingut

Pétrus zählt zu den prestigeträchtigsten Weingütern der Welt. Der Name erscheint offiziell in den Registern im Jahr 1837, obwohl es bereits seit den 1750er-Jahren Hinweise auf Weinberge gibt. Die Familie Moueix führt das Gut seit 1943, als Jean-Pierre Moueix zum exklusiven Agenten wurde. Heute sind Jean-François Moueix und seine Kinder, darunter Jean Moueix, die Hauptinhaber. Das Gut umfasst 11,4 Hektar, die seit 2010 ausschliesslich mit Merlot bepflanzt sind. Olivier Berrouet, Sohn des legendären Jean-Claude Berrouet, verantwortet seit 2008 die Önologie. Pétrus zeichnet sich durch sein einzigartiges Terroir aus blauen Tonen aus.

Der Weinberg

Der Weinberg von Pétrus nimmt eine privilegierte Lage auf dem Plateau von Pomerol in 40 Metern Höhe ein. Die aussergewöhnliche Besonderheit dieses Terroirs liegt in seinen Böden aus blauen Tonen, den sogenannten Smektiten, die die gesamten 11,4 Hektar bedecken. Dieser dichte, tiefgründige Ton, der über 40 Millionen Jahre alt ist, besitzt einzigartige Wasserspeichereigenschaften, die es den Reben ermöglichen, ein optimales Wasserhaushaltsgleichgewicht zu bewahren. Die Reben, mit einem durchschnittlichen Alter von über 45 Jahren, sind mit einer Dichte von 6 600 bis 7 000 Rebstöcken pro Hektar gepflanzt. Dieses einzigartige Terroir bringt Trauben mit konzentrierten Tanninen hervor, jedoch mit einer bemerkenswert seidigen Textur.

Der Jahrgang

Der Jahrgang 2004 erwies sich für die Bordeaux-Winzer als anspruchsvoll. Der trockene und milde Winter 2003-2004 erlaubte es nicht, die Wasserreserven der Böden ausreichend wieder aufzufüllen. Auf den späten Austrieb Ende März/Anfang April folgte Anfang Juni bei hohen Temperaturen eine rasche Blüte. Der Juli zeigte sich kühl und wenig sommerlich, während der August warm und feucht war und das vegetative Wachstum förderte. Ab Ende August änderten sich die Wetterbedingungen glücklicherweise: Der Wechsel warmer Tage und kühler Nächte bis Anfang Oktober ermöglichte eine optimale Reifung der Trauben und bewahrte eine schöne natürliche Frische.

Vinifikation und Ausbau

Die Lese des Pétrus 2004 erfolgte über mehrere Tage hinweg von Hand, mit strenger Selektion Beere für Beere. Nach optischer Sortierung wurden die Trauben entrappt und parzellenweise in 12 temperaturkontrollierten Betoncuves vinifiziert. Die alkoholische Gärung fand zwischen 17 und 32 °C statt, gefolgt von einer Mazeration von 18 bis 25 Tagen, um die feinsten Tannine schonend zu extrahieren. Die malolaktische Gärung erfolgte in Betoncuves, um die Frische des Weins zu bewahren. Der Ausbau setzte sich 18 bis 20 Monate in Barriques aus französischer Eiche fort, mit einem Umzug in Barriques mit ein- bis zweifacher Belegung im Verlauf des Ausbaus, um die Holzintegration weiter zu verfeinern.

Rebsorte

100 % Merlot

Pétrus 2004
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Herkunftsgarantie Direkteinkauf beim Produzenten
Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1