
Pétrus 2004
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Bewertungen und Rating
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Pétrus 2004
Verkostung
Farbe
Die Farbe zeigt einen dunklen Pflaumenton mit rubin- und purpurfarbenen Reflexen.
Nase
Das Bouquet offenbart eine bemerkenswerte aromatische Komplexität mit Noten von schwarzem Trüffel, reifen schwarzen Früchten, Veilchen und Schokolade. Nuancen von Kirsche mit Kirsch und zerdrückten Blüten ergänzen diese raffinierte Duftpalette.
Gaumen
Am Gaumen zeichnet sich dieser Wein durch seine Eleganz und seine seidige Tanninstruktur aus. Aromen von schwarzen Früchten, Schwarzkirsche und Pflaume verbinden sich mit Anklängen von Trüffel und feinen Gewürzen. Die natürliche Frische bringt ein schönes Gleichgewicht ins Gesamtbild, während das aristokratische Finale eine schöne mineralische Länge offenbart.
Weinpairing
Dieser Pétrus 2004 begleitet hervorragend edle rote Fleischgerichte wie Lammschulter, Entenbrust oder ein Rinderkotelett. Ebenso harmoniert er elegant mit Pilzgerichten, insbesondere Speisen mit Steinpilzen oder Trüffel. Auch Wild und Schmorgerichte sind ausgezeichnete Begleiter.
Servieren und Lagerung
Der Pétrus 2004 profitiert davon, 2 bis 4 Stunden vor dem Servieren dekantiert zu werden, damit sich seine Aromen voll entfalten können. Die ideale Serviertemperatur liegt bei etwa 15,5 °C. Dieser Jahrgang kann bis ungefähr 2035 genossen werden, mit einem optimalen Trinkfenster zwischen 2017 und 2035.
Ein eleganter Pomerol aus dem aussergewöhnlichen Terroir von Pétrus
Das Weingut
Pétrus zählt zu den prestigeträchtigsten Weingütern der Welt. Der Name erscheint offiziell in den Registern im Jahr 1837, obwohl es bereits seit den 1750er-Jahren Hinweise auf Weinberge gibt. Die Familie Moueix führt das Gut seit 1943, als Jean-Pierre Moueix zum exklusiven Agenten wurde. Heute sind Jean-François Moueix und seine Kinder, darunter Jean Moueix, die Hauptinhaber. Das Gut umfasst 11,4 Hektar, die seit 2010 ausschliesslich mit Merlot bepflanzt sind. Olivier Berrouet, Sohn des legendären Jean-Claude Berrouet, verantwortet seit 2008 die Önologie. Pétrus zeichnet sich durch sein einzigartiges Terroir aus blauen Tonen aus.
Der Weinberg
Der Weinberg von Pétrus nimmt eine privilegierte Lage auf dem Plateau von Pomerol in 40 Metern Höhe ein. Die aussergewöhnliche Besonderheit dieses Terroirs liegt in seinen Böden aus blauen Tonen, den sogenannten Smektiten, die die gesamten 11,4 Hektar bedecken. Dieser dichte, tiefgründige Ton, der über 40 Millionen Jahre alt ist, besitzt einzigartige Wasserspeichereigenschaften, die es den Reben ermöglichen, ein optimales Wasserhaushaltsgleichgewicht zu bewahren. Die Reben, mit einem durchschnittlichen Alter von über 45 Jahren, sind mit einer Dichte von 6 600 bis 7 000 Rebstöcken pro Hektar gepflanzt. Dieses einzigartige Terroir bringt Trauben mit konzentrierten Tanninen hervor, jedoch mit einer bemerkenswert seidigen Textur.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2004 erwies sich für die Bordeaux-Winzer als anspruchsvoll. Der trockene und milde Winter 2003-2004 erlaubte es nicht, die Wasserreserven der Böden ausreichend wieder aufzufüllen. Auf den späten Austrieb Ende März/Anfang April folgte Anfang Juni bei hohen Temperaturen eine rasche Blüte. Der Juli zeigte sich kühl und wenig sommerlich, während der August warm und feucht war und das vegetative Wachstum förderte. Ab Ende August änderten sich die Wetterbedingungen glücklicherweise: Der Wechsel warmer Tage und kühler Nächte bis Anfang Oktober ermöglichte eine optimale Reifung der Trauben und bewahrte eine schöne natürliche Frische.
Vinifikation und Ausbau
Die Lese des Pétrus 2004 erfolgte über mehrere Tage hinweg von Hand, mit strenger Selektion Beere für Beere. Nach optischer Sortierung wurden die Trauben entrappt und parzellenweise in 12 temperaturkontrollierten Betoncuves vinifiziert. Die alkoholische Gärung fand zwischen 17 und 32 °C statt, gefolgt von einer Mazeration von 18 bis 25 Tagen, um die feinsten Tannine schonend zu extrahieren. Die malolaktische Gärung erfolgte in Betoncuves, um die Frische des Weins zu bewahren. Der Ausbau setzte sich 18 bis 20 Monate in Barriques aus französischer Eiche fort, mit einem Umzug in Barriques mit ein- bis zweifacher Belegung im Verlauf des Ausbaus, um die Holzintegration weiter zu verfeinern.
Rebsorte
100 % Merlot

