
Sottimano : Cottá 2011
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Bewertungen und Rating
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Cottà 2011 von Sottimano
Degustation
Nase
In der Nase entfalten sich Aromen reifer dunkler Früchte, begleitet von Espresso-Noten und balsamischen Nuancen.
Gaumen
Am Gaumen zeigt sich ein fleischiges Profil mit zerdrückten Schwarzkirschen und Lakritz. Die Tanninstruktur ist gut eingebunden und verleiht dem Wein einen schönen aromatischen Nachhall.
Weinpairing
Dieser Barbaresco passt hervorragend zu geschmorten oder gebratenen roten Fleischgerichten, zu Wild wie Wildschwein oder Hirsch sowie zu Fleischgerichten in Pilzsauce. Ebenso begleitet er mit Eleganz gereifte Käse wie Parmigiano Reggiano oder Castelmagno.
Service und Lagerung
Der Cottà 2011 wird idealerweise bei einer Temperatur zwischen 18 und 20 °C in grossen Rotweingläsern serviert, damit sich seine Aromen vollständig entfalten können. Dieser Wein verfügt unter optimalen Lagerbedingungen über ein Reifepotenzial von etwa 15 bis 20 Jahren.
Ein Barbaresco aus dem Piemont aus einem aussergewöhnlichen Terroir
Das Weingut
Gegründet 1969 von Rino Sottimano, erstreckt sich das Weingut Sottimano heute über rund 18 Hektar, verteilt auf fünf prestigeträchtige Crus von Barbaresco: Cottà, Currà, Fausoni, Pajorè und Basarin. Als Pionier des zertifizierten biologischen Weinbaus bereits seit den 1970er-Jahren und der Produktion von Lagenweinen aus nur einer Rebsorte hat sich Sottimano nach und nach unter den angesehensten Erzeugern der Region etabliert. Rino Sottimano führt das Weingut heute gemeinsam mit seinen drei Kindern Andrea, Elena und Claudia, die aktiv am Tagesgeschäft beteiligt sind. Andrea übernimmt insbesondere die Rolle des leitenden Önologen. Das Weingut pflegt eine Philosophie der maximalen Terroir-Expression durch minimalistische weinbauliche Praktiken.
Der Weinberg
Der Barbaresco Cottà stammt aus dem Cru Cottà, dem Gründungsweinberg des Weinguts, der 1969 erworben wurde und sich über 2,8 Hektar zwischen den Gemeinden Neive und Barbaresco erstreckt. Dieses Terroir zeichnet sich durch seine südwestlichen Expositionen und die charakteristischen sandigen Böden aus, die dem Nebbiolo eine besondere strukturelle Fülle verleihen. Die Reben, von denen einige nahezu 80 Jahre alt sind, werden zertifiziert biologisch bewirtschaftet, wobei zwischen den Reihen natürliche Begrünungen erhalten bleiben. Das Weingut praktiziert wechselnde Herbstpflügungen und begrenzt die Erträge bewusst, um die Ausdruckskraft des Terroirs zu fördern.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2011 im Piemont wies ein besonders warmes Klimaprofil auf. Diese Bedingungen erforderten eine sorgfältige Bewirtschaftung der Weinberge, insbesondere hinsichtlich des Laubmanagements, um die Trauben vor übermässiger Sonneneinstrahlung zu schützen. Trotz dieser Herausforderungen brachte der Jahrgang Weine mit guter Säure und Struktur hervor, mit feinen, seidigen Tanninen sowie einer passenden Fruchtkonzentration.
Vinifikation und Ausbau
Die Vinifikation des Cottà 2011 umfasste eine spontane alkoholische Gärung mit einheimischen Hefen, gefolgt von einer rund 40-tägigen Maischestandzeit. Die malolaktische Gärung erfolgte auf natürliche Weise in französischen Barriques der Küferei François Frères. Der Holzausbau dauerte ungefähr 24 Monate, mit 10 bis 15 % neuen Fässern; die übrigen Fässer wurden bis zu viermal verwendet.
Rebsorte
100 % Nebbiolo
