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Château Montrose 2000
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Nachhaltiger Weinbau

Château Montrose 2000

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 94+
J. Robinson | 17.5
R. Gabriel | 19
Decanter | 97
Wine Spectator | 93
J. Suckling | 96
The Wine Independent | 98
CHF 328.00 inkl. MwSt.
(
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Verpackung : Flasche (75cl)
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Bewertungen und Rating

98

/100

La RVF

In der Nase noch verschlossen, mit Noten von Früchten, aber auch von Havanna-Tabak und Pfeffer. Am Gaumen sehr dicht, vibrierend und tief. Ein großer Wein, der sich noch zurückhält.

93

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Der Wein wirkt bereits recht geschliffen, mit runden Tanninen, die dennoch kräftig genug sind, um dem Kern aus Tabak-, Schwarze-Johannisbeer-Paste- und warmen Feigenaromen bis ins Finale einen schönen, lehmigen Zug zu verleihen. Ziemlich raffiniert und in diesem Jahrgang mit spürbar mehr Tiefe als vergleichbare AOC-Weine, dazu ganz am Ende ein sehr verführerischer Hauch von frischem Lorbeer. -- Blindverkostung: Bordeaux-2000-Retrospektive (Dezember 2015). Jetzt bis 2023 trinken. 15.000 Kisten produziert.

95

/100

Decanter

Er beginnt sich nach ein paar eigensinnigen Jahrzehnten gerade erst zu erweichen und zu öffnen. Tabak und zerdrücktes Minzblatt treffen auf Brombeer- und Heidelbeerfrucht, die weiterhin von einem straffen Tanningerüst gehalten wird. Ein würdevoller Montrose mit großer Zukunft, voller Kraft und Finesse – so typisch für dieses Gut. Lese vom 22. September bis 7. Oktober. Erstes Jahr im neuen Edelstahltankkeller. 2% Petit Verdot runden die Cuvée ab.

96

/100

James Suckling

Er beginnt sich gerade zu öffnen und zeigt in der Nase wie am Gaumen wunderschöne Gewürznoten und dunkle Frucht. Vollmundig, mit ultrafeinen, perfekt eingebundenen Tanninen und einem äußerst komplexen, eleganten Abgang. Jetzt trinken oder lagern.

94

/100

Vinous

Stephen Tanzer

Sattes Rubinrot. Röstige, rauchige Aromen von Brombeere, Heidelbeere und Lakritz. Samtig, dicht und groß dimensioniert; entfaltet sich im Mund beeindruckend. Schokoladig reif, bleibt aber dank einer schön eingebundenen Säure frisch. Bietet eine schöne Süße, ohne zu übertreiben. Das Finale zeigt große, staubige, horizontal wirkende Tannine und eine schöne aromatische Persistenz. Außergewöhnliche Textur und enorme Geschmackstiefe für einen Wein mit nur 12,8 % Alkohol.

95

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Langsam, gleichmäßig und auf dem Weg zur Reife konsequent auf Kurs, wirkt der Wein noch jugendlich; seine Noten von Johannisbeeren, Gewürzkiste, Teer, Brombeeren und schwarzer Johannisbeere sind noch gut gebändigt. Tanninreich, aber keineswegs übermäßig, ist er ein moderner Klassiker, der weitere 40 Jahre reifen kann. Trinkfenster: 2025–2060.

96

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Der 2000 Montrose ist eine rundum großartige Flasche, die trotz ihrer Jugend bereits enorm viel Genuss bietet. Klassische Saint Estèphe-Noten von schwarzen Johannisbeeren, feuchter Erde, Tabakblatt, Zedernholz und feinen Trüffelanklängen entfalten sich aus diesem dichten, konzentrierten, kraftvollen Rotwein mit der typischen Struktur und Fülle des Jahrgangs 2000. Mit süßen Tanninen, vollem Körper, makelloser Balance und einem großartigen, großartigen Finale steht er am Anfang seines Trinkfensters und verfügt über weitere mehr als drei Jahrzehnte Reifepotenzial.

19

/20

René Gabriel

01: Dunkles, klassisches Bordeauxrot, violette Reflexe, feiner Rand. Verhaltenes, leicht florales Bouquet, schwarze Pfefferkörner, Tabak, wirkt noch etwas hölzern, eher schlank im Ansatz. Im Gaumen ein erstaunlich feiner Montrose mit einer sanft kernigen Tannin-Extraktnote, feinsandiger Fluss, auch hier gibt die Gaumenaromatik einen leicht hölzernen Ton ab, wirkt insgesamt eher leicht und liegt deutlich hinter den Erwartungen zurück. (17/20). 09: Recht dunkles Weinrot. Erstaunlich zugänglich im Moment, ebenso erstaunlich ist der bereits recht ausgeprägte Terroirton der von getrockneten Kräutern und Ledernoten durchsetzt ist, weist auch ein Hauch Rosinen auf. Fülliger Gaumen, die Gerbstoffe sind aussen rund, innen noch verlangend, sehr aromatischer Nachklang, bald in erster Reife. Ungeduldige können ihn aber auch etwa 5 Stunden dekantieren! Geht von der Stilistik her in einer Art 1990er! Ich muss zugeben - an der Primeurprobe hatte ich ihn definitiv unterschätzt. (19/20). 11: Dunkel, erstaunlicherweise einen ersten, feinen Reifeschimmer aussen zeigend. Würziges, tiefes Bouquet mit leicht grünlichem Cabernetschimmer, getrocknete Pfefferkörner. Im Gaumen fest und fleischig, die Gerbstoffe wirken momentan ziemlich spröde und gerbig. Trotz dem viel versprechenden Jahr bin ich hier momentan ziemlich kritisch was seine Harmonie angeht. Zeigt sich ziemlich hart im Moment. Vielleicht ist es aber auch das fehlende Dekantieren oder die noch verlangende Flaschenreife. Das Potential ist enorm. Geht aber eher in Richtung eines 28ers oder 45ers von der Markanz her. Ich degustierte ihn nochmals drei Stunden später. Er machte keinen Wank! (19/20). 12: Bei einem Lunch mit Hervé Berland. Erste Trüffelnoten, also jetzt schon mehr auf Terroir als auf Frucht setzend. Im Gaumen erhaben, mächtig und royal zugleich, im Finale mit klassischem Erd-Eisenton. Es geht da schon bald los und das ist schon ein kleines Montrose-Wunder! (19/20). 14: Sehr dunkles Weinrot. Verhaltenes Bouquet, man spürt die Tiefe, aber die Nase gibt eher wenig Aromen frei, dunkle Pflaumen, Teer, feine Sommertrüffelspuren. Legt nur ganz langsam zu, die nasalen Aromen sind in der generellen Komplexität irgendwie eingefangen. Im Gaumen mit massiven, aber runden Tanninen, fast überfleischig, nach Zeit verlangend. Er macht viel Hoffnung, aber ziemlich wenig Spass im Moment. Wer ihn jetzt entkorkt, straft sich selbst. Wer noch 20 Jahre wartet, wird sich übermässig belohnen. Eine viel perfektere Form seines eigenen 1989ers, also mit Legenden-Potential. (19/20). 15: Mittleres Granat, leicht orange Verfärbung am Rand. Das Bouquet war erstaunlich reif und ziemlich trocken, Schuhleder helles Malz und getrocknete Küchenkräuter. Irgendwie hätte ich da schon noch etwas mehr Primäraromen erwartet. Im Gaumen trocken, die Tannine geben sich recht spröde. Was sicher da ist; viel Kraft für später! Bereits letztes Jahr zeigt er sich unnahbar und somit sollte man momentan nicht mal mit langem Dekantieren versuchen eine mögliche Genussphase zu erzwingen. Jetzt mindestens warten bis 2020. Potentialwertung: 19/20. 18: Extrem dunkel, fast noch schwarz in der Mitte, ergänzt von sehr sattem Granatrot. Die Nase überrascht mit einer partiellen Zugänglichkeit. Normalerweise gibt sich ein Montrose aus einem so grossen Jahr in den ersten 20 Jahren sehr unnahbar. Man merkt ihm seine barocke Tiefe von der ersten Sekunde an. Da sind schwarze Beeren, Brazil-Tabak, Trüffel und erste, feinwürzige Ledernoten vorhanden. Der Gaumen ist massiv, fleischig. Die angerundeten Tannine machen das Unterfangen gross und gleichzeitig einigermassen gefällig. Die Struktur ist allerdings noch ein Bisschen eng und man kann da in Zukunft noch recht viel mehr erwarten. Und er passte auch nicht ganz so richtig zum Cordon-Bleu. Manchmal ist halt Toleranz wichtiger wie Harmonie! Die erste richtige Reife erwarte ich so in zwei, drei Jahren. (19/20). 22: In der Mitte Rot mit schier schwarzen Reflexen. Das Bouquet zeigt Wärme, aber auch minim grünliche Cabernet-Spuren. Und diese hauchdünnen grünlichen Reflexe strahlen Kräuter aber auch Eucalyptus aus. So bekommt dieser Wein nasal einen «kalifornischen Drive». Dies kompensiert er mit Wärme und reifen Fruchtnoten und geht dabei bemerkenswert in die Tiefe. Je länger man ihm Zeit lässt, desto mehr verliert er seine Frische und wird klassischer und zeigt das grosse Montrose-Terroir in Form von Ledernoten und braunem Peru Balm. Im Gaumen fleischig, noch ziemlich arrogant und körnige Tannine zeigend. Irgendwie reflektiert er auch die grossen Tannin-Jahrgänge 1928 und 1945. Eine Art vom eigenen 1982er in einer viel besser vinifizierten Form. Da kommt noch mehr! (19/20).

18

/20

André Kunz

Tiefes, dichtes, junges, dunkles Bouquet, Cassis, Edelhölzer, Erdnüssen, Lakritze. Eleganter, dichter, frischer Gaumen mit dunkler Frucht, feinem Tannin, konzentrierter Aromatik, langer, frischer Abgang. 18/20 trinken - 2038

95

/100

Jane Anson

Jane Anson

Noch immer extrem jung, wirkt er deutlich verschlossener als der 1996er, mit stärkerem Fokus auf würzigen schwarzen Pfeffer und Cassis sowie nach wie vor festen Tanninen. Am Gaumen spürt man, wie sich die Tannine zum Finale hin zusammenziehen, während sie beim 1996er inzwischen wie gesponnene Seide sind, vollkommen integriert. Ich habe diesen Wein zuletzt vor zwei Jahren verkostet, und nach einem hartnäckigen Anfang tritt er nun ganz klar in seine nächste Phase ein: Er öffnet sich und zeigt die Finesse und Eleganz des Jahrgangs. Nach fünf Minuten Schwenken und Riechen treten Noten von Tabak und zerdrücktem Minzblatt hervor; dieser Wein hat eine lange Zukunft vor sich und steckt voller Appellationstypizität. Lese vom 22. September bis 7. Oktober. Erstes Jahr im neuen Edelstahltankkeller, mit größerer Kapazität und kleineren Gebinden von 50 hl, 80 hl und 100 hl sowie nur wenigen 200-hl-Tanks für die Assemblage (zuvor ausschließlich 200-hl-Holzfässer).

98

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Eine Cuvée aus 63 % Cabernet Sauvignon, 31 % Merlot, 4 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot: Der Montrose 2000 zeigt sich in einem mittleren bis tiefen Granatton mit einem Hauch von Ziegelrot. Er startet sofort mit präsenten Noten von saftigen Pflaumen, Schwarzkirschkompott und wilden Heidelbeeren und entfaltet sich zu einem Duftbild aus kandierten Veilchen, Kampfer, Rosenöl, neuem Leder und würzig duftender Erde. Am Gaumen ist er mittelkräftig, elegant und sehr frisch, mit weichen, samtigen Tanninen und einer Fülle lebendiger schwarzer und blauer Früchte, getragen von einem langen, parfümierten Finale. Großartig!

18

/20

Bettane+Desseauve

Ein purpurfarbenes Kleid von bewundernswerter Leuchtkraft, ein nobel würziges Bouquet und ein überragender Körper, mit einem kleinen Hauch von Strenge. Ein großer Wein, seiner Berühmtheit in diesem Jahrgang würdig.

93

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Blind verkostet und dekantiert. Diese Flasche zeigt sich besser als die 2007 verkostete, auch wenn das Bouquet noch relativ zurückhaltend ist. Weicher, schmeichelnder Auftakt am Gaumen. Der Wein ist samtig, fleischig und aromatisch, mit Tanninen, die im Abgang leicht fest wirken. Insgesamt präsentiert er sich jedoch sehr ausdrucksstark, mit Noten von Tinte, Holz und Frucht im langen Nachhall.

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Montrose 2000

Verkostung

Farbe
Dieser Wein zeigt eine dichte, fast schwarze Farbe mit einem tiefgründigen, purpurroten Rubinton, der nahezu an Opazität grenzt.

Nase
Auch wenn sich das aromatische Bukett noch etwas zurückhaltend zeigen kann, offenbart es eine schöne Komplexität. Es verströmt verführerische Noten von schwarzen Früchten und Sauerkirsche, die sich harmonisch mit Tabaknuancen verbinden.

Gaumen
Der Antritt ist voluminös und zieht sich lang hin. Der Gaumen bietet eine großartige Substanz, die vollkommen eingebundene und samtige Tannine trägt. Man findet dort köstliche Aromen von Cassis, Sauerkirsche und Lakritz, die zu einem kraftvollen und zugleich anhaltenden Abgang führen.

Weinpairing
Dieser große Rotwein harmoniert hervorragend mit gegrilltem oder geschmortem rotem Fleisch wie Lamm oder Rind sowie mit Wild. Er entfaltet sich zudem wunderbar zu lange geschmorten Schmorgerichten in Sauce, wie etwa Ragouts, oder zu gut gereiftem Hartkäse.

Service und Lagerung
Um den Château Montrose 2000 in vollen Zügen zu genießen, empfiehlt es sich, ihn bei einer Temperatur von etwa 16 °C zu servieren. Vor der Verkostung wird eine ausgedehnte Dekantierzeit von ein bis zwei Stunden empfohlen, um alle Aromen zu entfalten. Mit seinem außergewöhnlichen Potenzial ist dieser lagerungsfähige Jahrgang bis etwa 2040 trinkreif.

Die Eleganz und Kraft eines Grand Cru aus Saint-Estèphe

Das Weingut
Das 1815 von Étienne Théodore Dumoulin gegründete Château Montrose ist ein emblematisches Weingut aus Bordeaux und hat sich rasch an die Spitze seiner Appellation gesetzt. Heute wird das Anwesen von der Familie Bouygues geleitet, mit Martin und Olivier Bouygues an der Spitze. Dieser Grand Cru Classé zeichnet sich durch seinen historischen, 95 Hektar großen, zusammenhängenden Weinberg aus. Als wahres Prestigehaus ist das Weingut zudem ein Pionier der Nachhaltigkeit, mit bedeutenden ökologischen Innovationen und einem Übergang zur biologischen Landwirtschaft, ohne dabei die Exzellenz seiner Weine zu vernachlässigen.

Der Weinberg
Das Weingut liegt in der Appellation Saint-Estèphe und profitiert von einem außergewöhnlichen, 95 Hektar großen, zusammenhängenden Terroir. Die Reben gedeihen auf tiefen Kieshügeln über einem tonigen Untergrund, der eine natürliche Drainage und eine hervorragende Wasserreserve bietet. Die unmittelbare Nähe zur Gironde-Mündung spielt eine entscheidende Rolle als thermischer Regulator und schützt die Rebstöcke vor klimatischen Extremen. Das Weingut legt zudem großen Wert auf die Biodiversität durch Ökobeweidung und den Schutz der umliegenden natürlichen Ökosysteme.

Der Jahrgang
Das Jahr 2000 begann mit einem wechselhaften Winter, gefolgt von einem frühen Austrieb Mitte März. Der milde und leicht feuchte Frühling begünstigte ein rasches Wachstum der Reben. Während der Juli kühl und regnerisch ausfiel, ermöglichte der warme und trockene August einen ausgezeichneten Reifebeginn. Ein besonders milder September bot schließlich ideale Reifebedingungen für die Trauben. Die Weinlese fand somit unter den besten Voraussetzungen zwischen dem 22. September und dem 7. Oktober statt.

Vinifikation und Ausbau
Nach einer strengen Auswahl der besten Beeren erfährt der große Wein Château Montrose 2000 einen sorgfältigen Ausbau. Er reift etwa 18 Monate lang in französischen Eichenholzfässern, deren Neuholzanteil bei 60 % liegt, wodurch seine für die lange Lagerung ausgelegte Struktur geformt wird.

Rebsorten
63 % Cabernet Sauvignon
31 % Merlot
4 % Cabernet Franc
2 % Petit Verdot

Château Montrose 2000
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Herkunftsgarantie Direkteinkauf beim Produzenten
Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1