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Jean-Paul Brun : Terres Dorées "Les Garants" 2021
am Lager
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Terres Dorées "Les Garants" 2021 von Jean-Paul Brun
Verkostung
Robe
Im Glas zeigt sich eine schöne, strahlend rote Farbe.
Nase
Intensiv und raffiniert, entfaltet das Bouquet großzügige Aromen von roten Früchten wie Erdbeere und schwarzer Johannisbeere. Es öffnet sich anschließend zu zarten floralen Noten, die an Rose und Iris erinnern, subtil unterlegt von krautigen und würzigen Akzenten.
Gaumen
Füllig und großzügig verführt der Gaumen durch seinen intensiv fruchtigen Ausdruck, der von Kirsche, Sauerkirsche und roter Johannisbeere dominiert wird. Getragen von einer schönen Säure und ausgewogenen Tanninen, zieht er sich zu einem langen, präzisen Abgang, der von einer granitigen Mineralität und feinen Lakritznuancen geprägt ist.
Weinpairing
Dank seiner großen Vielseitigkeit harmoniert dieser Rotwein wunderbar mit kräuterbratenem Geflügel, Coq au vin oder auch weißem Fleisch. Er begleitet ebenfalls sehr gut gegrillten Fisch, Gerichte auf Pilzbasis, feine Wurstwaren sowie gemüsereiche Zubereitungen.
Service und Lagerung
Dieser Jahrgang 2021 kann bereits in seiner Jugend wegen seiner strahlenden Fruchtigkeit genossen werden, wird aber im Keller noch seine ganze Komplexität entwickeln. Er ist idealerweise bis etwa 2033 zu trinken.
Die mineralische Eleganz eines großen Fleurie-Weins
Der Produzent
1979 von Jean-Paul Brun mit nur vier Hektar gegründet, liegt das Domaine des Terres Dorées in Charnay-en-Beaujolais. Zu einer wichtigen Referenz der Region Beaujolais geworden, erstreckt sich der Weinberg heute über rund fünfzig Hektar. Bekannt für seine traditionelle, von Burgund inspirierte Herangehensweise und seinen tiefen Respekt für das Terroir, wurde das Domaine kürzlich von der Familie Zannier erworben. Der Gründer begleitet die Domaine jedoch weiterhin, um die Kontinuität dieser handwerklichen Philosophie und die Qualität der Cuvées zu gewährleisten.
Der Weinberg
Aus der Appellation Fleurie stammend, kommt diese Cuvée von einer etwa sechs Hektar großen, nach Süden ausgerichteten Parzelle, die über dem Dorf liegt. Geschützt vom Hügel La Madone, gedeihen die rund vierzig Jahre alten, in Gobelet-Erziehung an Stecken gezogenen Reben auf sandigen Böden, die aus der Verwitterung des rosafarbenen Granits entstanden sind. Dieses einzigartige Terroir verleiht dem Wein seine ganze blumige Feinheit und seine mineralische Struktur.
Der Jahrgang
Das Jahr war geprägt von besonders anspruchsvollen Witterungsbedingungen, darunter Frostphasen, Hagel und kühlere Temperaturen als im Durchschnitt. Diese klimatischen Herausforderungen führten zu einer Verzögerung des Vegetationszyklus, mit einer erst Mitte Juni einsetzenden Blüte, ermöglichten aber letztlich die Ernte von Beeren mit einem schönen Gleichgewicht.
Vinifikation und Ausbau
Nach einer strengen Selektion werden die Trauben vollständig entrappt und angequetscht. Die Fermentation setzt dank indigener Hefen in Betontanks ein, gefolgt von einer etwa vierwöchigen Maceration, die von regelmäßigen Pigeages begleitet wird. Der Ausbau erfolgt anschließend über nahezu zehn Monate in gebrauchten Eichenfässern und Betontanks, wobei während dieser Zeit die malolaktische Gärung stattfindet, begleitet von regelmäßigem Bâtonnage zur Bereicherung der Textur des Weins.
Rebsorte
Gamay (100 %)





