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Roberto Voerzio : Cerequio 2015

Roberto Voerzio : Cerequio 2015

- - Rot - Einzelheiten
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Bewertungen und Rating

Rating
Bewertung von Robert Parker
ParkerParker96/100
J. SucklingJ. Suckling98/100
Vinous - A. GalloniVinous - A. Galloni94/100

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Cerequio 2015 von Roberto Voerzio

Verkostung

Farbe

Die Farbe zeigt einen intensiven Granatton.

Nase

In der Nase entfaltet sich eine bemerkenswerte aromatische Komplexität mit Noten von Wildkirschen, Veilchen und Lakritze. Nuancen von Schwarzer Johannisbeere, Eukalyptus und Minze zeigen sich nach und nach, begleitet von floralen Anklängen und kandierten Zitrusfrüchten. Das Ganze wirkt in dieser Jugendphase noch konzentriert und verspricht mit der Zeit eine schöne Entwicklung.

Gaumen

Am Gaumen beeindruckt dieser Wein durch seine straffe Struktur und bewahrt dabei Delikatesse und Finesse. Die seidige Textur umhüllt Aromen von Schwarzkirschen, getrockneten Blumen, Lakritze und Anis. Die Tannine, präsent und strukturiert, bleiben elegant und perfekt eingebunden. Der Abgang zeichnet sich durch seine aussergewöhnliche Länge und eine deutlich mineralische Signatur aus, die typisch für das Terroir von Cerequio ist. Das Gleichgewicht zwischen Kraft und Eleganz prägt diesen grosszügigen Wein, der sich im Glas stetig weiterentwickelt.

Weinpairing

Dieser Barolo Cerequio 2015 begleitet gegrilltes rotes Fleisch wie Entrecôte oder Rinderrücken hervorragend. Er veredelt ebenso geschmorte Gerichte wie Osso Buco, gebratene Kalbskoteletts oder Wildragout. Pilzgerichte, insbesondere Risotti mit Steinpilzen oder Trüffel, sind perfekte regionale Pairings. Gereifte Käse wie gereifter Parmesan oder frische, mit geschmortem Fleisch gefüllte Pasta, in Butter und Salbei serviert, ergeben authentische Kombinationen mit diesem grossen Wein aus dem Piemont.

Servieren und Lagerpotenzial

Dieser Barolo Cerequio 2015 gewinnt, wenn er einige Stunden vor dem Servieren dekantiert wird, um sein aromatisches Spektrum vollständig zu entfalten. Die ideale Serviertemperatur liegt zwischen 16 und 18 °C. Auf eine lange Lagerung von zwanzig bis dreissig Jahren ausgelegt, durchläuft dieser Wein in seinen ersten Jahren eine Verschlussphase, bevor er mit der Zeit fesselnde tertiäre Noten entwickelt.

Ein Barolo aus La Morra, der Kraft und Eleganz auf dem italienischen Terroir von Cerequio vereint

Das Weingut

1986 in La Morra von Roberto Voerzio gegründet, entstand das Weingut aus einem Bruch mit der Familientradition und einer radikalen Vision von Qualität. Heute führen Roberto Voerzio und sein Sohn Davide dieses 35 Hektar grosse Gut, davon 15 Hektar Barolo-Grand-Crus, verteilt auf acht prestigeträchtige Lagen: La Serra, Brunate, Cerequio, Rocche dell'Annunziata, Torriglione, Fossati, Case Nere und Sarmassa. Dank eines revolutionären Ansatzes mit extrem niedrigen Erträgen, hoher Pflanzdichte und zertifiziert biologischem Weinbau hat sich das Weingut als weltweite Referenz etabliert. Roberto Voerzio hat die moderne Barolo-Produktion grundlegend geprägt, indem er gezeigt hat, dass aussergewöhnliche Qualität radikale Opfer im Weinberg erfordert.

Der Weinberg

Der Barolo Cerequio stammt aus einem historischen, zwei Hektar grossen Terroir in La Morra, das bereits bei der Klassifikation von 1880 als Premier Cru anerkannt wurde. Dieser Weinberg profitiert von einer aussergewöhnlichen Südlage und ist durch das oberhalb liegende Dorf La Morra vor Nordwinden geschützt. Diese Konfiguration schafft das wärmste Mikroklima der gesamten Appellation Barolo – der einzige Ort, an dem Olivenbäume überleben können. Die Böden bestehen aus kalkhaltigen Mergeln mit blauen Adern und einer fünfmal höheren Magnesiumkonzentration als jeder andere Barolo-Grand-Cru, was dem Wein seine charakteristischen kräuterigen Noten verleiht. Die Pflanzdichte erreicht 4.000 bis 5.000 Rebstöcke pro Hektar auf tiefgründigen Böden mit 20 % Sand, 50 % Schluff und 30 % Ton, auf rund 320 Metern Höhe. Die 1988 gepflanzten Reben liefern dank drastischer grüner Lese im Juli und August nur 500 Gramm Trauben pro Rebstock.

Der Jahrgang

Der Jahrgang 2015 erwies sich im Piemont als besonders warm, mit Sommerwerten, die mehrfach über 40 °C lagen. Dennoch bildeten die Frühjahrs- und Sommerniederschläge wichtige Wasserreserven, die Wasserstress verhinderten. Drei Regentage Mitte August brachten eine rettende Frische und ermöglichten eine schrittweise und vollständige Reife der Trauben. Das anspruchsvolle Laubwandmanagement und eine massvolle grüne Lese ermöglichten es, trotz der Hitze ausgewogene, frische und gut strukturierte Weine zu erzeugen. Dieser Jahrgang gilt als sehr bedeutend und verkörpert die Grösse des Nebbiolo im Kontext der Klimaerwärmung in besonderem Masse.

Vinifikation und Ausbau

Die Trauben des Cerequio 2015 werden vollständig entrappt und anschliessend zur Gärung mit indigenen Hefen für fünfzehn bis dreissig Tage – je nach Bedingungen – in Edelstahltanks gefüllt. Die Remontagen erfolgen schonend zweimal täglich, bei Temperaturen zwischen 28 und 30 °C. Die malolaktische Gärung findet im Edelstahltank statt, um die Frische zu bewahren. Der Ausbau dauert zwei Jahre und kombiniert französische Barriques und grosse Eichenfuder mit rund 20 % neuem Holz, gefolgt von sechs Monaten im Edelstahltank. Der Wein wird ohne Schönung und Filtration abgefüllt und ruht anschliessend weitere acht Monate, bevor er in den Handel kommt.

Rebsorte

100 % Nebbiolo

Roberto Voerzio : Cerequio 2015
2.0.0