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Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande 2015
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Nachhaltiger Weinbau

Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande 2015

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 96
J. Robinson | 17
R. Gabriel | 20
Decanter | 95
Wine Spectator | 95
J. Suckling | 97
Vinous - A. Galloni | 98+
The Wine Independent | 98
Vinous Neal Martin | 95
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Verpackung : Flasche (75cl)
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CHF 407.00

Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 16. Juli 2026

Bewertungen und Rating

96

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

Das ist der neue Stil dieses Weinguts: reich ausgestattet und dabei elegant und geschmeidig. Zweifellos zeigt sich hier eine große Konzentration sowie opulente schwarze Frucht. Doch das Ganze wird von Stil und Gelassenheit getragen, die diesen Wein auch mit zunehmender Reife begleiten werden. Trinkreif ab 2026.

97

/100

Decanter

Wunderschön extrahiert: reich, reif und vielschichtig. Einfach umwerfend, mit echter Präzision und Spannung. Es zeigt sein Pauillac-Selbstbewusstsein mit der sanftesten Hand – die Tannine sind fein, schichten sich auf und bauen ihre Struktur auf, ohne sich den saftigen schwarzen Früchten zu stark aufzudrängen. Es trifft den Jahrgang hervorragend und ist für mich das Beste dieser Reihe. 1 % Petit Verdot vervollständigt die Cuvée. 60 % neues Holz.

17

/20

Jancis Robinson

Jancis Robinson

Blind verkostet. Dunkles Granatrot. In der Nase eine spannende Lakritz-Note. Kraftvoll, fast pelzig! Zum Schluss viel Tannin. Alkohol und Dichte deutlicher ausgeprägt als bei den meisten Pauillacs. (JR)

97

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Reich, seidig und opulent, vollgepackt mit Schichten von reifen, frischen, saftigen Früchten mit geschmeidiger Textur. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges Erlebnis mit Länge, Volumen und Komplexität, das durch samtige Tannine und ein Finale, das einfach nicht enden will, noch gesteigert wird. Man kann ihn schon jetzt trinken oder für die sekundären Nuancen, die sich bereits nach wenigen zusätzlichen Jahren einstellen werden, weiter reifen lassen. Trinkreife: 2025–2050.

95

/100

Falstaff

Falstaff

Dunkles Rubinrot mit violetten Reflexen, zum Rand hin dezent heller. Verführerische Noten von dunklem Beerenkonfit, feinem Cassis, etwas Nougat und einer subtilen, feinen Eichenwürze. Komplex, saftig und elegant, mit reifer Kirschfrucht, gut eingebundenen Tanninen und einer gewissen Mineralität. Anhaltend, mit feinen Schokoladennuancen im Abgang. Schon gut entwickelt, sollte aber dennoch noch einige Jahre reifen dürfen.

97

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Ich habe den Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2015 bei drei verschiedenen Gelegenheiten verkostet und ihn zweimal mit 97 und einmal mit 98 Punkten bewertet. Die endgültige Cuvée besteht aus 68 % Cabernet Sauvignon, 29 % Merlot sowie dem Rest Cabernet Franc und Petit Verdot. Es ist ein Wein mit nuanciertem Stil, der mit der Zeit im Glas immer mehr gewinnt, und der höhere Merlot-Anteil verleiht ihm stets eine geschmeidigere, verführerische Textur. Crème de cassis, schwarze Himbeeren, Frühlingsblüten, krautige Blattnoten und Anklänge von Bleistiftmine münden in eine vollmundige, ultrapure, nahtlose Schönheit, die sich am Gaumen aufbaut, feines Tannin besitzt und in einem großartigen, großartigen Finale ausklingt. Von makelloser Klasse wird er über zwei bis drei Jahrzehnte hinweg weiter beeindrucken.

20

/20

Weinwisser

Lalande: 68 % Cabernet Sauvignon, 29 % Merlot, 2 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot. Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Reifes, komplexes Bouquet, das mit vielen dunklen Beeren und mit schwarzen Schokonoten unterlegt ist. Im zweiten Ansatz einen ganz minimalen Hauch von Dörrfrüchten, erste Zedernund Tabaknoten zeigend. Im Gaumen füllig mit einer reifen, intensiven Adstringenz, dazu Noten von Heidelbeeren und schwarzen Johannisbeeren, unglaublich viel Aromendruck im schier bulligen Finale vermittelnd. Mit Lafite der beste Pauillac! Also verdient auch er, wie im letzten Jahr, die Maximalnote. Damit ist Pichon-Lalande auf absolutem Höhenflug. Das Ding hat mich schier umgehauen. Am anderen Tag habe ich ihn nochmals auf dem Gut nachverkostet. Da ist unglaublich viel Aromatik und Potenzial drin.

20

/20

René Gabriel

EIN JAHRHUNDERTWEIN MIT «LANGEM PLÂTEAU» René Gabriel: «Was ist der Unterschied zwischen dem bereits sensationellen 2014er und diesem 2015er?» Nicolas Glumineau: «Wir haben da von allem noch ein Bisschen mehr drin; Dichte, Tiefe, Tannin und auch Intensität». Gabriel: «Ist er noch besser als 2009 oder 2010?» Glumineau: «Vielleicht nicht besser, aber anders. Respektive genauso wie ein ganz grosser Pichon-Lalande sein soll. Eine perfekte Symbiose zwischen vollem Pauillac und tollem Pichon-Lalande». Gabriel: «Gibt es genug Flaschen für die Freaks?» Glumineau: «Es war eine recht schöne Erntemenge bei der wir viel Grand Vin selektionieren konnten. Für die heutige Zeit ist es viel. Wir hatten – vor meiner Zeit – früher auch schon Ernten bei dem es doppelt so viel ergab wie heuer. Zugegeben auch bei weniger berauschender Qualität». Gabriel: «Und wann wird dieser 2015 seine beste Zeit erreichen?» Glumineau: «Ich schätze den Genussbeginn ab 2027 ein mit einem langen Plâteau». Gabriel: «Plâteau???» Glumineau: «Ja - Plâteau. Dummerweise definieren viele Weingeniesser die Genussreife mit einem Peak, also mit einer Spitze. Ein grosser Bordeaux kommt irgendwann mal in die Genussreife und liefert dann sehr lange, manchmal Jahrzehnte lang ein maximales Trinkvergnügen. Auch wenn er sich dabei von Frucht- zu Terroiraromen bewegt. Also kann man da definitiv von einem Plâteau sprechen!» Fassprobe 2016: 68 % Cabernet Sauvignon, 29 % Merlot, 2 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot. Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Reifes, komplexes Bouquet, mit vielen dunklen Beeren und mit schwarzen Schokonoten unterlegt. Im zweiten Ansatz einen ganz minimen Hauch von Dörrfrüchten, erste Zedern- und Tabaknoten zeigend. Im Gaumen füllig, eine reife, intensive Adstringenz aufweisend, Heidelbeeren und Black-Currantnoten, unglaublich viel Aromendruck im schier bulligen Finale vermittelnd. Mit Lafite der beste Pauillac! Also verdient auch er die Maximalnote. Wie schon im Letzten Jahr. Also ist der Pichon-Lalande in den letzten Jahren auf absolutem Höhenflug. Es war der letzte Wein im Union des Grands Cru Tasting auf Lafon-Rochet. Also konnte ich ihn sehr gut mit seiner Konkurrenz vergleichen. Das Ding hat mich schier umgehauen. Am anderen Tag habe ich ihn nochmals auf dem Gut nachverkostet. Das ist unglaublich viel Aromatik drin und er hat auch schöne Reserven. (20/20). 19: Tiefdunkles Granat-Purpur mit deutlich rubinem Rand. Eigenwilliges Bouquet, mit einer schier kompottigen Süsse beginnend, Honigspuren, helles Malz, getrocknete Kamille. Irgendwie kommt mir da auch Preisel- und Brombeerenjus in den Sinn. Zusammengefasst; erst viel rote, kleine reife Beeren, dann ein Hauch von animalischen Zügen in Form von Hirschleder. Im Gaumen pfeffrig, kompakt, fest verschnürt und so noch wenig seines effektiven Potentials aufzeigend. Gegen das Finale zeigt er eine hohe Reife des Cabernets und geht süss und gebündelt ins Finale. Ganz frisch eingeschenkt, hatte er Mühe. Ich verkostete ihn noch einmal nach langem Luftzutritt, da ging die Evolution in die richtige Richtung. Momentan kann er aber seine euphorische Primeurbewertung (20/20) nicht vollumfänglich dokumentieren. Also ist Warten angesagt. (19/20).

96

/100

La RVF

Der Jahrgang passt perfekt zum Stil von Comtesse und verleiht ihm seine gewohnte Fülle und Geschmeidigkeit. Der Beweis, dass man einen großen, rassigen Pauillac erzeugen kann und dabei viel Charme bewahrt.

99

/100

Yves Beck

Dichtes Granatrot mit purpurnen Reflexen. Intensität und Komplexität sind die Schlüsselwörter dieses Bouquets … ganz zu schweigen von Authentizität und Terroir! Zwischen Noten von Graphit, Zedernholz, Tannennadeln und dunklen Beeren wie Brombeeren und Heidelbeeren ist das Spektrum breit. Am Gaumen zeigt sich der Wein voluminös und kompakt, mit sehr feinen Tanninen, die sich bis in den Abgang hinein crescendoartig entfalten. Der aromatische Ausdruck ist getragen und am gesamten Gaumen präsent, ideal unterstützt von der Frische der Struktur. Ein großer Wein, der Kraft und Finesse so gekonnt verbindet. Langer, anhaltender Nachhall.

95

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Dunkle, intensive, schöne Farbe. Sehr aromatische Nase mit feiner, subtiler Frucht, leicht cremig. Ein Hauch von Lakritz. Sehr zart im Auftakt, dann subtil in der Entwicklung, sehr duftig; der Wein schmeichelt dem Gaumen, saftig, frisch und lang, mit einer leichten Schwäche zwischen Mitte und Finale, aber sehr gut.

Beschreibung

Ein großer, ausgewogener Rotwein aus Pauillac

Der Produzent

Als 2. Grand Cru Classé aus Pauillac strahlt das wunderschöne Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande in der Appellation Pauillac.

1925 erwarb die Familie Miailhe, vertreten durch Édouard und Louis Miailhe, dieses Weingut am linken Bordeaux-Ufer. May-Eliane de Lencquesaing, Tochter von Edouard Miailhe und eine emblematische Figur des Weinbaus in der Gironde, leitete das Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande von 1978 bis 2007, als das Weingut von der Familie Rouzaud, Eigentümer des Maison de Champagne Louis Roederer, erworben wurde.

Der Weinberg

Das Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande umfasst 92 Hektar, davon 72 in Produktion. Die Böden, bestehend aus Kieshügeln auf sandig-tonigem Untergrund, kommen den durchschnittlich 30 Jahre alten Reben zugute. Dieser große Weinberg von Pauillac wird nachhaltig bewirtschaftet, wobei auf 32 Hektar biodynamische Praktiken angewendet werden.

Assemblage

68% Cabernet Sauvignon, 29% Merlot, 2% Cabernet Franc und 1% Petit Verdot.

Charakteristika und Verkostungstipps für den Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande 2015

Verkostung

Robe
Die Robe präsentiert sich in einem extrem tiefen Purpur mit violetten und lilafarbenen Nuancen.

Nase
Die Nase ist komplex und reif, mit Noten von schwarzen Früchten und dunkler Schokolade. Bei Belüftung entfalten sich leichte Noten von Trockenfrüchten, begleitet von Zedern- und Tabaknoten.

Gaumen
Am Gaumen zeigt dieser Jahrgang 2015 viel Fülle, mit einer schönen intensiven und reifen Säure sowie Aromen von Heidelbeeren und schwarzen Johannisbeeren.

Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande 2015
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Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1