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Château Gruaud Larose 2006
Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 27. Juli 2026
84
/100
Robert Parker Wine Advocate
Robert M. Parker, Jr.
Die erheblichen Regenfälle Ende September hatten bei diesem 2006er deutlich spürbare Auswirkungen; vielleicht fehlt ihm, wie die Franzosen sagen, die „sélection“. In dieser Cuvée zeigt sich eine gewisse Verwässerung, und ich würde ihn ohne das Etikett niemals als Gruaud Larose erkennen. Dunkles Rubinrot mit hellem rosafarbenem Rand, ist der Wein mittelgewichtig, weich und rund und offenbart Aromen von gerösteten Kräutern, süßer Kirsche und Johannisbeere. Angesichts seines Prestiges und seiner Herkunft zählt er zu den enttäuschendsten St.-Juliens, die ich verkostet habe.
90
/100
Wine Spectator
Zeigt Aromen von Pflaume und Himbeere, mit einem Hauch von Blumen. Vollmundig, mit hervorragend eingebundenen Tanninen und schöner Frucht in der Gaumenmitte. Alles ist da – ausgewogen und mit Finesse. Am besten nach 2013. 20.000 Kisten produziert.
91
/100
Wine Enthusiast
Roger Voss
Anfangs von Tanninen dominiert, entwickelt sich dieser Wein nun weiter und zeigt eine weichere, zugänglichere Seite. Mit süßer Frucht und einer köstlichen, erfrischend saftigen Cassis-Säure bilden die Tannine inzwischen das Fundament eines zugänglichen Weins, der viel Freude bereitet.
93
/100
Decanter
Tiefe, intensive, von Brombeergestrüpp geprägte Frucht entfaltet sich sanft am Gaumen. Noch nicht im tertiären Stadium, aber dieser Wein weiß, wohin die Reise geht, und gönnt sich gern eine Pause, bevor er sacht in herbstliche Aromen übergleitet. Die Tannine zeigen im Abgang etwas mehr Biss. Ein sehr eleganter, klassischer St-Julien.
16
/20
Jancis Robinson
Jancis Robinson
Blind verkostet. Zurückhaltende Nase. Kantig, mit etwas Frucht, die dem Gerüst mehr Fülle gibt. Sehr steiniger Abgang. (JR)
89
/100
Vinous
Stephen Tanzer
Schönes, tiefes Rot. Moschusartige, wildbretige Aromen von Pflaume, dunkler Schokolade, Kakaopulver und gerösteter Eiche. Üppig, pflaumig und reich, dabei mit einer ordentlichen Struktur, die dem Wein Form gibt. Süß, aber nicht übertrieben, eher mit mehr Breite als Tiefe. Im Abgang staubige, eher horizontale Tannine.
88
/100
Jeff Leve
Leve Jeff
Fest und strukturiert, mittelgewichtig, tanninbetont und traditionell, mit Fokus auf knackige rote Beeren, erdige Noten und Tabak, braucht dieser Wein Zeit, um weicher zu werden und sich zu harmonisieren.
18
/20
Weinwisser
Sattes, dunkles Granat mit schwarzen Reflexen. Geniales Bouquet von Beginn weg, Kandisnoten, Darjeelingtee, Korinthen, Malagarosinen, schwarze Beeren, nobel und sehr vielschichtig. Eleganter Gaumenbeginn, wieder viel schwarzbeerige Aromatik, Lakritze, langer Körper, nobel verpackte Gerbstoffe, Reserven für später erst im Nachklang zum Vorschein kommend, Grundcharaktere wie in den ganz grossen Gruaud-Jahren 1945 und 1962. In 15 Jahren vielleicht ein 19-Punkte-Wein.
18
/20
René Gabriel
Sattes, dunkles Granat mit schwarzen Reflexen. Geniales Bouquet von zu Beginn weg, Kandisnoten, Darjeelingtee, Korinthen, Malagarosinen, schwarze Beeren, nobel und sehr vielschichtig. Eleganter Gaumenbeginn, wieder viel schwarzbeerige Aromatik, Lakritze und wieder schwarze Beeren, der Körper ist lang, die Gerbstoffe nobel verpackt, erst im Nachklang kommen die Reserven für später zum Vorschein nd geben dem Wein Rasse und eine geduldige Altersversicherung. Eigentlich zeigen die Grundcharaktere ein ganz grosses Gruaud-Jahr wie 1945 und 1962 (einer der besten Médoc's!). Also kann man hier nach 15 Jahren auf einen möglichen 19-Punktewein hoffen. P.S. Den gleichen Wein konnte man auch aus der Karaffe, dekantiert und belüftet verkosten. Ein völliger Unsinn, hier fehlte die Faszination der ersten Pirmäraromen und die Gerbstoffe zeigen sich wesentlich trockener und auch härter. Wenn also von diesem Wein unter Umständen auch verschiedene Beschriebe und differenzierte Bewertungen in der Presse erscheinen werden, so liegt es daran, dass wohl viele Journalisten das dekantierte Fassmuster probierten und nur wenige insistierten und ihn frisch aber der Flasche probierten. 11: Auf dem Schiff in Holland waren ein paar Flaschen dabei. Wir tranken zuvor den weichen, saftigen Clos Fourtet. Da brauchte es dann schon ein recht kräftiges Essen, damit man die noch verlangenden Tannine etwas spühlen konnte. Warten ist die beste Variante! (18/20). 18: Die Farbe ist fast Schwarz, vermischt mit weiteren Teilen von Violett und Rot. Das Nasenbild gibt sich barock und geht erst mal in die Tiefe bis die Aromen frei werden. Er liefert Trüffel, Teer, Bakelit, Heidelbeeren, Cassis und Black-Currantnoten. Gewisse Aromenanklänge erinnern an einen Napa-Cabernet. Auch nach einer Viertelstunde gibt er sich nicht viel konverstationsfreudiger wie zu Beginn. Die Klasse und das immense Potential zeigt sich erst so richtig im Gaumen, fleischig, stoffig, verlangend und konzentriert. Da braucht er sehr viel Geduld. Momentan ist sein Fluss noch sandig und etwas aufrauhend. Wann seine wirkliche Reife da sein wird ist schwer zu definieren. Aber – die nächsten 10 Jahre wird das wohl nix. Kann noch einen Punkt zulegen, wenn er seine Zukunftsversprechen einhält. Vielleicht wird er aber auch seine Initialhärte trotzig bewahren. (18/20).
18
/20
André Kunz
Verschlossenes, dunkles, tiefes Bouquet, schwarzer Cassis, Pflaumen, Tabak, Zedern. Dichter, dunkler Gaumen mit gutem Tannin, muskulöser Struktur, gute Fruchtresten, dkräftiger, süsser Aromatik, langer, voller Abgang. 18/20 trinken - 2040
87
/100
The Wine Independent
Lisa Perrotti-Brown
In tiefem Granatrot mit ziegelroten Reflexen präsentiert sich der Gruaud Larose 2006, eine Cuvée aus 60 % Cabernet Sauvignon, 24 % Merlot, 11 % Cabernet Franc und 5 % Petit Verdot. Gereifte Noten von Pflaumen, eingekochten schwarzen Johannisbeeren und staubiger Erde steigen aus dem Glas, gefolgt von Anklängen an Eisenerz, Zigarrenkiste und Weihrauch. Am Gaumen, leicht bis mittelkräftig, wirkt er griffig und zupackend, mit kräuterigen und mineralischen Akzenten, die sich mit den Aromen getrockneter Beeren verweben, und endet in einem leicht rustikalen Finale.
17
/20
Bettane+Desseauve
Schöner Stil: ein charmanter, geschmeidiger, langer und eleganter Wein – ganz Saint-Julien –, dem den Tanninen nur eine Spur Spannung fehlt.
95
/100
Yves Beck
Das Bouquet des 2006ers ist von großer Schönheit und verkörpert den Stil von Gruaud auf sehr authentische Weise, selbstverständlich eng mit seinem Terroir verbunden. Es zeigt Nuancen von Trüffel, Graphit, Lakritz und Minze, gefolgt von eleganten fruchtigen Noten mit Aromen von Schwarzer Johannisbeere und Heidelbeere. Am Gaumen besitzt der Wein eine gewisse Strenge und vermittelt zugleich Größe. Seine Tannine sorgen für Gelassenheit und harmonieren mit der Säure, die für Agilität und vor allem Frische steht. Ein Wein, dem es gelingt, Finesse und Kraft zu vereinen – doch das ist vermutlich Teil der DNA von Gruaud.
93
/100
Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Logo auf dem Korken: A in einem Kreis (Amorim) Dunkle Farbe mit schwarzen Reflexen. Leicht gereift. Schönes, feines, klares Bouquet, fruchtig und rauchig. Schöner Auftakt am Gaumen. Der Wein legt in der Mitte zu und beginnt zu schmelzen, sehr aromatisch und schlank. Der Abgang ist einen Hauch fest, aber saftig-würzig. Eine schöne Überraschung.




