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Château l'Evangile 2006
am Lager
93
/100
Robert Parker Wine Advocate
Robert M. Parker, Jr.
Der sexy 2006 l’Evangile in dunklem Rubin mit purpurnen Reflexen erreichte 14 % natürlichen Alkohol – ebenso viel wie in manchen großen Jahrgängen dieses Weinguts. Üppige Aromen von dunkler Himbeere und Schwarzkirsche, verwoben mit süßen Pflaumen, einem Hauch von Feigen sowie Frühlingsblüten, springen aus dem Glas dieses mittelkräftigen bis kräftigen, fleischigen, geschmeidig strukturierten, seidigen Weins. Jetzt trinken oder 15–20 Jahre einlagern.
90
/100
Wine Spectator
Zeigt Noten von Brombeere und Erde, mit einem Hauch von Pilz. Vollmundig, mit angenehmer Frucht und mittlerem Abgang. Straff. Muss noch zusammenfinden. Nach einem so großartigen 2005er etwas enttäuschend. Am besten nach 2014. 2.900 Kisten produziert.
92
/100
Wine Enthusiast
Roger Voss
Ein großer, üppiger, schokoladiger Wein mit köstlicher Würze und reifen Tanninen. Die Frucht ist opulent und reich, Aromen von Brombeersaft balancieren Kraft und Konzentration der Textur aus. Bei all diesem Reichtum ist gerade genug Frische vorhanden, um den Abgang zu tragen.
17
/20
Jancis Robinson
Jancis Robinson
Schwärzliches Purpur. Angenehm geschmeidig und frisch, ohne der originellste Wein in der heutigen Nachmittagsauswahl an Weinen vom rechten Ufer zu sein. Sehr viel Genuss. Das ist die Art von Wein, die ich von Clinet erwarte – super geschmeidig und schmeichelnd. (JR)
92
/100
Vinous
Stephen Tanzer
Leuchtendes Rubinrot. In der Nase wild und reduktiv, mit Noten von schwarzer Himbeere, Graphit, Tabak und getrockneten Blumen. Am Gaumen süß, dicht und tief, mit für den Jahrgang überraschend üppiger Textur und einer schokoladigen Reife zu Aromen von Leder, Wild und Zedernholz. Für einen so geschmeidigen, verführerischen Pomerol besitzt er eine schöne Frische und viel Rückgrat.
94
/100
Jeff Leve
Leve Jeff
Kraftvoll, tief, dunkel und beinahe brütend wirkt dieser Wein noch recht jung und tanninbetont. Viel reife, frische Frucht ist da, dazu jede Menge Trüffelnoten, doch zunächst muss man sich durch die muskulösen Tannine arbeiten. Geben Sie ihm noch ein Jahrzehnt, dann dürfte er großartig sein.
18
/20
Weinwisser
Mittleres Granat, rubiner Rand. Herrliches Lebkuchenbouquet, Spekulatiusgebäck, Lakritze, Moschus, Irish Moos, fein würzig. Im Gaumen elegant, mittlere Konzentration zeigend, Schwarzteearomen, schöne Muskeln aufweisend, eine feine Bitternote im Extrakt, sanft spröde Tannine, die noch Zeit brauchen, beträchtliches Potenzial, viel Rückaroma. Wie der Cheval Blanc von der Aromatik her an alte, grosse Jahrgänge erinnernd. Muss noch beweisen, ob er die Benotung halten kann.
18
/20
René Gabriel
86 % Merlot, 14 % Caberent Franc. Mittleres Granat, rubiner Rand. Herrliches Lebkuchenbouquet, Spekulatiusgebäck, Lakritze, Moschus und Irish-Moos, fein würzig. Im Gaumen elegant, mittlere Konzentration zeigend, Schwarzteearomen, schöne Muskeln aufweisend, eine feine Bitternote im Extrakt, sanft spröde Tannine die noch Zeit brauchen. Weist ein beträchtliches Potential auf, viel Rückaroma. Wie der Cheval Blanc an alte grosse Jahrgänge von der Aromatik her erinnernd. Muss sich beweisen, dass er seine Benotung halten kann.
18
/20
André Kunz
Fruchtiges, süsses, samtenes, volles Bukett mit Kandis, Lakritze, Mocca, Schokolade, Dörrfrüchten. Samtener, süsser, weicher, eleganter, frischer Gaumen mit guter Frucht, viel gutem Tannin, eleganter, seidener Struktur, sehr guter, voller Aromatik. Sehr langer, feiner Abgang. 18/20 2014 - 2030
94
/100
Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Die Bewertung ist seit den En-primeur-Verkostungen deutlich gestiegen. Diese Verkostung fand statt, als der Wein bereits in Flaschen abgefüllt war. Ich erinnere daran, dass es sich um eines der ersten Jahre handelt, in denen der gesamte Cabernet Franc des Guts, also 14 %, in die endgültige Cuvée aufgenommen wurde. Der Wein zeigt eine tiefe, intensive dunkelrote Farbe. In der Nase überzeugt er durch seinen sehr aromatischen Charakter, reif mit einer fein röstigen Note. Der Auftakt am Gaumen bietet ein sehr schönes Mundgefühl. Der Wein entwickelt sich aromatisch, voll und cremig. Vor allem ab der Gaumenmitte zieht er sich zusammen, gewinnt an Struktur und zeigt eine große, schmelzende Länge mit Noten von Lakritz und Veilchen sowie feinen Tanninen. Ein Erfolg des Jahrgangs, mit viel Dichte für dieses Jahr.


