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Château Sociando-Mallet 2002
am Lager
89
/100
Robert Parker Wine Advocate
Robert M. Parker, Jr.
Eine eindrucksvolle Mineralität, üppige Mengen an schwarzen Johannisbeeren und Pflaumen sowie etwas getrocknete Kräuter springen aus dem Glas dieses tanninreichen, strukturierten, etwas strengen, aber großformatigen, muskulösen Weins, der vor Testosteron strotzt. Viril, strukturiert und vielleicht zu tanninbetont zu seinem eigenen Nachteil, aber beeindruckend gebaut, klar und ein Wein zum Bewundern (statt ihn wirklich zu genießen): Dieser großformatige 2002er braucht 7–10 Jahre Kellerreife. Erwartete Trinkreife: 2013–2025+?. Als eines der Cru-Bourgeois-Güter, die konstant auf dem Qualitätsniveau eines Classé wachsen, ist Sociando Mallet seit 20 Jahren die Insider-Wahl für Wein von höchster Qualität, der mühelos zwei Jahrzehnte Lagerung im Keller übersteht. Flaschen der Jahrgänge 1970, 1975 und 1982 aus meinem Keller wirken noch jugendlich und entwickeln sich weiterhin!
84
/100
Wine Spectator
Dunkle Farbe, aber etwas kräutrig, fast nach grüner Paprika. Mittlerer Körper, mit aggressiven Tanninen und einem mittellangen Abgang. Enttäuschend. Wie direkt aus dem Fass. Am besten nach 2007. 23.500 Kisten produziert.
88
/100
Wine Enthusiast
R.V.
Dieser Wein ist frisch, mit Anklängen von reifen Früchten und Tabakaromen. Er zeigt eine gewisse Tiefe, schöne dunkle Früchte und dunkle Tannine sowie schöne rauchige Holznoten.
17
/20
Weinwisser
Mitteldunkles Granat, deutlich aufhellender Rand. Sehr ansprechendes Bouquet, rote, gekochte Pflaumen, feine Zimtnoten, angenehm süss, völlig offen.ImGaumen fein, rotbeerig süss, schöne Länge, jetzt ein grosser Spass.
17
/20
René Gabriel
03: Sehr dunkles Granat-Violett. Pfeffriges Cassisbouquet, Rosentöne, blumige Noten, aber auch deutliche Terroir-, Trüffelnoten, Tabak und Gewürznelken. Gute Tannin-Säure-Struktur, fleischig und wieder blaubeerig, aber auch leicht grünlich schmeckender Cabernet, langes Rückaroma, mittlerer Charme. (17/20). 09: Sehr dunkles Granat mit violetten Reflexen. Nobles, feinschichtiges Bouquet, Edelhölzer, Kaffee, deutliche Cassis – und Brombeernote, süsslich wirkendes, perfekt eingebundenes Holz. Im Gaumen fest, stoffig, ausgeglichene Adstringenz, im Untergrund Trüffel, schwarze Schokolade und delikate Rauchnoten. Ein grossartiger, perfekt vinifizierter Wein, der ganz nahe bei 18/20 liegt und diese in drei Jahren auch erreichen kann. 08: Mitteldunkles Granat, deutlich aufhellender Rand. Sehr ansprechendes Bouquet, rote gekochten Pflaumen, feine Zimtnoten, wirkt angenehm süss und zeigt sich völlig offen. Im Gaumen fein, rotbeerig süss, weist eine schöne Länge auf und macht jetzt so richtig grossen Spass. (17/20). 12: Hat mir an eine Wine & Dine in Ludwigshafen sehr gut gefallen. Nicht nur mir. Pflaumenmark, Pumpernickel, im Finale dezent grünlich, aber nicht störend.
17
/20
André Kunz
Würziges, frisches, kräftiges Bouquet, Brombeeren, grüne Kräuter, Tabak. Mittelkräftiger, frischer Gaumen mit feinem Tannin, süsser Aromatik, langer, feiner Abgang. 17/20 trinken - 2024
91
/100
Jane Anson
Jane Anson
Nuancierte Aromatik, leicht würzig, Kreuzkümmel, Rosmarin, frisch geschnittenes Gras; im Abgang etwas weich, mit weniger kraftvollem Grip als der 2000er, aber eine Erinnerung daran, dass es selbst in schwierigeren Jahrgängen in Sociando oft etwas zu genießen gibt – was seinen Ruf für Beständigkeit untermauert. 90 ha in Produktion, Lese vom 29. September bis 22. Oktober, entrappt, natürliche Hefen, malolaktische Gärung im Tank ohne zugesetzte Bakterien, ungeschönt mit leichter Filtration, 12 Monate 100% neues Holz, plus 6 Monate im Fass.
17
/20
Bettane+Desseauve
Tiefdunkle Farbe, sehr reines, aber noch sehr junges Zedernbouquet; für den Jahrgang beeindruckende Substanz; samtige Textur, typisch für einen Weinberg mit mittlerweile hohem Durchschnittsalter der Reben; ein Wein ohne Zugeständnisse an den Zeitgeist, der in zehn Jahren eine große Flasche sein dürfte.
91
/100
Yves Beck
Granatrot mit aufgehelltem Rand. Klassisches, angenehmes Bouquet mit einer schönen fruchtigen Note. Aromen von schwarzen Beeren, Minze und Eukalyptus. Eleganter Auftakt, leicht gourmandig. Am Gaumen zeigt der Wein eine gute aromatische Intensität. Die Tannine sind leicht körnig, kaum austrocknend und gut in die Struktur eingebunden. Ich finde, dieser 2002er hat viel Verdienst, da er sich in einem als schwierig geltenden Jahrgang perfekt behauptet. Dennoch hat diese Region des Médoc einige schöne Überraschungen hervorgebracht … der Beweis ist hier im Glas! Bravo
90
/100
Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Sehr schöne, dunkelrote Farbe. Gute Intensität. Lebhaft. Purpur. Intensive Nase. Fein. Rauchig. Schön. Der Auftakt am Gaumen ist zurückhaltender als 2003 und 2004, doch der Wein zeigt ein sehr, sehr angenehmes Gleichgewicht. Weder zu präsent noch zu wenig. Er entwickelt sich sehr fruchtig und sehr schmackhaft hin zu einem Finale von guter Länge, mit Tanninen, die zunächst einen Hauch fest wirken, dann nachgeben und der Aromatik Raum geben. Er ist köstlich.



