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Château Valandraud 1998
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Nachhaltiger Weinbau

Château Valandraud 1998

Grand cru - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 95
J. Robinson | 18.5
R. Gabriel | 19
Wine Spectator | 93
J. Suckling | 96
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Bewertungen und Rating

93

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Ein klassischer Saint‑Émilion: Der 1998er zeigt eine dunkel pflaumen‑/violette Farbe sowie eine elegante Nase mit Noten von Mokka, Kaffee, Kirschen, Brombeeren und Schokolade. Er präsentiert sich stilistisch feiner und weniger exotisch als frühere Jahrgänge. Dieser mittel- bis vollmundige, wunderschön konzentrierte Wein offenbart schokoladige Obertöne in Aroma und Geschmack. Mit außergewöhnlicher Reinheit, Balance und Länge dürfte er sich als einer der elegantesten je produzierten Valandraud erweisen. Erwartete Trinkreife: 2002–2020. Eigentümer Jean‑Luc Thunevin und seine Frau Murielle sind die faktischen Anführer der Saint‑Émilion „vin de garage“-Bewegung. Und falls das der Aristokratie des Médoc nicht schon beunruhigend genug ist, starten sie nun Garagenprojekte in Margaux und Saint‑Estèphe.

93

/100

Wine Spectator

Intensive Aromen von Rosen, Brombeere und Backpflaume. Vollmundig, mit viel reifer Frucht sowie Vanille- und Schokoladennoten. Polierter, seidiger Gaumen. Sogar ein wenig staubig. Lang und wunderschön. Ein kräftiger, muskulöser Wein im traditionellen Stil; geben Sie ihm Zeit. Einer der besten Valandrauds überhaupt. -- Bordeaux-Blindverkostungsrückblick ’88/’98 (2008). Am besten nach 2011. 1.000 Kisten produziert.

96

/100

James Suckling

Großartiger Wein hier. Aromen von würziger Schokolade, fast Jalapeño, dazu dunkle Früchte. Er ist vollmundig, mit seidigen Tanninen und einem schönen Abgang. Ausgewogen und raffiniert. Fängt gerade an, sich zu öffnen. Welche Fruchttiefe. Er hat noch ein langes Leben vor sich, ist aber schon jetzt wunderbar zu trinken.

95

/100

Vinous

Neal Martin

Der 1998 Valandraud wurde blind eingeschenkt und bestätigte frühere Eindrücke. Er zeigt, was man als „Blockbuster“-Nase bezeichnen könnte – ein Ausdruck, der mir nicht wirklich zusagt… es ist einfach sehr opulent mit verräterischen Noten von Lakritz und Tabak. Am Gaumen ist er sehr gut ausbalanciert und, wie ich zuvor schon wahrgenommen habe, könnte man ihn vom Aromaprofil fast für ein Gewächs von der linken Uferseite halten, wäre da nicht die üppige Textur im Finale. Jean-Luc Thunevin hat in diesem Jahr einen verdammt guten Wein gemacht, und mit 20 Jahren zeigt er immer noch große Form. Verkostet in London bei einem privaten Mittagessen.

93

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Aromen von Kaffeebohne, Schwarzkirsche, Pflaume, Schokolade und Fenchel führen zu einem sinnlich texturierten Saint-Émilion, der bereits nahe der Reife ist.

94

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Schon heute großartig zu trinken, bietet der 1998 Château Valandraud ein fast Médoc-ähnliches Spektrum an reifen dunklen Früchten, Zedernholz, Tabak und Graphit-Noten. Diese Eigenschaft setzt sich auch am Gaumen fort, wo der Wein eher mittel- bis vollmundig ist, mit einem wunderschön ausbalancierten, eleganten Mundgefühl, feinen Tanninen und einem großartigen Finale. Er ist sicherlich zurückhaltender als Valandraud heute, bleibt aber ein schöner, eleganter Wein, den man im kommenden Jahrzehnt genießen kann.

19

/20

Weinwisser

Sattes, dunkles Weinrot, sanft ziegelroter Schimmer. Absolut verrücktes Bouquet, geballte Süsse, viel Dörrfrüchte, Himbeeren, Melisse, Irish Moos, Malztöne, Kraft und Volumen in einem dramatischen Ausmass (stundenlang könnte man hineinriechen). Im Gaumen rahmig, wie ein La Mouline von Guigal, geröstete Haselnüsse, fast buttriges Extrakt, eine Fülle wie bei ganz grossen legendären Weltklasseweinen zeigend, im Finale Kandis, rauchige Merlot-Karamell-Süsse. Momentan der attraktivste Wein des Jahrgangs.

19

/20

René Gabriel

99: Fassprobe (18/20), Produktion: 12'000 Flaschen. Sicherlich hätte sich der Châteaubesitzer in diesem Jahr einen dickeren, konzentrierteren Wein gewünscht, doch die Natur schafft halt eben manchmal andere Vorgaben. So ist aus diesem Valandraud 1998 ein burgundischer, sehr eleganter Wein entstanden, der sicherlich lange von seiner verschwenderischen Frucht leben wird: Tiefes Brombeerenbouquet, Mahagoninote, Ebenholz, intensive Tanninwürze. Saftiger Gaumen, tolle Extraktion, die sich seidig zeigt und wiederum viel blau- und schwarzbeerige Noten in sich birgt, noch leicht streng in den Gerbstoffen, welche sich im Zungenextrakt hervorheben, grosses Potential, vielleicht eine Spur weniger fett als der verschwenderische 95er. 00 (50 % Merlot, 50 % Cabernet Franc): Wunderschönes, breit gefächertes Bouquet; rauchiger Merlot, aber auch eine würzige Note vom Cabernet Franc darin, die ihm heute eine herrliche Frische verleiht, Cassis und Brombeeren. Im Gaumen fest, grossartige Adstringenz, viel Konzentration, Lakritze im Extrakt, gebündeltes Finale mit schwarzen Kirschen und wiederum Cassis (18/20). 04: Sattes, dunkles Weinrot mit sanft ziegelrotem Schimmer darin. Absolut verrücktes Bouquet; eine geballte Süsse, viel Dörrfrüchte, Himbeeren, Melisse, Irish Moos, Malztöne, Kraft und Volumen in einem dramatischen Ausmass, man könnte stundenlang hineinriechen. Im Gaumen rahmig, schmeckt wie ein La Mouline von Guigal, geröstete Haselnüsse, fast buttriges Extrakt, welches eine Fülle zeigt, die an ganz grosse, legendäre Weltklasseweine erinnert, im Finale Kandis und eine rauchige Merlot-, Caramelsüsse. Im Moment in ganz St. Emilion fraglos der attraktivste Wein von diesem Jahrgang. (19/20). 07: Immer noch ein extrem dunkle Farbe, sattes Purpur, keine Reifereflexe. Ausladendes, fast rahmiges Bouquet, Black Currant, schwarze Schokonoten, Butter, Caramel, eine deutliche Cabernet-Francwürze vermittelnd. Im Gaumen Charme und Fülle, hohe Affinität zu einem Cheval-Blanc zeigend, Kandisnoten, reife schwarze Pflaumen. Unter allen Valandraud jener der ganz gross ist und jetzt schon eine vollkommene Harmonie zeigt. Bei weiterhin versprechende Reserven. (19/20). 08: Imperialeflasche: Dunkles Rubin-Granat, satt in der Mitte. Pflaumiges Bouquet mit würzigen Teernoten, Lakritze, Darjeeling, das Bouquet begann fast übersüss mit viel buttrigem Caramel und dunklen Röstnoten, doch darunter kam nach einer Viertelstunde viel rauchiger Merlot zum Vorschein. Im Gaumen enorm konzentriert, fast drogenhafte Beerenaromatik, Cassis, Brombeeren, Arabica-Kaffee, zeigt noch Reserven und ist erst am Anfang einer erstaunlich langen Genussreife. 09: Für 80 Personen in Spitz geöffnet. Ein Hammerwein mit noch leicht grünem Cabernetschimmer, aber das Ding brummt so richtig. 09: Aus der Doppelmagnum in Bremen. Ein schieres Monument und irgendwie mindestens so gut wie der 95er aktuell. 09: Braucht eine halbe Stunde und dann geht es mit Kraft und Power los. 11: Dunkles, sattes Weinrot. Warmes, bulliges Aroma, in der Mitte dann doch ein paar grünwürzige Cabernetspuren zeigend, viel Tiefe und eine dunkelbeerige Aromatik die dann auf Mocca wechselt. Im Gaumen fleischig, voll. Ein richtiges Paket. Saint-Emilion-Vollpension! (19/20). 12: Sehr dunkle Farbe, fast schwarz in der Purpurmitte. Trüffel, Nelken, Mokka, Szechuanpfeffer, getrocknete Brombeerstauden, gibt sich sehr tief und zeigt eine ganz feine Cabernet-Sauvignon-Würze in dem vielen, fetten Merlot drin. Im Gaumen sehr kräftig, fleischig mit viel Substrat, noch adstringierend, im Finale dann nochmals eine ganz dunkle Würze zeigend mit Nelkenspuren und Brazil-Tabak, sowie Lakritze. Es gibt in der Szene die grossen, langlebigen Klassiker und dann die neuen modernen Weine. Dieser hier hat es geschafft von modern zu klassisch zu switchen. So ist denn der neu verliehene Titel eines «Premier B» hier also durchaus angebracht. (19/20). 12: Magnum. Sattes, dichtes Purpur mit violett-schwarzen Reflexen. Verschwenderisch viel Lakritze und Black Currant, Brombeerengelee, kalter Kaffe, getrocknete Heidelbeeren, extrem tiefgründig. Ein geballtes Paket, man spürt den würzigen Cabernet Sauvignon und genau das macht in einzigartig. (19/20). 13: Dunkles Weinrot, fast grünliche Bernsteinreflexe am Rand. Das Nasenbild ist sehr speziell, viele Röstnoten, Brotkruste, grünliche Würze im Hintergrund (grasig und Eucalyptus), erinnert so an einen coolen Figeac. Im Gaumen elegant mit viel Finessen. Cabernet verschlankt ja bekanntlich den Merlot und das spürt man hier im Körper und auch in der finalen Aromatik deutlich. Trotzdem ein grosser Rotwein, den man geschmacklich mit einen Médoc verwechseln könnte. (19/20). 15: Ich hatte ihn drei Mal in einer Woche. Alle Flaschen waren sensationell. Jetzt geöffnet und ready. Einmal zückte ich gar die 20/20! (19/20). 16: Extrem dunkle Farbe, schier schwarz in der Mitte, am Rand nur ganz wenig Reife zeigend. Geniales, deutlich schwarzbeeriges Bouquet, Teernoten (wie ein Hermitage!), Lakritze, Trüffel tiefschürfend. Im Gaumen dicht, fleischig, mit viel Substanz aufwartend und immer noch mit einer umfassenden Adstringenz ausgestattet. Sicherlich am Limit vinifiziert, aber das Ding hat so viel Kraft, dass er das in den nächsten Jahren noch integriert. Die volle Genussreife sehe ich 5 bis 10 Jahren! Also lange dekantieren. Ein tenoriger «Pavarotti aus Saint Emilion».

19

/20

André Kunz

Süsses, duftiges, kräftiges Bouquet, Erdbeeren, Minze, Moccacreme, Lakritze. Süsser, samtener, cremiger, voller Gaumen mit kräftiger, süsser Aromatik, feinem Tannin, langer, würziger Abgang. 19/20 trinken - 2025

19

/20

Bettane+Desseauve

Ein großartiger Wein mit blendend seidigen Tanninen und üppiger Tiefe. Der Abgang, geprägt von Pflaumen- und Mokanoten, zeigt sich heute vollkommen entfaltet.

94

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf der Kapsel: CRL Dunkle, intensive, schöne Farbe mit leichter Reife. Fruchtige, reife Nase. Trüffelig. Schmeichelnder, saftiger, seidiger und aromatischer Gaumen mit Geschmack, Körper und gut eingebundenen Tanninen. Fein lakritzige, geschmeidige Länge. Ein hübscher, eher feiner Wein, der dadurch auffällt, deutlich aromatischer zu sein als alle anderen Jahrgänge.

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Valandraud 1998

Verkostung

Farbe

Die Farbe zeigt einen tiefen Granatton und zeugt von der Reife des Weins.

Nase

Die Nase offenbart ein fesselndes, intensives Bouquet, geprägt von reifen schwarzen Früchten, insbesondere Brombeere und Schwarze Johannisbeere. Diese Fruchtaromen verbinden sich mit komplexen Noten von Trüffel, dunkler Schokolade, geröstetem Kaffee und süßen Gewürzen. Subtile Nuancen von Tabak, Leder und Zedernholz runden dieses bemerkenswerte aromatische Spektrum ab.

Gaumen

Am Gaumen zeichnet sich dieser Wein durch Kraft und einen samtigen Charakter aus. Reife schwarze Früchte dominieren, begleitet von Noten dunkler Schokolade und Zedernholz. Die Tannine, bemerkenswert gut eingebunden, verleihen Struktur und Eleganz. Insgesamt zeigt sich eine harmonische Balance zwischen Konzentration und Frische, getragen von einem langen, anhaltenden Finale mit mineralischen Graphitanklängen.

Weinpairing

Dieser Château Valandraud 1998 begleitet idealerweise edle rote Fleischgerichte wie ein gereiftes Rinderfilet oder ein Kräuter-Lammkarree. Er harmoniert zudem hervorragend mit Wildzubereitungen, insbesondere Reh oder Ente, sowie mit Pilzgerichten wie einem Steinpilzrisotto. Gereifte Hartkäse sind ebenfalls eine hervorragende Wahl.

Service und Lagerung

Der Château Valandraud 1998 gewinnt, wenn er ein bis zwei Stunden vor dem Servieren dekantiert wird, um seine aromatische Komplexität voll zu entfalten. Die ideale Serviertemperatur liegt bei etwa 16°C. Dieser Jahrgang, der seine volle Reife erreicht hat, bietet aktuell optimalen Trinkgenuss und kann voraussichtlich bis etwa 2031 genossen werden.

Ein emblematischer Garagenwein aus Saint-Émilion mit opulentem und konzentriertem Charakter

Das Weingut

1989 von Jean-Luc Thunevin und Murielle Andraud gegründet, ist das Château Valandraud zum Sinnbild der Garagenwein-Bewegung in Bordeaux geworden. Ausgehend von einer bescheidenen Parzelle von 0,6 Hektar im Tal von Fongaban in Saint-Émilion, erstreckt sich das Gut heute über rund 10 Hektar. 2012 zum Premier Grand Cru Classé B erhoben, ein Status, der 2022 bestätigt wurde, wird Valandraud seit 2024 von Gregory Leymarie geleitet, während Murielle Andraud seit 2008 die Vinifikation überwacht. Dieses ikonische Weingut hat den Bordelaiser Ansatz revolutioniert, indem es gezeigt hat, dass Exzellenz und Innovation sich von etablierten Codes lösen können.

Der Weinberg

Der Château Valandraud 1998 stammt von Reben auf dem ton- und kalkhaltigen Plateau von Saint-Étienne-de-Lisse, im Herzen der Appellation Saint-Émilion. Dieses sogenannte „kühle“ Terroir begünstigt eine langsame, schrittweise Reifung der Trauben, wodurch perfekt reife Früchte erzielt werden, ohne dass die Frische verloren geht. Die ton- und kalkhaltigen Böden verleihen dem Wein seine mineralische Struktur und seine außergewöhnliche Lagerfähigkeit. Die Reben, mit akribischer Sorgfalt bewirtschaftet, profitieren von strengen Anbaupraktiken, darunter Entblätterung, Grünlese und eine hohe Pflanzdichte von 6.500 Rebstöcken pro Hektar.

Der Jahrgang

Der Jahrgang 1998 gilt am Rechten Ufer von Bordeaux als außergewöhnlich. Nach einem milden, regenreichen Winter profitierten die Reben während der Vegetationsperiode von günstigen Bedingungen, insbesondere in den Monaten September und Oktober, die nur geringe Niederschläge verzeichneten. Diese klimatischen Voraussetzungen ermöglichten es den Trauben, eine optimale phenolische Reife zu erreichen, und brachten konzentrierte, ausgewogene Weine mit bemerkenswertem Lagerpotenzial hervor.

Vinifikation und Ausbau

Für den Château Valandraud 1998 wurden die Trauben von Hand gelesen und mit äußerster Strenge selektiert. Nach leichtem Anquetschen erfolgte die Gärung in Tanks mit regelmäßigen Remontagen und manuellem Pigeage. Die rund dreiwöchige Maischestandzeit ermöglichte eine optimale Extraktion aromatischer und tanninreicher Komponenten. Die malolaktische Gärung fand vollständig in neuen Barriques aus französischer Eiche statt. Anschließend reifte der Wein 18 bis 24 Monate in neuen Fässern, was ihm seine samtige Struktur und perfekt eingebundene Holznoten verleiht.

Rebsorten

Merlot (dominant), Cabernet Franc

Château Valandraud 1998
2.0.0