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Domaine Belargus : Quarts 2019
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Quarts 2019 Domaine Belargus
Verkostung
Robe
Die Robe zeigt eine strohgelbe Farbe mit zitronigen Reflexen, glänzend und kristallklar.
Nase
Die Nase offenbart eine große aromatische Intensität mit Noten von Steinobst (Mirabelle, Aprikose), Zitrusfrüchten (Zitrone, Grapefruit) und kandierten Früchten. Mineralische Nuancen von kristallinem Gestein und Graphit verleihen eine edle und raffinierte Dimension. Bei der Belüftung offenbaren sich nach und nach blumige Noten und Anklänge von süßen Gewürzen.
Gaumen
Der Gaumen zeigt sich kristallklar und frisch, mit einer vollen und dichten Struktur. Die Aromen von Aprikose und Obstgartenfrüchten verschmelzen mit Noten von bitteren Zitrusfrüchten und Graphit. Die lebendige Säure strukturiert das Ganze, während feine jodige Noten Komplexität verleihen. Der lange und intensive Abgang zieht sich mit mineralischen Eindrücken und bitteren Zitrusnoten hin und bietet eine bemerkenswerte Länge.
Weinpairing
Dieser Wein begleitet ideal gebratenes weißes Fleisch, Schmorgerichte oder gebratenen Fisch. Er harmoniert ebenso perfekt mit gereiftem Weichkäse mit Rotschmiere. Eine gegrillte Languste mit Olivenöl und Basilikum bildet eine besonders gelungene Kombination.
Servieren und Lagerung
Der Quarts 2019 wird bei einer Temperatur von etwa 13 °C serviert. Eine einstündige Belüftung in der Flasche oder dreißig Minuten in der Karaffe ermöglichen es, seine aromatische Komplexität vollständig zu entfalten. Dieser Wein kann bis etwa 2060 gelagert werden.
Weitere Charakteristika
Es handelt sich um einen trockenen Wein mit großer Struktur, der ohne Zugabe von kommerziellen Hefen vinifiziert und etwa sechsundzwanzig Monate auf der Feinhefe ausgebaut wurde.
Ein Chenin Blanc aus Anjou von außergewöhnlicher Intensität und Mineralität
Der Produzent
Das Domaine Belargus wurde 2018 von Ivan Massonnat gegründet, einem ehemaligen Finanzexperten, der das frühere Domaine Pithon-Paillé erworben hat. Das im Anjou Noir, in der Region der Loire, gelegene Domaine erstreckt sich über vierundzwanzig Hektar Chenin Blanc, verteilt auf außergewöhnliche Parzellen. Ivan Massonnat leitet dieses Weingut heute mit einem Team, das den Winzer Adrien Moreau und den für den Weinberg verantwortlichen Amaury Chartier umfasst. Das Domaine zeichnet sich durch seinen parzellenweisen Ansatz nach burgundischem Vorbild und sein Engagement für die Biodynamie aus. Bereits im ersten Jahr etablierte sich Belargus als einer der bemerkenswertesten Erzeuger des Loire-Tals.
Der Weinberg
Der Quarts 2019 stammt von einer drei Hektar großen Parzelle innerhalb der Appellation Quarts-de-Chaume Grand Cru in Anjou. Diese historische Parzelle, die der Appellation ihren Namen gegeben hat, profitiert von einer Südausrichtung auf präkambrischen Schieferböden. Diese alten Terroirs verleihen den Weinen Feinheit und Länge. Der Weinberg wird nach den Grundsätzen der zertifizierten biodynamischen Landwirtschaft bewirtschaftet, mit bewusst begrenzten Erträgen von etwa fünfundzwanzig Hektolitern pro Hektar. Die Lese erfolgt ausschließlich von Hand, in mehreren Durchgängen, um die Trauben bei optimaler Reife auszuwählen.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2019 begann mit einem außergewöhnlich milden Winter, wobei sommerliche Temperaturen im Februar zu einem frühen Austrieb führten. Verwüstende Fröste im April zerstörten auf einigen Parzellen mehr als achtzig Prozent der Knospen, wodurch die Erträge auf den betroffenen Rebflächen drastisch auf zwölf Hektoliter pro Hektar sanken. Trotz dieser Schwierigkeiten ermöglichte der trockene und heiße Sommer eine außergewöhnliche Konzentration der Trauben. Das Fehlen von Krankheiten und die sonnigen Bedingungen im September begünstigten eine optimale Reifung, wodurch trotz der geringen Erntemengen Früchte von bemerkenswerter Qualität entstanden.
Vinifikation und Ausbau
Nach der Handlese wurden die Trauben des Quarts 2019 durch Schwerkraft gepresst. Die Gärung erfolgte spontan durch einheimische Hefen, ohne strenge Temperaturkontrolle, was eine komplexe aromatische Entwicklung ermöglichte. Der Wein wurde anschließend etwa sechsundzwanzig Monate lang in französischen Eichenfässern mit zweihundertachtundzwanzig Litern und in Halbmuids mit sechshundert Litern ausgebaut, wobei überwiegend gebrauchtes Holz verwendet wurde. Der Ausbau auf der Feinhefe, ohne Bâtonnage, verlieh Textur und Tiefe. Vor der Abfüllung wurde weder filtriert noch geschönt.
Rebsorte
100 % Chenin Blanc






