
Roberto Voerzio : Rocche dell'Annunziata 2016
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Bewertungen und Rating
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Rocche dell'Annunziata 2016 von Roberto Voerzio
Verkostung
Farbe
Die Farbe zeigt einen für Nebbiolo typischen granatroten Ton mit amarantfarbenen Reflexen, die von der Jugend des Weins zeugen.
Nase
Die Nase präsentiert sich komplex und duftig, mit intensiven Aromen roter Früchte, insbesondere Kirsche und Erdbeere, begleitet von floralen Noten nach Rose und Veilchen. Tertiäre Nuancen von Leder, Tabak und getrockneten Kräutern verleihen zusätzliche Tiefe.
Gaumen
Am Gaumen entfaltet der Wein eine bemerkenswerte Konzentration und bewahrt dabei eine feine Eleganz. Die Tanninstruktur wirkt geschliffen und perfekt eingebunden, mit Tanninen, die sich harmonisch ins Gesamtbild fügen. Die frische Säure bringt eine vertikale Spannung, die den Fruchtreichtum ausbalanciert. Die Aromen roter Früchte halten an, begleitet von würzigen und leicht holzigen Noten. Der Abgang überzeugt durch aussergewöhnliche Länge und aromatische Persistenz.
Weinpairing
Dieser Barolo 2016 passt hervorragend zu gegrilltem oder gebratenem rotem Fleisch, insbesondere zu Rindsfilet oder Rinderrippen. Ebenso begleitet er wunderbar geschmorte Zubereitungen wie Brasato al Barolo, Wildgerichte wie Wildschwein oder Reh sowie Kräuterlamm. Gerichte mit weissen Trüffeln aus dem Piemont, wie Tagliatelle mit Butter und Trüffel, ergeben eine aussergewöhnliche Kombination. Gereifte Käse wie ein Parmigiano-Reggiano von mehr als sechsunddreissig Monaten oder ein gereifter Pecorino Toscano sorgen ebenfalls für bemerkenswerte Harmonien.
Servieren und Lagerung
Es empfiehlt sich, diesen Barolo 2016 bei einer Temperatur zwischen 16 und 18 °C zu servieren. Eine Dekantierzeit von ein bis zwei Stunden vor dem Servieren ermöglicht es dem Wein, sich vollständig zu öffnen und seine ganze aromatische Komplexität zu entfalten.
Ein Barolo aus dem Piemont, der Konzentration und Raffinesse vereint
Das Weingut
1986 von Roberto Voerzio in der Gemeinde La Morra gegründet, hat sich das Weingut als eine der unumgänglichen Referenzen des modernen Barolo etabliert. Ausgehend von lediglich zwei Hektar aus dem Familienweinberg hat Roberto Voerzio nach und nach ein aussergewöhnliches Weinbauvermögen von rund fünfunddreissig Hektar aufgebaut, darunter Parzellen in den prestigeträchtigsten Crus des Piemont wie Rocche dell'Annunziata, La Serra, Brunate und Cerequio. Heute führt Roberto Voerzio das Gut an der Seite seines Sohnes Davide weiter und setzt dabei eine radikale Weinbauphilosophie fort, die auf extrem niedrigen Erträgen und akribischer Arbeit im Weinberg beruht. International ist das Weingut für seinen Perfektionismus anerkannt, der eine ganze Generation piemontesischer Winzer nachhaltig geprägt hat.
Der Weinberg
Die Weinberge, aus denen diese Barolo stammen, liegen in der Gemeinde La Morra im Nordwesten der Appellation Barolo, mit Ausnahme des Cru Sarmassa, der in der Gemeinde Barolo liegt. La Morra zeichnet sich durch jüngere, tortonische Böden aus, die reich an Sand und Ton sind und den Weinen eine elegante Struktur, seidige Tannine und einen besonders duftigen aromatischen Ausdruck verleihen. Die Parzellen sind an Hängen gepflanzt, die überwiegend nach Osten und Südosten ausgerichtet sind, in Höhenlagen zwischen zweihundertdreissig und vierhundert Metern. Die Pflanzdichte erreicht 8'000 bis 11'000 Rebstöcke pro Hektar, also zwei- bis dreimal höher als die regionalen Standards. Die Reben, von denen einige sechzig bis achtzig Jahre alt sind, werden streng biologisch bewirtschaftet, ohne Einsatz synthetischer Chemikalien.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2016 gilt im Piemont als einer der herausragendsten der Dekade. Das Jahr begann mit einem kühlen, feuchten Frühling, der den Vegetationszyklus leicht verzögerte, gefolgt von einem Sommer mit moderaten Temperaturen und aussergewöhnlicher Lichtintensität. Die Monate Juli, August und September verzeichneten überdurchschnittliche Temperaturen ohne extreme Hitze, begleitet von gut verteilten Niederschlägen, die eine optimale Wasserversorgung sicherstellten. Die Lese fand spät statt, rund fünf Tage nach dem Dekadendurchschnitt, und zog sich bis in den Oktober. Diese verlängerte Reifephase ermöglichte es dem Nebbiolo, eine ideale phenolische Reife zu erreichen und zugleich eine bemerkenswerte Frische zu bewahren. Die klimatischen Bedingungen begünstigten die Ausprägung der Unterschiede zwischen den Terroirs, sodass jeder Cru seine Identität voll entfalten konnte.
Vinifikation und Ausbau
Die Trauben des Barolo 2016 werden vollständig entrappt und anschliessend in temperaturkontrollierten Edelstahltanks mit indigenen Hefen vinifiziert, ohne Zusatz kommerzieller Hefen. Die alkoholische Gärung wird von zweimal täglichen Remontagen begleitet, deren Dauer je nach Fortschritt des Prozesses variiert. Die Maischestandzeit beträgt je nach Cru zwischen fünfzehn und dreissig Tagen. Die malolaktische Gärung erfolgt spontan im Edelstahltank. Der Ausbau setzt sich danach über rund zwei Jahre in einer Kombination aus grossen Eichenfässern und Barriques fort, mit lediglich 20 bis 30 % neuem Holz. Anschliessend wird der Wein für sechs Monate zur Stabilisierung in Edelstahltanks umgezogen, bevor er mindestens sechs Monate in der Flasche reift. Vor der Abfüllung wird weder geschönt noch filtriert.
Rebsorte
100 % Nebbiolo




