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Bruno Rocca : Barbaresco Currà 2023
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Barbaresco „Currà" 2023 von Bruno Rocca
Verkostung
Robe
Die Robe zeigt sich in einem strahlenden Rubinrot mit feinen granatroten Nuancen.
Nase
Von großer Finesse geprägt, verströmt die Nase Aromen roter Früchte wie Himbeere und Johannisbeere. Sie wird bereichert durch zarte blumige Noten von Rose und Geranie, unterlegt von feinen würzigen Anklängen von weißem Pfeffer.
Gaumen
Der Auftakt ist warm und elegant. Der Gaumen offenbart seidige, feinstrukturierte Tannine, getragen von einer schönen mineralischen Spannung mit Anklängen von Kreide und Zitrusöl. Perfekt ausbalanciert, zieht sich der Gaumen zu einem frischen, anhaltenden Abgang hin, der subtile Noten von Kakao und Leder offenbart.
Weinpairing
Dieser italienische Rotwein harmoniert hervorragend mit gegrilltem oder geschmortem rotem Fleisch, Schmorgerichten wie geschmortem Rindfleisch oder auch Wildgerichten. Er entfaltet sich ebenso wunderbar zu Pasta mit Ragù, Gerichten mit Wildpilzen, Rezepten mit weißem Alba-Trüffel sowie gereiftem Käse wie Parmigiano-Reggiano. Er lässt sich aber auch ganz allein als Meditationswein genießen.
Service und Lagerung
Bereits in jungen Jahren zugänglich, wird dieser Barbaresco „Currà" 2023 seine Komplexität weiter entwickeln und kann bis etwa 2028 genossen werden, für Liebhaber gereifter Jahrgänge sogar darüber hinaus.
Die Eleganz und mineralische Präzision eines großen Weins aus dem Piemont
Der Produzent
Die Geschichte der Familie Rocca im Piemont reicht bis ins Jahr 1834 zurück, doch erst 1978 wurde die Domaine Bruno Rocca mit der Abfüllung unter eigenem Namen offiziell gegründet. Das in der renommierten Appellation Barbaresco in Italien gelegene Weingut wird heute von Francesco und Luisa Rocca, den Kindern von Bruno, geleitet. Die Domaine zeichnet sich durch ihr tiefes Engagement für Biodiversität und eine nachhaltige Weinbergsbewirtschaftung aus, die seit 2016 biologisch zertifiziert ist. Die Familienphilosophie beruht auf einem minimalen Eingriff, um die Authentizität ihrer Terroirs voll zur Geltung kommen zu lassen.
Der Weinberg
Die 2001 erworbene Cru-Lage Currà ist eine vier Hektar große Parzelle in der Gemeinde Neive, innerhalb der Appellation Barbaresco. Die nach Südwesten ausgerichteten, rund dreißig Jahre alten Reben gedeihen zwischen 200 und 300 Metern Höhe. Der Terroir besteht aus kalkhaltigem Lehm und Sant'Agata-Mergel, was dem Wein eine außergewöhnliche Mineralität verleiht. Der Weinberg wird ohne synthetische Chemikalien bewirtschaftet, wobei natürliche Begrünung und Biodiversität gefördert werden.
Der Jahrgang
Das Jahr 2023 war von heißen und trockenen Bedingungen geprägt. Nach einem milden Winter erwies sich der Frühling als instabil, mit starken Niederschlägen im April und Mai, wobei der Mai besonders kühl ausfiel. Der Sommer brachte anschließend intensive Hitze mit sich, die im Juli und August regelmäßig 35 °C überschritt, begleitet von hoher Luftfeuchtigkeit und einem Hagelereignis Anfang Juli. Glücklicherweise brachte der Beginn des Septembers rettende Regenfälle und milderes Wetter, sodass der Vegetationszyklus unter guten Bedingungen abgeschlossen werden konnte.
Vinifikation und Ausbau
Die Weinlese erfolgt vollständig manuell, gefolgt von einer strengen doppelten Selektion. Die Beeren werden von Hand entrappt, bevor eine Ganztraubengärung in Edelstahltanks mithilfe autochthoner Hefen über 20 bis 25 Tage erfolgt. Die malolaktische Gärung verläuft spontan in Holzfässern. Der Ausbau des Barbaresco „Currà" 2023 beginnt mit 12 Monaten in französischen Eichenbarriques (davon 10 % neu), gefolgt von weiteren 12 Monaten in Tonneaux. Schließlich reift der Wein 8 bis 12 Monate in der Flasche, bevor er auf den Markt kommt.
Rebsorte
Nebbiolo (100 %)





