
Château La Lagune 2006
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91
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Robert Parker
Robert M. Parker, Jr.
Nachdem ich gerade den 2005 La Lagune probiert habe, den ich für den größten La Lagune halte, den ich je verkostet habe, verliert der 2006er im Vergleich zwar etwas an Prestige, ist aber ein herausragender Wein und ein weiterer Beleg dafür, wie stark die Weine dieses Gutes geworden sind. Süße Pflaume sowie rote und schwarze Johannisbeere, durchzogen von Noten von harzigem Kiefernwald und Waldboden sowie einem Hauch Barrique, führen zu einem Wein mit wunderbarer Tiefe, einer attraktiven, mittelkräftigen Textur, einer frischen, ausgewogenen Persönlichkeit und einem mäßig langen Finale. Wieder eine Schönheit – nicht schwer, aber pur, herzhaft und fähig, 15 Jahre oder länger zu reifen, wobei er bereits jetzt zugänglich ist.
89
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Decanter
Ein komplizierterer Jahrgang als 2005, der im Weinberg und im Keller sorgfältige Handarbeit erforderte. Er beginnt mit einladenden Schlehen- und Brombeerfrüchten, tut sich jedoch schwer, an Konzentration zuzulegen. Im Vordergrund stehen vor allem sanfte Noten von Unterholz und Leder, wobei die Frucht etwas weicher ausfällt, als ich erwartet hätte. Ein anhaltendes, mundwässerndes Finale ist wunderschön und deutet darauf hin, dass dieser Wein noch nicht am Ende ist. 50 % neues Eichenholz, Ertrag 30 hl/ha.
91
/100
James Suckling
Für einen 2006er ist das rassig, mit viel Tabak, Beeren und Anklängen von Pilz. Leichter, stilvoller, erdiger Charakter. Mittelkräftiger bis voller Körper, feine Tannine und ein hübscher Abgang mit schöner Spannung. Trinken oder lagern.
15
/20
Jancis Robinson
Jancis Robinson
Blind verkostet. Dunkles Rubinrot. Kaum Nase. Überladen. Zu wenig Fokus. Zu reif gelesen? Aggressiv austrocknende Tannine. (JR)
89
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Vinous
Neal Martin
Der 2006er La Lagune hat eine tiefe Farbe. In der Nase zeigt er für einen 2006er eine sehr gute Intensität, recht pur, mit Brombeere, Dornengestrüpp und etwas blaufruchtigen Noten, die sich mit der Zeit zeigen; das Holz ist gut integriert und wirkt sicherlich expressiver als beim 2005er. Am Gaumen ist er mittelgewichtig und für mich vielleicht einen Hauch überextrahiert, da ich mir im Finish mehr Spannung und Finesse erhofft hatte. Es gibt eine angenehme Salzigkeit, aber ich vermute, dass der vorherige Jahrgang letztlich mehr Klasse zeigen wird. Vielleicht bemüht er sich ein wenig zu sehr? Verkostet bei der La Lagune-Vertikale im Château.
91
/100
Jeff Leve
Leve Jeff
Mittlerer Körper, frisch, elegant, mit süßen roten Beeren, frisch gepflückten Blumen und polierter Textur – dieser Wein ist fast bereit für den großen Auftritt. Er endet mit einem süßen, frischen, eleganten Kirschfinale. Dies ist einer der wenigen 2006er, die bereits sehr gut trinkbar sind. Der Wein wurde aus einer Cuvée von 55% Cabernet Sauvignon, 35% Merlot und 10% Petit Verdot hergestellt.
16
/20
Weinwisser
Dumpfes, dunkles Granat. Eine Nase wie eine frisch geöffnete Dose Rindsbouillonpaste, Dörrfruchtnoten, Humusschimmer. Im Gaumen völlig rosiniert, Honignoten, helles Malz, eine an Feigensirup erinnernde Süsse zeigend. Auch hier ist im Innern eine unlogische Evolution zu spüren, und die Zukunft scheint auch angesichts der extrem kernigen Tannine fraglich.
16
/20
René Gabriel
Sehr dunkles, sattes Granat-Purpur. Dichtes, sanft schweissiges Bouquet, Pflaumentöne, aber auch animalische Züge, laktische Untertöne, Kaseinnoten. Im Gaumen sehr konzentriert, kernige Tannine und eine verlangende, bourgeoise Adstringenz, wirkt unnatürlich hart und streng und wird wohl Mühe haben seine immensen Tanninmassen zu verdauen. Das Potential liegt höher als die Wertung. (16/20). 11: Dumpfes, dunkles Granat. Eine Nase wie eine frisch geöffnete Dose von Rindsbouillonpaste, Dörrfrüchtenoten, Humusschimmer. Im Gaumen völlig rosinierend, Honignoten, helles Malz, also eine komische, unpassende, an Feigensirup erinnernde Süsse zeigend. Auch hier ist im Innern eine unlogische Evolution zu spüren und die Zukunft scheint fraglich zu sein, bei extrem kernigen Tanninen auf der Zunge.
16
/20
André Kunz
Süsses, fein marmeladiges, breites Bouquet, Erdbeeren, Edelhölzer. Weicher, schlanker Gaumen mit kernigem Tannin, süsser, leichter Aromatik, pikanter Säure, leichter Abgang. 16/20 2013 - 2022
90
/100
Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Dunkle, intensive Farbe. Fruchtige, cremige und feine Nase. Schöner, fleischiger Auftakt am Gaumen, der Wein entfaltet sich aromatisch, mit Fülle und einer kleinen Zurückhaltung in der Mitte. Danach zeigt er sich wieder schmackhaft und lang. Finale leicht tanninhaltig mit guter Länge.

