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Château Palmer 2000
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Exklusive weine

Château Palmer 2000

3e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 94
J. Robinson | 18
R. Gabriel | 19
Wine Spectator | 97
CHF 902.00 inkl. MwSt.
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Bewertungen und Rating

95

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Einer der sinnlichsten Weine, den man jetzt und in den nächsten 10 bis 15 Jahren trinken kann, ist zweifellos der 2000 Palmer. Eine Cuvée aus 53 % Cabernet Sauvignon und dem Rest Merlot: Der Wein zeigt eine nahezu exotisch anmutende, florale Nase, weiche, wellenförmige Tannine sowie enorme Opulenz und Fülle. Am Gaumen ist er vollmundig, mit seidigen Tanninen und reichlich floralen Noten, die sich mit blauen und schwarzen Früchten vermengen, dazu Anklänge von Rauch und Weihrauch in einer komplexen Aromatik. Dieser Wein präsentiert sich derzeit hervorragend und dürfte dies noch bis zu zwei weitere Jahrzehnte lang tun.

96

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Noch immer straff, mit einem Kern aus schwarzen Johannisbeeren-, Brombeer- und Pflaumenfruchtaromen, der noch sehr jugendlich wirkt, während Anklänge von getrocknetem Anis, Tabak und leicht angekohlter Erle im Abgang langsam durchscheinen. Außerdem zieht sich eine ausgesprochen vibrierende Eisennote durch den Abgang. Für den Moment noch liegen lassen. -- Blindverkostung, Bordeaux-2000-Retrospektive (Dezember 2015). Am besten von 2018 bis 2028.

94

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

In diesem Stadium ist der Wein sehr verschlossen, sehr kompakt und gibt nur wenig preis. Dennoch lässt sich bereits erkennen, dass er ein großartiger Wein werden wird. Aromen von süßen Rosinen sind zu spüren, und die Frucht zeigt eine „New-World“-Reichhaltigkeit, doch die Struktur trockener Tannine ist stets präsent. Er scheint ein gutes, langes Reifepotenzial zu haben.

96

/100

Decanter

Jetzt 20 Jahre alt und absolut in Hochform, nach einem mitunter frustrierend langsamen Start ins Leben. Die Tannine sind reif, zugleich reich und noch immer breitbrüstig, und vermutlich zeigt er sich weiterhin von seiner besten Seite zu einem guten Teller Essen, der die saftigen Säuren wunderbar herausarbeitet. Dicht, kraftvoll, komplex, mit einem mentholgetönten Finish, keinerlei Anzeichen, dass er schon irgendwohin eilt. In diesem Jahrgang kein Petit Verdot in der Cuvée, da der damalige Direktor Bouteiller fand, er trage nichts zur Gesamtbalance bei, die durch den bereits reichen und konzentrierten Merlot und Cabernet Sauvignon erreicht wurde. Lese vom 21. September bis 7. Oktober.

97

/100

James Suckling

Ein typischer Palmer, der Finesse mit Kraft verbindet. Ich liebe die Aromen von Brombeere, Pflaume, Schokolade und Zedernholz. Er ist sehr lang und wunderschön. Die samtigen, strukturierten Tannine sind beeindruckend.

18

/20

Jancis Robinson

Julia Harding MW

Schwieriger Start in den Jahrgang – bis Mitte Juli. Der Sommer begann Mitte Juli, danach jedoch herrschte bis zur Lese herrlichstes Wetter. 53 % Cabernet Sauvignon, 47 % Merlot. Tiefdunkles Rubinrot. Zedrige Noten über reiner, feiner Cassisfrucht, dazu ein Hauch sehr süßer Zwetschge. Zedrige Klarheit bei vollständiger Reife. Dicht, reich und opulent mit feinen, schokoladig geschmeidigen Tanninen. Reich und fest, dabei wunderschön ausbalanciert. Harmonie und Proportion. Ledrig in Duft und Textur, jedoch keineswegs hart, vielmehr mit einer würzigen, leicht körnigen Kante. Der Abgang ist frisch, mit einer feinen, attraktiven Trockenheit – wie ein glatter, trockener Händedruck. Ein Hauch von Unterholz im langen Finale. (JH)

96

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Diese Flasche war deutlich besser als die, die vor ein paar Monaten verkostet wurde. Mit der Textur reiner Seide war der Wein, sobald er das Glas verließ, genau dort, wo er sein sollte – mit einem Duft, der wie in einem Tabakladen geschaffen schien, in dem auf jeder Theke Blumen stehen. Vollmundig, elegant, frisch und raffiniert: Die seidigen Tannine und die Schichten süßer, reifer, weicher roter Früchte am Gaumen machten den Eindruck perfekt. Sie können ihn noch weitere zwei Jahrzehnte ganz mühelos genießen.

19

/20

Weinwisser

In der Farbe dunkles Kirschrot-Pupur, lila Schimmer. In der Nase tiefgründiges Edelholzbouquet, Cassis, Brombeeren, Trüffel, Tabak, noch verschlossen, kompakte Anlagen zeigend. Margaux-typisch im Gaumen, rund, üppig, samtig, rot-, blau- und schwarzbeeriges Spiel, wiederum viel Maulbeeren, sehr dicht, bereits fette Rundungen zeigende Gerbstoffe, reife Frucht, aber nicht überreif, klassische Statur, grossartige Charakteristik, schwarze Schokonoten, wieder Brombeeren im lange nachhallenden Finale. Ein Topwein, gewisse Parallelen zum Jahrgang 1985, vielleicht sogar noch ein bisschen perfekter.

18

/20

René Gabriel

Ohne Petit Verdot! Wer Palmer 1997, 1998 und 1999 gekauft hat, wird mit der Lieferung auch ein kleines bisschen Petit Verdot in der Assemblage mitgeliefert bekommen haben. Nicht so beim Jahrgang 2000. Er hatte einfach nicht die Klasse und die Finesse, um irgendwo in einer Assemblage integriert zu werden. Nicht einmal beim Alter Ego. Trotzdem ist das kein Manko für den Grand Vin, der Cabernet war so kleinbeerig und hatte so dicke Schalen, dass er dies locker kompensieren wird. 01: Fassprobe (19/20): Dunkles Kirschrot-Purpur mit lila Schimmer. Tiefgründiges Edelholzbouquet, Cassis, Brombeeren, Trüffel, Tabak, noch verschlossen, aber kompakte Anlagen zeigend. Ein mundvoll Margaux im Gaumen; rund, üppig, samtig mit einem rot-, blau- und schwarzbeerigen Spiel, wiederum viel Maulbeeren, sehr dicht, die Gerbstoffe zeigen bereits fette Rundungen, die Frucht ist just reif, aber nicht überreif und gibt diesem Palmer so eine klassische Statur und grossartige Charakteristik, schwarze Schokonoten und wieder Brombeeren im lange nachhallenden Finale. Ein Top-Wein, der Parallelen zum Jahrgang 1985 hat, vielleicht aber gar noch in einer perfekteren Form. Auch damals schon kam es zu einem Kopf an Kopf Rennen zwischen Palmer und Château Margaux. Beim Jahrgang 1985 ist es heute mittlerweile der Palmer, welcher kurz vor der Ziellinie ist. 03: An der grossen Palmer-Probe im Brandenberg in Zug: Delikat, vielschichtig, konzentriert und parfümiert; Kirschen und Cassis. Im Gaumen feiner Stoff und noch eine intensive, aber auch hier fein gegliederte Tanninpräsenz. (19/20). 16: Dichtes Purpur, aufhellender Rand. Pflaumiges-süsses, warmes Bouquet, Anklänge von Dörrfrüchten, nussige Konturen und einen Hauch von dunklen Pralinen vermittelnd. Er wirkt erstaunlich zugänglich. Samtiger Gaumen, angerundete Tannine. Einzig eine noch nicht voll integrierte Säure beeinflusst die vollkommene Harmonie. Er gibt sich erstaunlicherweise fast reif und ziemlich charmant. In zwei, drei Jahren hat er seine Genussreife erreicht. (19/20). 19: Die Farbe liegt im mittleren Bereich und zeigt Granat und Rubin, sowie erste Reifenoten am Rand. Von den grossen Jahrgangsvorgaben her, wirkt er etwas zu hell. Schlussendlich trinkt man ja nicht die Farbe, sondern den Wein. Bereits beim Dekantieren duftete es weit herum süss und verführerisch. Man findet hölzerne Würznoten, Dörrfrüchte, frisch gegerbtes Leder und dominikanischer Tabak. Er wirkt nasal offen und vollständig. Der Gaumen vermittelt den Eindruck von warmen, reifen Aromen. Die Tannine wirken immer noch – wie früher schon – etwas mehlig und so endet dieser hinter den Erwartungen liegende Palmer denn etwas ruppig. Der Petit-Verdot wurde komplett deklassiert. So kommt er denn geschmacklich – für einen Palmer – etwas atypisch daher. Meine Wertungen lagen da immer so zwischen 18 und 19 Punkten. Ich bemängle bei ihm momentan etwas die fehlende Harmonie. Weshalb er sich aktuell mit einer leicht tieferen Taxierung zufrieden geben muss. P.S. Als ich das Depot wegschüttete, roch es nach kaltem Rauch. Er entwickelt sich schneller als andere, qualitativ vergleichbare Palmer-Jahrgänge, weil da kein Petit Verdot im Blend ist. Und genau diese Rebsorte verleiht Rückgrat und bremst den Wein in seiner Entwicklung in positiver Form indem er die Oxydation verlangsamt. Dafür ist dieser 2000er jetzt fraglos reif. Auch gut! (18/20). 21: Mitteldunkles Granat, erste Reifetöne am minim aufhellenden Rand. Das schönste Bouquet aller verkosteten Margaux Weine! Im ersten Moment vielschichtig, parfümiert, rotbeerig. Dann Holundernoten nachschiebend, zarte Trüffelnoten, kalter Kaffee und Edelhölzer. Im Gaumen mit zartem Extrakt, seidige Tannine, fein verteilt und auch wunderschön ausgelegt. Toller Nachhall! Wahrlich burgundisch. Und wenn hier schon mit dem Burgund verglichen wird, dann ist es ein möglicher Musigny. Was bei einem gereiften Palmer bei früheren Jahrgängen nicht selten der Fall war. Er hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Superflasche! (19/20). 21: Noch dunkles sattes Purpur, wenig Reifetöne, Nussig-zedriges Bouquet, dominikanische Cigarren, mehr Würze wie Frucht aufzeigend. Feiner Stoff im Gaumen, graues Pfeffermehl auf der Zunge, auch hier wieder eine positiv akzentuierte, erste Terroirwürze aufzeigend. Er wirkt einerseits noch recht jung, andererseits hat er sich in den letzten Jahren gut entwickelt und er gefällt mir immer besser. Am Anfang stand ich diesem Wein nämlich eher kritisch gegenüber. Die Flaschenausbauzeit heilt offensichtlich nicht nur Wunden, sie kann auch kleine Wunder bewirken. (18/20).

18

/20

André Kunz

Würziges, kräftiges, samtenes Bouquet: Malaga, Kräuter, Liebstöckel, zart Eukalyptus. Dichter, aromatischer, süsser Gaumen mit cremiger, breiter Struktur, feinem Tannin, süsser Aromatik, feiner Abgang. 18/20 austrinken.

95

/100

Jane Anson

Jane Anson

Atmen Sie tief ein, um die Veilchen- und Holzraucharomen zu genießen, die aus diesem Glas aufsteigen. Mit 21 Jahren zeigt der Wein am Rand einen weicheren rostrosa Ton, bleibt jedoch im Kern von tiefem Rubin. Die Frucht wirkt etwas weiter entwickelt, als ich erwartet hatte: brombeerige Himbeere, dazu Noten von Weißdorn, Tabak, weißem Pfeffer, Trüffel und Lagerfeuer. Mit Luft gewinnt der Gaumen an Weite, baut an Konzentration und Griff auf. Kein Zweifel: Dieser einst eigensinnige Jahrgang ist nun bereit, und insgesamt zeigt er sich weich und einladend, hat aber noch Jahrzehnte vor sich. Lese vom 21. September bis 7. Oktober. 60 % neues Eichenholz.

96

/100

La RVF

Reines, raffiniertes Bouquet. Ein sehr stilvoller, frischer Wein, ausgewogen und mit geschmeidigem Mundgefühl. Wir mögen seine seidige Textur und das superbe Tanningefüge. Großer, frischer Nachhall.

89

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: umgekehrtes T (Trescases) Dunkle Farbe, mittlere Intensität und bereits gereift. In der Nase mäßig aromatisch, fruchtig. Ein Hauch Karamell. Am Gaumen ein kühler Geschmack, der am Vortag nicht wahrnehmbar war, mit schlankem Körper, aber es fehlt an Fülle.

Beschreibung

Ein ausbalancierter und genussreicher Rotwein aus Margaux

Der Besitz

Das Château Palmer ist ein echter Star der Appellation Margaux auf dem linken Ufer der Region Bordeaux. Es begann 2009 mit dem biodynamischen Weinbau und stellte ab 2014 die gesamte Rebfläche um. Nachdem Château Palmer seine Legende mit sagenhaften Jahrgängen aufgebaut hat, schreibt es nun unter der Leitung des talentierten Thomas Duroux weiter an seiner Geschichte.

Der Weinberg

Château Palmer profitiert von einem einzigartigen Terroir in unmittelbarer Nähe der Gironde-Mündung und verfügt über eine für das Médoc ungewöhnliche Rebsorten Zusammensetzung, die den Merlot neben Cabernet Sauvignon und Petit Verdot bevorzugt.

Der Jahrgang

Während der milde Winter eine frühe Entwicklung der Weinberge begünstigte, verdoppelte das Team des Weinguts seine Wachsamkeit angesichts eines sehr feuchten Frühlings. Nachfolgend endete unter guten Bedingungen Mitte Juni die Blütezeit. Der milde Sommer, der erst ab Mitte Juli verzeichnet wurde, war ideal für eine schrittweise Reifung der Beeren. Zum Schluss konnten Trauben von hoher Qualität, mit einer schönen Säurestruktur und reifen Tanninen geerntet werden. Dabei ist dem gewissen Säureanteil ein hohes Lagerungspotenzial zu verdanken.

Assemblage

Der Château Palmer 2000 setzt sich aus einer Assemblage von Merlot (47 %) und Cabernet Sauvignon (53 %) zusammen.

Weinbeschreibung und Empfehlungen zur Verkostung des Château Palmer 2000

Robe

Die reiche und dichte Robe hat eine schöne rubinrote Farbe mit violetten Reflexen.

Nase

In der Nase vereinen sich Kraft und Komplexität. Das Bouquet enthüllt nach und nach Noten von Bleistiftmine, schwarzem Pfeffer, Pflaume und Eukalyptus.

Gaumen

Der Château Palmer 2000 präsentiert sich schon im Auftakt mit einem imposanten Mundgefühl. Der Gaumen zeigt rassige Tannine, die von einer angenehmen Fruchtigkeit umhüllt sind. Das Ganze wird von einer hervorragenden Frische getragen. Auch der Abgang ist besonders genussreich und langanhaltend.

Lagerpotenzial

Der Château Palmer 2000 ist schon heute zugänglich, kann aber genauso mehrere Jahrzehnte im Keller ruhen, um seine gesamte Vielfalt zu entwickeln.

Château Palmer 2000
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Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1