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Château Léoville Poyferré 2009
am Lager
100
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Robert Parker Wine Advocate
Robert M. Parker, Jr.
Einer der flamboyantesten und opulentesten Weine des Jahrgangs: Dieser St.-Julien von tintiger, violetter Farbe offenbart begeisternde Ausmaße an Üppigkeit, Reichtum und aromatischem Vergnügen. Ein hoch aufragendes Bouquet von Crème de Cassis, Holzkohle, Graphit und Frühlingsblumen wird von einem extrem konzentrierten Wein mit seidigen Tanninen, beeindruckenden Mengen an Glycerin, einem üppigen, vielschichtigen Mundgefühl und fast 14 % natürlichem Alkohol abgelöst. Bei einer derart großen, runden, massiven, konzentrierten Ausprägung mit hervorragender Präzision vermute ich ein hohes Tanninniveau, auch wenn es weitgehend von üppigen Mengen an Frucht, Glycerin und Extrakt verdeckt wird. Erwartete Reife: 2018–2040.
93
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Wine Spectator
James Molesworth
Kräftige Noten von eingelegter Schwarzer Johannisbeere, ganache-umhüllter Feige und Pflaumen-Eau-de-vie prägen diesen sehr dunkelroten Wein, getragen von einer bestens integrierten Struktur. Langes, sehr weinige Finale, dessen Griff alles schön in die Länge zieht. Am besten von 2016 bis 2026. Produziert: 17.665 Kisten.
96
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Wine Enthusiast
R.V.
Ein Wein von enormer Struktur, voller dunkler Tannine, die ein großes Reifepotenzial versprechen. Er ist komplex und kraftvoll, vielschichtig, geprägt von neuem Holz und hoher Konzentration, mit einem Abgang nach dunklen Pflaumenfrüchten und frischer Säure.
94
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Decanter
Schon beim ersten Eindruck zeigte dieser köstliche Wein intensive Aromen von süßen Eichenwürznoten, reifer Schwarzer Johannisbeere, Rauch und Leder. Die Tannine sind noch leicht kantig, doch das Gleichgewicht zwischen Struktur, üppiger Frucht und frischer Säure deutet darauf hin, dass der Wein auf dem Weg zu einer wunderbaren Harmonie ist und sich über viele Jahre weiter verbessern wird. Er war mein Favorit aus der ersten Sechserprobe; seine Noblesse trat deutlich in der eleganten Länge des Abgangs hervor. 5 % Cabernet Franc vervollständigen die Cuvée.
97
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James Suckling
In der Nase wunderschöne Aromen von Heidelbeeren und Brombeeren, dazu etwas schwarze Johannisbeere und florale Noten. Auch schwarze Oliven und zerstoßener Stein. Vollmundig mit cremigen Tanninen und schöner Tiefe. Die Tannine sind hervorragend integriert und samtig, dabei feinkörnig. Anhaltender Abgang. Ein Rotwein, der jetzt großes Vergnügen bereitet und dies auch noch über Jahrzehnte tun wird.
17
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Jancis Robinson
Richard Hemming MW
Teer und Lakritz, reiner Cassissirup und Schwarzkirsche. Sehr fein geschliffenes Tannin mit trockenem, noch recht adstringierendem Gefühl. Textur wie Stahlwolle. Warm und voll, mit etwas Wärme im Abgang. Vielleicht ein leicht kräutriger Charakter im Nachhall. (RH)
96
/100
Vinous
Neal Martin
Der Léoville-Poyferré 2009 zeigt sich in der Nase intensiv, dabei wunderbar kontrolliert, mit einer verführerischen, jedoch nicht exotischen Mélange aus roten und schwarzen Früchten, durchzogen von Noten nach Bleistiftkasten und Rauch. Hervorragende Intensität. Am Gaumen mittelkräftig, mit feinkörnigen Tanninen; lebhaft und würzig, voller Energie, fächert er sich zum Finale hin glorios auf. Nichts wirkt aufgeblasen oder extravagant, und doch setzt er die Frühreife des Jahrgangs auf großartige Weise in Szene. Trink sich jetzt bereits hervorragend und über viele Jahre. Verkostet bei der Léoville-Poyferré-Vertikale auf dem Château mit Sara Lecompte Cuvelier.
98
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Jeff Leve
Leve Jeff
Espresso, Lakritz, Rauch, schwarze und rote Johannisbeeren, Brombeeren und Rosen prägen das Bouquet. Am Gaumen zeigt sich der Wein kraftvoll, üppig, vollmundig, reich, tief und lang. Die Frucht ist süß, reif, opulent, flamboyant und ausgesprochen verführerisch. Gleichzeitig wirkt sie pur, frisch, klar und intensiv. Zu keinem Zeitpunkt gibt es harte Kanten. Das lange Finale ist nahezu nahtlos. Es ist fast unmöglich, das Glas abzustellen, ohne noch einen Schluck zu nehmen. Das ist beeindruckend. Und so gut er jetzt schon ist: In den nächsten Jahrzehnten wird er nur noch besser werden. Trinkfenster: 2027–2050.
95
/100
Falstaff
Falstaff
Dunkles Rubin-Granat, violette Reflexe, am Rand zart aufgehellt. Kandierte Orangenzeste, reife dunkle Beeren, Anklänge von Brombeeren und Cassis, leichte Würze von edlem Holz, feiner Nougat. Kraftvoll und vollmundig, reife Kirschen, präsente, reife Tannine, schokoladig und anhaltend; mineralischer Touch und würzige Nuancen im Abgang, schokoladiger Nachhall. Nähert sich seinem Trinkfenster; ein bis zwei Jahre Geduld wären weiterhin vorteilhaft. Ein komplexer Speisenbegleiter.
98
/100
Andreas Larsson
Andreas Larsson
Viel reife dunkle Frucht, Kakaobohne, Kaffee, Schwarze Johannisbeere, Brombeere und feine Gewürze - der Wein besitzt eine makellose Struktur, Reinheit und Frische, knackige dunkle Frucht, ist rund, konzentriert und hat einen immens langen Abgang: einfach großartig!
100
/100
Jeb Dunnuck
Jeb Dunnuck
Der beste Wein, den ich je von dieser Adresse verkostet habe, ist Léoville Poyferré 2009 – er übertrifft sowohl den 2000er als auch den 2010er nochmals. Eine Cuvée aus 60 % Cabernet Sauvignon, 29 % Merlot, 6 % Petit Verdot und dem Rest Cabernet Franc, mit 13,9 % Alkohol, bietet er alles, was man sich von einem großen Wein wünschen kann. Er zeigt eine gesättigt purpurne Farbe sowie unglaubliche Noten von Crème de Cassis, Heidelbeeren, Bleistiftmine, exotischen Gewürzen und getrockneten Blüten. Unglaublich vollmundig, extrem konzentriert, tief und opulent und dennoch rein, frisch und lebendig, besitzt er süße Tannine und eine hedonistische Ausstrahlung, die seine zugrunde liegende Struktur kaschiert. In den kommenden drei Jahrzehnten jederzeit mit Genuss zu trinken.
19
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Weinwisser
60 % Cabernet Sauvignon, 29 % Merlot, 6 % Petit Verdot, 5 % Cabernet Franc. Fast 14 Vol.-% Alkohol! Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Wildes Cabernet-Sauvignon-Bouquet, ein Hauch Napa-Eukalyptus in der schokoladig-brombeerigen Nase, frisch gebrochener schwarzer Pfeffer. Am Gaumen mit recht viel Schmelz und noch pikanter Schärfe, aber auch enormer Konzentration und Kraft. Ein Power-Poyferré, der erst in 10 Jahren eine erste Reife erlangen wird, aber auch dann noch als eine Art »Amboss-Terminator» auftreten dürfte.
19
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René Gabriel
60 % Cabernet Sauvignon, 29 % Merlot, 6 % Petit Verdot, 5 % Cabernet Franc. Fast 14 Vol. %! Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Wildes Cabernet-Sauvignon-Bouquet, ein Hauch Napa-Eucalyptus und Minze in der schokoladig-brombeerigen Nase, frisch gebrochener, schwarzer Pfeffer, aussen recht viel Schmelz innen mit einer pikanten Schärfe die es noch zu verdauen, oder integrieren gilt, fein sandige Zunge mit eneormer Konzentration, Power und Kraft die nach Schliff und Geduld verlangen. Ein Power-Poyferré der erst in 10 Jahren erste Reife zeigen wird und dann eine Art "Amboss-Terminator" darstellt. Mehrere Male verkostet. (19/20). 19: Sattes, immer noch sehr dunkles Purpur. Das Bouquet wirkt heiss und zeigt hoch reife Fruchtnoten; Amarenakirschen, schwarzes Kirschenkompott, Grenadine, Nussgebäck, Schwarzbrotkruste und süsse Soyasauce. Einerseits legt die Nase Power frei, andererseits spürt man, dass da noch viel mehr kommen wird in nächster Zeit. Im Gaumen jung und ungestüm, was die sehr präsenten und auch entsprechend verlangenden Gerbstoffe aufzeigend. Blind hätte ich auf einen Maremma-Cabernet getippt. Fein wird er nie – aber bestimmt gross! (19/20). 20: Extrem dunkel; Purpur-Schwarz. Gigantisches, von Cabernet geprägtes Bouquet. Ein nasaler Aromenpower ohnegleichen. Schwarze Kirschen, dunkle Schokolade, Kaffee, Minze, Pfefferkörner und wilder Rosmarin. Dazu natürlich alle schwarzen Beeren, welche zu einem Cabernet-Reigen passen. Im Gaumen mächtig und von seiner Grundausrichtung schon schier arrogant. Es ist ein Grobian, der eher ins Saint-Estèphe passen würde. Aber das ist man sich von einem grossen Poyferré in der Regel ja gewohnt. Drei Stunden dekantieren – mindestens. Potential für ein extrem langes Leben. (19/20)
97
/100
Jane Anson
Jane Anson
Intensiv und konzentriert – das waren die Jahre, in denen Poyferré die Exuberanz hochschraubte, und dieser Wein ist zwar kraftvoll, aber eindeutig von großer Qualität. Zu finden sind Crème de Cassis, Sternanis, Weihrauch, Zigarrenkiste sowie Cassis und Brombeere. Ungewöhnlich für 2009 ist er noch nicht trinkreif und braucht weitere vier bis fünf Jahre, um vollständig weicher zu werden und sich zu öffnen, hat aber noch enorm viel Leben vor sich. Lese vom 29. September bis 12. Oktober. 80 % neues Holz.
98
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The Wine Independent
Lisa Perrotti-Brown
Der 2009 Leoville Poyferre zeigt eine mittel- bis tiefgründige granatrote Farbe mit ziegelroten Reflexen. Er springt förmlich aus dem Glas mit opulenten Noten von Kirschlikör, Himbeerkonfitüre, warmem Cassis und eingekochten Pflaumen, dazu Anklänge von Ceylon-Tee, kandierten Veilchen und indischen Gewürzen. Am Gaumen mittelgewichtig, weich, samtig und verführerisch, mit einer nahtlosen Frische, die die duftige Frucht trägt und in ein langes Finale führt.
98
/100
La RVF
Ein großartiger Wein mit großzügigem Profil, mit einem geschmeidigen, tiefen und sehr ausgewogenen Mundgefühl. Die Frucht ist reif, ohne marmeladig zu wirken, und der Abgang ist superb.
96
/100
Le Figaro Vin
Dicht und geschmeidig, mit einem schönen, harmonischen Mittelgaumen, schöner Substanz und einem runden Abgang.
98
/100
Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Logo auf dem Korken: LBG Intensive Farbe. Komplexes, tiefgründiges Bouquet. Reine Nuancen von Früchten, Zedernholz und Kardamom. Sehr hedonistischer Gaumen, bei dem der Wein wie von selbst dahinzieht und dabei schmelzig wirkt, zugleich aber Fülle, Schmelz und ein sehr langes, komplexes Finale bietet. Ein Genuss, den Sie unbedingt öffnen sollten.


