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Domaine de Chevalier 2024
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Domaine de Chevalier blanc 2024
Verkostung
Nase
In der Nase zeigen sich Noten von weißfleischigen Früchten und kandierten Zitrusfrüchten, begleitet von zarten floralen Nuancen. Zudem nimmt man frühlingshafte Düfte wahr, die an Weißdorn und Geißblatt erinnern.
Gaumen
Am Gaumen besticht der Wein durch sein geschmeidiges Mundgefühl und seine kraftvolle Struktur. Das Gleichgewicht zwischen Fülle und Frische ist bemerkenswert und verleiht ihm eine zugleich volle und straffe Textur. Die intensive und dennoch schmeichelnde Säure sorgt für eine schöne Lebendigkeit, die bis in den harmonischen Abgang anhält.
Weinpairing
Dieser große Weißwein aus Pessac-Léognan passt hervorragend zu Weichkäse wie Camembert oder Brie. Ebenso ideal ist er als Aperitif oder als Begleiter zu weißem Fisch, hellem Fleisch und asiatischen Gerichten wie Sushi.
Die Frische und Komplexität eines großen Weißweins aus Pessac-Léognan
Das Weingut
Die im 16. Jahrhundert unter dem Namen Chivaley gegründete Domaine de Chevalier ist ein Aushängeschild der Appellation Pessac-Léognan. Seit 1983 führt Olivier Bernard eine Weinbautradition auf höchstem Niveau fort. Das Weingut zeichnet sich durch sein einzigartiges Terroir aus Kies, Sand und Ton sowie durch eine zusammenhängende Rebfläche aus. Es erzeugt hochwertige Rot- und Weißweine, die allesamt vom selben Terroir stammen, und ist als Grand Cru Classé de Graves anerkannt.
Der Weinberg
Im Herzen der Appellation Pessac-Léognan gelegen, erstreckt sich der Weinberg der Domaine de Chevalier über 67 Hektar, von denen 7 den weißen Rebsorten vorbehalten sind. Die Reben gedeihen auf einem Kiesboden über einem tonig-kiesigen Untergrund – ein ideales Terroir für den Cabernet Sauvignon, der den Großteil des Rebsortenspiegels ausmacht. Auf den renommiertesten Parzellen stehen 50 Jahre alte Cabernet-Reben, die dem Wein Konzentration und Komplexität verleihen.
Der Jahrgang
Auf einen milden, feuchten Winter folgte ein früher Frühling, der von anhaltenden Regenfällen geprägt war, glücklicherweise jedoch von Frösten verschont blieb. Diese feuchten Bedingungen begünstigten eine rasche und üppige Entwicklung sämtlicher Rebsorten. Der Befallsdruck durch Falschen Mehltau wurde dank der gewissenhaften Arbeit der Teams beherrscht. Die Blüte verlief ideal, gefolgt von einem trockenen Sommer, der im Juli und August ausreichend warm war, um eine optimale Reifung zu ermöglichen. Der erneute Regen Anfang September beeinträchtigte die Qualität der weißen Trauben nicht, da diese bereits voll ausgereift waren und rechtzeitig gelesen wurden.
Vinifikation und Ausbau
Handlese in mehreren Durchgängen, um ausschließlich Beeren in optimaler Reife zu ernten. Kalte Vorklärung des Mosts vor der Gärung im Barrique. Der Ausbau erfolgt anschließend über einen Zeitraum von 16 bis 18 Monaten in Eichenfässern, davon ein Drittel aus neuem Holz.
Assemblage
70 % Sauvignon und 30 % Sémillon




