
Domaine de la Pépière : Briords 2024
Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 22. April 2026
- LieferungLieferbare Weine: kostenlos ab CHF 350
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Briords 2024 vom Domaine de la Pépière
Verkostung
Farbe
Die Farbe zeigt einen hellgelben Ton, der die Jugend des Weins und den feinen Ausdruck des melon de bourgogne widerspiegelt.
Nase
In der Nase entfaltet sich eine mineralische Finesse, die an fein pudrige Kreide erinnert, begleitet von Noten von zerdrücktem weissem Pfirsich und grünem Apfel. Nuancen von Mandel und Birne runden dieses zarte Bouquet ab.
Gaumen
Am Gaumen zeigt sich der Wein voll und strukturiert, mit einem lebhaften Auftakt, geprägt von einer charakteristischen Salzigkeit. Die mineralische Struktur entfaltet sich grosszügig, getragen von einer frischen, strahlenden Säure. Der Gaumen offenbart Aromen von weissfleischigen Früchten, Brioche und Mandel – ein Ergebnis des langen Ausbaus auf der Hefe. Das Finale ist zugleich präzise und anhaltend und hinterlässt einen mineralischen, salzigen Eindruck mit einer feinen, edlen Bitterkeit.
Weinpairing
Dieser Briords 2024 passt hervorragend zu Austern und rohen Jakobsmuscheln, zu Krustentieren wie Krabbe oder Kaisergranat sowie zu feinen weissen Fischen, die schlicht zubereitet werden. Ebenso begleitet er mit Eleganz gereifte Ziegenkäse und leichte Geflügelgerichte.
Service und Lagerpotenzial
Der Briords 2024 wird idealerweise bei einer Temperatur zwischen 10 und 12 °C genossen. Auch wenn dieser Wein bereits jetzt für seine Frische und Lebendigkeit geschätzt werden kann, verleihen ihm Struktur und Komplexität ein Lagerpotenzial von mehreren Jahren im Keller.
Weitere Merkmale
Der Alkoholgehalt bleibt moderat und liegt bei etwa 11 bis 12 % vol., was zur Frische und zur Balance des Weins beiträgt.
Ein aussergewöhnlicher Muscadet Sèvre et Maine sur Lie, reiner Ausdruck des Granits von Château-Thébaud
Das Weingut
Das 1984 von Marc Ollivier im Dorf Maisdon-sur-Sèvre gegründete Domaine de la Pépière hat sich als unverzichtbare Referenz für Muscadet etabliert. Seit 2019 wird das Weingut von Rémi Branger und Gwénaëlle Croix geführt, die die Philosophie des Gründers fortführen und zugleich das Engagement für Biodynamie vertiefen, zertifiziert seit 2018. Das Gut umfasst heute rund 42 Hektar, von denen die Hälfte in den prestigeträchtigen Zonen der crus communaux liegt. Als Pionier parzellenspezifischer Cuvées in der Region seit 1988 zeichnet sich das Domaine de la Pépière durch den Verzicht auf moderne önologische Eingriffe und durch die Verbundenheit mit dem authentischen Ausdruck der Terroirs der Loire aus.
Der Weinberg
Die Cuvée Briords stammt aus einer Parzelle von rund drei Hektar an den Hängen oberhalb der Maine, einem Nebenfluss der Loire. Die Reben von Melon de Bourgogne, aus massaler Selektion und um 1930 gepflanzt, gehören zu den ältesten des Weinguts. Das Terroir liegt auf dem Granit von Château-Thébaud, einer rissigen und durchlässigen geologischen Formation, die eine tiefe Durchwurzelung ermöglicht. Die Böden, bestehend aus einer feinen Schicht aus Ton, Sand und Kies auf diesem granitischen Untergrund, bieten eine optimale Drainage und bewahren zugleich eine ausgewogene Wasserreserve. Die Südausrichtung dieses Hangs profitiert von grosszügiger Sonneneinstrahlung und vom moderierenden Einfluss der Flussbrisen. Der Weinberg wird in zertifizierter biodynamischer Landwirtschaft bewirtschaftet, mit ausschliesslich manueller Lese und einem kurzen Rebschnitt, der die Erträge auf natürliche Weise begrenzt.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2024 in der Appellation Muscadet Sèvre et Maine sur Lie steht in der Kontinuität der jüngsten Produktionen des Weinguts und profitiert vom gemässigten maritimen Klima der Region sowie von günstigen mikroklimatischen Bedingungen durch die privilegierte Exposition des Hangs von Briords.
Vinifikation und Ausbau
Die Trauben für den Briords 2024 werden von Hand mit strenger Selektion gelesen und anschliessend schonend in den Keller transportiert. Die pneumatische Pressung erfolgt durch Schwerkraft, ohne vorheriges Quetschen der Beeren, wodurch die aromatische Integrität der Frucht bewahrt bleibt. Nach einer leichten Vorklärung vergärt der Most spontan dank der auf den Traubenschalen vorhandenen indigenen Hefen, ohne jegliche Zugabe kommerzieller Hefen. Die Gärung findet etwa einen Monat lang in unterirdischen Tanks statt. Anschliessend reift der Wein mindestens sieben bis acht Monate auf seinen Feinhefen, ohne Umziehen und ohne Bâtonnage, wodurch sich die aromatische Komplexität und die für diese emblematische Cuvée typische Textur entwickeln können.
Rebsorte
100 % Melon de Bourgogne




