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Domaine Léon Barral : Valinière 2005

Domaine Léon Barral : Valinière 2005

- - Rot - Einzelheiten
Parker | 94
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Bewertungen und Rating

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Robert Parker

David Schildknecht

2005 Faugeres Valiniere ist Barrels jährliche Fingerübung vor allem in Mourvèdre. Mit spirituosen- und likörartigen Aromen sowie süßer Kirsch-, Brombeer- und Lakritzfrucht am Gaumen, bestäubt mit Zimt und schwarzem Pfeffer, legt er sich an den Gaumen und lässt einfach nicht nach. Anders als der Jadis verbirgt er jedoch seinen Alkohol vollständig. Dabei geht es bei diesem Wein nicht nur um süße, viskose Frucht. Hochtonige Anklänge von Kräuterdestillat und Pastinake, eine an Sojasauce erinnernde Würze sowie Noten von nassem Stein und Bleistiftmine treten mit der Zeit stärker hervor und versprechen ein Jahrzehnt erinnerungswürdig komplexer Entwicklung. Didier Barral ist ein unermüdlicher Experimentator, der engagiert äußerst originelle Variationen der Biodynamik sowie Ideale integrierter Landwirtschaft und vitikultureller Nachhaltigkeit vertritt. Besonders auffällig ist sein Einsatz von Jersey-Rindern und Pferden sowohl als Düngerquelle als auch als gelegentliche Arbeitskräfte zur Bewirtschaftung grasreicher Weinberge, die er stolz als „wie die Pampas“ aussehend beschreibt. (Wobei einige dieser luftigen, von Wäldern eingerahmten Lagen für diesen Vergleich ziemlich steil sind!). Barral widmet sich mit großer Akribie der Erhaltung der Pflanzen- und Insektenvielfalt in seinen Böden sowie der Perfektionierung der traditionellen, offenarmigen Gobelet-Erziehung (Kopfschnitt) sämtlicher Reben. Sein Idealismus geht so weit, dass er ein Drittel seiner Rebflächen in einer zehnjährigen Rotation brachliegen lässt. Syrah baut Barral auf den höchsten und nordostexponierten Lagen an, „um die Frische zu bewahren und weil Syrah wie Chardonnay ist – sie mag die Sonne nicht“, während seine Südlagen es dem Mourvèdre erlauben, bereits Ende September zu reifen. Mit einer Ausnahme waren selbst Barrals 2006er Grundweine – durchweg beeindruckend und in ihrer Reife fast konfektartig – bei meinem Besuch letzten Dezember noch nicht assembliert, sodass Verkostungsnotizen zu Annäherungen an die endgültigen Weine unmöglich waren. Einige seiner 2007er Partien hatten zu diesem Zeitpunkt nicht einmal die alkoholische Gärung beendet und zeigten dennoch nahezu ozeanische Tiefen an Mineralität und mehr animalische Energie als die huftragende Herde, die durch die Rebzeilen des Guts streifte. Potenzielle Kunden täten gut daran, jetzt Pläne zu schmieden – oder die Zuteilungs-Götter anzuflehen –, in der Hoffnung, einen kleinen Anteil an Barrals erstaunlichen Weinen zu erhalten. „Reife“ umfasst hier übrigens nicht nur intensive Fruchtsüße, sondern auch Alkoholgehalte von 15 % und mehr. Importeur: Kermit Lynch Wine Merchant, Berkeley, CA; Tel. (510) 524-1524

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