
Patrick Javillier : Corton-Charlemagne Grand cru 2020
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Bewertungen und Rating
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Corton-Charlemagne Grand Cru 2020 von Patrick Javillier
Verkostung
Farbe
In blassem Goldton mit grünlichen Reflexen zeugt dieser Grand Cru von seiner Jugend und Frische.
Nase
Die Nase zeigt sich explosiv und opulent und entfaltet reiche Aromen von Aprikose und Pfirsich, begleitet von toastigen Vanillenoten. Zudem treten mineralischere Nuancen hervor, die an grünen Apfel, Zitronenzeste, nassen Stein und verschiedene würzige Akzente erinnern. Das Gesamtbild bietet eine schöne aromatische Komplexität und eine bemerkenswerte Lebendigkeit.
Gaumen
Am Gaumen präsentiert sich dieser Corton-Charlemagne grosszügig und bewahrt zugleich eine straffe, saftige Mineralität, die dem Ganzen Struktur verleiht. Der Gaumen offenbart eine schöne Konzentration und eine bemerkenswerte Intensität ohne Schwere, in einem luftigen Stil. Der sehr komplexe Abgang hallt lange nach, mit einer gewissen jugendlichen Strenge und grosser Tiefe.
Weinpairing
Dieser weisse Grand Cru begleitet Foie gras hervorragend, dessen Bitterkeit von der kraftvollen Mineralität des Weins getragen wird. Er harmoniert zudem wunderbar mit Krustentieren wie Hummer, Flusskrebsen oder Krabben. Weisses Fleisch mit Rahmsauce, insbesondere Geflügel wie Poulet oder Truthahn, sind ebenfalls ausgezeichnete Begleiter. Blauschimmelkäse mit salinen und mineralischen Noten ergeben ebenfalls gelungene Kombinationen.
Service und Lagerung
Der Corton-Charlemagne Grand Cru 2020 kann bis etwa 2040 genossen werden. Um seine Qualitäten voll auszuschöpfen, empfiehlt es sich, ihn bei einer Temperatur zwischen 12 und 14 °C zu servieren. Dieser Wein verlangt Geduld, um seine ganze Komplexität zu zeigen, wobei sich ein optimales Trinkfenster ab 2028 öffnet.
Ein lebhafter und eleganter Grand Cru aus Burgund
Das Weingut
Das Weingut Patrick Javillier hat seine Ursprünge im Jahr 1945, als Raymond Javillier beschliesst, zwei Hektar Familienreben in Meursault zu bewirtschaften. 1974 übernimmt sein Sohn Patrick, der in Dijon eine Önologie-Ausbildung absolvierte, das Weingut offiziell und beginnt mit dessen schrittweiser Expansion. Heute leiten Marion Javillier und Pierre-Emmanuel Lamy den Betrieb, der sich über zehn Hektar in der Côte de Beaune erstreckt. Das Weingut ist für seinen präzisen und durchdachten Ansatz in der Vinifikation bekannt, der technische Strenge mit tiefem Respekt für den Ausdruck der burgundischen Terroirs verbindet.
Der Weinberg
Dieser Corton-Charlemagne stammt aus einer 0,17 Hektar grossen Parzelle im Climat des Pougets an den steilen Hängen des Hügels von Corton. Diese Südausrichtung garantiert während der gesamten Vegetationsperiode eine optimale Sonneneinstrahlung. Die Böden bestehen aus kreidigen Mergeln und Kalkstein, mit einer nur sehr dünnen Oberbodenschicht, die die Wurzeln dazu zwingt, direkt im Muttergestein zu schöpfen. Die steilen Hänge mit 20 bis 23 % Neigung sorgen für eine ausgezeichnete Drainage und begrenzen die Wuchskraft der Reben, was die Konzentration der Trauben begünstigt.
Der Jahrgang
Das Jahr 2020 beginnt mit einem milden Winter, gefolgt von einem bemerkenswert trockenen und heissen Sommer. Diese aussergewöhnlichen klimatischen Bedingungen führen zu einer frühen Lese, die am 19. August für eine kleine Parzelle beginnt und ab dem 25. August wirklich in Gang kommt, um am 1. September zu enden. Trotz der Wärme bringt der Jahrgang herrlich frische und vibrierende Weissweine hervor, mit einer bemerkenswerten Transparenz des Terroirs. Die Trauben erreichen eine optimale Reife und bewahren zugleich eine ausreichende Säure, um Struktur und Lagerpotenzial zu gewährleisten.
Vinifikation und Ausbau
Die Trauben des Corton-Charlemagne Grand Cru 2020 werden von Hand gelesen und anschliessend schonend in einer Pneumatikpresse gepresst. Der Most wird danach in Fässer überführt, wo die Gärung dank autochthoner Hefen erfolgt. Nach der alkoholischen Gärung durchläuft der Wein eine vollständige malolaktische Gärung. Der Ausbau erfolgt ein Jahr lang auf der Feinhefe in einmal belegten Eichenfässern, anschliessend verbringt der Wein einen zweiten Winter im Holz und profitiert so von einem verlängerten Kontakt mit der Eiche. Dieser Ansatz erlaubt es, die Komplexität des Weins zu entwickeln und zugleich seine charakteristische Mineralität zu bewahren.
Rebsorte
Chardonnay (100 %)






