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Château Grand-Puy-Lacoste 1982
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Exklusive weine

Château Grand-Puy-Lacoste 1982

5e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 96
J. Robinson | 17.5
R. Gabriel | 19
Wine Spectator | 92
Vinous Neal Martin | 95
CHF 2’375.00 inkl. MwSt.
(
CHF 395.83 / Einheit
)
Verpackung : Eine Kiste mit 6 Flaschen (75cl)
1 x 75CL
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6 x 75CL
CHF 2’375.00

Nur 1 verfügbar

Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 7. September 2026

Bewertungen und Rating

92

/100

Wine Spectator

Nicht mehr so beeindruckend wie einst; dennoch ein reichhaltiger, schmeichelnder Wein. Süße Beerenaromen mit Anklängen von Tabak und Rosine. Mittel- bis vollmundig, mit samtigen Tanninen und einem schmeichelnden Finale. — 1982 Bordeaux-Horizontalverkostung. Jetzt trinken.

92

/100

Decanter

Florale Aromen verbinden sich in der Nase mit Toast und Karamell – zugleich weich und süß – dazu zerstoßene Rosenblätter und salzige Steine mit dunkler Frucht. Der Auftakt ist gespannt und direkt, lebhaft mit stechender Säure, die durch eine kristalline Textur und feine, elegante Tannine abgefedert wird, die das Gerüst stützen und doch kaum wahrnehmbar sind. Die fleischige, ausgeprägte Fruchtigkeit hat nachgelassen, doch Struktur, eine anmutige Form und viel Finesse sind weiterhin vorhanden. Gut gemacht, wirkt aber zunehmend wie eine Hülle seines früheren Selbst. Ich habe es dennoch sehr genossen, besonders die Mineralität, die Kraft und die pikanten Noten.

93

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Klassischer Pauillac mit Festigkeit, strengen Tanninen und reichlich Zedernholz, Tabak, Zigarrenkiste und Johannisbeeren. Am Gaumen zeigt er die altmodisch-strenge Seite des Stils und ist nicht ganz so gut, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Wenn Sie also gewartet haben, zögern Sie nicht länger. Trinken von 2025 bis 2032.

19

/20

Weinwisser

Kräftiges Granat-Rubin. Würziger, konzentrierter Duft von fast überreifen Früchten, noble Opulenz. Ein Muskelpaket am Gaumen, immer noch auf frische Frucht gebaut, vor Extraktsüsse strotzend, rustikaler Charme, ein kleiner Latour in seiner Konstellation und ein Charakterwein par excellence, Trinkvergnügen pur, minutenlang nachklingende Aromen, herrlich, Potenzial für weitere 20 Jahre in dieser Glanzform.

19

/20

René Gabriel

Spätestens hier hätte vielen Bordeaux-Kennern ein Licht aufgehen sollen. Dieser Wein war 1991 bei Louis Robin in Chénas im Anschluss an die Mövenpick-Beaujolais-Selektion (ca. 200 Weine!) ein fast umwerfendes Erlebnis: Erste Öffnung in der Nase, opulent und klassisch traditionell. Kräftige, gesunde Gaumenstruktur einer Bordeaux-Art, wie es sie leider heute nur noch selten gibt. Vor allem hat mich hier der umwerfende Heidelbeerenton sehr beeindruckt. Zehn Jahre nach seiner Geburt noch immer von tiefer, fast undurchsichtiger Farbe. Ein Heidelbeerenkonzentrat mit wenig Säure, aber intensiven Gerbstoffen, die dieses Manko wieder wettmachen (Die 53er und 59er hatten ja auch wenig Säure, oder?). Ein grosser Wein, der vor allem jene Leute sehr erfreuen wird, die ihn en primeur zu etwa 22 Franken gekauft hatten. Im Jahr 1992 der heimliche Star einer 82er Blinddegustation: Süsse Nase, Preiselbeeren, Rahm, Kaffee, gebrannter Zucker. Öffnender Merlot mit viel Charme, dahinter stützender, gut strukturierter Cabernet mit würziger Tabaknote, honigartiges Finish. Ein sensationeller 19/20 Punkte-Wein. 00 (19/20): Pflaumig süsses Bouquet mit Fülle, ausladend, sanfter Malaga-Ton, zeigt Hitze an. Im Gaumen wiederum samtige Fülle, viel Charme, reife Gerbstoffe, Fleisch, Schokoladenfinale. Einen Mundvoll Pauillac! 05: Die Magnum war zwei Stunden dekantiert. Das hat echt sehr viel Spass gemacht. Zuvor tranken wir den Latour 1982. Zwei Megaerlebnisse aus Pauillac. Wer sich in solch grossen Weinmomenten nicht eines sehr guten Lebens bewusst wird, gehört nicht in die Genusskategorie. (19/20). 07: Ich nahm aus meinem Keller eine Magnum für den Waldgargtenstamm mit. So richtig Pauillac. Und grosser Pauillac. Würde ihn gerne einmal direkt mit dem Mouton aus der Magnum verlgeichen. Wäre mir auch egal - wenn beide gewinnen. 08: Nachdem auf dem Château eine Magnum fürchterlich zapfte und die zweite auch noch ein Bisschen, öffnete ich zu Hause eine Magnum für unsere Freunde Romy und Kaspar Bättig. Das ist Grösse und Spass in Einem. Man muss sich richtig zwingen nicht zu grosse Schlucke auf einmal zu nehmen. 09: Magnum: Sattes, dunkles Granat, wenige Reifetöne für einen 25jährigen Wein. Grosser, feines, süsses Cabernet Sauvignon, feine Ledernoten, Black Currantspuren, Tabak. Korinthen, Honig., eine trockene Süsse. Im Gaumen eine Orgie von einem reifen, grossen Pauillac, vollmundig, süss und mit einem berauschenden Finale. Nicht ganz so gross wie Mouton oder Latour, aber dafür viel, viel billiger. (19/20). 10: Manchmal helfe ich bei solchen Proben spontan beim Einschenken und dann schnappe ich mir solche Flaschen wie diese hier bei meiner «selbstlosen» Hilfsaktion. Dann bekommen alle anderen etwas weniger als sonst und ich etwas mehr. Wuchtiges Bouquet immer noch Brombeeren und Cassis darin zeigend, ausladend von einer atemberaubenden Schönheit und das beginnt schon im Nasenbild. Im Gaumen ein grossartiger, genialer Pauillac-Schönling der spontan zu einem zweiten Schluck animiert – falls man wie ich in diesem Falle hat. (19/20). 12: Dunkles Weinrot, viel weniger Reifetöne als bei den anderen Magnums der gleichen Serie. Die intensive Nase zeigt noch viele Fruchtresten, Black Currant, Brombeeren, Lakritze, wirkt gebündelt mit einer berauschenden Fülle. Im Gaumen cremig, weich anmutig und doch sind da noch stützende, hoch feine Tannin für weitere Jahre da, im Finale gebündelt und sehr, sehr lang. Ein Traum-GPL, der mit den allerbesten Pauillac’s gehört, auch wenn das kein einfaches Unterfangen ist, angesichts der Top-Elite! Es war der allerletzte Rotwein des langen Abends und ich war eigentlich fix und foxi. Nach dem Genuss dieses grossartigen Weines war ich wieder voll da! (19/20). 17: Dunkles Weinrot, immer noch satt in der Mitte, aussen reifend. Warmes, rosiniges Bouquet, Korinthen, Teer, tiefgründig, absolut genial und im zweiten Ansatz sogar noch minimste Cassisresten zeigend. Im Gaumen reif, rund, füllig, mit viel Charme unterwegs, gebündeltes Finale. Ein grosser Bordeaux und genau dem Urtypus des generell phänomenalen 1982er Jahrgang entsprechend. (19/20). P.S. Der Weinhändler «Caviste Authenique» Paris würde da noch eine Imperialflasche (6-Liter) zu rund 4000 Franken anbieten…

19

/20

André Kunz

Samtenes, dichtes, opulentes, komplexes Bouquet, Pflaumen, Dörrfrüchte, Cassis, Zedern, Nougat, heller Tabak. Dichter, ausgewogener, vielschichtiger Gaumen mit super Aromatik, dichter, samtener Struktur, feinem Tannin, sehr langer, dichter Abgang. 19/20 trinken - 2030

90

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Entwickelte, mittelintensive Farbe. Feine Nase mit animalischen, fruchtigen und vanilligen Noten. Geschmolzener, aromatischer Gaumen, geschmeidig, mit guter Fülle, ohne kraftvoll zu sein. Angenehmes Finale mit feinem Tannin und normaler Länge. Meines Erachtens ist dieser Wein im Abbau. Mit 20 Jahren war er flamboyant. Über den Höhepunkt hinaus, wird aber so bleiben.

96

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Das ist eine tour de force und einer der ganz großen Grand-Puy-Lacoste, die je produziert wurden, wie ich hoffe, dass es auch der 2000er und 2005er werden. Ein tinten-/purpurfarbener, kräftiger, breiter, ungemein reicher Pauillac mit klassischen Noten von Crème de Cassis, untermischt mit Anklängen von Frühlingsblüten und zerstoßenem Gestein. Vollmundig, mit süßem Tannin, verblüffender Konzentration und Schichten von Frucht ist dieser unwiderstehliche 1982er in seiner Entwicklung noch jugendlich. Trinkreife: jetzt–2035. Ausgabepreis: (85,00 $/Kiste)

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Grand-Puy-Lacoste 1982

Verkostung

Robe
Dieser Rotwein aus Frankreich zeigt eine tiefe Rubinfarbe, die sich mit der Zeit anmutig gewandelt hat und am Glasrand nun zarte Granat- und Ziegelrottöne offenbart.

Nase
Von großer Komplexität geprägt, offenbart das Bouquet zunächst Aromen von Cassis und reifen schwarzen Früchten. Bei Belüftung zeigen sich raffinierte Noten von Zigarrenkiste, Zedernholz und Tabakblatt, harmonisch ergänzt durch Nuancen von Trüffel, Graphit und Unterholz.

Gaumen
Voluminös und strukturiert, bietet der Gaumen eine schöne Konzentration an saftigen schwarzen Früchten wie Brombeere und Pflaume, unterlegt von würzigen und lakritzartigen Nuancen. Die einst festen Tannine haben sich verfeinert und verleihen dem Wein eine elegante Textur. Das Finale zeichnet sich durch außergewöhnliche Länge und eine durch die natürliche Säure bewahrte Frische aus.

Weinpairing
Dieser großartige Wein harmoniert vortrefflich mit gebratenem oder geschmortem Rindfleisch, Wildgerichten wie Reh oder Fasan sowie Lammgerichten. Er entfaltet zudem seine Vorzüge zu Pilz- oder Trüffelgerichten, umami-reichen asiatischen Speisen und passt hervorragend zu gereiftem Hartkäse.

Servieren und Lagerung
Um den Château Grand-Puy-Lacoste 1982 in vollem Umfang zu genießen, empfiehlt sich eine Serviertemperatur von etwa 15,5 °C. Angesichts seines Alters ist eine behutsame Dekantierung von 30 bis 60 Minuten vor dem Servieren ratsam, um das natürliche Depot zu trennen und dabei die zarten Aromen zu bewahren. Dieser Wein sollte bis etwa 2040 getrunken werden.

Die klassische Eleganz eines großen Terroirs in Pauillac

Der Produzent
Das Château Grand-Puy-Lacoste liegt in der berühmten Region Bordeaux und hat seine Ursprünge im 16. Jahrhundert. Beim Klassement von 1855 wurde es als Cinquième Cru Classé anerkannt, im selben Jahr wurde das heutige Château errichtet. Seit 1978 wacht die Familie Borie über dieses prestigereiche Anwesen. Heute führt François-Xavier Borie gemeinsam mit seiner Tochter Emeline dieses 90 Hektar große Weingut mit stetigem Streben nach Exzellenz und führt so ein Familien-Know-how fort, das der reinen Ausdruckskraft dieses großartigen Terroirs gewidmet ist.

Der Weinberg
Die 64 Hektar Ertragsreben erstrecken sich auf dem Plateau der Appellation Pauillac. Der Boden besteht aus sehr tiefen Kiesrücken auf einem Kalksteinsockel, was eine optimale Drainage und eine ausgezeichnete Wärmerückgabe ermöglicht. Der Weinberg profitiert von einer hohen Pflanzdichte und einem durchschnittlichen Rebalter von 38 Jahren. Die Bewirtschaftung der Reben setzt auf nachhaltige Methoden, mit mechanischer Bodenbearbeitung und dem vollständigen Verzicht auf Insektizide.

Der Jahrgang
Das Jahr 1982 profitierte von idealen klimatischen Bedingungen. Nach einer frühen und reichen Blüte im Juni zeigte sich der Juli besonders warm. Ein leichter Temperaturrückgang im August ging einem September voraus, der von einer außergewöhnlichen Hitzewelle geprägt war und den Beeren eine perfekte physiologische und phenolische Reife ermöglichte.

Vinifikation und Ausbau
Beim Château Grand-Puy-Lacoste 1982 beginnt die Vinifikation mit einer acht- bis zehntägigen Gärung in temperaturgeregelten Tanks, gefolgt von einer verlängerten Maischestandzeit zur Extraktion von Farbe und Tanninen. Nach der malolaktischen Gärung wird der Wein in französische Eichenfässer umgefüllt, wo er 16 bis 18 Monate reift, davon 70 % in neuem Holz. Während dieser Zeit werden regelmäßig Abstiche per Schwerkraft durchgeführt.

Rebsorten
Cabernet Sauvignon (75 %), Merlot (20 %), Cabernet Franc (5 %)

Château Grand-Puy-Lacoste 1982
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Herkunftsgarantie Direkteinkauf beim Produzenten
Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1