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Château Haut-Brion 2001
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Château Haut-Brion 2001

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 94
J. Robinson | 18,5
R. Gabriel | 19
Wine Spectator | 95
CHF 1’020.00 inkl. MwSt.
(
CHF 1’020.00 / Einheit
)
Verpackung : Magnum (1,5l)
1 x 1.5L
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Bewertungen und Rating

94

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Der Haut-Brion 2001, spät abgefüllt (Ende September 2003), besitzt eine unverkennbare Noblesse sowie eine sich entfaltende Komplexität. Pflaumen-/purpurfarben bis zum Rand, zeigt sich diese Cuvée aus 52 % Merlot, 36 % Cabernet Sauvignon und 12 % Cabernet Franc noch zurückhaltend und hat sich nach der Flaschenfüllung deutlich verschlossen. Dennoch offenbart er klare Noten von süßen und säuerlichen Kirschen, schwarzen Johannisbeeren, Lakritz, Rauch und zerstoßenem Gestein. Mittelgewichtig, mit hervorragender Reinheit, festen Tanninen und einem kantigen, strukturierten Finale, benötigt er 5–7 Jahre Reife im Keller. Erwartete Trinkreife: 2009–2020+.

95

/100

Wine Spectator

Intensive Aromen von Veilchen, Beeren und Gewürzen setzen sich am Gaumen in einem vollmundigen Auftakt fort, mit Schichten aus superseidigen Tanninen und einem sehr, sehr langen Abgang. Stilistisch sehr klassisch. Ganz auf Eleganz und Länge gebaut. Mir gefällt er besser als der 2000er. Am besten nach 2009. 1.000 Kisten importiert.

94

/100

Decanter

Dieser charmante Wein wurde leider vom epischen Jahrgang davor in den Schatten gestellt, doch seine dunkle rubinrote Farbe und die komplexe, würzige Nase zeugen von einem Wein mit Rasse und Klasse, der die Substanz für eine gute Reife besitzt. Prägnante Aromen von Kirsche und roter Pflaume werden von Noten nach Holzwürze, Erde und Zedernholz begleitet. Am Gaumen zeigt er sich fest und frisch, mit viel Säure und genügend Fülle, um angenehm im Abgang nachzuklingen. In der Cuvée dominiert Merlot mit 52 % leicht, und der Wein reift zu 75 % in neuen Fässern, bevor er im Oktober 2003 abgefüllt wird.

93

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Ich mag die Nuancen einer Zigarrenboutique sehr, mit Anklängen von Rauch, Tabakblatt, Asche und roten Früchten. Mittelgewichtig, frisch und charmant – dieser leichtere, strahlendere, auf rote Beeren fokussierte Jahrgang befindet sich wahrscheinlich nahe an seinem Höhepunkt.

96

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Der Château Haut-Brion 2001 ist großartig, mit einem reifen und zugleich lebendigen Stil, geprägt von reifen schwarzen Früchten, Anklängen von verbrannter Erde, Tabak sowie würzigen, holzartigen Nuancen. Mit mittelkräftiger bis kraftvoller Fülle zeigt er sich am Gaumen rund und vielschichtig, mit wunderschön integrierten Tanninen und ohne harte Kanten. Kurz gesagt: ein aufregender, gereifter Haut-Brion, der heute perfekt zu trinken ist. Er wird sich weiterhin anmutig entwickeln, doch es gibt keinen Grund, sich den Genuss jetzt zu versagen. Der 2001 besteht aus 52% Merlot, 36% Cabernet Sauvignon und 12% Cabernet Franc und wurde aus lediglich 50% der Gesamtproduktion selektiert.

18

/20

Weinwisser

Mattes Purpur, mit ganz feinem Reifeschimmer. Die Nase beginnt mit pilzigen Noten, wie einen Luftschimmer abwerfend, darunter Bakelit, Rauch, Schuhleder und Soja-Sosse. Im Gaumen zeigt er dann – nach dem etwas fragwürdigen Nasenbeginn, erholt sich dann aber an der Luft. Er ist mächtig und sanft zugleich, die Tannine noch mürbe, das Finale mit schwarzen Aromen, wobei Teer, Korinthen und Lakritze dominieren. Ist dieser, an sich grosse Haut-Brion momentan in einer pubertären Phase? Es ist zu hoffen. Die Anlagen sind/wären sehr gut, das Nasenbild wirft aber Fragen auf. Wir hatten vier identische Flaschen zum Vergleich. Potenzialwertung:

19

/20

René Gabriel

02: Fassprobe: 52 % Merlot, 36 % Cabernet Sauvignon, 12 % Cabernet Franc. Durch die Regenfälle Ende September hat man die letzten Ernten vom Cabernet deklassiert, Deshalb ein Haut-Brion mit einem relativ grossen Merlot-Anteil: Dunkles Granat mit lila und rubinem Schimmer, insgesamt eine mittlere Tiefe anzeigend. Nobles, delikates Bouquet, völlig harmonisch und mit einem traumhaften Spiel zwischen blumigen und fruchtigen Tönen, unten gestützt durch noble Holz- und dunkle Röstnoten. Samtiger, verloursartiger Gaumen, die Gerbstoffe sind mollig elegant und vermischen sich mit der warmen extrem konzentrierten Fruchtnote, schwarze Kirschen, reifes Cassis und Süssholz, Lakritze im sanft tabakigen Finale, welches eine reiche, intensive und reifeverlangende Adstringenz zeigt, ein perfekt balancierter Haut-Brion, der genau das in sich birgt, was man von einem grossen Wein dieses Weingutes erwartet: Finesse und Kraft! (18/20). 07: Mitteldunkel, immer noch viel rubin-lila Reflexe am Rand. Delikates Bouquet, mit parfümierten Röstnoten, reife Frucht, Zedernduft, dominikanischer Tabak, subtil im Ansatz mit Finessenanzeige. Im Gaumen süss, pflaumig, ausladend. buttrige Kokossüsse, ist voller im Körper und einfacher zu verstehen als der «komplizierte» 2000er. Eine Pessac-Beauty und es ist keine Frage, dass dieser Wein in schon in 5 Jahren ganz gross und attraktiv ist. 09: Recht dunkles Bordeauxrot, lila Rand. Köstliches Bouquet, schwarze Pfefferkörner, viel Zedernholz, dunklen Tabak, Lakritze und schwarze Beeren, nobel und nur langsam öffnend. Feiner Gaumen, sehr elegante, reife Tannine, alles perfekt ausgerichtet, die Adstringenz ist gut verteilt und stützt die Klasse. Auch dieser Wein gleicht seinem eigenen 1985er was schon bei Château Margaux der Fall war. Also muss es hier gewisse Parallelen geben. (19/20). 11: Delikates Bouquet, viel Zedern, Caramel und Kandis, zeigt sich facetten- und finessenreich im Nasenbild. Im Gaumen mid mildem, cremigem Fluss, sehr harmonisch, langes absolut harmonisches Finale. Bald geht es los. (19/20). 13: Momentan gibt er nicht viel her. Die Säure scheint dominanter als der restliche Body zu sein. Erst nach einer halben Stunde kommen die Baumnusstöne und etwas Tabak. Aber wie schon eingangs geschrieben; eher verhalten. Do not touch! (19/20). 14: Mattes, dichtes Granat, rubiner Schimmer. Delikat süsses Bouquet, viel rote Kirschen, helle Edelhölzer dominikanischer Tabak, zarte Rauchnuancen, femininer Ansatz im stets zu legenden Nasenbild. Delikater, filigraner Gaumen, umgibt sich auch hier mit vielen Finessen und dokumentiert, dass sich die besten 2001er sehr nahe den eigenen 2000ern ansiedeln. Das ist zwar hier (momentan?) nicht der Fall weil der 2000er einfach schon fast ein Überwein ist. Braucht noch mindestens 10 Jahre zur ersten Genussreife. (19/20). 16: Mattes Purpur, ganz feinen Reifeschimmer zeigend. Die Nase beginnt mit pilzigen Noten, wie einen Luftschimmer abwerfend, darunter Bakelit, Rauch, Schuhleder und Soyasauce. Im Gaumen zeigt er dann – nach dem etwas fragwürdigen Nasenbeginn, erholt sich dann aber an der Luft. Er ist mächtig und sanft zugleich, die Tannine noch mürbe, das Finale mit schwarzen Aromen, wobei Teer, Korinthen und Lakritze dominieren. Ist dieser, an sich grosse Haut-Brion momentan in einer pubertären Phase? Es ist zu hoffen. Die Anlagen sind/wären sehr gut, das Nasenbild wirft aber Fragen aus. Wir hatten vier identische Flaschen zum Vergleich. Wertung für diese Flasche: 18/20. 18: Eine schlechte, oxydative Flasche an der Kracherprobe im Burgenland.

18

/20

André Kunz

Süsses, würziges, feines, frisches Bouquet, Pflaumne, Tabak, feine Röstaromen, Himbeerkernen. Ausgewogener, seidener, frischer Gaumen mit feiner Frucht, gutem Tannin, würziger Aromatik, seidener Struktur, sehr langer, fruchtiger Abgang. 18/20 trinken - 2030

18

/20

Bettane+Desseauve

Deutlich ausgeprägter Holzeinsatz in dieser Probe; ein sehr großzügiger, zugleich geschmeidiger und weicher Wein, in dem die rauchigen Noten des Terroirs bereits klar hervortreten, dazu eine salzige Seite, ganz typisch für Graves. Er ist deutlich angenehmer als der 2000er, auch wenn ihm dessen Monumentalität fehlt.

97

/100

La RVF

Komplex und tief, die Nase beginnt sich zu öffnen. Es ist ein Haut-Brion klassischer Machart, mit straff gewobener, aber sehr langgezogener Struktur. Er ist noch weit davon entfernt, sein volles Potenzial zu zeigen, und gewinnt an der Luft an Volumen. Sehr schöner Abgang, voller Strahlkraft und Frische.

95

/100

Yves Beck

Das Bouquet von Haut-Brion 2001 ist etwas offener als gewöhnlich! Es offenbart einladende Noten von roten Beeren, Zimt und Graphit, gefolgt von einem Hauch von Pflaumen. Am Gaumen zeigt er einen Kontrast zwischen großzügigen, samtigen und gut eingebundenen Tanninen sowie einer erfrischenden Spannung, die von seiner Säurestruktur getragen wird. Florale und würzige Nuancen im Finale. Offensichtlich beginnt er sich also zu entfalten… und verfügt zugleich über ein ausgezeichnetes Reifepotenzial.

89

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: umgedrehtes T (Trescases) Dunkle, intensive und bereits entwickelte Farbe. Zurückhaltende, fruchtige Nase, überraschend lebhaft. Am Gaumen weich, fruchtig, aromatisch und angenehm, mit mittlerer Länge. Insgesamt zurückhaltend.

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2.0.1