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Château Lafite-Rothschild 1998
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Nachhaltiger Weinbau

Château Lafite-Rothschild 1998

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 96
J. Robinson | 16.5
R. Gabriel | 19
Decanter | 95
Wine Spectator | 95
Vinous - A. Galloni | 96
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Bewertungen und Rating

98

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Eine Cuvée aus 81 % Cabernet Sauvignon und 19 % Merlot, die nur 34 % der Gesamternte von Lafite ausmacht. In einem weniger als perfekten Médoc-Jahrgang ist er seit seiner Entstehung spektakulär und hat im letzten Jahr an Gewicht und Fülle zugelegt. Dieses undurchsichtig purpurfarbene 1998er ist nahezu perfekt. Die spektakuläre Nase von Bleistift, Rauch, Mineralik und schwarzer Johannisbeere erhebt sich majestätisch aus dem Glas. Der Wein ist elegant und zugleich tiefgründig reich, und zeigt die Essenz des Charakters von Lafite. Die Tannine sind süß, und der Wein ist spektakulär vielschichtig, ohne je schwer zu wirken. Der Abgang ist süß, unglaublich reich, dabei makellos ausbalanciert und lang (50+ Sekunden). Erwartete Trinkreife: 2007–2035.

95

/100

Wine Spectator

Erstaunliche Aromen von zerdrückten Brombeeren, getoasteter Eiche und Johannisbeere, Gewürze. Wirklich eine großartige Nase. Vollmundig, mit runden und samtigen Tanninen und einem langen, sehr langen Abgang. Hält minutenlang am Gaumen an. Hervorragend. Bester Wein des Médoc, ohne Zweifel. -- Bordeaux-Blindverkostung ’88/’98 (2008). Am besten nach 2011. 21.665 Kisten produziert.

95

/100

Decanter

Der Jahrgang begann mit einem trockenen Frühjahr, gefolgt von einem heißen August, was zu Trauben mit dicker Schale sowie viel Tannin und Farbe führte. Zur Lese setzte Regen ein, doch aufgrund der vorangegangenen Bedingungen entstand kein Schaden. Der finale Wein besteht aus 81 % Cabernet Sauvignon und 19 % Merlot; etwas mehr als ein Drittel der Trauben schaffte es in den Grand Vin. Die Ergebnisse waren uneinheitlich – eine Flasche zeigte eine verräterische Note von Brettanomyces, die die Frucht dämpfte, doch eine zweite Flasche war deutlich besser, mit klarer, johannisbeeriger Frucht, reicher Textur und seidigen Tanninen. Wenn er gut ist, ist er großartig.

96

/100

Vinous

Neal Martin

Der 1998 Lafite-Rothschild wird aus der Doppelmagnum direkt aus den Reserven des Château serviert, tatsächlich mit dem Mann, der ihn gemacht hat, mir gegenüber sitzend – Charles Chevalier. Ich muss zugeben, ich bin ziemlich erstaunt, wie gut er sich mit 20 Jahren präsentiert und alle anderen First Growths außer Haut-Brion deklassiert. Klar in der Farbe, zeigt er ein lebhaftes Bouquet von reiner Brombeere, Blaubeere, Vanille und Graphit, vielleicht stilistisch etwas ungewohnt expressiv, aber wunderschön definiert und intensiv. Am Gaumen ist er perfekt ausbalanciert, mit Schichten reifer schwarzer Früchte, perfekt gesetzter Säure und einer seidenglatten Textur, die ihn völlig verführerisch macht. Er ist fast zu gut, als dass ich empfehlen könnte, ihn noch länger zu lagern. Wie auch immer… es ist ein erhabener Lafite-Rothschild, der in dieser Präsentation durchaus die Vormachtstellung des 1996 herausfordern könnte. Verkostet beim Dinner der Académie du Vin in Bordeaux.

94

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Mit etwa 2 Stunden Dekantieren gewinnt der Wein an Körper und Tiefe, bleibt aber zurückhaltend. Tabakblatt, Zigarrenkiste, Zedernholz, Kräuter, grüne Paprika und rote Johannisbeeren sind erkennbar, doch eine ausgeprägte grüne Note in Nase und Gaumen tritt zunehmend hervor, begleitet von etwas Trockenheit im Abgang. Liebhaber von Bordeaux im Old-School-Stil werden das wahrscheinlich mehr mögen als ich.

96

/100

Falstaff

Falstaff

Dunkles Rubinrot, tiefer Kern, violette Reflexe, zarte Aufhellung am Rand. Nuancen von Piemont-Kirsche in der Nase, würzige Anklänge von Eiche, eingelegte Pflaume, ein Hauch Karamell, kandierte Orange – ein sehr komplexes und einladendes Bouquet. Am Gaumen dominiert ein lebendiger, stützender Tanninkern.

19

/20

Weinwisser

Dunkel, recht satt. Würziger Cabernet, Pflaumentöne, viel Zedern, nobel und ausladend, erstaunlich zugänglich, das Nasenbild vermittelt die einzigartige Lafite-Süsse. Delikat, elegant, filigran und royal im Gaumen, seidene und doch fleischige Tannine, Lakritze, Spitzwegerichtabletten, schwarze Pfefferkörner und viel Cassis im langen Finale. Ein ganz grosser Lafite.

19

/20

René Gabriel

99: Fassprobe (18/20), 81 % Cabernet Sauvignon, 19 % Merlot: Süsses Edelholzbouquet, fühlt sich zart an und zeigt viele, blaubeerige Fruchtfacetten, Kandisnoten, Irish Moos sowie zarte Rauchtöne vom Merlot her. Im Gaumen trotz seines eleganten, auf den ersten Blick schlank anmutenden Körpers viel Stoff und eine tolle Pauillac-Aromatik ausstrahlend, die Struktur wird etwas komprimiert, langes Finale. Noch sind die Gerbstoffe nicht ganz eingebunden und die Barriquen verleihen dem Nachklang einen sanften Buchenholzton. Für einen Lafite eigentlich atypisch, denn die Struktur ist nicht ganz so seidig, wie man es aus einem doch recht grossen Jahr annehmen dürfte. 02: Hatte an der Rodenstock-Probe Mühe, mit wesentlich billigeren No-Names aus St. Emilion mitzuhalten. Momentan zeigt das Bouquet einen feinen Geraniolschimmer, nebst dem von der Barrique mitgebrachten Caramel. Die Gerbstoffe fühlen sich recht fein an, weshalb er in der Fruchtphase schon recht viel Spass macht. Zeigt aber im Moment doch insgesamt nicht ganz die Qualität, wie er sie aus dem Fass versprochen hatte. Doch das ist man sich ja von einem Lafite gewohnt. 03: Sehr tiefes, dichtes Granat mit schwarzem Schimmer darin. Intensives, reifes Beerenbouquet, malzige Süsse, Teearomen, Kandis und Black Currant, ausladend, wenn nicht sogar fast fett. Im Gaumen erstaunlich weich, samtig, viel Cassis und Brombeeren vermischt mit zarten Schokonoten, gut stützendes, reifes Tannin-Säure-Gerüst. Ein populärer Wein, der vielleicht schon bald zu gefallen weiss (18/20). 04: Jean Guyon öffnete bei einem Diner auf Haut-Condissas diesen Lafite gegen den Mouton 1998. Der Lafite hat mir klar besser gefallen. Weil dichter, jünger und komplexer. Könnte in vier Jahren bei 19/20 Punkten landen. 07: Es scheint, dass der Wein in der ersten Phase, nach der Flaschenfüllung Mühe hatte seine wirkliche Grösse zu zeigen. Dafür macht er dies jetzt umso mehr. Ein genialer, grosser und von der Feinheit und Süsse her klassischer, grosser Lafite. Ist jetzt locker bei 19/20 und hat sogar Chancen in 10 Jahren in den Pauillac-Olymp aufzusteigen. Erste Reife, warten lohnt sich jedoch noch mehr. 08: Sehr dunkles Granat mit schwarzen Reflexen. Warmes, offenes Bouquet, frische, reife Pflaumen, Amarenakrischen, dunkles Malz, Zimt, Peru-Balsam und Guinesstouch. Samtig mit velours-artiger Textur, weich und anmutig, erste Reife und durch die tolle Konzentration und die noch weiter stützenden Tannine auch weitere Reserven zeigend, endet mit einer gehörigen Portion Havannatabak. Einfach genial, jetzt und die nächsten 25 Jahre! Dann kann er sogar 20/20 erreichen. 11: Dunkel, recht satt. Würziger Cabernet, Pflaumentöne, viel Zedern nobel und ausladend, erstaunlich zugänglich, das Nasenbild vermittelt die einzigartige Lafite-Süsse. Delikat, elegant, fligran und royal im Gaumen, seidene und doch fleischige Tannine, Lakritze, Spitzwegerichtabletten, schwarze Pfefferkörner und viel Cassis im langen Finale. Ein ganz grosser Lafite der an der Médoc-Qualitäts-Spitze bei diesem Jahrgang kräftig mitmischt. (19/20). 14: Der Mouton daneben wirkte viel reifer. Ich trank dann noch zwei Stunden lang und es kam immer mehr zum Vorschein. Grosser, aber irgendwie langsamer Lafite. Vielleicht lag es daran, dass es eine Magnum war. Getrunken mit Silvio Denz und seinen Gästen auf Faugères. (19/20). 14: Zum einem sensationellen Gitziragout im Sempacherhof getrunken. Der Lafite ist von zarter Süsse und gleichzeitig von unheimlicher Dichte. (19/20=. 17: Sattes, dunkles Purpur, nur wenig aufhellender Rand. Tiefwürziges Bouquet, Trüffel, Pflaumen, Lakritze, Tabak, dunkle Edelhölzer, dezente Rauchnuancen. Ein absolut royales Nasenbild zeigend. Im Gaumen dicht, stoffig und fleischig gleichzeitig, ausgeglichene Adstringenz mit solider Reserveanzeige, die Tannine sind noch ganz sanft körnig und verleihen diesem langlebigen Lafite einen gewissen Charakter. Man kann ihn durchaus jetzt entkorken. Wer aber warten kann, der wird in 10 bis 20 Jahren einen unerwartet grossen Pauillac erleben. (19/20). 17: Noch recht junges Farbbild, in der Mitte tief mit Purpur-Granat. Wunderbar reifes, pflaumiges Bouquet, fein mit Kräutern durchsetzt, Lakritze, zeigt Tiefgang. Im Gaumen saftig, samtig und elegant, wunderbar balanciert und lang. Das ist Harmonie Pur und bereitet – auf hohem Niveau – viel Spass. Genuss ohne Reue – ausser beim Budget. (19/20). 22: Mitteldunkles Granat, im Innern findet man immer noch einen minimen Schimmer von Lila. Geniales, grosses Pauillac-Bouquet. Wuchtig und breit gefächert im Ansatz und gleichzeitig eine bemerkenswerte Tiefe anzeigend. Unglaublich würzig und mit klarem, dunklem Cabernet Absender; Lakritze, Rauch, Vanillemark, Kaffee, dunklen Edelhölzern, schwarzen Oliven, Pumpernickel. Mit einem Bein steht er nasal bei den grossen Lafite-Jahrgängen. Im Gaumen satt und fleischig. Eine für 1998 seltene, grossartige Konzentration zeigend. Immer noch adstringierend. Das will aber nicht heissen, dass die Tannine unentwickelt sind. Unglaublich lang ausklingend. Für mich ist dies – unter allen gleichbewerteten – Bestweinen dieses Jahrgangs der Beste. So wie im Klassement 1855. Also ein Primus inter Pares! Vier Stunden Dekantieren! (19/20).

19

/20

André Kunz

Tiefgründiges, dichtes, dunkles, komplexes, frisches Bouquet, Cassis, Korinthen, Edelhölzer, Minze, zart Eukalyptus, Schiefer. Dicht, vielschichtig, aromatisch am Gaumen mit viel feinem Tannin, dichter, dunkler Aromatik, eleganter, dichter Struktur, langem, frischem Abgang. 19/20 trinken - 2036

89

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: umgekehrtes T (Trescases) Dunkle, intensive Farbe mit leichter Reife. Die Nase ist mäßig aromatisch, fein, mit sehr reifer Frucht. Am Gaumen zu Beginn etwas straff. Es entwickelt sich sehr fruchtbetont, doch die Tannine werden schnell zu fest. Damals, denke ich, verwendete Lafite einen Konzentrator. Eine Flasche, die regelmäßig enttäuscht.

Beschreibung

Charakeristika und Verkostungstipps für Château Lafite-Rothschild 1998

Verkostung

Robe
Tiefe und dunkle Robe, die die Kraft des Terroirs zum Ausdruck bringt.

Nase
Schöne Balance zwischen holzigen, fruchtigen und würzigen Noten.

Gaumen
Reich und voll: der Gaumen beeindruckt durch seine Persistenz. Das seidige und lange Finale unterstreicht das Lagerpotenzial dieses Jahrgangs.

Ein reicher und voller Wein aus Pauillac

Der Produzent

Château Lafite-Rothschild, erster unter den Bordeaux Premier Cru Classé aus dem Jahre 1855, verfügt über beste Böden mit tiefgründigem Kies. Mit einer langen Weinbautradition, die 1620 begann, hat es sich im Laufe der Jahrhunderte als wahres Aushängeschild der Appellation Pauillac am linken Bordeaux-Ufer etabliert. Tatsächlich sind von Kardinal Richelieu bis zum damaligen US-Präsidenten Thomas Jefferson viele bedeutende Persönlichkeiten dem Charme dieser großen Weine mit ihrer einzigartigen Seele und unvergleichlichen Raffinesse erlegen.

Der Weinberg

Château Lafite-Rothschild profitiert von einer außergewöhnlichen Lage mit einem Weinberg, der in drei große Bereiche von Pauillac unterteilt ist. Von den Hügeln, die das Schloss umgeben, über das Plateau des Carruades im Westen bis hin zu einem Grundstück in der Nachbargemeinde Saint-Estèphe, überwacht Château Lafite-Rothschild insgesamt 112 ha Weinberge, die auf tiefgründigen Kiesböden mit Sand an der Oberfläche gepflanzt sind, während der kalkhaltige Untergrund eine hervorragende Drainage ermöglicht.

Der Jahrgang

Ein großer Jahrgang, geprägt von einem warmen und wenig regnerischen Jahresbeginn. Nach einem kühlen und trockenen Juli, der das Wachstum der Reben verlangsamte, brachte der August Rekordhitze, die eine schnelle Reifung förderte, aber auch zu Beerenverbrennungen führte. Die Reben stellten ihr Wachstum frühzeitig ein, und Mitte September zeigten Analysen außergewöhnliche Werte, vergleichbar mit den legendären Jahrgängen 1995 und 1996. Die Ernte, vom 24. September bis 10. Oktober, wurde aufgrund der Feuchtigkeit Ende September beschleunigt, was zu Trauben mit hohem Gehalt an phenolischen Verbindungen führte.

Vinifikation und Reifung

Parzellenweise Vinifikation in Holz-, Edelstahl- oder Zementtanks. Alkoholische Gärung mit regelmäßigen Umpumpvorgängen. Etwa 20 Tage Mazeration je nach Jahrgang. Nach der malolaktischen Gärung wird der Wein in französische Eichenfässer aus der hauseigenen Küferei gefüllt. Einzelne Fassverkostungen zur Auswahl der qualitativ besten Weine für die endgültige Assemblage. 20 Monate Reifung in Fässern (100% neu).

Assemblage

Cabernet Sauvignon (81%) und Merlot (19%).

Château Lafite-Rothschild 1998
2.0.0