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Bruno Rocca : Rabajà 2018
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Barbaresco 2018 Bruno Rocca
Verkostung
Robe
Die Robe zeigt einen intensiven Granatton, veredelt durch brillante rubinrote Reflexe, und präsentiert sich besonders klar.
Nase
Das aromatische Bouquet zeichnet sich durch seine Feinheit und Frische aus. Es offenbart Aromen roter Früchte wie Himbeere, Kirsche und Walderdbeere, harmonisch verbunden mit floralen Noten von Rose und Veilchen. Feine mineralische Nuancen von Kalkstein, Heu und Trüffel vervollständigen dieses komplexe Ensemble.
Gaumen
Der Auftakt ist elegant und warm und offenbart eine füllige Textur. Der Gaumen wird von reifen, äußerst feinen und perfekt integrierten Tanninen getragen. Eine lebhafte, erfrischende Säure sorgt für eine bemerkenswerte Balance und führt zu einem anhaltenden, strukturierten Abgang.
Weinpairing
Dieser italienische Rotwein harmoniert hervorragend mit gegrilltem oder geschmortem Rindfleisch sowie mit Wildgerichten wie Wildschwein, Ente oder Rehwild. Er veredelt auch traditionelle Gerichte mit weißem Trüffel, Pasta mit reichhaltiger Sauce oder gereifte Käsesorten wie Parmesan und Gorgonzola.
Servieren und Lagerung
Um diesen Barbaresco 2018 in vollem Umfang zu genießen, empfiehlt es sich, ihn bei 18 bis 20 °C in großen, bauchigen Gläsern zu servieren. Ein behutsames Dekantieren von 30 bis 60 Minuten vor der Verkostung wird empfohlen. Dieser Wein kann bereits jetzt genossen werden und wird sich weiterhin positiv entwickeln, mit einem Trinkfenster bis etwa 2040.
Die Eleganz und Komplexität eines großen Weins aus dem Piemont
Das Weingut
Die moderne Geschichte des Weinguts beginnt eigentlich im Jahr 1978, als Bruno Rocca beschloss, die Früchte seiner Weinberge unter seinem eigenen Namen abzufüllen. In den Hügeln der Langhe im Piemont gelegen, wird das Familienweingut heute von Bruno Rocca gemeinsam mit seinen Kindern Luisa und Francesco geleitet. Das Weingut zeichnet sich durch seine zurückhaltende, nicht interventionistische Philosophie und sein tiefes Engagement für einen nachhaltigen Weinbau aus, das vor allem darauf abzielt, das Terroir authentisch durch Weine von großer Reinheit zum Ausdruck zu bringen.
Der Weinberg
Der rund fünfzehn Hektar große Weinberg profitiert vom einzigartigen Mikroklima der Appellation Barbaresco, das durch die Nähe des Flusses Tanaro gemildert wird. Die Reben gedeihen auf kalkreichen Böden aus weißen und graublauen Mergeln sowie marinen Mineralien. Das Weingut wendet nachhaltige und biologische landwirtschaftliche Methoden an und verzichtet vollständig auf synthetische Chemikalien zugunsten von Gründüngung und natürlichem Kompost. Besonderes Augenmerk wird zudem auf die Erhaltung alter Nebbiolo-Klone gelegt, um die genetische Vielfalt zu bewahren.
Der Jahrgang
Das Jahr begann mit einem langen Winter und reichlichen Niederschlägen bis Ende Mai, wodurch sich die Wasserreserven der Böden wieder auffüllen konnten. Nach einem Hagelereignis im Juli setzte die sommerliche Hitze erst später ein. Der September bot ideale Bedingungen mit sonnigen, trockenen Tagen und ausgeprägten Temperaturschwankungen, was eine langsame und ausgewogene Reifung der Beeren bis zur Ende September beginnenden Handlese begünstigte.
Vinifikation und Ausbau
Die Herstellung des Barbaresco 2018 basiert auf einem behutsamen Umgang mit der Frucht. Nach einer sanften, manuellen Entrappung setzt die Gärung mithilfe indigener Hefen in temperaturgeregelten Edelstahltanks ein, wobei die ganzen Beeren rund vierzig Tage lang maischen. Die malolaktische Gärung erfolgt spontan im Holzfass. Der Ausbau dauert 18 Monate in französischen Eichenbarriques, von denen ein kleiner Anteil neu ist und die zuvor mehr als drei Jahre lang an der frischen Luft getrocknet wurden.
Rebsorte
Nebbiolo (100 %).





