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Château Lafite-Rothschild 1996
Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 11. August 2026
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Robert Parker Wine Advocate
Robert M. Parker, Jr.
Dreimal seit der Abfüllung verkostet, ist der 1996 Lafite-Rothschild zweifellos der größte Wein, den dieses renommierte Gut je hervorgebracht hat. Wie ich bereits im vergangenen Jahr anmerkte, wurden nur 38 % der Ernte für erhaben genug befunden, in die finale Cuvée zu gelangen, die ungewöhnlich cabernetbetont ist (83 % Cabernet Sauvignon, 7 % Cabernet Franc, 7 % Merlot und 3 % Petit Verdot). Dieser gewaltige Wein ist möglicherweise der größte, am weitesten dimensionierte Lafite, den ich je probiert habe. Er wird viele Jahre brauchen, um sich zu öffnen; daher vermute ich, dass wir alle jenseits der fünfzig ernsthaft darüber nachdenken sollten, ob wir mehrere Kisten dieses Weins einlagern sollten. Es ist außerdem der erste Lafite-Rothschild, der in eine neue gravierte Flasche gefüllt wurde (entwickelt, um betrügerische Imitationen zu verhindern). Der Wein zeigt eine dicht wirkende rubin-/purpurfarbene Farbe und ein umwerfendes Bouquet nach Bleistiftmine, Mineralien, Blumen und Schwarzer Johannisbeere. Äußerst kraftvoll und vollmundig, mit bemerkenswerter Komplexität für einen so jungen Wein, strotzt dieser riesige Lafite vor Extrakt und Reichtum und hat es dennoch geschafft, seine geradezu exemplarisch elegante Persönlichkeit zu bewahren. Er ist sogar noch reicher als vor der Abfüllung. Er sollte zweifellos 40 bis 50 Jahre halten. Erwartete Reife: 2012–2050. Der Wein des Jahrgangs?
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Wine Spectator
Wunderschöne Aromen von Johannisbeeren, Beeren und Lakritz. Vollmundig, mit unglaublich seidigen Tanninen und einem langen, schmeichelnden Abgang. Hält sich noch zurück. Manche sprechen davon als einem der größten Lafite aller Zeiten, aber ich sehe das nicht so. — Bordeaux-Rückblick ’95/’96. Am besten nach 2008.
99
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Decanter
Überzeugend, mit einer hellen, vordergründigen Johannisbeerfrucht, die sich jetzt schön öffnet und neben der reifen, dunklen Frucht Nuancen von Wild, Erde und Feuerstein zeigt. Die Textur ist tanninbetont und frisch; die Tannine beginnen sich zu lösen, sind aber noch deutlich spürbar. Ein leuchtender, strahlender Wein, der sich zweifellos noch ein weiteres halbes Jahrhundert verbessern wird. Der Jahrgang brachte eine gute Blüte und einen soliden Fruchtansatz sowie einen warmen Juli, doch kühles, regnerisches Wetter im August bremste die Reife. Die Sonne kehrte für den größten Teil des Septembers zurück, allerdings gab es in der letzten Woche etwas Regen, bevor im Oktober wieder schönes Wetter einsetzte. Bei Lafite gingen 38 % der Trauben in den Grand Vin, eine Cuvée aus 83 % Cabernet Sauvignon, 9 % Merlot und 8 % Petit Verdot – mit mehr von Letzterem und weniger Merlot als üblich. Ab 1996 lag der Cabernet-Anteil höher als zuvor.
97
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James Suckling
Die Schönheit und Ausgewogenheit dieses Weins sind phänomenal. Nahtlos eingebundene Tannine und Frucht. Vollmundig und dennoch so ausgewogen und raffiniert. Süßer Tabak und Beeren. Mineralität und Zedernholz. Ein wunderschöner Wein. Die Tiefe ist hervorragend. Jetzt trinken.
100
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Jeff Leve
Leve Jeff
Es gibt Weine – und dann gibt es diese sublime Interpretation von Pauillac. Hier ist von Anfang bis Ende alles perfekt. Das komplexe Bukett ist betörend. Am Gaumen präsentiert er sich souverän, elegant, vibrierend, lang und erreicht jede Ecke Ihrer Geschmacksrezeptoren. Das Finale spottet über die 60-Sekunden-Marke und hält einfach weiter an. Eine Legende in der Entstehung. Trinkreife: 2026–2075.
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Falstaff
Falstaff
Kräftiges Rubinrot mit purpurnen Reflexen, etwas wässriger Rand. Kräftiger rauchig-würziger Unterton von Brombeergelee, Pflaume, ein Hauch Bouillon; braucht viel Luft. Dunkle Beerenfrucht, straff, mit tragfähigen, nachhaltigen Tanninen, die noch weicher werden müssen. Ein wirklich vielschichtiger Wein, pfeffrige Noten im Abgang, Schlehe und Sauerkirsche, ein Hauch edle Schokolade im Nachhall.
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Weinwisser
Dunkles Granat. Extrem reduktiv, Bakelit, reife Pflaumen, viele Röstnoten im Untergrund, der Zedernduft eines grossen Ducru. Im Gaumen unglaublich dicht, fleischig, mit viel zukunftsträchtiger Substanz. Feiner als der 86er und doch irgendwie sein unsterblicher Nachfolger. Leider gibt es von diesem Wein unterschiedliche Abfüllungen. Die einen sind dumpf und weisen einen moderigen Schleier auf. Wir haben ihn aus zwei halben Flaschen verkostet. Beide waren identisch und legendär. Braucht noch mindestens 20 Jahre Flaschenreife. Geduld bringt Jahrhundertweinrosen. Ein vergleichbares Trio: 1870, 1959, 1996!
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René Gabriel
Charles Chevalier, Direktor der Domaines de Rothschild (Rieussec, Duhart-Milon, Carruades und Lafite-Rothschild): <div style="font-style:italic;color:#990033"> Für die optimale Zusammenstellung eines Lafite gibt es keine Logik. Der 94er war zu 99 % aus Cabernet Sauvignon und nur 1 % Petit Verdot gekeltert. Im 95er haben wir 70 % Cabernet Sauvignon, 23 % Merlot und 7 % Cabernet Franc zusammen assembliert. Im 96er sind 83 % Cabernet Sauvignon, 8 % Merlot, 8 % Cabernet Franc und 1 % Petit Verdot enthalten, da wir gezwungen waren, mit der Ernte des Cabernet zuzuwarten. Die Monate August und September zeigten sich sehr kalt und so pokerten wir bis zum 1. Oktober. Die letzten Cabernet-Trauben haben wir erst am 10. Oktober eingebracht. Die Quintessenz ist eine sehr gute Reife – sowohl bei der Säure wie auch bei den Gerbstoffen. Der 96er ist übrigens einer der tanninreichsten Lafite, die es je gab. Aber man bemerkt es nicht, weil der Wein so viel Charme hat</div>. 97: Fassprobe (19/20): Feinst nuanciertes Bouquet, Kandissüsse, schwarze Beeren, sehr homogen, feine Rauchtöne, ein Hauch Korinthen, getrocknete Bananen. Im Gaumen zart, reife Gerbstoffe, Vanilleschoten, fast laktisch, weiche Säure, wunderbarer Nachhall. Ein Lafite, der sehr nahe an seine eigene 53er Legende herankommt und mühelos mit den anderen Premiers mithält. Kurz vor der Abfüllung (19/20): Dunkles Purpur mit rubinen und violetten Reflexen. Das Bouquet ist generell noch verschlossen, zeigt dunkle Edelhölzer, Kastanien, reifen, fast parfümierten Cabernet, Schwarzbitterschokolade, Teerspuren und Sommertrüffel, alles ist ganz fein und von unendlicher Schönheit. Im Gaumen eine komplexe, feinstgliedrige Süsse im feinen, nach Kandis schmeckenden Extrakt, dunkles Caramel, Himbeerkerne und blauer Holunder, fast rahmig in der Textur und perfekt balanciert, eindrückliche Adstringenz und selbst an den seitlichen Rachenrändern kommt die Süsse und Reife der Gerbstoffe zum Ausdruck. Ein Traum-Lafite, der dem echten Kenner viel Geduld abverlangen wird sowie alle Chancen hat, ein Jahrhundertwein zu werden. 00: Lafite 1996: Quo Vadis? Eine halbe Flasche über zwei Wochen lang verfolgt, war dumpf und völlig fruchtlos. An einer Merryvale-Blindprobe mit neun anderen Weltklasseweinen meldeten die Teilnehmer starken Korkgeruch. Man merkte zwar die Grösse, aber sauber war der Wein bei weitem nicht. In Wien gab es im Juni 2000 eine gewaltige, perfekt organisierte Blindverkostung mit ganz grossen Weinen der Welt. 30 Internationale Journalisten schüttelten den Kopf, als eben dieser Lafite 1996 eingeschenkt wurde und meldeten wiederum Korkgeruch. Was ist bloss zwischen der letzten Probe, kurz vor dem Abfüllen und heute geschehen? Und was dürfen Weinfreunde von diesem Wein erhoffen, die ihn erst dann gekauft hatten, nachdem er die 100/100 Punktgrenze bei Robert Parker erreichte? Ich werde den Wein erst wieder aufstufen, wenn ich ganz sicher bin, dass er sich von seiner "Krankheit" erholt hat. Während einer Lafite-Vertikalverkostung in Bad Aussee: Die Flasche stank so stark nach unsauberem Keller, Zapfen und weiss Gott noch was, dass ich diskret das Glas von meiner Nase weg in die Mitte zur Blumenvase schob und dort entsorgte. Ein handfester Skandal, was sich hier mehr und mehr abzeichnet. Hat Robert Parker wohl je den Mut, sich gegen diesen mächtigen Premier Grand Cru aufzulehnen und auf die Seite der betrogenen Weingeniesser zu stehen? Hier hat zwischen der Traubenlese und dem Abfüllen in die Flasche der Teufel seine Hand im Spiel gehabt (13/20). 04: Extra ein halbes Fläschchen geöffnet und über 24 Stunden verfolgt. Dies, um leider nochmals ganz sicher zu sein, dass hier (zumindest momentan) irgendwie der Wurm drin ist: Das Bouquet zeigt ölschmutzige Putzfäden, Maggiwürze, Kikkoman Sojasauce und darunter Spuren von unsauberen Noten. Im Gaumen vom Potential her eine dramatische Qualität aufweisend, aber auch hier reduktiv, Pneuspuren und Fleischabschnitte, im Finale metallische Komponenten. Es bleibt also nur zu hoffen, dass sich der Wein bis zur Genussphase wieder erholt und dann auch die Erwartungen vom noch publizierten Punktestand anderer Degustatoren erfüllt. (15/20). Zu Beginn verhalten, aber tiefgründig, Trüffelnote, schwarze Beeren, Cassis und Teakholznoten, sehr finessenreich und vielschichtig. Im Gaumen eine grosse, subtile Klasse zeigend, sehr noble, königliche Adstringenz, die Aromatik bleibt im schwarzbeerigen Bereich, traumhaftes, gebündeltes Finale. Hier vereinen sich alle Attribute zu einem Wein, der lagerfähig ist und vielleicht schon bald ersten Genuss vermitteln kann. Endlich, nach so viel enttäuschenden Flaschen wieder ein Kontakt, der das vermittelt, was er einst aus dem Fass versprach. Aber leider bleiben die negativen Eindrücke mit sehr enttäuschenden Flaschen ebenso in Erinnerung. Endlich wieder einmal eine Flasche die das her gibt, was der Wein aus dem Fass versprochen hatte (20/20). Sehr dunkle Farbe, immer noch bläulicher Schimmer im Granat, keine Reifetöne. Wildes Caberentbouquet, Tabakblatt, Moschus, Pfefferschoten, tiefgründig. Im Gaumen gegenüber den klassischen Crus eine übernatürliche Konzentration zeigend, somit ist der Wein wohl in seiner Entwicklung noch blockiert und unfertig, dafür aber mit einem weiteren, nach Flaschenreife verlangenden Potential ausgestattet, wirkt sehr burschikos. Quintessenz nach so vielen Kontakten: Alles ist möglich zwischen 15/20 bis 19/20. 07: Coburg-Tasting. Sehr dunkles Farbe. Dichtes, konzentriertes Bouquet, dunkle Röstnoten, Schwarzbrot, Pumpernickel, Backpflaumen. Dörrfrüchte und frisch gerösteter Kaffee, hoch fein und konzentriert, würzige Cabernetnoten. Im Gaumen zwar noch jung und fest, ausgeglichene Adstringenz aber auch eine tolle Reife in den genialen angelegten Gerbstoffen, gebündeltes Finale mit süssen Cabernetnoten. Nachdem wir hier schon viele enttäuschende Flaschen erlebten (wohl wegen seinem Evolutionsstadium) sind jetzt die Definitionen klar, weil der Wein seinen effektiven Weg nunmehr definitiv gefunden hat: Jahrhundertwein. Noch zu jung - aber doch eine grosse Sünde wert. 11: Sehr dunkle Farbe, wenig Entwicklung, fast schwarz in der Mitte. Moosiges Bouquet, Bouillonpaste, moderig, faule Pilze, ein unverzeihliches Nasenbild mit eindeutigen Fehlernoten, die aber nicht von einem Korkfehler, sondern von chemsichen Problemen bei der Produktion stammen (TCA). Im Gaumen fraglos gross von der Gerbstoffkonstellation her, aber der Geschmack von salziger Soyasauce und nasser Baumrinde stört völlig, die Frucht ist gekappt. Da nützt auch das an sich gigantische Potential nichts. Ist wieder eine derartig herbe Enttäuschung, dass man fast froh um jede Flasche ist, die Europa in Richtung China verlässt. Somit kann man europäische Weingeniesser von diesem Flaschenpech verschonen. Etwa die Hälfte aller Lafite 1996 ist genial, der Rest untrinkbar. Genau so wie diese mit Hochspannung erwartete Magnum: 15/20. 11: Extrem reduktiv Bakelit, reife Pflaumen, viele Röstnoten im Untergrund zeigend, Zedernduft wie ein grosser Durcu (ohne den Wein abzuwerten). Im Gaumen unglaublich dicht, fleischig mit viel zukunftsträchtiger Substanz, noch nirgends – aber sehr präsent. Feiner als der 86er und doch irgendwie sein unsterblicher Nachfolger. Leider gibt es von diesem Wein unterschiedliche Abfüllungen. Die einen sind dumpf und weisen einen moderigen Schleier auf. Wir haben ihn aus zwei halben Flaschen verkostet. Beide waren identisch. Identisch legendär. Braucht noch mindestens 20 Jahre Flaschenreife. Geduld bringt Jahrhundertweinrosen. 1878, 1959, 1996! (20/20). 16: An einer Blindprobe auf Faugères war er für mich der Wein des Abends. (20/20). 16: Sehr dunkles, wenig entwickeltes Rot. Geballtes, tiefgründiges Bouquet, noch grünliche, aber terroirtypische Cabernetspuren, wirkt unten durch reduktiv. Mit dem Luftzutritt wurde er dumpfer und zeigte unsaubere Kellernoten. Im Gaumen spürt man den Brettamonycestouch. Die Adstringenz wäre gewaltig, das Potential immens. Aber leider kann man einen solchen Wein nur schwerlichst bewerten. Und – nach 20 Jahren gibt es hier keine Gnade. Und – er zeigt diese fragwürdigen Noten in Serie, also habe ich da schon sehr viele Flaschenkontakte, welche in diese höchst fragwürdige Richtung laufen. Bei mir hat er sämtliche Boni verspielt und ich hatte schon in einem sehr frühen Stadium fast alle meine Flaschen aus dem Privatkeller eliminiert. Manchmal stirbt die Hoffnung eben nicht erst zuletzt, sondern schon viel früher! Keine Bewertung. 21: Mitteldunkle Farbe, immer noch fein lila Schimmer in der Mitte, keine Reifeanzeichen! Wir dekantierten den Wein nicht. So machte er in der folgenden Zeit eine wunderschöne Evolution durch. Direktes Bouquet mit Würze und dunklen Beeren, tintiger Ansatz, dunkle Edelhölzer, feine, tiefgründige Rauchnoten. Im zweiten Ansatz schiebt er etwas mehr Frucht nach, dies in Form von Brombeeren und etwas Cassis. Sehr vielschichtig. Im Gaumen mit mittlerem Körper aufwartend, irgendwie fast mehr auf einen grossen Saint-Julien in der Körperform hinweisend, immer noch deutlich adstringierend, aber mit abgeklärten Tanninen. Ein femininer Lafite mit Grazie und Eleganz. Jetzt wohl in erster Reife und er würde von Dekantieren sicherlich Profitieren. Irgendwie erinnerte er mich an eine Fortsetzung vom eigenen 1953er und der lag auf demselben Qualitätsniveau. Leider liegt der aktuelle Tarif im Markt schon bei rund tausend helvetischen Talern. (20/20). 22: Unglaublich junge Farbe, innen noch fast Schwarz und mit minim violettem Schimmer ausgestattet. Die Nase zeigt die schwarze, tiefgründige Seele des Médoc-Cabernets. Lakritze, Cassis, Heidelbeeren, Black Currant. Nach einer halben Stunde hielt ich meine verwöhnte Nase nochmals an dieses Glas. Veilchen, Flieder und andere unglaublich frische Aromen zeigen seine Jugendlichkeit an und seine Möglichkeit, mit tausend Düften den Betrachter zu animieren. Unglaublich tiefgründig, also barock. Trotzdem ist dieser Lafite nicht (mehr) unzugänglich und hat sich in den letzten Jahren zaghaft, aber bestimmt entwickelt. Kompakter, dichter, perfekt etablierter Körper, feinfleischig, sagenhaft balanciert. Eine perfekte Essenz eines ganz grossen, legendären Lafite. Leider gab/gibt es davon auch ein paar «schwierige Flaschen». Somit hatten wir an diesem Sonntagmittag grosses Flaschenglück. Drei Stunden dekantieren. Mindestens! Für mich der perfekteste Lafite dieses Tages! (20/20).
20
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André Kunz
Tiefgründiges, komplexes, dunkles, elegantes Bouquet, schwarzer Cassis, Edelhölzer, Zedern, Veilchen. Konzentrieter, vielschichtiger, eleganter, dichter Gaumen mit viel feinem Tannin, konzentrierter Struktur, dichter, dunkler Aromatik, langer, dichter, voller Abgang mit vielen Rückaromen. 20/20 trinken - 2050
100
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Jane Anson
Jane Anson
Zuerst im Juli auf dem Château verkostet, dann Ende November erneut bei einem Dinner von Berry Bros – und beide Male zeigte er mühelos, warum Lafite zu den begehrtesten Gütern der Welt zählt. Er braucht Zeit, um sich zu öffnen, selbst mit 25 Jahren, doch mit etwas Geduld wird man mit Noten von Rosenknospe, Trüffel, Asche, Bleistiftmine und zerstoßener Minze belohnt, die sanft um die Fruchtaromen von Cassis, Heidelbeere und Brombeere spielen. Die Konzentration ist enorm, aber alles ist im Gleichgewicht, und man erfreut sich an den tertiären Noten, die dem Gesamteindruck Sanftheit und Saftigkeit verleihen. Charles Chevallier war damals Gutsdirektor, Jacques Boissenot Berater. Die Lese begann am 24. September, Ertrag 58 hl/ha. Der erste Lafite, der in einer mit Anti-Fälschungsgravur versehenen Flasche abgefüllt wurde.
94
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La RVF
Straff, getragen von wilden Tanninen und einer beeindruckenden Säure, ist er noch nicht ganz in sich stimmig, entfaltet aber eine phänomenale Länge. Wird er sich finden?
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Yves Beck
Das Bouquet des Jahrgangs 1996 entwickelt sich allmählich. Zunächst zeigt es Kaffeenoten, bevor es dem Cabernet Sauvignon, der 83 % der Cuvée ausmacht, den Vorzug gibt.
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Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Logo auf dem Korken: umgedrehtes T (Trescases) Dunkle, intensive Farbe, kaum entwickelt. Intensives, feines, frisches, subtiles Bouquet. Bereits am Gaumenauftakt saftig, in der Mitte gut aufgebaut, großzügig und schmelzend; der Wein endet lang, sehr fruchtig und aromatisch, getragen von feinen Tanninen.
Beschreibung
Ein kräftiger und eleganter Rotwein aus Pauillac
Das Weinbaugebiet des Hauses Château Lafite Rothschild erstreckt sich über 112 Hektar Grund und ist in drei Zonen unterteilt. Die Weinstöcke, die den "Gran vin" hervorbringen, sind zwischen 38 und 45 Jahre alt. Der Jahrgang 1996 ist ein Verschnitt von Petit Verdot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot.Der Jahrgang ist von guten klimatischen Bedingungen gekennzeichnet, die die Produktion eines reichhaltigen, gut strukturierten und sehr komplexen Weins begünstigten. Es lassen sich die Eleganz des Jahrgangs 1953 sowie die Kraft des Jahrgangs 1959 wiederfinden. Der Château Lafite Rothschild 1996 zeichnet sich durch hübsche Noten von Zitrusfrüchten aus. Er ist ein hervorragender Lagerwein.



