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Château Troplong Mondot 1989
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Château Troplong Mondot 1989

Grand cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 95+
R. Gabriel | 15
Wine Spectator | 93
Vinous - A. Galloni | NM86
Vinous Neal Martin | 86
CHF 265.00 inkl. MwSt.
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CHF 265.00 / Einheit
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Verpackung : Flasche (75cl)
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Bewertungen und Rating

93

/100

Wine Spectator

Verführerisch. Wunderschön duftig, mit viel Himbeere und floralen Aromen. Vollmundig, mit samtigen Tanninen und einem köstlichen Nachhall von Brombeere und dunkler Schokolade. -- Bordeaux-Horizontalverkostung 1989.

86

/100

Vinous

Neal Martin

Der Troplong-Mondot 1989 zeigt ein erdiges Bouquet nach Erdbeerbonbon und Leder, mit einem Hauch von Gewürznelke; ansprechend, wenn auch leicht müde. Am Gaumen mittlerer Körper, mit körnigen Tanninen und Noten von roten Früchten, Schwarztee, Leder und Tabak, dezent würzig und sanft, doch zum Finale hin fehlt es an wirklicher Substanz und Griff. Bald trinken. Vor Ort auf dem Weingut aus einer ab Weinkeller stammenden Magnum verkostet.

94

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Wahrscheinlich nahezu voll ausgereift und mit deutlich aufgehellter Farbe war der Wein vollgepackt mit würzigen schwarzen Kirschen, feuchter Erde, Rauch, Konfitüre, Lakritz und Mokka. Mit weicher, seidiger und runder Textur endete er in einem süßen Finale mit Aromen von Sauerkirsche, Pflaume und Gewürzen, dazu ein schokoladiger Nachhall. Für alle, die Fakten mögen: Der Alkoholgehalt lag bei 13,5 %.

15

/20

Weinwisser

Mittleres, reifendes Weinrot. Offenes, malziges Bouquet, Kochschokolade, chinesische Pilze, Selleriepulver, chemische Noten, Bakelit. Im Gaumen zwar imposanter Körper, aber wenig Harmonie, Rumtopffrüchte im Extrakt, mehrheitlich eher scharf und aggressiv, arrogante Gerbstoffe. Ein Wein, der von anderen Weinkritikern wesentlich bessere Noten erhält, aber auch nach inzwischen zehn verschiedenen Proben bleiben wir pessimistisch.

15

/20

René Gabriel

Die Ausgangslage für diesen Wein wäre eigentlich sensationell gewesen. Mit nur 45 hl/ha Ertrag zeigte er sich bei der Fassprobe berauschend mit Rauch, Rum und Dörrbananen. Zwar hatte ich ihm in der Jugend eine zu starke Holzdominanz attestiert, war aber davon überzeugt, dass angesichts des versprechenden Alterungspotentials dieses Manko wettgemacht würde. Ab 1995 verschlechterte sich der Wein zunehmend, wurde immer trockener und verlor fast monatlich an Aromen. 1996 schickte ich, mit der Bitte um einen Kommentar, eine Flasche ins Château zurück. Er wäre ein bisschen reifer als jene Flaschen im Schlosskeller, aber durchaus korrekt, antwortete mir die Besitzerin Christine Valette. In der gleichen Woche prüfte ich nochmals einen 89er Troplong aus einem völlig anderen Keller: Das Bouquet zeigt brandige Spuren sowie einen Hauch flüchtiger Säure. Im Gaumen ist der Wein ruppig und unharmonisch. Man kann sich die Frage stellen, ob er eine derartig massive Reduktionsphase durchmacht? Ich glaube aber immer mehr, dass nach der Fruchtphase eine sehr grosse Enttäuschung aufkommen wird. Mit jedem Schluck beginne ich die Hoffnung mehr und mehr aufzugeben! Der amerikanische Robi gibt ihm 96/100 Punkte. Na dann Prost! 99: Nachdem er sich seit der hoffnungsvollen Fassprobe immer mehr verschlechterte, kommt jetzt eine gewisse Identität mit damaligen politischen Ereignissen in Deutschland auf; der Fall der Berliner Mauer. Trotz tiefer, versprechender Farbe dividiert sich der Wein immer mehr in Einzelteile: Brandiges Bouquet, leicht flüchtige Noten; kompakt, jedoch trocken. Im Gaumen unharmonisch, zwar kräftig und mit Konzentration nur so um sich werfend, allerdings ist nach wie vor keine Harmonie vorhanden, was auch nie eintreten wird. Ab auf die Auktion und solche finden, die es noch nicht wissen (14/20). 03: Mittleres, reifendes Weinrot. Offenes, malziges Bouquet, Kochschokolade, chinesische Pilze, Selleriepulver, chemische Noten, Bakelit. Im Gaumen zwar mit imposantem Körper, aber ohne Harmonie, Rumtopffrüchte im Extrakt, doch mehrheitlich eher scharf und aggressiv, arrogante Gerbstoffe. Es ist mir bewusst, dass dieser Wein andernorts immer wieder wesentlich bessere Noten erhält, doch nach rund 10 verschiedenen Proben glaube ich mit meinem Pessimismus treffender zu liegen. 15/20 austrinken

94

/100

Jane Anson

Jane Anson

Ein heißer Jahrgang, und die Gewürznoten sind hier etwas exotischer als beim 1988er: deutlich Kurkuma und Kreuzkümmel in der ersten Nase. Nach wie vor voller Intensität – ein brillanter Wein mit Wirkung und Kraft, der Gespräche am Esstisch in Gang setzt. Beim Öffnen ein Hauch erdiger Brett-Note, doch eingebunden in ein vielschichtiges Geflecht aus Aromen, Texturen und Düften – in der Nase deutlich stärker als am Gaumen, wo es an schwarze Trüffel, Erde und Unterholz erinnert. Rundum ein großer Genuss. Claude Valette ist der Eigentümer, seine Tochter Christine die Geschäftsführerin und Jean-Pierre Taleyson der Kellermeister. Michel Rolland als Berater. Außerdem wurde in diesem Jahr während der Lese erstmals ein Sortiertisch im Keller installiert; für den Ausbau wurden 50 % neues Eichenholz verwendet.

92

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Bei diesem Jahrgang von Troplong Mondot gibt es Schwankungen von Flasche zu Flasche. Auf dem Château habe ich 2005 einen 89er probiert, dessen Nase zu stark oxidiert war und der völlig im Niedergang schien. Dagegen war eine andere Flasche bemerkenswert: Sie duftete nach Früchten und Kaffee und bot am Gaumen eine kraftvolle Frucht mit Lakritz, begleitet von satten, langen Tanninen. Ich bewertete ihn mit 17,5. Bei einem Dinner während der Vinexpo 2007 waren jedoch mehrere Flaschen des 89ers vom Château ebenfalls oxidiert.

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Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1