
Domaine de la Romanée-Conti : Echezeaux Grand cru 2020
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Échézeaux 2020 von Domaine de la Romanée-Conti
Verkostung
Robe
Die Robe zeigt eine aussergewöhnlich dichte purpurrote Farbe, die von der Konzentration und Tiefe des Weins zeugt.
Nase
Das Bouquet offenbart eine bemerkenswerte aromatische Intensität und bringt reife rote und schwarze Früchte elegant zum Ausdruck. Man entdeckt Noten von schwarzen Erdbeeren, begleitet von subtilen Schokoladen- und Gewürznoten. Aromen von roter Kirsche, Rosenblüten, Zitrusöl, Sandelholz und eine steinige Mineralität vervollständigen diese komplexe Geruchspalette. Eine leichte Eichenholznote fügt sich raffiniert ein, ohne je den Fruchtausdruck zu dominieren.
Gaumen
Am Gaumen entfaltet der Wein eine grosszügige Fruchtstruktur, unterstützt von einer belebenden Säure, die Frische und Definition verleiht. Die Tannine, derzeit von der Frucht umhüllt, sind von grosser Finesse und lassen eine schöne Entwicklung erahnen. Das Ganze zeichnet sich durch Anmut, Reinheit und eine bemerkenswerte Länge aus. Das Profil bleibt proportioniert und transparent, wobei die klare Ausdruckskraft des Terroirs und des Jahrgangs Vorrang vor massiver Kraft hat.
Weinpairing
Dieser Grand Cru passt wunderbar zu Federwild wie Ente, Gans oder Fasan. Gegrilltes oder gebratenes Wildfleisch, insbesondere Reh und Wildschwein, sind ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl, besonders wenn sie von Pilzen oder Trüffelzubereitungen begleitet werden. Der Wein harmoniert auch mit gereiftem Hartkäse, bei dem mineralische und würzige Charaktere im Vordergrund stehen. Zartere Zubereitungen wie eine gebratene Ente mit Kräutern, Gnocchi mit Pilzen oder gebratener Thunfisch stellen raffinierte Kombinationen dar.
Servieren und Lagerung
Es wird empfohlen, den Échézeaux 2020 etwa eine Stunde vor dem Servieren zu dekantieren oder ihn nach dem Öffnen über mehrere Stunden hinweg atmen zu lassen. Die ideale Serviertemperatur liegt zwischen 15 und 16 °C. Dieser Wein kann ab 2028 und bis etwa 2060 verkostet werden.
Ein Grand Cru aus dem Burgund, der Konzentration und Frische vereint
Das Weingut
Die Domaine de la Romanée-Conti ist seit dem 13. Jahrhundert im burgundischen Weinbauerbe verwurzelt, als die Mönche des Priorats Saint-Vivant begannen, auf diesem aussergewöhnlichen Terroir Reben zu pflanzen. Das Weingut, das 1942 von Edmond Gaudin de Villaine in seiner heutigen Form strukturiert wurde, erstreckt sich heute über rund neunundzwanzig Hektar, die sich auf die Côte de Nuits und die Côte de Beaune verteilen. Seit 2022 leiten Perrine Fenal und Bertrand de Villaine gemeinsam das Weingut und führen eine Philosophie der Exzellenz fort, die auf der seit 1986 praktizierten biodynamischen Landwirtschaft und bewusst auf zwanzig bis dreissig Hektoliter pro Hektar begrenzten Erträgen beruht. Das weltweit als einer der renommiertesten Produzenten des Burgunds anerkannte Weingut verkörpert eine Vision der Weitergabe des Erbes, bei der sich jede Generation als vorübergehender Hüter eines zeitlosen Erbes betrachtet.
Der Weinberg
Die Parzellen des Échézeaux des Weinguts umfassen etwa 4,67 Hektar, die auf mehrere verschiedene Climats innerhalb dieses riesigen Grand Cru verteilt sind. Der Grossteil der Reben befindet sich im sehr begehrten Sektor Les Poulaillères, der als das Herz des Weinbergs gilt, wo die besten Lagen den Weinen Konzentration und Raffinesse verleihen. Diese Reben profitieren von Kalksteinböden, die jene charakteristische Mineralität hervorbringen, die im Wein wahrnehmbar ist. Sie werden nach biodynamischen Prinzipien bewirtschaftet und mit akribischer Aufmerksamkeit für jede Parzelle gepflegt. Der Ertrag für den Jahrgang 2020 lag bei 28 Hektolitern pro Hektar.
Der Jahrgang
Das Jahr 2020 zeichnete sich durch aussergewöhnliche klimatische Bedingungen im Burgund aus. Nach einem regenreichen Winter, der die Wasserreserven auffüllte, erfolgte der Austrieb früh am 20. März und leitete einen beschleunigten Vegetationszyklus ein. Die Blüte fand im Mai statt und erreichte ihren Höhepunkt Ende Mai oder Anfang Juni. Der Sommer erwies sich als besonders heiss und trocken, mit Niederschlägen, die etwa der Hälfte der üblichen Mengen entsprachen, was einen Trockenstress verursachte, der der Konzentration der Beeren zugutekam. Im Gegensatz zum Hitzewellen-Jahrgang 2003 blieb die Hitze 2020 moderat, mit kühlen Nächten und atlantischen Winden aus dem Nordwesten, die die Tagestemperaturen milderten. Die Trauben, klein mit dicken, schwarzen Schalen, erreichten eine aussergewöhnliche phenolische und physiologische Reife. Die Lese begann sehr früh am 23. August und endete am 3. September, wobei der Erhalt von Frische und Säure im Vordergrund stand.
Weinbereitung und Ausbau
Die Trauben des Échézeaux 2020 wurden ausschliesslich am Morgen geerntet, um ihre Frische zu bewahren. Die Weinbereitung folgt den traditionellen Methoden des Weinguts mit einem wenig interventionistischen Ansatz, der darauf abzielt, die Transparenz des Terroirs zum Ausdruck zu bringen. Der Ausbau erfolgt in Eichenfässern mit einem kontrollierten Anteil an neuem Holz, was eine subtile Integration des Holzes ermöglicht, ohne den Fruchtausdruck zu überdecken. Dieser raffinierte Ansatz bewahrt die aromatische Reinheit und verleiht dem Wein gleichzeitig Struktur und Komplexität.
Rebsorte
100 % Pinot Noir






