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Domaine Stéphane Ogier : Mes Grands Lieux 2016
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Côte-Rôtie "Mes Grands Lieux" 2016 vom Domaine Stéphane Ogier
Verkostung
Robe
In einem tiefen, dunklen Karminton präsentiert sich dieser Wein, erhellt von subtilen rubinroten Reflexen.
Nase
Komplex und vielschichtig öffnet sich das Bouquet mit intensiven Aromen reifer schwarzer Früchte wie Cassis und Brombeere. Anschließend entwickelt es sich zu blumigen Noten von Veilchen und getrockneten Blüten, bevor es zarte würzige Anklänge von weißem Pfeffer und Anis sowie subtile mineralische Nuancen und Weihrauch offenbart.
Gaumen
Der Auftakt ist füllig, zart und samtig und bietet eine schöne Balance zwischen Kraft und Finesse. Die Gaumenmitte entfaltet intensive Cassis-Aromen, unterlegt von leichten mentholischen Noten. Die edlen und perfekt umhüllten Tannine strukturieren das Ganze mit Raffinesse. Das Finale mit beeindruckender Länge zieht sich über blumige, mineralische und graphitartige Noten.
Weinpairing
Dieser Rotwein harmoniert hervorragend mit gebratenem oder gegrilltem Fleisch mit intensivem Geschmack. Er veredelt ein Bœuf Bourguignon, ein gebratenes Lammkarree oder Wildgerichte wie Reh, Wildschwein oder Wildente, besonders wenn diese von Pilzsaucen oder Weinreduktionen begleitet werden. Er passt außerdem sehr gut zu einem Lamm-Tajine mit Aprikosen, einem Stück Rindfleisch mit schwarzen Trüffeln sowie zu gereiften Hartkäsesorten wie einer Bergtomme.
Servieren und Lagerung
Um die Komplexität dieses Jahrgangs 2016 voll auszukosten, empfiehlt es sich, ihn bei einer Temperatur zwischen 16 und 17 °C zu servieren und ihn etwa eine Stunde vor der Verkostung zu dekantieren. Schon jetzt zugänglich, wird dieser langlebige Wein sein volles Potenzial bis 2046 entfalten.
Die Eleganz und Komplexität eines Côte-Rôtie-Weins
Der Produzent
Seit sieben Generationen auf den Terroirs von Ampuis ansässig, vollzog die Familie Ogier 1983 einen entscheidenden Schritt, als Michel Ogier begann, seine eigenen Weine abzufüllen. Heute unter der Leitung seines Sohnes Stéphane Ogier geführt, ist das Domaine Stéphane Ogier zu einer wichtigen Referenz des Rhône-Tals geworden. Der Weinberg ist von einigen Hektar auf heute etwa vierzig angewachsen, wobei stets eine Philosophie beibehalten wurde, die auf einer präzisen parzellenweisen Ausdruckskraft und dem Respekt vor den Böden basiert. So verbindet das Domaine das historische Erbe der Region mit ultramodernen Anlagen.
Der Weinberg
Dieser Côte-Rôtie-Wein stammt aus einer sorgfältigen Auswahl von elf Lagen der Appellation, darunter Lancement, Leyat, Montmain und La Viallière. Die Reben gedeihen auf schwindelerregenden Hanglagen, die teilweise eine Neigung von über 60 % erreichen, in einer Höhe zwischen 150 und 320 Metern. Die Assemblage spiegelt die geologische Dualität der Appellation wider: 74 % der Trauben stammen von der Côte Brune mit ihren Glimmerschieferböden, die Kraft und Struktur verleihen, während 26 % von der Côte Blonde stammen, die aus Gneis und Granit besteht und Geschmeidigkeit und Eleganz verleiht. Der Weinberg wird nach den Prinzipien des kontrollierten integrierten Anbaus bewirtschaftet, einschließlich teilweiser Bodenbearbeitung mit dem Pferd.
Der Jahrgang
Das Jahr 2016 war von wechselhaften Witterungsbedingungen geprägt. Nach einem eher anspruchsvollen Frühling und Frühsommer bot der September ein besonders mildes und günstiges Klima. Dieser ideale Herbst ermöglichte es den Beeren, eine optimale phenolische Reife zu erreichen, was zu einer ausgewogenen Lese führte, die die Finesse in den Vordergrund stellte.
Vinifikation und Ausbau
Die Ernte erfolgt ausschließlich von Hand, gefolgt von einer strengen Selektion sowohl im Weinberg als auch beim Eingang in den Keller. Getreu seiner Philosophie vinifiziert der Winzer jede Parzelle getrennt, um die Identität jedes Terroirs zu respektieren. Erst nach diesem Schritt wird die Assemblage der Cuvée "Mes Grands Lieux" 2016 sorgfältig vorgenommen. Der Wein reift anschließend zwanzig Monate in französischen Eichenfässern mit 228 Litern Fassungsvermögen, davon 20 % Neuholz, was die Tanninstruktur verfeinert.
Rebsorte
Syrah (100 %).




