
Méo-Camuzet : Corton Grand cru "Clos Rognet" Domaine 2021
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Bewertungen und Rating
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Corton Grand Cru "Clos Rognet" Domaine 2021 von Méo-Camuzet
Verkostung
Farbe
Das Farbbild zeigt einen intensiven, tiefen Rubinton mit granatfarbenen Nuancen, die für die Weine aus Corton charakteristisch sind.
Nase
Das aromatische Bouquet offenbart eine schöne Komplexität mit Düften reifer dunkler Früchte, insbesondere Schwarzkirsche und Heidelbeere. Florale Anklänge von Veilchen begleiten diese fruchtigen Aromen, während Noten von Gewürzen und Holz dem Gesamtbild eine zusätzliche Dimension verleihen.
Gaumen
Am Gaumen besticht dieser Wein durch seine seidige und feine Textur. Der Auftakt zeigt eine schöne Fülle, gefolgt von einer umhüllenden Struktur, die Finesse und Fruchtausdruck in den Vordergrund stellt. Die bemerkenswerte Balance und die anhaltende Länge zeugen von der sorgfältigen Arbeit im Weinberg wie im Keller. Das Finale klingt elegant nach, ohne übermässige Rauheit.
Weinpairing
Dieser Corton Grand Cru harmoniert hervorragend mit Federwild wie Ente à l'orange, Wachtel mit Trauben oder Rebhuhn. Ebenso begleitet er mit Bravour Haarwild wie Hase oder Reh. Hochwertige rote Fleischstücke, insbesondere Hirschfilet, bilden eine klassische Kombination. Gut gereifte Käsesorten mit kräftigen Aromen wie Époisses oder Munster finden ein ausgezeichnetes Gleichgewicht mit der Struktur und Mineralität dieses Weins.
Service und Lagerfähigkeit
Trotz eines gewissen Charmes in der Jugend besitzt der Corton Grand Cru "Clos Rognet" Domaine 2021 ein ausgezeichnetes Lagerpotenzial. Seine Haltbarkeit erweist sich als bemerkenswert und übertrifft bisweilen die Grands Crus der Côte de Nuits an Langlebigkeit. Der Jahrgang 2021 vereint niedrige Alkoholgrade mit einer ungewöhnlichen Frische, was eine langsame und harmonische Entwicklung begünstigt.
Ein Grand Cru aus Corton, der Sanftheit und Geschmeidigkeit vereint
Das Weingut
Das Domaine Méo-Camuzet wurde 1983 mit der ersten Abfüllung unter eigenem Namen gegründet und steht in einer familiären Weinbautradition, die bis ins frühe siebzehnte Jahrhundert im Burgund zurückreicht. In Vosne-Romanée gelegen, bewirtschaftet das Weingut heute rund achtzehn Hektar Rebfläche in der Côte de Nuits und der Côte de Beaune. Seit 1989 wird es von Jean-Nicolas Méo geführt, der die vierte Familiengeneration vertritt. Das Weingut setzt das Erbe von Étienne Camuzet fort, einer emblematischen Figur des burgundischen Weinbaus und massgeblichen Akteurs bei der Schaffung der Appellations d'Origine Contrôlée. Von der Legende Henri Jayer ausgebildet, hat Jean-Nicolas Méo einen Ansatz entwickelt, der Respekt vor dem Terroir mit technischer Innovation verbindet und Weine hervorbringt, die Finesse, Struktur und Authentizität zum Ausdruck bringen.
Der Weinberg
Der Clos Rognet befindet sich in Ladoix-Serrigny, im Norden der Appellation Corton, dem einzigen roten Grand Cru der Côte de Beaune. Diese nur 45 Ar grosse Parzelle profitiert von einer vollen Ostausrichtung am Hügel von Corton, die eine optimale Reifung des Pinot Noir begünstigt. Umgeben von ihren alten Mauern geniesst sie einen wirksamen mikroklimatischen Schutz. Der Boden weist eine mittlere Tiefe mit leichter Struktur auf und ruht auf einem tonig-kalkigen Untergrund, durchmischt mit Sand und Schluff. Die in den 1920er-Jahren mit einer frühen Selektion gepflanzten Reben bringen kleine, zylindrische Trauben von exemplarischer Qualität hervor. Das hundertjährige Alter dieser Rebstöcke in Verbindung mit der aussergewöhnlichen Qualität des Terroirs schafft ideale Voraussetzungen für die Erzeugung von Weinen mit bemerkenswerter Alterungsfähigkeit.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2021 im Burgund war von einer Frühjahrsfrostepisode seltener Intensität geprägt, die das gesamte französische Weinbaugebiet traf. Die milderen Bedingungen im Anschluss begünstigten eine Blüte Ende Mai, bevor ein besonders regenreicher Juni und Juli folgten. Zwischen Mitte Juli und Mitte August herrschte meteorologische Instabilität, doch die rettenden Regenfälle Ende August ermöglichten eine optimale Reifung. Die durch den Frost bedingten geringen Erträge förderten die Konzentration und die phenolische Reife der Trauben. Die Lese fand bei sonnigem Wetter statt und brachte Beeren von bemerkenswerter Grosszügigkeit und ausgewogenem Gleichgewicht hervor.
Vinifikation und Ausbau
Die Vinifikation des Corton Grand Cru "Clos Rognet" Domaine 2021 folgt einem wenig interventionistischen Ansatz. Die von Hand in kleinen Kisten geernteten Trauben werden sorgfältig sortiert, bevor sie vollständig entrappt werden, ohne Quetschung. Nach dem Einmaischen und Abkühlen fixiert eine Kaltmazeration von vier bis fünf Tagen die Anthocyane. Die alkoholische Gärung startet auf natürlichen Hefen und dauert etwa eine Woche, begleitet von Überpumpungen und manuellen Pigeagen. Die gesamte Maischestandzeit erstreckt sich über sechzehn bis achtzehn Tage. Der Ausbau erfolgt in französischen Eichenfässern mit feiner bis sehr feiner Maserung, die dem Wein Sanftheit und Eleganz verleihen. Die malolaktische Gärung setzt im Frühling ein. Die gesamte Reifezeit beträgt siebzehn bis achtzehn Monate auf der Hefe. Der Wein wird mittels Schwerkraft abgefüllt, ohne Schönung und ohne Filtration, um all seine organoleptischen Qualitäten zu bewahren.
Rebsorte
100 % Pinot Noir





