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Château Grand-Puy-Lacoste 2000
Nur 1 verfügbar
Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 20. Juli 2026
94
/100
Robert Parker Wine Advocate
Robert M. Parker, Jr.
Der 2000 Grand Puy Lacoste ist sogar besser als so junge Jahrgänge wie 2005 und 2009. Breit, klassisch und groß angelegt, zeigt er eine tief blau-violette Farbe sowie typische Noten von Crème de Cassis, feinem Rauch, Blumen und ungeräuchertem Tabak. Die kraftvollen, vollmundigen Aromen haben bereits viel Tannin abgebaut, wirken aber weiterhin vergleichsweise jugendlich. Ein noch jugendlicher, breit aromatischer Pauillac mit verführerischer Textur sowie reichlich Fülle und Frucht. Er kann schon jetzt genossen werden, verspricht jedoch in fünf Jahren seinen Höhepunkt zu erreichen und sich zwei Jahrzehnte zu halten.
92
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Wine Spectator
James Molesworth
Eine schöne, elegante Ausprägung: Süßlicher Tabak und leicht angekohlte Zedernnoten übernehmen nun die Führung, während Aromen von getrockneten Johannisbeeren und angewärmter Brombeerkonfitüre weiterhin mitreden. Der lange Abgang zeigt sich sanft und geschmeidig, das Trockenobst lässt einen süßen Hauch anklingen. Ein Musterbeispiel für gereiften Pauillac. -- Blindverkostung: Bordeaux-2000-Retrospektive (Dezember 2015). Jetzt trinken bis 2020. 15.830 Kisten produziert.
92
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Vinous
Stephen Tanzer
Leuchtendes, mittelkräftiges Rubinrot. In der Nase exotische dunkle Früchte und Gewürze, dazu Noten von Schokolade, Rauch und Wild; der 29%ige Merlot-Anteil zeigt sich heute deutlich. Reich, breit und schokoladig; süß, cremig und überaus reif. Ein großer, den Mund ausfüllender Jahrgang für dieses Château, der den klassischen, medizinischen Pauillac-Charakter mit der schokoladigen Reife des Jahrgangs verbindet. Dicht, aber schön präzise konturiert, mit einem Abgang auf sehr breiten, süßen Tanninen und hervorragender Länge. „Wie eine elegantere Version des 1990“, sagt Francois-Xavier Borie.
95
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Jeff Leve
Leve Jeff
Eine große Explosion von saftiger, süßer, frischer Schwarzer Johannisbeere von Anfang bis Ende, noch veredelt durch Anklänge von Zigarrendeckblatt, Gewürzen und Waldlaub. Konzentriert, lang und vollmundig – er beginnt gerade erst, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Trinkreife: 2023–2045.
19
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Weinwisser
Extrem dichtes, tiefes Granat-Violett, satt in der Mitte. In der Nase delikates, klares, feingliedriges und doch pfeffriges Cabernet-Bouquet, fast parfümiert frisch, viel Cassis und Brombeeren, schwarzer Pfeffer. Im Gaumen ein Fruchtextrakt sondergleichen, Finessen in den Tanninen, wie bei einem Premier Cru, pfeffrige, wiederum fruchtunterstützende Note, viel Brombeeren, Heidelbeeren, wieder Cassis, perfekte, umfassende Adstringenz, nachhaltiges Finale. Noch besser als der Lynch-Bages und mit Pichon-Baron an der Spitze der erschwinglicheren Pauillacs.
19
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René Gabriel
01: Extrem dichtes, tiefes Granat-Violett, satt in der Mitte. Delikates, klares, feingliedriges und doch pfeffriges Cabernet-Bouquet, fast parfümiert, frisch, viel Cassis und Brombeeren, schwarzer Pfeffer. Im Gaumen ein Fruchtextrakt sondergleichen, Finessen in den Tanninen wie ein bei einem Premier Cru, darin eine pfeffrige, wiederum fruchtunterstützende Note, viel Brombeeren, Heidelbeeren und wieder Cassis, perfekte, umfassende Adstringenz, nachhaltiges Finale. Noch besser als der Lynch Bages und mit Pichon-Baron an der Spitze der "erschwinglichen" Pauillacs. 04: An der Buchpräsentation in der Wachau: Trüffeliges Bouquet, trotz Verschlossenheit durch dessen Wucht im Hintergrund mit viel verschwenderischen Aromen ausgestattet. Im Gaumen viel Souplesse, dicke Tannine die erste Rundungen zeigen. Wird jung schon bald einen ersten Genuss bieten. Wer aber auf die ‹‹richtige›› Genussreife wartet, wird noch mehr davon haben (19/20). 06: Grand Puy-Lacoste: Mitteldunkles Weinrot, aufhellend aber noch keine Reifereflexe zeigend. Intensives, pfeffriges Bouquet, reifer Cabernet und ein Hauch Trüffel darin zeigend, viel Edelhölzer, zeigt schon viel von seiner möglichen Grösse. Reicher Gaumen, viel Fleisch, fein gegliederte Muskulatur und eine pfeffrige Rasse zeigende. Obwohl der Wein sicherlich noch mindestens 5 Jahre zulegen wird, ist es kein Verbrechen, heute schon die eine oder andere Flasche davon zu entkorken. (19/20). 12: Bei einem Diner auf Grand-Puy-Lacoste. Legte permanent zu. Ein feiner Wein, der aber gleichzeitig auch einen schönen Druck aufbaut. Geht er vielleicht fast in Richtung 1982. Momentan könne man es meinen. (19/20). 13: Bei einem Wine & Dine im Brandenberg. Ich holte mir drei Mal Nachschub. So fein, so elegant, so delikat. (19/20). 14: Eine Flasche mit Karin getrunken. Wenn da etwas mehr im Glas ist, ist das Ding fast schwarz. Ein grossartiger Pauillac. Und jetzt noch relativ günstig im Markt. (19/20). 15: Beim Bootsausflug aus dem Studach-Keller. Eine würzige, tiefgründige Granate. Am Tag zuvor hatte ich grad zufälligerweise den 2001er im Glas. Der war viel schwächer… 16: Ein hemmungsloser Genuss. Da kommt noch viel nach, aber er macht doch jetzt schon so viel Spass…. 17: Auf der Frutt. Geschmeidig, fein, gebündelt und harmonisch. Macht jetzt extrem viel Freude. Grösse muss nicht immer kompliziert sein! (19/20). 17: Deutlich heller als seine Konkurrenten, mittleres Granat. Die schwarzbeerige Fruchtphase scheint am Abklingen, feine Ledertöne, wirkt dezent trocken im Ansatz. Der Gaumen wirkt körnig und schier spröde, dunkles Peru Balm und im Nachklang einer eher fordernde Säure-Muskelverbindung zeigend. Er hinkte im Direktvergleich den anderen deutlich nach. Diese Flasche liegt – zumindest momentan – etwas hinter den 2000er-Erwartungen. Hier hatte ich schon wesentlich bessere Flaschen. Diese hier 17/20 (?). 17: Dunkles Granat, die Farbe zeigt sich wenig gereift. Das Bouquet ist intensiv und mit viel Aromendruck unterwegs, der Cabernet Sauvignon zeigt eine wilde, würzige Note, der Merlot füllt das Bild auf, sehr homogen und ansprechend. So genau zwischen Frucht und Würze. Im Gaumen mit reifen, konzentrierten Tanninen, angerundet und so viel Charme versprühend. Ein volles, beruhigendes Harmoniebündel. (19/20).
19
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André Kunz
Tiefes, dichtes, samtenes, komplexes Bouquet, Backpflaumen, Zedern, Minze, Korinthen. Dichtverwobener, eleganter, klassischer Gaumen mit feinem Tannin, dichter Struktur, vielfältiger, dunkler Aromatik, langer, voller Abgang. 19/20 trinken - 2036
93
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La RVF
Mit seiner noch strahlenden, dichten Farbe zeigt dieser Pauillac einen vollmundigen Gaumen, getragen von fein extrahierten Tanninen. Ein eleganter Ausdruck einer schönen Terroir-Herkunft und moderner Vinifikation. Reife Frucht dominiert im Abgang. Ein Grand-Puy-Lacoste, zugleich vollständig und ausgewogen, der zudem noch ein schönes Reifepotenzial besitzt.
96
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Yves Beck
Ein intensives, subtiles und dichtes Bouquet. Einerseits Noten von Backpflaumen, andererseits Frische, mit Anklängen von Pfefferminze sowie Nuancen von Zeder und Graphit. Am Gaumen ist der Wein dicht, saftig, ausgewogen und wird perfekt von den Tanninen getragen. Ein feiner, kraftvoller Wein, der beginnt, sich zu entfalten.
88
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Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Logo auf dem Korken: CRL Entwickelte Farbe. Fruchtige, subtile Nase mit einer eleganten Zedernnote. Am Gaumen lebhaft, fruchtig, saftig und zupackend, mit mittlerem Körper, jedoch mit etwas zu viel Weichheit. Ein Hauch Säure im Abgang (ein Eindruck, der bei dieser Verkostung ein Markenzeichen von GPL war).





