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Château Haut-Bailly 2006
Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 24. Juli 2026
95
/100
Robert Parker Wine Advocate
Robert M. Parker, Jr.
Ein großartiger Erfolg des Jahrgangs: Der 2006er zeigt eine tief rubinrote bis purpurne Farbe sowie ein souveränes, klassisches Bouquet aus süßen schwarzen Kirschen, Graphit, Kampfer, Trüffeln und einem dezenten Hauch Eiche. Mittelgewichtig, mit einer beeindruckend vielschichtigen Textur, bemerkenswerter Reinheit und wunderschöner Balance, ist diese Cuvée Haute Couture im Glas. Obwohl erstaunlich zugänglich, wird sie ihre Adoleszenzphase erst in 8–10 Jahren erreichen und danach weitere 25–30 Jahre bestehen. Bravo! Es ist außergewöhnlich zu sehen, was der amerikanische Eigentümer – Robert Wilmers, ein Banker aus Buffalo, NY – und Veronique Sanders, die Enkelin des früheren Eigentümers, bei Haut-Bailly erreicht haben. Gemeinsam treiben sie dieses herausragende Terroir auf Qualitätsniveaus eines First Growth. Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte – und wer einen Inbegriff eleganten Bordeaux sucht, muss nicht weiter schauen als zu Haut-Bailly.
92
/100
Wine Spectator
In der Nase Beeren, Mineralität und Veilchen; am Gaumen vollmundig, mit kernigen Tanninen und einem wunderschönen floralen Abgang. Zunächst erdig, dann wird er reich und wunderschön. Entwickelt sich im Glas hervorragend. Am besten nach 2013. 6.665 Kisten produziert.
91
/100
Wine Enthusiast
R.V.
Fassprobe (90–92). Deutliche Holzaromen, am Gaumen vom Holz geprägt. Die Frucht wirkt abgeschwächt und wird von den ausgeprägten Toastnoten überdeckt, was einen ziemlich bitteren Nachhall hinterlässt. Dieser Wein braucht Reifezeit.
93
/100
Decanter
Ein Jahrgang, der nach der Brillanz des 2005ers oft übersehen wird, der aber in Struktur und klassischer Art viel zu bieten hat. Die Frucht wirkt hier dunkel, noch eng verwoben, fast etwas düster, mit viel Aromatik und frischer Säure. Der Grip ist deutlich spürbar: Tannine halten das Ganze zusammen und sind noch nicht ganz bereit, nachzugeben, während sich beim Öffnen im Glas erdige und Lakritznoten zeigen.
93
/100
James Suckling
Aromen von frischen Kräutern, dazu etwas Tabak, Lavendel und dunkle Früchte. Auch erdige Noten. Mittlerer bis voller Körper mit straffen, geschliffenen Tanninen. Lang, fest und rassig. Jetzt trinken.
17
/20
Jancis Robinson
Jancis Robinson
Schwärzliches Purpurrot. Sehr frisch und knackig. Spritzig. Sehr direkt. Viele feine Tannine. Scheint mehr Volumen und Frucht zu haben als der 2005er! (JR)
94
/100
Jeff Leve
Leve Jeff
Rauchige, dunkle rote Früchte stehen hier im Mittelpunkt. Klassisch und elegant, mit festen Tanninen, guter Konzentration und viel Frische, die die roten Beeren im reichen, langen, frischen und den Mund ausfüllenden Geschmack trägt. Noch jung und tanninbetont: Er braucht etwa 4 Stunden, um weicher zu werden – oder, wenn Sie Geduld haben, warten Sie bis 2026.
94
/100
Jeb Dunnuck
Jeb Dunnuck
Der Château Haut-Bailly 2006 ist zugänglicher und charmanter, aber er ist ein weiterer wirklich großartiger Wein. Noten von getrockneten Blumen, Johannisbeeren, Schokolade, Sandelholz, Zigarre und Graphit kommen hier voll zur Geltung – ein Wein, an dem man den ganzen Abend riechen könnte. Mit viel Tiefe am Gaumen, mittlerem bis vollem Körper und reifen, gut eingebundenen Tanninen sollte man diese Schönheit in den kommenden 10–12 Jahren trinken.
19
/20
Weinwisser
Superfarbe, viel Frucht, unglaubliche Länge. Sehr dunkles Granat mit lila Schimmer darin. Umwerfend komplexes, süsses Bouquet, Waldbeeren, Veilchen, rotes Cassis, Kokos und weisse Schokolade, Nasenbild eine völlige Harmonie ausstrahlend. Cremiger, dichter und doch sehr feiner Gaumen, seidige, wohl geformte Tannine, perfekte Adstringenz, überzeugende Vinifikation zeigend, im süssen, dichten Extrakt frische, reife rote Kirschen aufweisend und im Finale mit einem herrlichen Milchschokotouch endend. Der Appelations-Leader und einer der absoluten Topweine des Jahrgangs 2006.
19
/20
René Gabriel
Veronique Sanders: «Kurz vor der Ernte rechneteten wir mit maximal 35 Hektoliter pro Hektar und massivst konzentrierten Weinen. Nach dem Regen war das Traubengut immer noch vollkommen reif, aber es war «etwas» mehr Saft drin, will heissen der letztendliche Ertrag lag bei rund 50 Hektoliter pro Hektar. Der Vorteil eines Regens den sich wohl kein Winzer kurz vor der Ernte wünscht ist, dass die kuppenhafte, hügelige Form unserer Rebberge eine sehr gute Drainage zulässt und die Rebwurzeln sich durch die lockere Bodenbeschaffenheit nicht sofort vollsaugen können. Dadurch riskierten wir eigentlich wenig Fäulnis und konnten recht lange zuwarten um noch mehr Reife in den Tanninen zu gewinnen. Wir dachten zuerst, dass die Merlots die besten Teile lieferten und begannen mit Assemblagen mit viel Merlot und wenig Cabernt. Doch; je mehr Cabernet Sauvignon wir dazu nahmen, desto besser wurde der mögliche Haut-Bailly 2006». Superfarbe, viel Frucht, eine unglaubliche Länge. Sehr dunkles Granat mit lila Schimmer darin. Umwerfend komplexes, süsses Bouquet, Waldbeeren, Veilchen, rotes Cassis, Kokos und weisse Schokolade, das Nasenbild strahlt eine völlige Harmonie aus. Cremiger, dichter und doch sehr feiner Gaumen, seidige, wohl geformte Tannine, perfekte Adstringenz, überzeugende Vinifikation zeigend, im süssen, dichten Extrakt frische, reife rote Kirschen aufweisend und im Finale mit einem herrlichen Milchschokotouch endend. Beweist, dass die Légonan-Weine in diesem Jahr zu den besten Rotweinen des Jahrganges gehören und hier handelt es ich sogar um den Appelations-Leader und gar um einen der absoluten Topweinen vom millésime 2006. (19/20). 13: Bei einem Lunch auf Haut-Bailly. Laut dem Kellermeister Gabrial Vialard ist es das erste Mal, dass man das Geühl habe, dass er sich nun langsam öffnet. War dann auch etwas geöffnet, aber alles spielt sich noch im sich langsam entwickelndne Gaumen ab. Also ist hier noch eine Garantie für gut 30 Jahre drin. (19/20). 19: Bei einem Lunch mit Freunden im Brandenberg in Zug. Er war anfänglich etwas zu kühl, was ihn komprimierte und noch seriöser machte. Ein klassischer, geradliniger Léognan der Sonerklasse. Ich würde noch ein bisschen warten oder ihn etwa drei Stunden dekantieren. (19/20). 20: Bei Urs Rathschiller. Ich dekantierte ihn und wir tranken ihn erst drei Stunden später. Do der Wein war immer noch verschlossen. Die Grösse ist erkennbar, aber er wirkt noch interoverthiert. Also eher noch warten, wie dekantieren. (19/20). 21: Recht sattes, dunkles Granat mit minim lila Reflexen am Rand. Besonders würziges, dichtes Bouquet. So zeigt er eine eindrückliche Konzentration, ist aber nicht mehr so unnahbar wie früher und dokumentiert eine spannende Tiefe. Diese dokumentiert sich mit einer ansprechenden Trüffelnote, welche aus dem Untergrund die süssfruchtigen Noten oben im Nasenbild begleitet. Der Gaumen ist fleischig, immer noch mit begleitenden, Länge und Potential verleihenden Tanninen. Ein männlicher Haut-Bailly für bald, aber auch für Übermorgen. Dekantieren ist eine Idee. Warten ist die noch bessere Variante, wenn man ihm gerecht werden will. (19/20)
93
/100
Jane Anson
Jane Anson
Kühle blaue und schwarze Früchte, gut ausgewogen, zarter Lagerfeuerrauch, Brombeere und Granatapfel, geschmeidig und einladend, obwohl dies ein kühleres Jahr als der Durchschnitt war, mit feinen Anklängen von Minzblatt, geröstetem Sandelholz und Lakritz. Ein Wein mit Finesse und klarer Ausdruckskraft. 50 % neue Eiche. Lese vom 13. September bis 15. Oktober. Ertrag: 41 hl/ha, Denis Dubourdieu als Berater. 50 % neue Eiche.
94
/100
Le Figaro Vin
Ein feminines Bukett, subtil opulent und duftig, sehr floral mit Noten von Terrakotta und Blütenpollen. Am Gaumen lebhaft, konzentriert und schmeichelnd, mit einem kraftvollen, langen Abgang.
96
/100
Yves Beck
Ein trockener Frühling und ein glühend heißer Sommerbeginn begünstigten die Bildung schöner Trauben mit kleinen Beeren und ermöglichten das rechtzeitige Einstellen des Rebwuchses. Die Abkühlung im August verhinderte eine Stockung der Reife, hielt ein gutes Säureniveau aufrecht und bewahrte das aromatische Potenzial der Trauben. Durch das Bleeding, das bei den Cabernet Sauvignons durchgeführt wurde, konnte einerseits eine schöne natürliche Konzentration erzielt und andererseits ein lebhafter, verführerischer Rosé erzeugt werden. Die Lese fand vom 13. September bis zum 15. Oktober statt. Wie 2004 ist auch dieser Jahrgang ein großer Klassiker. Mir gefällt, wie Haut-Bailly die Dinge gleich zu Beginn durch seine stille Kraft klärt. Er weiß, was er will und was er kann. Das Bouquet ist komplex und vielschichtig und zeigt fruchtige Noten von Heidelbeeren und Brombeeren, aber auch Düfte von Süßholz sowie einen Hauch Szechuanpfeffer. Der Ausbau ist ebenfalls sehr schön eingebunden und wirkt komplementär. Am Gaumen ist der Wein dicht und fruchtig, mit kompakten, feinkörnigen Tanninen, die in perfekter Symbiose mit der Noblesse der Struktur stehen. Diese verleiht dem Wein Rasse und trägt den aromatischen Ausdruck bis in den Abgang. Welch ein Gleichgewicht in diesem Wein, in dem Fülle und Frische auf brillante Weise harmonieren. Ein sehr schöner Erfolg.
94
/100
Vertdevin
In der Nase elegant und kraftvoll, mit einer gewissen Finesse. Noten von Brombeere, Schwarzer Johannisbeere und Pflaume verbinden sich mit Anklängen von Unterholz, Trüffel sowie einem feinen Hauch von gerösteter Holznote. Am Gaumen zeigt sich der Wein fruchtbetont, ausgewogen, harmonisch und straff, mit schöner Substanz, einer feinen, rassigen Mineralität (Terroir), seidiger Textur, fleischiger Frucht, einem Hauch Saftigkeit sowie einem angenehm frischen Gerüst. Am Gaumen entfaltet er Aromen von Schwarzer Johannisbeere, Brombeerkonfitüre und Zwetschge, ergänzt durch feine Noten von Erdbeere, eine dezente Spur Himbeere und Lakritz. Die Tannine sind fein und elegant. Gute Länge.
95
/100
Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Ein großer Erfolg von Haut-Bailly, dem 2005er überlegen. Dunkle, intensive Farbe mit leichter Reifeentwicklung. Ein großartiges, geschmeidiges und subtiles Bouquet. Am Gaumen cremig, duftig, würzig und ausgewogen, mit einer edlen, samtig schmelzenden Kraft und einer sehr hohen Tanninqualität im Nachhall. Cuvée: 65 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot.

