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Château Margaux 1979
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Von Sonderaktionen ausgeschlossen

Château Margaux 1979

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 93
R. Gabriel | 19
Wine Spectator | 91
Vinous Neal Martin | 90
CHF 2’333.00 inkl. MwSt.
(
CHF 2’333.00 / Einheit
)
Verpackung : Magnum (1,5l)
1 x 1.5L
CHF 2’333.00

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Bewertungen und Rating

93

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Dieser Wein erreicht erst jetzt seine volle Reife, deutlich später, als ich ursprünglich erwartet hatte. Er ist ein klassischer, eleganter Margaux mit tief dunkelrubin-/purpurfarbener Robe und einer moderat intensiven Nase nach süßer schwarzer Johannisbeere, unterlegt mit mineralischen Noten, Vanillin und floralen Anklängen. Am Gaumen ist er mittelgewichtig mit wunderbar süßer Frucht. Dieser lineare, etwas komprimiertere Stil von Margaux besitzt einen guten inneren Kern süßer Frucht und eine charmante, harmonische Persönlichkeit. Zwar kein Blockbuster, doch er reift mühelos und scheint mit jedem Jahr mehr Charakter zu gewinnen. Trinkreife erwartet: Jetzt–2010. Zuletzt verkostet 12/96

90

/100

Vinous

Neal Martin

Es ist viele Jahre her, dass ich den 1979 Château Margaux probiert habe – so lange, dass nur noch der ferne Nachglanz eines einst lieblichen Weins bleibt. Und jetzt? Die Farbe ist etwas tiefer, als ich sie in Erinnerung habe. Die Nase ist an den Rändern etwas ausgefranst, fügt sich jedoch nach ein paar Stunden Karaffieren zusammen, mit Restnoten von dornigen roten Früchten, altem Schulpult, Zedernholz und gepresster Rose. Am Gaumen hat er wohl in den letzten Jahren etwas an Zusammenhalt verloren, doch ein Kern roter Frucht verbindet sich mit Zeder, Minze und Tabak. Nach dieser Flasche zu urteilen, ist es ein Margaux, den man eher früher als später trinken sollte, auch wenn er sich im Kontext einer mittelmäßigen Vegetationsperiode noch behauptet. Verkostet beim Complete Bordeaux Tasting Dinner im Hedonism.

92

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Helles Rubin mit ziegelroten Reflexen; der Wein ist geprägt von Cassis, Gewürzen, Trüffel, Kaffee und erdigen Noten. Mit verfeinerter Textur ist dieser mittel- bis vollmundige Wein voll ausgereift. Das Finish klingt mit Aromen von Cassis und Gewürzen aus. Es gibt keinen Grund, diesen Wein weiter zu lagern. Er wird sich nicht verbessern. Dies war meine letzte Flasche aus dem Karton. Mit perfektem Füllstand war sie auch die beste der 12.

19

/20

Weinwisser

Noch sehr dunkel in der Farbe, satt in der Mitte, aussen erste Reife zeigend. Bouquet zuerst trocken, dann süsser werdend, Rauchnoten, Trüffel, Backpflaumen, viel Tabak, sich mit einem Küchenkräuterton (Thymian) vermischend, nach einer Viertelstunde mehr Frische zeigend, in Form von getrockneten Preiselbeeren und Minzetönen. Im Gaumen fest, guter Biss, fleischig, mit noch stützenden Tanninen, druckvolles Finale. Ein Médoc-Klassiker, zu den besten Bordeaux des Jahrgangs gehörend.

19

/20

René Gabriel

Mehr als zwanzig Mal getrunken. Er hatte eine unglaublich lange Fruchtphase, verschloss sich nur kurz und bereits 1991 zeigte er sich am Anfang der Genussreife (19/20): Öffnende Nase mit frischem Trüffel (sehr intensiv), rotbeerige, fruchtige Konfitüre, ohne dabei süss zu wirken. Im Gaumen konzentriert, ohne überladen zu sein, perfekte Eleganz, sehr vielversprechend, am Anfang einer langen und äusserst erfreulichen Entwicklung. 1997 an einer Probe blind auf Anhieb erkannt. Er zeigt im Moment einen Kräuterton, den man auch beim 86er Margaux feststellen kann. Im Gaumen schlanke Eleganz mit gut stützender Säure. Er ist erst am Beginn einer sehr langen Genussphase. Auf sicherem 19/20 Punkte-Kurs! 00: In Top-Form und irgendwie erst am Anfang einer sehr langen Genussreife. Wir tranken ihn neben einer Magnum Pétrus 1979, der keine Chance gegen diesen wohl besten Wein dieses Jahrganges hatte. Die Farbe zeigt wenig Reife. Die Frucht ist immer noch sehr primär; vor allem Preiselbeeren und ein herrliches Margaux-Parfüm berauschen die Sinne der Nase. Im Gaumen schlank, seidig, elegant und wieder diese umwerfende Süsse. Grosser Wein, mehr wert, als er auf Auktionen kostet. 02: Eine gigantisch schöne Impérialeflasche an der Semester-Raritäten-Degustation im Haus Paradies in Ftan. Bereits die Nase ist fast explosiv mit seiner Kräuter- und Fruchtnotenkombination. Im Gaumen Extraktsüsse pur, saftig und stoffig. Wenig geschrieben, viel getrunken! 07: Am Wine & Dine der Credit-Suisse. Noch sehr dunkel in der Farbe, satt in der Mitte, aussen erste Reife zeigend. Das Bouquet zuerst trocken, dann süsser werdend, Rauchnoten, Trüffel, Backpflaumen und viel Tabak die sich mit einem Küchenkräuterton wie Thymian vermischen, nach einer Viertelstunde zeigt sich mehr Frische in Form von getrockneten Preiselbeeren und Minzetönen. Im Gaumen fest, guter Biss, fleischig mit noch stützenden Tanninen, druckvolles Finale. Grosser Médoc-Klassiker der zu den besten seines Jahrganges gehört! 08: Blind als Margaux erkannt aber als 82er vermutet. Feine Torfnoten, Preiselbeeren, rote Johannisbeeren. Im Gaumen etwas rustikal aber das gleicht sich wieder mit Kraft aus. (19/20). 12: Ich stellte ihn schon zu Beginn bereit, doch ich war mir nicht sicher, wie durstig meine Gäste wohl waren. Also irgendwie eine hingestellte Reserveflasche, die es dann doch dringend brauchte um nicht mit langen Gesichtern neben leeren Gläsern sitzen zu müssen. Und genau dies strafte etwas den Genuss dieses Margaux’, denn undekantiert schmeckte er nicht ganz so gut, wie meine besten Erinnerungen. Das allergrösste Erlebnis mit diesem Wein liegt genau 10 Jahre zurück. Da öffnete ich eine Impériale im Haus Paradies in Ftan. So schnell sah ich noch nie den Inhalt einer Grossflasche verschwinden. Doch zurück zu dieser Normalflasche: Leuchtendes, recht dunkles Rubin, nur ganz feiner Reifeschimmer. Das Bouquet begann trocken, etwas Heu, getrocknete Thymian, Rosinentöne von überreifem Traubengut, dann fruchtiger werdend, vor allem Preiselbeeren spürt man ganz merklich in der immer süsslich werdenden Nase. Im Gaumen feines Muskelspiel, gut stützende Säure, weitere Tanninreserven. Legt zu an der Luft, also unbedingt zwei Stunden dekantieren. (19/20). 13: Dunkles, dichtes Weinrot, noch sehr jugendlich wirkend. Viel rote, reife Pflaumen, heller Tabak, ein Hauch Caramel und für dieses Alter noch unglaublich viel Vanillin zeigend, dezent laktisch im Ansatz. Im Gaumen burgundisch, saftig und sehr cremig, dezent rotes Capsin im Innern ausweisend. Wirkt unlogisch modern und jung. Die Genussgarantie reicht noch für weitere 20 Jahre. 14: Beginnt reif und rauchig, trocken. Im Gaumen zimelich rustikal die erste Viertelstunde. Beeindruckend ist seine Konzentration. Nach einer halben Stunde wird er runder. Er ist sicherlich jetzt am Genusspunkt. (19/20). 16: Eine Flasche mit mittlerer Schulter. Leicht oxydativ. Waldige Noten, aber auch mit einer trockenen Süsse. Kompakt im Gaumen, dezent kapselige Noten. Sicherlich keine optimale Flasche. Aber hat trotzdem gepasst. Es gab Cervelat und Käse dazu. (19/20). 17: Intensives, wenig gereiftes Bordeauxrot. Er ist unglaublich würzig von Beginn weg, Wildledernoten und Rosinentöne. Im zweiten Ansatz getrocknete Küchenkräuter, schwarze Pfefferkörner, kalter Kamin, alles sehr intensiv. Im Gaumen konzentriert, etwas mürbe in seiner dezent körnigen Textur, fleischig und vielleicht auch etwas rustikal. Das Wichtigste ist, dass dieser 1979er zu den besten seines Jahrgang gehört und heute noch sehr präsent ist. (19/20). 20: Mitteldunkles Granat mit letzten Purpur-Reflexen. Sehr intensives, dichtes Bouquet. Eine geballte Ladung an Kräutern, getrockneten Früchten, edlem Leder und würzigem Terroirduft. Im zweiten Ansatz schwingt eine traumhafte Nuance von grossartig süssem Madeira mit, ohne das Bouquet ins Oxydative zu ziehen. Bereits nasal eine grosse Klasse vermittelnd. Im Gaumen satt, konzentriert, mehr stoffig wie fleischig. Wieder findet man viel Aromen von getrockneten Beeren, welche sich mehrheitlich im rotbeerigen Bereich befinden. Dieser tolle Margaux gehört zu den allerbesten Weinen des Jahrgangs 1979. Und davon gibt es leider nicht mehr viele. Ausser ein paar veralteten Auktionsresultaten findet man hier praktisch keine Angebote mehr in der Schweiz. Schade – denn dieser grosse Margaux hält noch ein paar Jahre durch! (19/20).

18

/20

André Kunz

Mineralisches, kräftiges, elegantes Bouquet, verschiedene rote Beeren, zart Jod, fein Champignon. Dichter, eleganter, klassischer, fein kerniger Struktur, vielfältiger Aromatik, gutem Tannin, langer, feinherber Abgang. 18/20 austrinken

87

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Aufgrund der sehr guten Bewertung des Jahrgangs 1979 habe ich, um Haltbarkeit und Qualität zu überprüfen, darum gebeten, diesen Wein auf dem Weingut erneut zu verkosten. Es gab zwei Flaschen: eine mit neu konditioniertem Korken und eine mit dem Originalkorken. Die Flasche mit dem reconditionierten Korken war frischer und besser, jedoch ohne die Komplexität der im vergangenen Juni verkosteten. Wenn es schlechte Flaschen gibt, gibt es auch sehr gute.

Beschreibung

Die Lebhaftigkeit und der Reichtum eines Weins aus Margaux

Das Weingut

Mit Ursprüngen bis ins 12. Jahrhundert zählt Château Margaux zu den Grands Crus, die die Legende der großen Weine aus Bordeaux in der ganzen Welt begründet haben. 1855 erhielt das Château den Titel Premier Grand Cru Classé und war das einzige der vier vorgestellten Châteaux, das die Höchstnote von zwanzig von zwanzig erhielt. Mit dem Erwerb des Guts im Jahr 1977 durch André Mentzelopoulos schlug Château Margaux ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Indem er den Grand Vin von Château Margaux auf das höchste Niveau hob, führte er den Zweitwein des Châteaus, Pavillon Rouge du Château Margaux, der 1908 ins Leben gerufen wurde, wieder ein. In die Fußstapfen ihres Vaters tretend, der früh verstarb, übernahm Corinne Mentzelopoulos mit Energie und Leidenschaft das familiäre Banner, um den Rang von Château Margaux zu bewahren, das zu einem bordeaux’schen Meisterwerk geworden ist, so unverkennbar an seiner neupaladianischen Anmutung. Jahrgang für Jahrgang zählen die Weine des Guts zu den größten der Welt.

Der Weinberg

Die Besonderheit des Weinbergs von Château Margaux verdankt sich seinem seltenen und einzigartigen Terroir, das auf einer Kieselkuppe liegt. Die Rebsortenzusammensetzung des Guts gibt dem Cabernet Sauvignon den Vorrang, ohne Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc zu vergessen. Die kalk- und lehmhaltigen Böden des Anwesens bringen legendäre Weine hervor, rassig und sinnlich im Ausdruck, die so repräsentativ für die Appellation Margaux sind.

Der Jahrgang

Ähnlich dem Jahrgang 1978, gleichen die klimatischen Bedingungen einen regnerischen Frühling mit einem warmen Juli und einem kühlen August aus, gefolgt von einem besonders milden Altweibersommer.

Verschnitt

Dieser Château Margaux 1979 ist das Ergebnis eines Verschnitts aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc.

Château Margaux 1979
2.0.0