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Château Margaux 2002
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Nachhaltiger Weinbau

Château Margaux 2002

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 93
J. Robinson | 17
R. Gabriel | 18
Bettane & Desseauve | 17.5
Wine Spectator | 92
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Bewertungen und Rating

93

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Aus der Flasche zeigt er sich besser als zu irgendeinem Zeitpunkt im Fass (was natürlich das Ziel großer Weinbereitung ist, nicht wahr?). Dieser Wein offenbart eine dichte rubin-/violette Farbe in einem Stil, der etwas an 1988 erinnert, jedoch mit mehr Kraft, Konzentration und Volumen. Er besitzt eine wunderschön elegante Nase von schwarzen Früchten, durchzogen von Trüffel, Blüten und Eiche. Am Gaumen ist er mittel bis vollmundig, dicht, mit wunderbarer Präzision und Frische sowie einem langen, vollmundigen Finale mit beeindruckender Konzentration. Voraussichtliche Trinkreife: 2010–2030.

94

/100

Decanter

Überraschend dunkle Farbe, und die Aromen wirken noch ziemlich jugendlich, mit Noten von Granatapfel und Himbeere, untermalt von Zedernholz und Rauch. Am Gaumen wirkt der Wein leichtgewichtig und etwas adstringierend, mit frischer Säure und mittlerer Länge. Letztlich mangelt es dem Wein nicht an Reife, doch er ist eindeutig leichter im Stil und nicht für lange Lagerung gedacht. 86% Cabernet Sauvignon und jeweils 8% Merlot und Cabernet Franc. Die kühle, nasse Vegetationsperiode 2002 wurde von Beobachtern, auch von mir, früh kritisiert, doch dies ist ein durchweg angenehmer Wein.

17

/20

Jancis Robinson

Jancis Robinson

Purpur mit leicht blassem Rand. Buchweizen in der Nase. Ziemlich schlank und mit ausgeprägter Säure. Dieser Wein hatte anfangs eine fast grüne, unreife Note. Nicht sehr lang. Aber er öffnete sich etwas im Glas und war der am stärksten verbesserte Wein nach 24 Stunden in der Karaffe. Er wurde etwas üppiger und hätte vielleicht 17,5 Punkte verdient. (JR)

93

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Aus einer Cuvée aus 87% Cabernet Sauvignon, 8% Cabernet Franc und 5% Petit Verdot stammend, ist dieser mittelkräftige Wein vielleicht in der Nase etwas interessanter als am Gaumen. Die angenehmen floralen, kirschigen, tabakigen, blätterigen und erdigen Aromen in der Nase führen zu einem Wein mit etwas Rustikalität der Tannine im frischen Finale. Mit mehr Zeit könnte sich der Wein abmildern, aber ich würde nicht darauf wetten. Wenn Sie, wie ich, Glück hatten und den Wein 2003 als Futures für etwa 80 US-Dollar gekauft haben, haben Sie sehr gut abgeschnitten. Doch in der heutigen Zeit gibt es bessere Weine zu kaufen.

18

/20

Weinwisser

Recht dunkles Rubin-Granat, lila Rand. Kompaktes Bouquet zwischen roten Beeren, Grenadine und Rosenduft, helle Edelhölzer, dominikanischer Tabak, Anklänge von Dörrfrüchten, Bananen, extrem dicht und tiefgründig, klassisches Margaux-Nasenbild. Im Gaumen eine burgundische Fülle zeigend, frisch gebackenes Schwarzbrot, reife Beeren im Finale, jetzt schon eine Freude. Wird sich der Wein wieder verschliessen oder seine grossartige Frucht bewahren?

17

/20

André Kunz

Würziges, süsses, kräftiges Bouquet, rote Beeren, Minze, grüne Kräuter. Kerniger, mittelkräftiger Gaumen mit feinsandigem Tannin, süsser Aromatik, molliger Struktur, herber Abgang. 17/20 trinken - 2025

89

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: umgekehrtes T (Trescases) Fehlerhafte Flasche Farbe von mittlerer, gereifter Intensität. Fruchtige, aber zurückhaltende Nase. Am Gaumen leicht und weich, in der Mitte etwas dünn, aber angenehm. Es fehlt an Ausdruck. Mittlere Länge. Fehlerhafte Flasche?

18

/20

René Gabriel

Vor hundert Jahren gab es keinen Merlot auf Château Margaux... Philippe Bascaules, Direktor Château Margaux: <div style="font-style:italic;color:#990033">Die Merlots stellen beim Jahrgang 2001 ein Problem für uns dar. Dabei ist nicht unbedingt der Regen während der Ernte schuld, sondern die Problematik zeigte sich bereits früher an. Es war bei der Verfärbung der Trauben einfach zu kalt, weshalb alles zu langsam vor sich ging und somit den Vegetationszyklus verschob. Bei der Ernte des Merlots waren wir zwar noch zufrieden; tiefer Ertrag und ein versprechender Alkoholgehalt. Bei den meisten Parzellen betrug der Ertrag nämlich weniger als 30 hl. Doch als wir bei den Assemblagen diese Merlot-Cuvées beimischen wollten, stellten wir fest, dass der Wein nicht mehr Volumen bekam wie sonst, sondern die Qualität bei einer gewissen Menge negativ beeinträchtigt wurde. Wir haben uns gemeinsam mit unserem Team eh dazu entschlossen, in Zukunft wieder vermehrt auf den Cabernet zu setzen. Auf unserem Terroir hat man gute Chancen, einen grossen Cabernet Sauvignon herzustellen, der aber trotzdem elegant und fein bleibt. Cabernet Franc wäre vielleicht eine zusätzliche Alternative zwischen dem Merlot und Cabernet Sauvignon. Wir haben fünf 5 Jahren eine Parzelle als Versuch gepflanzt, aber die Resultate sind nicht ganz zufriedenstellend. Wir vermuten, dass es nicht die richtigen Kloone sind. Der Merlot ist eigentlich im Médoc eine Modeerscheinung der neuen Zeit, gemacht, um auf mässigem Terroir doch noch recht gute Weine herzustellen. Im 19. Jahrhundert gab es am linken Gironde-Ufer nur Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und etwas Petit Verdot. Die alten denkwürdigen Margaux-Jahrgänge sind alle ohne Merlot entstanden. Uns unterscheidet im Vergleich zu den anderen Premiers Crus der relativ grosse Anteil an Petit Verdot. Diese Rebsorte gedeiht von allen Apellationen am besten in Margaux. Der Petit Verdot 2001 war noch besser als der Petit Verdot 2000, was uns bei der Assemblage geholfen hat, die Qualität doch noch merklich zu verbessern.>» Paul Pontallier: <div style="font-style:italic;color:#990033">Ein Jahr mit viel Angst und Unsicherheit. Die Erfahrung zeigt, dass im Leben eines Weines bis zum 1. September noch viel nicht entschieden ist. Der September hat dann auch effektiv die Entscheidung gebracht. Anfangs Oktober haben wir mit dem Ernten angefangen. In diesem letzten Monat hat sich einiges vom Schlechten zum Guten gewendet. Irgendwie hatten wir beim Jahrgang 1996 eine ähnliche Situation. Der Merlot war eigentlich schon gelaufen, hingegen ist der Cabernet Sauvignon ein Spätzünder und kann daher mit einem sehr warmen Wetterfinale gut umgehen bzw. sich noch korrigieren. Es ist denn auch der Cabernet, welcher beim 2002er die Basis der Qualität legt, hinzu kommt auch ein grossartiger Anteil von Petit Verdot. Dieses Jahr besteht die Assemblage aus 86 % Cabernet Sauvignon, 7 % Merlot (nur ein einziges gutes Cuvée – der Rest wurde deklassiert) sowie 2 % Cabernet Franc und 5 % Petit Verdot. Der 2002er korrespondiert mit dem, was ich unter einem klassischen Margaux verstehe; Intensität und Feinheit zugleich. Ich finde ihn besser als den 2001er (12 % kleinere Ernte) – also fast ein ganz grosser Jahrgang. Die Ausgangsqualität des Cabernet war so gut, dass wir letztendlich fast gleich viel Château Margaux produzieren werden, nämlich 42 % Grand Vin, 45 % Zweitwein, 13 % dritter Wein.</div> 03: Fassprobe: Dunkles Rubin-Granat, lila Rand. Kompaktes Bouquet zwischen roten Beeren, Grenadine und Rosenduft, helle Edelhölzer, dominikanischer Tabak, Anklänge von Dörrfrüchten, Bananen, extrem dicht und tiefgründig, klassisches Margaux-Nasenbild. Im Gaumen bereits homogen, herrliche Süsse im Extrakt, viel Stoff mit einem feinen Weichselntouch im sanft säuerlichen Extrakt, noch eine fein kernige Note im Nachklang, ausgeglichene Adstringenz. Eine feminine Variante des 1996er mit etwas weniger Druck. Kann noch einen Punkt zulegen (18/20). René Schmidlin öffnete ein paar 2002er im August auf Castello Granadella in Javea. Der Margaux war berauschend, viel süsse Edelhölzer, eine burgundische Fülle zeigend nd nach frisch gebackenem Schwarzbrot duftend. Macht jetzt schon viel Freude. Wird er sich wieder verschliessen oder seine bombige Frucht bewahren? (18/20). 12: Deutlich aufhellendes Granat-Rubin. Offenes Bouquet, Preiselbeerenrelish, Redcurrantnoten, Rosenduft, parfümiert, beschwingtes Nasenbild. Schlanker, feiner Gaumen, tänzerischer Körper, setzt auf Eleganz und endet burgundisch (Richebourg-light) mit viel Himbeeren und roten Johannisbeeren, sowie zartem passendem Vanillin. In einer Blindprobe hat er wohl wenig Chancen in die vorderen Ränge zu kommen. Also nie vergleichen. (18/20). 13: Sehr elegant und mit einer traumhafte, parfümiert wirkenden rotbeerigen Frucht. Die Tannine passen sehr gut zur Jahrgangsvorlage. (18/20). 16: Mit René Schmidlin als Absacker auf der Terasse vom Castillo Granadella in Javea getrunken. Wir waren (was diesen Margaux 2002 anbelangt) nur zu Zweit. Also war das Glas ein paar Mal in Betrieb. Es ist ein überraschend grosser Wein für diesen schwierigen Jahrgang. Die Frucht ist am Abklingen und so wirkt der Wein etwas trocken. Zumindest eine halbe Stunde lang. Er wurde mit dem Luftzutritt geschmeidiger und burgundischer. Für einen grossen Margaux fehlt ihm letztendlich vielleicht die Süsse und der Aromendruck. Aber im Moment ist da viel Freude mit drin. 16: An der Metzgete im Old Swiss House passte dieser doch eher leichte Margaux nicht so ganz zu den deftigen Gerichten. 16: Am Decadance Day in Feusisberg ein schön saufiger Wein, aber nicht in die grosse Schatulle passend. Er liegt jetzt schon nahe bei 17/20.

Beschreibung

Die Assemblage des Château Margaux 2002 hat nur einen kleinen Anteil Merlot. Die wenig günstigen klimatischen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der Blüte haben die Beeren nicht großwachsen lassen und waren ausschlaggebend für diese Entscheidung. Der Château Margaux 2002 besteht also zum größten Teil aus Cabernet Sauvignon. Er ist erlesen und rein, dicht und dabei zart. Dank seiner hervorragenden Alterung vereinen sich Raffinesse mit einer straffen Tanninenstruktur auf sehr harmonische Weise.
Château Margaux 2002
2.0.0