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Vincent Girardin : Pommard Village "Vieilles Vignes" 2024
am Lager
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Pommard Village "Vieilles Vignes" 2024 von Vincent Girardin
Verkostung
Farbe
Im Glas zeigt sich ein dunkler, intensiver Rotton.
Nase
Das Aromenbukett ist reich und verströmt Düfte von schwarzen Früchten wie Cassis und schwarzer Kirsche. Dazu gesellen sich feine Noten von Gewürzen und Veilchen sowie Nuancen von Unterholz, Wildaromen und edlem Holz.
Gaumen
Am Gaumen zeigt sich der Wein füllig und kraftvoll, mit einer schönen Substanz, die von präsenten, aber fein eingebundenen Tanninen getragen wird. Die Säure verleiht eine schöne Spannung, die sich bis in ein anhaltendes, leicht mineralisches Finale zieht.
Weinpairing
Dieser Gourmetwein harmoniert wunderbar mit rotem Fleisch, Schmorgerichten oder Wild. Er entfaltet sich auch hervorragend zu Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.
Service und Lagerung
Um diesen Pommard 2024 optimal zu genießen, empfiehlt es sich, ihn eine Stunde vor dem Servieren zu öffnen und bei einer Temperatur zwischen 14 und 16 °C zu verkosten. Dank seines schönen Potenzials kann er zehn bis fünfzehn Jahre im Keller reifen.
Die Kraft und Eleganz eines Rotweins aus Pommard
Das Weingut
Die Geschichte des Weinguts beginnt 1980, als Vincent Girardin zwei Hektar familiäre Weinberge in Santenay im Burgund übernimmt. Im Laufe der Jahre entwickelt sich die Struktur weiter, unter anderem durch den Aufbau eines anspruchsvollen Handelsgeschäfts. Seit 2012 gehört das Weingut zur Compagnie des Vins d'Autrefois. Unter der technischen Leitung von Éric Germain bewirtschaftet das Haus heute rund dreißig Hektar, von denen ein Teil biodynamisch bearbeitet wird, und produziert weiterhin Weine, die für ihre Reinheit und Präzision bekannt sind und den Reichtum der burgundischen Terroirs originalgetreu widerspiegeln.
Der Weinberg
Die Reben, aus denen dieser Pommard entsteht, gedeihen an der Côte de Beaune, in mehreren renommierten Climats der Appellation. Sie sind im Durchschnitt 65 Jahre alt und stehen auf südost-exponierten Hanglagen mit lehmig-kalkhaltigen Böden. Der Weinberg wird nach den Grundsätzen des kontrollierten Anbaus bewirtschaftet, mit sorgfältigen Laubarbeiten und einer hohen Laubwandführung, die eine optimale Reifung der Beeren begünstigt.
Vinifikation und Ausbau
Der Handlese folgt eine teilweise Entrappung. Die Gärung erfolgt in temperaturgeregelten Edelstahltanks mit wildem Hefe, begleitet von behutsamem Unterstoßen und Umpumpen. Nach sanfter Pressung wird der Wein zum Ausbau auf der Feinhefe für etwa 14 bis 15 Monate in Eichenfässer gefüllt, darunter ein moderater Anteil neuer Fässer. Die Abfüllung erfolgt ohne Schönung oder Filtration.
Rebsorte
Pinot Noir (100 %)






