
Alain Voge : Ongrie 2023
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Bewertungen und Rating
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Ongrie 2023 – Alain Voge
Degustation
Farbe
Die Farbe zeigt einen blassen Gelbton mit goldenen und strohfarbenen Reflexen.
Nase
Die Nase entfaltet eine schoene aromatische Komplexitaet mit Noten von weissen Blueten, weissem Pfirsich und Aprikose. Aromen von Brotkrume, frischer Butter und Brioche verbinden sich mit floralen Nuancen von Orangenbluete und Veilchen. Zudem sind Anklaenge von Passionsfrucht, weissem Pfeffer sowie eine luftige Mineralitaet zu erkennen, typisch fuer das Terroir.
Gaumen
Am Gaumen offenbart dieser Weisswein eine grosszuegige und vinose Textur, mit einem bemerkenswerten Gleichgewicht zwischen Reichtum und Frische. Die Struktur bietet eine schoene aromatische Tiefe mit anhaltenden Aromen von Steinobst und herzhaften Noten. Der Abgang besticht durch Laenge und Komplexitaet und hinterlaesst einen eleganten mineralischen Eindruck.
Weinpairing
Dieser Saint-Péray passt hervorragend zu gebratenen Suesswasserfischen, zu gebratenem Gefluegel mit cremigen Saucen sowie zu gereiften Ziegenkaesen. Er harmoniert ebenso sehr gut mit Zubereitungen von Gambas mit milden Gewuerzen oder mit Pilzgerichten.
Servieren und Lagerung
Dieser Ongrie 2023 wird idealerweise bei einer Temperatur von 11 bis 12 °C genossen. Es empfiehlt sich, ihn 45 Minuten bis eine Stunde vor dem Servieren zu oeffnen, damit sich seine Aromen voll entfalten koennen. Dieser Wein kann ab 2026 genossen werden und erreicht seinen Hoehepunkt etwa zwischen 2027 und 2030, mit einem Lagerpotenzial bis etwa 2033.
Ein charaktervoller weisser Saint-Péray aus dem noerdlichen Rhônetal
Das Weingut
Das Domaine Alain Voge, im Dorf Cornas in der Ardèche gelegen, hat seine landwirtschaftlichen Urspruenge um 1900. 1958 tritt Alain Voge in den Familienbetrieb ein und entscheidet sich, sich ausschliesslich dem Weinbau zu widmen; seinen ersten Jahrgang produziert er 1965. Als Pionier des biologischen Anbaus bereits seit 1978 erhaelt das Weingut 2016 die vollstaendige Zertifizierung sowie 2013 die biodynamische Zertifizierung. Seit Oktober 2018 leitet Lionel Fraisse das Anwesen, das sich ueber dreizehn Hektar erstreckt und sich auf die Appellationen Cornas und Saint-Péray verteilt. Das Domaine setzt im Weinberg und im Keller auf eine Philosophie minimaler Eingriffe und stellt die authentische Ausdruckskraft der Terroirs des Rhônetals in den Vordergrund.
Der Weinberg
Die Cuvée Ongrie stammt von rund 1,5 Hektar Marsanne-Reben mit einem Durchschnittsalter von fuenfzig Jahren, gelegen in der historischen Lage Ongrie in Saint-Péray. Dieses Terroir zeichnet sich durch sehr alte Boeden aus, die aus Rhone-Alluvionen bestehen und mit granithaltigen Kolluvien von den umliegenden Haengen angereichert sind. Der deutliche Anteil an Kalk und Ton verleiht dem Wein seine ausgepraegte Mineralitaet und seine charakteristische Frische. Die Reben werden nach zertifizierten biodynamischen Methoden bewirtschaftet; die Lese erfolgt ausschliesslich von Hand und ermoeglicht eine strenge Selektion der Trauben bei optimaler Reife.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2023 im noerdlichen Rhônetal bot guenstige Bedingungen fuer die Erzeugung hochwertiger Weissweine, sodass die Marsanne-Reben eine schoene Reife erreichten und zugleich die aromatische Frische bewahren konnten.
Vinifikation und Ausbau
Nach der Handlese und einer sorgfaeltigen Selektion werden die Trauben des Ongrie 2023 als ganze Trauben gepresst. Die alkoholische Gaerung erfolgt ausschliesslich in Faessern aus franzoesischer Eiche zu 228 und 400 Litern, mit 30 % Neuholz, dank der natuerlich vorhandenen Naturhefen. Die malolaktische Gaerung findet ebenfalls in Barriques statt. Anschliessend wird der Wein mindestens dreizehn Monate auf der Feinhefe ausgebaut, mit regelmaessigem Aufruehren, das die Entwicklung von Komplexitaet und Textur foerdert.
Rebsorte
100 % Marsanne





