TrustMark
4.75/5
unchecked wish list
Château Mouton Rothschild 2000
  • Produzenten
    HerkunftsgarantieDirekteinkauf beim Produzenten
    Rechtspfeil-Symbol
  • Delivery
    LieferungLieferbare Weine: kostenlos ab CHF 350
    Rechtspfeil-Symbol
  • Sichere Zahlung
    Sichere ZahlungVisa, American Express, Mastercard...
    Rechtspfeil-Symbol

Château Mouton Rothschild 2000

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 97+
J. Robinson | 17.5
R. Gabriel | 19
Decanter | 96
Wine Spectator | 93
J. Suckling | 93
Vinous - A. Galloni | 89
Vinous Neal Martin | 91
out of stock
Produkt nicht auf Lager

Möchten Sie informiert werden, wenn der Artikel wieder verfügbar ist?

Bewertungen und Rating

93

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Rund, fleischig und mit einem leicht extrahierten Eindruck, mit Aromen von dunkler Pflaume, Brombeere und Feigenkonfitüre, die an der Grenze zu Pflaumenmus/Backpflaume entlangschrammen, dazu im Abgang viel warmer Mokka, leicht angeröstete Vanilleschote und Ganache. Setzt am Ende eher auf unkomplizierte Opulenz als auf Tiefe oder Reinheit. – Blindprobe, Bordeaux-Retrospektive 2000 (Dezember 2015). Jetzt bis 2023 trinken. 21.215 Kisten produziert.

97

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

Mit seiner markanten Flasche im Antikstil und dem goldgravierten Etikett, das von einem Schaf dominiert wird, entfernt sich dieser Wein deutlich von der klassischen Bordeaux-Abfüllung. Umso besser, dass der Wein dieser Präsentation standhält. Die Frucht ist so reif, dass sie fast an Rosinen erinnert, doch diese Süße wird durch trockene Tannine und eine konzentrierte Textur fein ausbalanciert. Im Finale zeigen sich exotische Gewürze, die dem langen Nachhall einen nahezu orientalischen Charakter verleihen.

96

/100

Decanter

Etwas zugänglicher als die anderen vier Erstweine des Jahrgangs, mit Unterholz, gebackener Erde und sanfter Würze neben Trüffel, geräuchertem Karamell, Gewürzen und Heidelbeerfrucht. Er zeigt viel von der typischen Großzügigkeit von Mouton sowie eine reife Tanninstruktur und wirkt üppig texturiert. Hier lag der Anteil des Erstweins bei 80 %. Erst einige Jahre später, als Philippe Dhalluin kam, wurde die Produktion des Erstweins reduziert, wobei deutlich mehr Petit Mouton erzeugt wurde (Lafite und Latour liegen bei ähnlich großen Gütern beide eher bei 50 % Erstwein). Das heißt nicht, dass es Sie nicht begeistern wird, diesen Wein zu öffnen und zu trinken, und zweifellos wird er jene gleiche hartnäckige Unwilligkeit zu verblassen zeigen, die alle Premiers Crus teilen. 100 % neues Eichenholz.

93

/100

James Suckling

In der Nase sehr intensiv, überreif und reichhaltig, fast schon marmeladig. Noten von Leder, Gewürzen und Pflaumen. Vollmundig, weich und sehr schön, mit reifen Tanninen und langem Abgang. Jetzt bereits weich und köstlich. Trinken oder lagern.

91

/100

Vinous

Neal Martin

Der Mouton-Rothschild 2000 ist ein Jahrgang, der bekanntlich in einer auffälligen, goldgeprägten Flasche erschien – auch wenn ich seine Qualität eher zwiespältig beurteilte. Nun, etwas mehr als zwei Jahrzehnte alt, zeigt er ein präzises Bouquet von Brombeere, Minze sowie Tabak-/schwarzen Trüffelnoten, mit schöner Intensität, wenn auch ohne die umwerfende Komplexität, die man von einem First Growth im Jahr 2000 erwarten könnte. Am Gaumen ist er mittelgewichtig, saftig und reif, mit abgerundeten Tanninen und moderater Säure, doch ich empfinde ihn nicht als komplex, und er bringt weder die DNA von Mouton-Rothschild noch sein Terroir wirklich zum Ausdruck. Mit Luft wird er recht wild und ein wenig flüchtig-säuerlich.

95

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Der Wein wirkt in seinem Charakter noch zurückhaltend, und mit knapp 24 Jahren bietet er nicht die flamboyante Ausstrahlung, die die besten Mouton-Jahrgänge liefern. Stattdessen zeigt er sich als eine strengere, klassische Interpretation von Pauillac, geprägt von leuchtenden Johannisbeeraromen, Zedernholz, Zigarrenblatt und würzigen Noten. Am Gaumen konzentriert und fest; 1–2 Stunden Luft im Glas tun ihm gut. Trinkreife: 2023–2055. .

20

/20

Weinwisser

Tiefes, dichtes Granat mit schwarzen und violetten Reflexen, undurchdringliche Tiefe. Rauchiges Cassis-, Brombeer- und Heidelbeerbouquet, Lakritze, Palisander, Ebenholz, Malznoten, gerösteter Sesam, schwarze Oliven, umwerfende Eukalyptus-, Minze- und Orangeatnote (gehackt) wie beim legendären 1959er, geballtes Nasenbild, konzentriert, von einer Terroir-Fruchtkraft, wie wir das bei einer Fassprobe noch nie festgestellt haben. Das Nasenerlebnis kumuliert im Gaumen in vollendeter Form, wieder blau- und noch mehr schwarzbeerige Töne, Fleisch in Hülle und Fülle, viel saftigere und fettere Gerbstoffe als bei vorangegangenen, oft etwas enttäuschenden Jahrgängen, gaumenumfassende Adstringenz, minutenlang nachklingendes Aromenfinale.

19

/20

René Gabriel

Wo ist dieser Mouton wohl einzuordnen? Auf dem Château zieht man Parallelen zum Jahrgang 1986. Vom Power sowie vom Fett im Extrakt und in den Tanninen hat er aber auch Züge vom Mouton 1982! Dazu kommt jedoch eine wesentlich dramatischere Konzentration. Hoffentlich wird er seine eigene Identität so proklamieren und während der Flaschenreife weniger Kapriolen schlagen als andere, bisher oft gelobte und dann ständig korrigierte Mouton-Jahrgänge wie beispielsweise 1989, 1990 und der unnachgiebige, momentan bitter komprimierte 1995er. Eines ist aber ganz sicher, dieser Mouton 2000 gehört zu den besten Moutons seit wohl hundert Jahren und damit ebenfalls zu den absoluten Top-Weinen des Jahrganges 2000, die eh meist von der linken Girondeseite stammen. Wie bei den Nachbarn Cos und Lafite wurde auch hier auf den Einsatz von Cabernet Franc bei der Assemblage verzichtet. Der Mouton 2000 ist ein Mix von 86 % Cabernet Sauvignon und 14 % Merlot. Die gesamte Produktion ist aufgrund des niedrigen Ertrages von nur 39 hl/ha und des Cabernet Franc-Deklassementes leicht tiefer ausgefallen. Normalerweise füllt man auf Mouton etwa 300'000 Flaschen ab. Beim Jahrgang 2000 waren es ca. 280'000 Flaschen. 01: Fassprobe (20/20): Tiefes, dichtes Granat mit schwarzen und violetten Reflexen, undurchdringliche Tiefe. Rauchiges Cassis-, Brombeeren- und Heidelbeerenbouquet, Lakritze, Palisander und Ebenholz. Darunter bereits bindende Malznoten, gerösteter Sesam, schwarze Oliven und diese umwerfenden Eucalyptus-, Minze- und gehackte Orangeatnoten wie sie auch heute noch beim legendären 1959er Mouton anzutreffen sind. Das Nasenbild ist geballt, konzentriert und von einer Terroir-, Fruchtkraft, wie noch nie bei einer Fassprobe festgestellt. Das Nasenerlebnis kumuliert sich im Gaumen in vollendeter Form; wieder blau- und noch mehr schwarzbeerige Töne, Fleisch in Hülle und Fülle, die Gerbstoffe sind viel saftiger und fetter als in den letztjährigen, oft etwas enttäuschenden Weinen dieses Weingutes, gaumenumfassende Adstringenz mit einem Power-Aromenfinale bestückt, das minutenlang nachklingt. Zweiter Kontakt im Oktober 2001: Ein Cassisbouquet in Reinkultur sowie Edelhölzer, Kaffee und Vanilleschoten, im Prinzip kein Ausbund an Konzentration, sondern ein Cabernet-Parfüm sondergleichen. Rahmiger Gaumen, Minze, Schoko, Caramel, viel Dörrpflaumen, zeigt sich momentan recht sexy und weiss bereits aus dem Fass zu betören, was meinen leeren Spucknapf erklärt (20/20). 03: Extrem tiefes Granat-Violett. Warmes, dunkelbeeriges Bouquet; Pflaumen, Cassis und Teernoten, sehr tiefgründig und sanft im Ansatz, wirkt schon sehr präsent. Im Gaumen weich, samtig und mit schokoladigem Extrakt, relativ deutliche, sogar sanft dominierende Kaffeerösttöne, florale Cabernet-Ausstrahlung, leider im Moment im Finale eine leicht störende Bitterkeit (Presswein oder Reduktion?), die den sonst kräftigen Körperbau dominiert und den Fruchtausdruck redimensioniert. Verkostet sich momentan wesentlich zurückhaltender als kurz vor der Flaschenfüllung. Man merkt das immense Jahrhundertwein-Potential, aber im Vergleich zu anderen 2000er Premiers ist er momentan nicht auf der Winnerseite. Und wenn er im Augenblick "nur" 19/20 Punkte von mir bekommt, so ist das eine durchaus erklärbare, natürliche Evolution. Auch 100-Meter-Spitzenläufer sprinten diese Distanz nicht jeden Tag unter 10 Sekunden (19/20). 05: Im Dezember in einer grösseren Flaschenschlacht im zweiten Drittel auf Clos d’Agon in Spanien mit ein paar Freunden getrunken. Der Wein kam ziemlich «geil» daher. Offen, süss, geschmeidig mit feinen, fetten Tanninen. Er zeigt gewisse Merlot-Ambitionen und somit eine gewisse Pomerol-Süsse, wie damals der 70er. Leider bin ich mir immer sicherer, dass dies ein wunderschöner Mouton ist, aber nicht einer der diesen enormen Preis momentan wert ist. Da kaufe ich hinsichtlich seiner effektiven Genussreife doch lieber den 2002er für wesentlich weniger Geld. (19/20). 08: Eine Magnum am Geburtstag von Irene Berwert. Da schreibt man halt nicht mehr auf, sondern trinkt einfach. 09: Sehr dunkles Weinrot mit lila und schwarzen Reflexen. Feines Cassis- Brombeerenbouquet mit parfümierten Hölzern, fein duftig mit vielen Schichten und momentan erstaunlich zugänglich, zeigt von der Aromatik her eine gewisse Napa-Harlan-Affinität. Im Gaumen ein Mund voll Pauillac mit viel Finessen und ausufernden Fruchtkomponenten, delikat und Power zugleich, man degustiert den Wein und schluckt dann die ganze Portion hemmungslos – ohne auch nur den geringsten Anflug von schlechtem Gewissen. (19/20). 10: Seit seiner Geburt, respektive seit der Fassprobe im März 2001 hatte ich jedes Jahr die Möglichkeit, mindestens einmal am Mouton 2000 zu schnuppern um seine Evolution mit zu verfolgen. Es ist ein sehr delikater, süsser Mouton, der sicherlich zu den ganz grossen Mouton-Jahrgängen gehört, dem aber dann doch ein kleines Quäntchen Genialität und Power fehlen um die Maximalpunktezahl zu erreichen. Etikettensammler ärgern sich, weil er gar keine Etikette hat, sondern nur eine zugegeben sehr edle edele Flaschengravierung aufweist. Die anderen Premierbesitzer ärgern sich, weil er - seit diesem Jahrgang - in eine wesentlich grössere, luxuriösere und auch schwerere Flasche abgefüllt wurde um sich, zumindest optisch, von der Konkurrenz abzuheben. Und die Weingeniesser ärgern sich, weil er - und da ist er nicht alleine - ganz schön viel Geld kostet. Schon wieder so Einer, dachte ich mir, als ich erstmals im Keller vom Dorfmetzger Werner Limacher in Hünenberg stand. In der Mitte provokativ protzend mehrere verschlossene Kisten Mouton-Rothschild auftürmend und rundherum zwar auch gute, aber doch eher nette Flaschen. Ich hasse Mouton-Sammler. Sammeln heisst da sehr oft - vergammeln. Meine Freunde nahmen aus ihrem Keller auch ein paar Weine mit zum Lunch und anschliessendem Jass. Doch irgend wann ging unser Bestand zur Neige und da kam die Idee auf, dass wir doch jetzt von seinem Bestand so eine schwere Kiste Château Mouton Rothschild 2000 aus dem Keller hiefen könnten und mit einem Kaffeelöffeli (es war kein Schraubenzieher in der Nähe...) versuchen könnten den Deckel aufzubrechen um dann eine solche Flasche gemeinsam zu trinken. Ich unterstrich diese Absicht, indem ich dem Werner erklärte, dass ich eigentlich jedes Jahr einmal den Mouton 2000 degustieren müsste für eine berufsbegleitende Degustationsnotiz... Es brauchte keine weiteren Überredungskünste und eine Minute später funkelte das tiefdunkle Rot in einer edlen Karaffe. Und einen glücklichen Moment später war ich stolzer Besitzer von einem guten Deziliter «Schäfliwein» in meinem Gabriel-Test-Glas das noch vor diesem Sommer auf den Markt kommen wird. Ich weiss jetzt nicht mehr genau, ob es an dem unglaublichen Glas lag oder am momentan unglaublichen Mouton. Auf alle Fälle bot dieser Moment ein wunderschönes Erlebnis mit guten Freunden in diesem hölzig heimeligen Carnozet. Ein paar Minuten dampften kleine Weisswürstchen, Wienerli und pikante Minischweinswürstli auf dem Tisch. Und weil es so viele kleine herrliche Würstchen waren, musste noch eine zweite Flasche dran glauben. Danke Werner! 11: Bernd Neuhaus wollte unbeding eine Jéroboam öffnen und so sassen dann 14 erwartungsvolle Weinfreunde mit anderen Flaschen, die sie mitbrachten am Toblertisch in Hochdorf. Im Prinzip ist das, vom Geschmack her, eine konzentriertere und feinere Variante des Mouton 1995. Dieses Erlebnis lag wieder Mal bei 20/20 und ich denke, dass dieser Mouton das in 10 Jahren bei jedem neuen Kontakt schaffen wird. (19/20). 15: Sattes Granat, feiner Rand, wenig gereift. Das sofort loslegende Bouquet zeigt die typische, schier übersüssen Mouton-Glutamatnoten, dann helle Edelhölzer, Caramel, Dörrpflaumen. Die Cabernets deuten auf eine momentan vulgäre Evolutionsphase hin, glücklicherweise ist alles vermischt mit Schokolade und gerösteten Nüssen. Im Gaumen gibt er sich dicht, cremig und mit viel unbändiger Süsse, die Tannine wirken dabei noch etwas mürbe. Aus meiner Sicht verschliesst er sich gerade mal wieder. Also lohnt es sich, hier ein paar Jahre zu warten. (19/20). 17: Auf der Frutt mit verschiedenen anderen 2000ern verglichen. Es ist ein toller Wein, aber gegen Haut-Brion und insbesondere Latour hat er etwas das Nachsehen. Was ihm an Grösse fehlt, macht er durch seine unglaubliche Süsse schier wieder wett. Er ist jetzt etwas zugänglicher als noch vor zwei Jahren. 17: Recht dunkles Weinrot. Dunkelbeeriges, dezent milchiges Bouquet, Brombeeren und Cassis, weit ausladend, dunkle Edelhölzer, viel Kaffeeröstnoten, kommt nobel und gleichzeitig auch etwas arrogant rüber. Satter Gaumen, Schwarzschokobitterkeit, aromatisches Finale mit vielen, schwarzen Aromenkonturen. Es bleibt eine fein kernige Note auf der Zunge zurück. Von der Konstellation her ist anzunehmen, dass er momentan ziemlich verschlossen ist. Da kommt noch was. Da kommt noch viel! Besonders beeindruckend ist das nachhaltige Finale. (19/20). 20: Für einen 20jährigen Premier Cru aus einem grossen Jahr zeigt er doch schon nicht wenige Reifetöne. Mittleres Weinrot mit erstem, ziegelrotem Schimmer am Rand. Die Nase legt los von der ersten Sekunde weg; Hagebuttenkonfitüre, Edelhölzer, dominikanische Cigarren Zedernholz, Pflaumenkompott und Röstnoten ohne Ende. Ein betörendes Nasenspiel, bei welchem alles schon da ist. Zeigt diese enorme Wucht darauf hin, dass dieser Mouton – zumindest nasal – schon in voller Reife ist? Im zweiten Ansatz findet man fein grünliche Cabernetspuren, welche Würze und Tiefe verleihen. Im Gaumen fühlt er sich an wie eine Pauillac-Wein-Crème. Mir scheint er noch fülliger als es der 1982er in seiner Jugend war. Zu letzterem findet man übrigens recht viele Parallelen. Im Finale lässt er dann auf der Zunge doch noch Gerbstoffe zurück, welche ein weiteres Alterungspotential anzeigen. Ohne aber den momentanen Genuss schmälern zu wollen. Als Verkoster schwankt man zwischen Bluff, Grösse und Droge in der Analytik hin und her. (19/20)

20

/20

André Kunz

Tiefgründiges, konzentriertes, komplexes, frisches Bouquet, Cassis, feine Röstaromen, Eukalyptus, After Eigth. Konzentrierter, vielschichtiger, kraftvoller, eleganter Gaumen mit dichtger, dunkler Aromatik, konzentrierter Struktur, viel feinem Tannin, sehr langer, wuchtiger Abgang. 20/20 2024 - 2060

19

/20

Bettane+Desseauve

Unglaublich saftig, mit einer samtigen Textur, die sehr sinnliche taktile Empfindungen vermittelt, und einer phänomenalen Länge.

97

/100

La RVF

Üppige Holznote, angenehm würzig und toastig, mit sehr exotischen Aromen … Ein Wein in der reinen Tradition des Mouton-Stils. Auch wenn ihm die Frische der Frucht seiner Vergleichsweine fehlt, zeigt er dennoch ein deutliches Streben nach Reife sowie einen eindrucksvoll reichen Abgang – ganz im üppigen Geist der großen Jahrgänge des Weinguts. 30 Minuten dekantiert.

98

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: K Dunkle Farbe, von mittlerer Intensität und bereits etwas entwickelt. In der Nase intensiv, fruchtig, cremig und verführerisch. Schöner, großzügiger Auftakt am Gaumen, dann entwickelt sich der Wein üppig und reich, mit Volumen in der Mitte, gefolgt von Kraft im Abgang. Er klingt sehr würzig aus, mit großer Länge und einer edlen Textur. Spektakulärer Ausdruck.

98

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Ein reifer, großartiger Wein: Der Château Mouton Rothschild 2000 basiert auf 86% Cabernet Sauvignon und 14% Merlot und wurde zu 85% in neuen Barriques aus französischer Eiche ausgebaut. In der Nase zeigen sich schwarze Johannisbeeren, rauchiger Tabak, Schokolade und Graphit. Am Gaumen ist er vollmundig, mit einer tiefen, vielschichtigen Mitte, reifen, samtigen Tanninen und einem großartigen Abgang. Volumen, Reichtum und Tiefe sind hier klassisch Mouton, dennoch bleibt er im fokussierteren, strukturierteren Stil des Jahrgangs. Er erreicht gerade erst sein optimales Trinkfenster und wird sich weitere 40–50 Jahre mühelos halten. Trinkreife 2026–2076.

Beschreibung

Ein ikonischer Pauillac-Jahrgang, der von Reichtum und Raffinesse geprägt ist

Das Weingut

Im Jahr 1853 erwarb Baron Nathaniel de Rothschild das Château Brane-Mouton auf einer Auktion. Das im Herzen des Médoc, in Pauillac, gelegene Anwesen wurde daraufhin in Château Mouton Rothschild umbenannt. 1922 übernahm Baron Philippe de Rothschild die Leitung des Weinguts. Dieser beschloss 1924, die Flaschenabfüllung vollständig auf dem Château vorzunehmen und gleichzeitig einen Künstler mit der Illustration des Etiketts zu beauftragen. Seit 1945 wird das Etikett von Château Mouton Rothschild jedes Jahr mit dem Originalwerk eines großen zeitgenössischen Künstlers illustriert. Dalí, César, Miró, Chagall, Warhol, Soulages, Bacon, Balthus, Tàpies, Koons, Doig ... eine spannende Sammlung, die jedes Jahr um ein neues Werk erweitert wird und die die berühmte Ausstellung "L'Art et l'Étiquette" bildet.

Als Emblem der Appellation Pauillac lässt dieser Premier Cru Classé die großen Weine von Bordeaux in der ganzen Welt erstrahlen. Heute leiten die drei Kinder der Baronin Philippine de Rothschild - Camille und Philippe Sereys de Rothschild und Julien de Beaumarchais de Rothschild - das Château Mouton Rothschild.

Der Weinberg

Der Château Mouton Rothschild ist ein Pauillac-Wein aus einem 82 Hektar großen Weinberg, der nordwestlich von Bordeaux im Médoc liegt. Die im Durchschnitt 50 Jahre alten Weinstöcke wachsen auf steinigen Kiesböden, die die Wärme aufnehmen und über Nacht wieder abgeben können, was die Reifung der Trauben begünstigt. Diese durchlässigen Böden liegen auf einem ton- und kieselhaltigen Untergrund und verleihen den Weinen von Château Mouton Rothschild eine einzigartige Kraft, Eleganz und Tanninstruktur.
Die Rebsorten bestehen aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc.

Das Etikett

In einem so außergewöhnlichen Jahrgang wie 2000, dem letzten großen Jahrgang des 20. Jahrhunderts, hat Château Mouton Rothschild beschlossen, seinem großen Nektar das schönste Gewand zu schenken. Der kleine "Augsburger Widder" - ein Juwel des Weinmuseums in der Kunst und Symbol des Anwesens - wurde ausgewählt, um direkt in Gold auf jede Flasche reproduziert zu werden.

Der Wein

In einem so außergewöhnlichen Jahrgang wie 2000, dem letzten großen Jahrgang des 20. Jahrhunderts, beschloss das Château Mouton Rothschild, seinen großen Nektar in das schönste Etui zu kleiden. Der kleine "bélier d'Augsbourg" (dt. Augsburger Widder) - das Juwel des Museums für Wein in der Kunst und das Emblem des Weinguts - wurde ausgewählt, um direkt in Feingold auf jeder Flasche reproduziert zu werden.

Der Jahrgang

Der kalte und trockene Januar geht einem warmen und feuchten Februar voraus, gefolgt von einem milden und milden März. Die warmen und mäßig regnerischen Bedingungen in den Monaten Mai und Juni begünstigten eine schnelle und gleichmäßige Blüte. Der Sommer beginnt im Juli mit kühlem und feuchtem Wetter, bevor ab Mitte Juli mildes Wetter einsetzte. Die große Sommerhitze verlangsamte zwar das Wachstum der Weinberge, doch der milde September mit einigen Regenschauern begünstigte eine qualitativ hochwertige Reife und einen guten Gesundheitszustand der Reben.

Assemblage

Cabernet Sauvignon (86%)
Merlot (14%)

Château Mouton Rothschild 2000 - Weinbeschreibung und Empfehlungen zur Verkostung

Verkostung

Robe
Die Robe offenbart einen schönen Granatfarbton.

Nase
Das Bouquet ist von einer schönen aromatischen Komplexität und verströmt Düfte von Pflaumen, kandierten Früchten, Farnen und Unterholz.

Château Mouton Rothschild 2000
Millésima-News für Sie
Erhalten Sie die neuesten Informationen zu Sonderaktionen, Neuheiten und Subskriptionen, dazu hier Ihre Email
livraison
Lieferung
support-white
Persönliche Beratung +41 43 588 23 37
paiement
Zahlung 100% gesichert
origine
Herkunftsgarantie Direkteinkauf beim Produzenten
Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1