
Maison André Bergère : Oenothèque 2003
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Oenothèque 2003 der Maison André Bergère
Verkostung
Farbe
Das Kleid zeigt eine wunderschöne, brillante Goldfarbe, die von der Intensität des Jahrgangs und der langen Reifung auf der Hefe zeugt.
Nase
Die Nase offenbart eine bemerkenswerte aromatische Komplexität, dominiert von Noten reifer Früchte, die an Aprikose und weissen Pfirsich erinnern. Dezente Honigaromen begleiten Noten von gerösteten Mandeln und schaffen ein reichhaltiges, harmonisches Bouquet.
Gaumen
Am Gaumen entfaltet dieser Champagner eine komplexe und ausgewogene Struktur. Die Noten gelber Früchte halten an, begleitet von briocheartigen Nuancen, die aus der langen Reifung resultieren. Die ausgeprägte Mineralität offenbart den kalksteinhaltigen Ursprung der Terroirs. Trotz der warmen Bedingungen des Jahrgangs 2003 zeigt sich die Säure deutlich und verleiht Frische und Lebendigkeit. Der Abgang erweist sich als aussergewöhnlich – ein Markenzeichen grosser Champagner, die von einem ausgedehnten Ausbau profitiert haben.
Weinpairing
Dieser Champagner harmoniert hervorragend mit Meeresfrüchten, insbesondere Austern, deren Salzigkeit mit der Mineralität des Weins korrespondiert. Auch Räucherfisch bildet eine bemerkenswerte Kombination, wobei die Röstnoten des Champagners die Raucharomen widerspiegeln. Geflügel und leichte weisse Fleischgerichte finden in diesem Champagner einen gastronomischen Partner erster Güte, da die Fülle des Jahrgangs elegant mit diesen feinen Zubereitungen harmoniert. Weichkäse mit Edelschimmelrinde wie Brie oder Camembert lassen sich ebenfalls wunderbar mit dem Oenothèque 2003 kombinieren.
Service und Lagerfähigkeit
Dieser Champagner Oenothèque 2003 kann ab sofort genossen werden, da er von einer langen Reifung bis zu seinem Dégorgement im Jahr 2021 profitiert hat.
Ein Champagner aus der Vallée du Petit Morin, der Kraft und bewahrte Frische vereint
Das Weingut
Die Maison André Bergère, 1949 von Albert Bergère gegründet, pflegt ein familiäres Weinbauerbe, das 1848 in der Vallée du Petit Morin seinen Anfang nahm. Heute wird das Haus von der vierten Generation geführt – vertreten durch den Önologen Adrien Bergère, an der Seite seiner Schwester Annaëlle und ihrer Mutter Brigitte. Die Maison bewirtschaftet 45 Hektar Rebfläche, verteilt auf die Vallée du Petit Morin, die Côte des Blancs und das Sézannais. Das Weingut zeichnet sich durch einen innovativen Ansatz der Einzellagen-Vinifikation aus: 139 Parzellen werden separat vinifiziert, verbunden mit einem wachsenden Engagement für den biologischen Weinbau. Mit einem weiteren Standort an der Avenue de Champagne in Épernay bietet die Maison ein umfassendes Erlebnis der Champagner-Kultur.
Die Weinberge
Der Oenothèque 2003 stammt aus den Terroirs der Vallée du Petit Morin, dem historischen Herzstück des Weinguts in den Gemeinden Fèrebrianges, Étoges und Congy. Die Reben gedeihen auf Kalksteinböden mit Feuerstein, die besonders günstig für den Chardonnay sind, sowie auf Ton-Mühlsteinböden, die dem Pinot Noir zugutekommen. Diese geologische Vielfalt verleiht dem Champagner seine charakteristische mineralische Komplexität. Der Weinberg wird nach den Grundsätzen des nachhaltigen Anbaus bewirtschaftet, wobei ein Teil der Parzellen biologisch kultiviert wird.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2003 bleibt in der Champagne ein aussergewöhnliches Kapitel, geprägt von intensiver Hitze und anhaltender Trockenheit. Die Weinlese fand mehrere Wochen früher statt als im üblichen Kalender. Diese Frühreife brachte Trauben von bemerkenswerter Reife hervor, mit einer besonders hohen Konzentration an Zucker und Aromen. Die grösste Herausforderung bestand darin, die Frische und Säure zu bewahren – wesentliche Elemente des traditionellen Champagners. Die besten Erzeuger mussten ihr gesamtes Können aufbieten, um diesen atypischen Jahrgang in eine kreative Chance zu verwandeln und den frischen, lebendigen Charakter trotz der aussergewöhnlichen Traubenreife zu bewahren.
Vinifikation und Ausbau
Die Vinifikation des Oenothèque 2003 erfolgt vollständig in Edelstahltanks, was eine präzise Kontrolle der Gärung und eine maximale Bewahrung der aromatischen Frische ermöglicht. Im Jahr 2021 degorgiert, profitierte dieser Champagner von einer ausgedehnten Reifung von rund achtzehn Jahren auf der Hefe – ein im Vergleich zu den traditionellen Standards ungewöhnlich langer Zeitraum. Diese extensive Reifung begünstigt die Entwicklung komplexer Tertiäraromen, insbesondere Noten von geröstetem Brot und Biskuit, die aus dem langen Kontakt mit den Hefen resultieren. Dieser Ansatz unterstreicht den Ausnahmestatus des Oenothèque innerhalb der Kollektion der Maison.
Rebsorten
Pinot Noir (60 %)
Chardonnay (40 %)






