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Champagne Bruno Paillard

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Bruno PAILLARD wurde 1953 in Reims geboren und...
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Bruno Paillard – Junges Haus mit großer Persönlichkeit

Worauf fußt der Erfolg der Champagne eigentlich? Sind es die Rebsorten? Sind es die wunderbaren Kalkböden? Oder ist es schlichtweg das großartige Savoir-faire, welches seit Jahrhunderten immer weiter verfeinert wurde? Letztendlich ist es die Verbindung aus all diesen Dingen, welche die Region im Nordosten Frankreichs so besonders macht. Sicher ist, dass großartige Schaumweine seit jeher vor allem in den bekannten Champagnerhäusern entstehen, welche unermüdlich den Stil der gesamten Region über Jahrzehnte geprägt haben. Die Liste dieser Häuser ist lang. Ihre prestigeträchtige Geschichte reicht manchmal sogar bis in das 18. Jahrhundert zurück. Lange Zeit blieben die großen Namen unter sich. Bis ein junger Mann aus Reims im Jahr 1983 all seinen Mut zusammennahm und ein eigenes Champagnerhaus gründete: Bruno Paillard.

 

Bruno Paillard: Von Oldtimern zu Grand Crus

Bruno Paillard wurde im Jahr 1953 in eine weinverliebte Familie hineingeboren. Seit dem Jahr 1704 arbeiteten seine Vorfahren als Winzer und Weinmakler in der Champagne. Und auch Bruno war zunächst ab 1975 als Makler tätig. Doch die Herstellung der feinen Schaumweine interessierte ihn stets mehr. Im Alter von 27 Jahren verkaufte er seinen alten Jaguar-Oldtimer und gründete das Champagnerhaus Bruno Paillard. Ein großer Schritt für einen solch jungen Mann, denn seit etlichen Jahren wurde kein neues Haus in der Champagne gegründet. In einem kleinen gemieteten Keller entstanden die ersten Grundweine, deren Trauben von mehreren unabhängigen Produzenten aus der ganzen Region stammten.  Noch heute beliefern diese Erzeuger das Champagnerhaus. Eine großartige Zusammenarbeit, aus der Freundschaften entstanden sind.

Schnell wurde die Geschichte des jungen Mannes in der ganzen Region und über die Landesgrenzen Frankreichs hinweg bekannt. Seine ersten Weine ließen die Kritiker abrupt verstummen. Denn mit seiner Philosophie setzte Bruno Paillard Maßstäbe, nicht nur in Sachen Qualität. So wird für die Grundweine bis heute nur die erste Pressung der Trauben verwendet, welche sich durch eine besonders konzentrierte Aromatik und brillante Säurestrukturen auszeichnet. Alle Parzellen werden daraufhin separat vinifiziert, um den individuellen Charakter eines jeden Cru bestmöglich herausarbeiten zu können. Für noch mehr Vielfalt und Freiheit in der Zusammenstellung der Cuvées erwarb das Haus im Jahr 1994 seine ersten eigenen Weinberge: 3 Hektar Grand Cru in der Gemeinde Oger an der Côte de Blancs. Seit 2007 ist Brunos Tochter, Alice Paillard, im Unternehmen tätig. Sie wird das Champagnerhaus in die Zukunft führen.

 

champagne bruno paillard
© Studio Cabrelli

 

Kostbare Herkunft der Tropen von Bruno Paillard

Heute ist die Rebfläche auf ganze 32 Hektar gewachsen, zwölf davon liegen in prestigeträchtigen Grand Cru Gemeinden wie Le Mesnil Sur Oger und Verzeney. Auch im Département Aube bewirtschaftet Paillard Rebflächen, in der Gemeinde Riceys. Dieser Ort bringt seit Jahren die wohl besten Qualitäten der kleinen Region im Süden der Champagne hervor. Nicht nur dort wird unter der Obhut von Winzer Mathieu Pingret besonders viel Wert auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der Rebflächen gelegt. Der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden ist untersagt, lediglich organische Düngemittel werden verwendet. Ebenso ist das Pflügen als schonende Unterstockarbeit ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit im Weinberg. Rosen an den Endstickeln der Reihe signalisieren, wenn eine erhöhte Krankheitsgefahr besteht, da sie deutlich sensibler auf Krankheiten wie den falschen Mehltau reagieren, als die Weinrebe. Durch diese Maßnahmen können die klassischen Rebsorten Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier in einem optimalen Umfeld auf den kostbaren Kalkböden der Champagne wachsen.

 

champagne bruno paillard
© Studio Cabrelli

 

Die Entstehung großer Weine aus dem Hause Bruno Paillard

Nach dem schonenden Pressen, das immer möglichst in der Nähe der jeweiligen Weinberge durchgeführt wird, werden die Moste in die Keller des Champagnerhauses nach Reims gebracht, in dem 96 Stahltanks und rund 400 Fässer untergebracht sind. Das moderne Weingut entstand im Jahr 1994 und verbindet auf beeindruckende Art und Weise die Rohstoffe Stahl, Glas und Holz. Je nach Lage und klimatischen Bedingungen wird entweder Holz oder Edelstahl für die Vergärung gewählt. Nach dieser schließt sich in den Kellern des Hauses stetes eine malolaktische Fermentation an, welche die brillante Säure etwas abmildert und den Weinen einen geschmeidigen und cremigen Touch verleiht.

 

champagne bruno paillard
© Studio Cabrelli

 

Zwischen Januar und Ostern steht dann bei Champagne Bruno Paillard die Verkostung der Grundweine des letzten Jahrgangs an. Dort wird entschieden, welche Parzellen zu welchem Anteil in die Cuvées des Hauses aufgenommen werden. Ebenso finden stets zwischen 25 und 50 Prozent gereifte Reserveweine ihren Weg in die Assemblage. Dadurch kann der Stil des Hauses noch besser zum Ausdruck gebracht werden. Nach diesem Schritt wird die fertige Cuvée für die zweite Gärung in Flaschen gefüllt. Auf der Hefe lagern die Weine danach stets doppelt so lange, wie in der Region vorgeschrieben. Für die Première Cuvée, dem Aushängeschild des Hauses, bedeutet das ein Hefelager von mindestens drei Jahren, die Cuvée Nec Plus Ultra reift sogar 8 bis 10 Jahre. Wenn diese Zeit vorbei ist, in der die Champagner ihre typischen cremigen Noten und feinen Perlen erhalten, ist der Herstellungsprozess jedoch noch nicht abgeschlossen. Mit dem Dégorgement wird der Wein von der Hefe getrennt. Das Datum dieses Arbeitsschritts ist seit 1983 auf den Etiketten der Flaschen vermerkt. Damit war Bruno Paillard das erste Champagnerhaus, das seinen Kunden diese nützliche Information auf allen Weinen (Vintage und Non-Vintage) zur Verfügung stellte. Denn ab dem Dégorgement beginnt der Champagner ein zweites Leben und ist einer natürlichen Oxidation ausgesetzt, welche die Weine über Jahre hinweg langsam reifen lässt. Zwar sind die Champagner direkt nach dem dégorgieren für den sofortigen Genuss bereit, ein gereifter Schaumwein kann jedoch auch große Freude bereiten. Mit dem angegebenen Datum weiß der Kunde also genau, wann die Reifezeit für des jeweiligen Champagners begonnen hat. Jede Flasche verweilt nach dem Dégorgement noch einige Monate in den Kellern des Hauses, denn bei Bruno Paillard ist man davon überzeugt, dass eine jede Flasche noch etwas Ruhe benötigt, bevor sie von Weinliebhabern auf der ganzen Welt genossen werden kann.

 

champagne bruno paillard
© Studio Cabrelli

 

Eine fabelhafte Kollektion unter dem Namen Bruno Paillards

Die große Leidenschaft von Bruno Paillard, ebenso wie das enorme streben nach bestmöglicher Qualität, spiegeln sich auch in seinen Champagnern wider. Den Start in die Kollektion ebnet dabei die Première Cuvée, deren Trauben aus 35 der 320 Crus der Champagne stammen. Sie ist ohne Frage das Aushängeschild von Bruno Paillard, denn sie zeigt eindrucksvoll den Charakter des Hauses aus Reims. Die Assemblage bleibt seit jeher gleich: 45% Pinot Noir, 33% Chardonnay und 22% Pinot Meunier. Darunter befinden sich auch Reserveweine aus bis zu 25 Jahrgängen, zurück bis in das Jahr 1985. Die Première Cuvée zeigt eine elegante Perlage, einen sehr puren Charakter, cremige Textur und einen straffen Körper, da sie – wie alle Champagner von Bruno Paillard – maximal als Extra Brut dosiert ist (max. 6 g/L Restzucker).

Auch eine Rosé Première Cuvée wird seit einigen Jahren produziert. Zu einem als Weißwein vinifizierten Pinot Noir gesellt sich ein kleiner Anteil Rotwein aus derselben Rebsorte, sowie etwas Chardonnay. Neben kraftvoller Frucht besticht der Rosé Extra Brut mit einer eleganten Frische. Ein Blanc de Blancs Extra Brut, dessen Trauben ausschließlich aus Grand Cru Lagen stammen, rundet die Non-Vintage-Kollektion ab.

Bei den Jahrgangschampagnern produziert das Haus einen Blanc de Blancs sowie eine Cuvée aus allen drei typischen Rebsorten der Region. Hier zeigt sich ganz wunderbar der Charakter eines jeden individuellen Jahres. Durch eine Reife von rund acht Jahren erhalten die Champagner eine schöne Cremigkeit und feine Brioche-Aromen, die sich einer zarten Perlage paaren. Besonders auffällig sind zudem die fabelhaften Küstleretiketten, die eine jede Flasche der Vintage-Champagner zieren.

Noch grandioser wird es mit der Spitzen-Cuvée N.P.U („Nec Plus Ultra“). Dieser hochfeine Jahrgangschampagner wurde zum ersten Mal 1990 produziert. 2002 wurde er nach rund 12 Jahren Hefelager veröffentlicht. Die Ausgabe aus dem Jahrhundertjahrgang 2002 ist eine Cuvée aus 50% Pinot Noir und 50% Chardonnay aus besten Grand Cru Lagen. Die Grundweine wurden ausnahmslos in Barriquefässern ausgebaut. Ein großartiges Beispiel für vollendete Champagnerkunst!

 

Trotz des jungen Alters ist Champagne Bruno Paillard längst in die Riege der besten Häuser der Region aufgestiegen. Eine wunderbare Kollektion, die von Blanc de Blancs bis Vintage alles zu bieten hat, und auf ganzer Linie überzeugen kann, zeugt wahrlich von großem Savoir-faire. Sicherlich wird man noch viel von Bruno Paillard hören, steckt das Haus doch quasi noch in seinen Kinderschuhen. Santé!

1.1.3