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Domaine de Chevalier 2005
Nur 1 verfügbar
Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 22. September 2026
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Domaine de Chevalier 2005
Verkostung
Farbe
Die Farbe zeigt ein dunkles, satiniertes Rot-Schwarz mit leichten, reifebedingten Reflexen.
Nase
Das aromatische Bouquet zeigt sich komplex und verführerisch. Es offenbart Aromen von reifen dunklen Früchten wie Cassis und Brombeere, verwoben mit rauchigen Noten von Rauch, Graphit und Tabak. Anklänge von Lakritz, Trüffel und feuchtem Kies runden diese Aromenpalette ab.
Gaumen
Der Antritt zeigt eine samtige Textur und schöne Fülle, getragen von einer feinen und zugleich festen Tanninstruktur. Die Säure verleiht dem Ganzen eine angenehme Frische und führt zu einem anhaltenden Abgang mit mineralischen und würzigen Noten.
Weinpairing
Dieser Rotwein harmoniert ideal mit gebratener Entenbrust, Federwild wie Taube oder Wachtel sowie einer Pilzfrikassee. Er passt zudem sehr gut zu Hartkäse wie gereiftem Comté oder Cantal.
Service und Lagerung
Für eine optimale Verkostung empfiehlt es sich, diesen Wein bei einer Temperatur zwischen 16 und 18 °C zu servieren. Der Jahrgang 2005 ist bereits jetzt trinkreif, verfügt aber über eine Struktur, die eine Lagerung im Keller bis etwa 2035 ermöglicht.
Eleganz und Tiefe: ein Grand Cru Classé aus Pessac-Léognan
Das Weingut
Südlich von Bordeaux gelegen, hat das Domaine de Chevalier seine landwirtschaftlichen Ursprünge im 16. Jahrhundert, doch seine eigentliche weinbauliche Gründung erfolgte 1865 auf Initiative der Familie Ricard. 1953 als Grand Cru Classé de Graves anerkannt, wird es seit 1983 von Anne und Olivier Bernard geleitet, den heutigen Eigentümern. Das Anwesen erstreckt sich über rund hundert Hektar, davon 70 Hektar Rebfläche. Vom Wald umgeben, zeichnet sich dieses Weingut durch sein starkes Umweltengagement und seine Fähigkeit aus, hochwertige Rot- und Weißweine zu erzeugen.
Die Rebflächen
Die Reben der Appellation Pessac-Léognan wachsen auf kargen Böden aus einem lehmig-kiesigen Untergrund, der von schwarzem Sand und weißem Kies bedeckt ist. Die roten Rebstöcke, die in einer hohen Dichte von 10.000 Stöcken pro Hektar gepflanzt sind, profitieren von einem einzigartigen Mikroklima dank des ausgedehnten umliegenden Waldes, der die Temperaturen reguliert und die Biodiversität fördert. Das Weingut verfolgt eine ökologische Philosophie, die auf Beobachtung beruht, und setzt Pflanzenaufgüsse sowie Einsaaten in den Rebzeilen ein, um die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanze zu stärken.
Der Jahrgang
Das Jahr war geprägt von trockenem und sonnigem Wetter. Nach einem kalten Winter brachte das Frühjahr einen regenreichen April, der das Wachstum begünstigte, gefolgt von einem trockenen Juni, ideal für die Blüte. Der warme Sommer mit kühlen Nächten ermöglichte einen raschen Reifebeginn und einen einwandfreien Gesundheitszustand der Trauben. Das Fehlen witterungsbedingter Zwänge ermöglichte es, jede Parzelle zwischen Ende September und Mitte Oktober bei optimaler Reife zu lesen.
Vinifikation und Ausbau
Die Lese erfolgte parzellenweise, um die Reife jeder Partie zu respektieren. Die Vinifikation erfolgt getrennt für jede Terroireinheit. Anschließend reift der Wein in Eichenfässern, was eine harmonische Integration des Holzes in die Weinstruktur ermöglicht.
Rebsorten
Diese Cuvée besteht aus 55 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot, 6 % Petit Verdot und 4 % Cabernet Franc.




