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Château d'Yquem 1982
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Exklusive weine

Château d'Yquem 1982

1er cru Supérieur - - - Weiss - Einzelheiten
Parker | 92
J. Robinson | 16,5
R. Gabriel | 19
Wine Spectator | 88
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Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 16. Juli 2026

Bewertungen und Rating

92

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Dieser Jahrgang, der wegen der Regenfälle, die die Lese in Sauternes beeinträchtigten, stark geschmäht wurde, erwies sich in Wahrheit als herausragend – sowohl für Yquem als auch für den nahe gelegenen Nachbarn Chateau Suduiraut, die einen großen Teil ihrer Ernte einbringen konnten, bevor der Regen Schaden anrichtete. Yquem wartete anschließend, bis die Weinberge abgetrocknet waren, und las die letzten Trauben am 7. November. Der 1982er zeigt einen sehr zugänglichen, früh ansprechenden Yquem-Stil: üppig und saftig, mit Aromen von honiggetränkter Ananas, Pfirsich und Aprikose; Botrytis ist vorhanden, aber nicht in großem Ausmaß. Am Gaumen ist er massiv, dicht und beinahe so beeindruckend wie der 1983er, doch man spürt nicht das gleiche Maß an Länge oder potenzieller Komplexität. Nichtsdestotrotz ist dies ein großer Yquem, der aufgrund der Aufmerksamkeit für 1983 und 1986 etwas übersehen wurde. Erwartete Trinkreife: jetzt–2020. Zuletzt verkostet: 12/90.

88

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Tief bernsteinfarbene Farbe, mit Noten von gewürzter Orange, Klee und Moschus, die sich samtig anfühlen und in einem leicht opulenten Finale ausklingen. Ein schwieriger Jahrgang für Sauternes, doch hier bleibt die deutlichere Süße gut im Zaum und bewahrt das weiche Mundgefühl von Anfang bis Ende. -- Vertikalverkostung von Yquem (nicht blind) (Juli 2014). Jetzt trinken.

19

/20

Jancis Robinson

Jancis Robinson

Gelesen vom 16. September bis 5. November nach einem heißen, trockenen Sommer. Für mich ist es absurd, dass dieser Wein für so viel weniger verkauft wird als das, was die Märkte bereit sind zu zahlen, etwa für Ch Lafite 1982. RS 100 g/l. Leuchtendes Orange. Intensive Aromen von Gerstenzucker. Süß, ja, aber so frisch und lebendig – keine Schwere. Dieser Wein hat richtig Auftrieb! Vielleicht nicht extrem lang, aber er ist so erfrischend! (JR)

94

/100

Vinous

Neal Martin

Der Yquem 1982 ist einer der wenigen wirklich beeindruckenden Sauternes aus einem für die Appellation schwierigen Jahrgang. Diese Flasche, im Château verkostet, bestätigt den Eindruck derjenigen, die zwei Jahre zuvor bei Hatched probiert wurde. In der Nase zeigt der 1982 Aromen von Geißblatt und Quitte, vielleicht einen Hauch floraler, wirkt dabei jedoch sehr ausdrucksstark und womöglich sogar präziser definiert als der höher eingeschätzte 1983. Am Gaumen ist er gut ausbalanciert, mit einem spritzig-würzigen Auftakt und einer feinen, getragenen Säureader. Bis zum harmonischen Finale bleibt er lebendig und präzise. Bon vin. Verkostet bei der Yquem-Vertikale im Château.

93

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Ein schöner d’Yquem, aber nicht wirklich mitreißend. Der Wein bewegt sich eher auf der orangigen, tropischen Seite des Stilspektrums, mit Nuancen von Karamell, Melasse und braunem Zucker, die die Noten von kandierter Orangenschale, Melasse und Mandarine begleiten, abgerundet von einer Palette an Gewürzen und Butterscotch. Trinkreife: 2022–2037.

94

/100

Falstaff

Falstaff

Leuchtendes, mittelkräftiges Goldgelb mit silbrigen Reflexen. Verführerisches Bouquet mit intensiven Nuancen von Blütenhonig, Orangenmarmelade und Mandarine, dazu etwas Lanolin und Safran. Komplex und saftig, mit gut eingebundener Süße; wirkt kompakt und kraftvoll. Angenehme Holz- und Gewürznoten im Abgang. Ein eher traditioneller Stil aufgrund des warmen Jahrgangs, bereits voll ausgereift und vielseitig.

20

/20

Weinwisser

Dem 1982er habe ich lange Unrecht getan. Der hatte irgendwie Mühe, sich zu entwickeln … jetzt sind ihm die Schuhe zu klein geworden und er macht endlich seinen Weg (vermutlich barfuss) zu einem klassischen Yquem. Intensives Gelb. Komplexe und ausgeprägte Nase mit typischen Noten wie Safran, Honig, Aprikosen, gebrannten Mandeln und Orangenschale. Der Gaumen zeigt eine Dichte, die ich bei diesem Jahrgang nie erlebt habe. Er ist kräftig, vollmundig, cremig, verführerisch. Zum 5. Mal getrunken, zum ersten Mal so hoch bewertet. Die alten Notizen habe ich verbrannt.

19

/20

René Gabriel

Mit diesem Yquem wurde mir die bedeutendste Lehre zuteil sowie die Einsicht, dass man eben einen Yquem nie zu jung (unter zehn Jahren Reife) anfassen sollte. Permanent habe diesen 82er, jedes Mal, wenn er mir wieder in den Gaumen kam, höher bewertet. Begonnen hatte alles mit 15/20 Punkten im Jahr 1989. 1991 lag er bei 16/20 Punkten. Eine Notiz vom Jahr 1992: Entwickelt sich mehr und mehr positiv; Toastnote, Caramel, Mandeln, gut eingepackte Botrytis. Wirkt im Gaumen sehr jung mit entsprechenden Reserven, viel Rückaroma. Ich habe ihn zu Unrecht getadelt und hebe ihn jetzt zur Rehabilitation auf die gleiche Stufe wie den Suduiraut Cuvée de la Madame gleichen Jahrganges. Jetzt verstehe ich auch, weshalb selbst unter den Angestellten auf diesem Château Meinungsverschiedenheiten bestehen, ob der 82er oder der 83er der grössere Wein ist? Immer mehr gelange ich zu der Überzeugung, dass dieser Yquem langsam aber sicher auf 19/20 Punkte zusteuert. Er wird einfach immer besser. 1997 aus einer Flasche getrunken, die eine ganze Woche lang im Kühlschrank stand: Ein kleiner Schluck, der mir bestätigte, dass er mittlerweile wirklich 19/20 Punkte macht und zu den ganz grossen Yquem-Jahrgängen gehört. Eine andere Probe: Wir tranken zuvor neun verschiedene rote 82er Bordeaux. Einige schielten schon auf meine mitgebrachten Cigarren und dann folgte ein unaufmerksamer Moment, als die gefüllten Gläser mit diesem phänomenalen 82er d'Yquem aus dem Keller von Jo Ziltener (Danke Jo!) hingestellt wurden. Ich roch daran und leerte das Glas in einem Zug. Den Wein behielt ich gut drei Minuten im Gaumen und mit jeder Sekunde spürte ich dieses unendliche Wohlgefühl, einen ganz grossen d'Yquem im Gaumen zu drehen. Notiert habe ich nichts – aber natürlich noch einmal nachgeschenkt! 98: Mittleres Gelb; goldene Reflexe, leuchtend. Intensives, konzentriertes Bouquet; viel Aromen, die sich zusammen mit der schönen Botrytis-Note einen herrlichen Nasentanz liefern, helles Caramel schwingt mit – eine geballte Kraft. Im Gaumen superb balanciert; frische Beeren- und andere Fruchtnoten, Honig, Vanille, reiches, langes Finale. Wenn dieser 82er Yquem so weiter macht, dann kann er gar ein 20/20 Punkte-Wein werden. 01: Jo Ziltener brachte eine Flasche mit. Während sich die Kollegen eine breite Cigarre anzündeten, schenkte ich mir flugs ein zweites Glas ein. 03: Aus einer halben Flasche zeigt er jetzt eine schöne Reife; die betörende Süsse vermischt sich mit einer pfeffrigen, Frische verleihenden Botrytis. Im Gaumen fett, reich und eine richtige Aromenorgie (19/20). 06: Im Restaurant Delice in Stuttgart. Peter Eltschinger hatte nebst den Motorrad- auch noch die Spendierhosen an und orderte sich diese Flasche. Irgendwie wird diese Yquem immer frischer und pfeffriger. Machte einen Heidenspass und war entprechend schnell leer. 09: Wird jetzt milder und weicher. (19/20). 10: Reiches, fettes Nasenbild, so richtig Rubens-haft, Mailänder Gebäcknote, fast Buttrig mit Botrytishaften Leimtönen, im Innern Orangenzeste und Cakesfrüchte. Im Gaumen fast überreich, burgundisch, viel Töne von frisch gehackten, hellen Sultaninen, im Extrakt feines Marzipan, Angelika, Gluccose mit einer Säure, die nur mit grosser Mühe den reichen Zucker auszubalancieren vermag. Wer behauptet, dass ganz grosse Sauternes oft an einen dicklichen Likör erinnern, der kann es hier bei jedem verdeutlicht beweisen. (19/20). 12: Recht dunkles Gelb, leuchtend. Faszinierendes, parfümiertes Bouquet, heller Rosinenduft, Honig, gedörrte, ungeschwefelte Aprikosen, da sind wesentlich mehr Schichten drin als beim Suduiraut, milder Druck, filigrane Süsse. Der Gaumen ist komplex und cremig-elegant, Caramel, Mandelgebäck, Orangeat im Extrakt zeigend. Das Ganze ist ein Akt der Noblesse und Finesse. Seit Jahren legt dieser unterschätzte Yquem jedes Mal noch eine Quäntchen zu, also ist da eine weitere Jahrzehnte-Lebensgarantie mit verpackt. (19/20). 13: Auf Lafaurie-Peyraguey beim Dekaden-Diner getrunken. Mittleres Gelb mit orangem Schimmer. Delikates Bouquet, sehr vielschichtig, weisser Pfeffer, kandierte Orangenschalen, darunter heller Röstnoten zeigend, welche dem filigranen Bouquet eine nussige Note verleihen. Im Gaumen mit feinster Rasse und vielen Finessen aufwartend, das sensationelle, vielleicht etwas schlank anmutende, dafür sehr lange Finale ist von hellem Nougat, Caramel und frischem Zitronenraspel geprägt. (19/20). 22: Magnum. Orange-goldene Farbe. Offenes Bouquet mit einer fein pfeffrigen, parfümierten Botrytis, sehr vielschichtig mit kandiertem Honig, frisch geröstete Kirmesmandeln, Curcuma, hellen Aprikosen und einer Nuance Safran. Im Gaumen tänzerisch, die Süsse ist fein abgestimmt mit der perfekt balancierenden Säure. Im aromatischen Finale ist er zart buttrig mit Creme brulée Aromen. (19/20).

19

/20

André Kunz

Samtenes, dichtes, volles, cremiges Bouquet, Caramel, kandierte Früchte, Rosinen, Nougat, Türkischer Honig. Dichter, cremiger, eleganter, fein opulenter Gaumen mit kräftiger, cremiger Süsse, fein opulenter Struktur, gut eingebundener Säure, vielfältiger, kräftiger Aromatik, langer, molliger Abgang. 19/20 trinken - 2030

91

/100

Jane Anson

Jane Anson

Granny-Smith-Apfel, seidige und weiche Textur, frische Säure, Noten von Quitte, Safran und Trüffel, dazu sanfte Zitrusanklänge. Weniger Konzentration als in vielen Jahrgängen von Yquem; der Wein befindet sich auf einem Plateau und wird sich von hier an nicht weiter verbessern. Anders als bei den Rotweinen aus Bordeaux war 1982 in Sauternes komplizierter, und am Ende wurden für die endgültige Cuvée nur die allerersten Durchgänge durch den Weinberg im September verwendet. Dennoch bleibt dies ein magischer Wein, bei dem es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen. 108 g/l Zucker, einer der niedrigsten jemals verzeichneten Werte. Alexandre de Lur Saluces, Direktor.

97

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Der d’Yquem 1982 zeigt sich in einem mittleren Goldton mit bernsteinfarbenen Nuancen. Er braucht etwas Schwenken und Geduld, bevor sich Aromen von Praliné, eingelegten Zitronen, Apfelmus und staubiger Erde aus dem Glas lösen, gefolgt von Anklängen von Limettenblatt und Tabakblatt. Am Gaumen ist er vollmundig, rassig und komplex, geprägt von Zitrus- und mineralischen Schichten, und klingt in einem langen Finale mit einer zitronigen Crème-brûlée-Note aus. Der Restzucker beträgt 108,4 g/l.

98

/100

Le Figaro Vin

Der Jahrgang 1982 hat einen schönen Yquem hervorgebracht: reich und voll, sehr geprägt von kandierten Früchten, in seiner Großzügigkeit unvergleichlich. Gute Struktur, mit einer ganz leichten Hohlstelle, die ihm jedoch eine luftigere Seite verleiht. 13,2 % vol. und 108 g/l. Säure: 4,51 g H2SO4.

96

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Also war das die Flasche! Der Wein setzt sein schönes, nobles Abenteuer fort. Tief kupferfarben und intensiv. Sehr feine, subtile Nase, zart vanillig, die einen Eindruck von Zeitlosigkeit vermittelt. Am Gaumen schmelzend, luftig, seidig und kraftvoll, mit einem sehr schönen Fruchtglanz. Subtiler Abgang, noble Textur. Großartig. Ein großer Erfolg von Yquem, den ich stets höher eingeschätzt habe als den 1983er.

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Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1