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Château d'Yquem 1996
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Château d'Yquem 1996

1er cru Supérieur - - - Weiss - Einzelheiten
Parker | 95
J. Robinson | 18.5
R. Gabriel | 16
Wine Spectator | 96
The Wine Independent | 97
CHF 468.00 inkl. MwSt.
(
CHF 468.00 / Einheit
)
Verpackung : Flasche (75cl)
1 x 75CL
CHF 468.00

Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 16. Juli 2026

Bewertungen und Rating

95

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Im Vergleich zu den opulenten Aromen des 1997 zeigt sich Yquem 1996 deutlich zurückhaltender, auch wenn hier sehr viel passiert. Helles Gold im Glas, dazu ein noch straffes, aber vielversprechendes Bouquet aus gerösteten Haselnüssen, Crème brûlée, Vanilleschoten, Honig, Orangenmarmelade und Pfirsichen. Dieser Wein mit mittlerem bis vollem Körper offenbart in seiner kontrollierten, präzise abgemessenen Art enorme Kraft. Bewundernswert sind Säure, Fülle, Textur und Reinheit dieses makellos vinifizierten Yquem. Dennoch ist Geduld gefragt. Erwartete Trinkreife: 2012–2060. Hinweis: Yquem reift 42 Monate in 100 % neuen Eichenfässern. Fassproben sind nicht gestattet, und der Wein kommt erst 5 Jahre nach dem Jahrgang auf den Markt. So wird beispielsweise der 1998 irgendwann 2003 veröffentlicht; der 2001 erst 2006.

96

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Der Wein tendiert zur exotischen Seite, mit Mango- und Guavennoten im Vordergrund, während Aromen von Ahornsirup, Dattel, Blutorange und Zitrusöl dahinter für Fülle sorgen. Im Abgang schaltet er noch einmal einen Gang höher und hebt mit Akzenten von Geißblatt, Orangenblüte und Frangipane ab. Zeigt heute nahezu ungebändigte Kraft, bewahrt dabei aber einen ausgeprägten Zug. Ein sehr beeindruckender Auftritt in einem eher unterschätzten Jahrgang. -- Yquem-Vertikale ohne Blindverkostung (Juli 2014). Jetzt trinken bis 2035.

18

/20

Jancis Robinson

Julia Harding MW

Halbe Flasche. Tiefgoldene Farbe, herzhafte/leicht säuerliche Aromen von Aprikose und Orangenschale. Intensiv, viskos, dicht, und am Gaumen noch mit einer leicht griffigen Textur. Große Tiefe, Noten von Mandel und Bratapfel, und all diese Süße wird von einer belebenden Säure ausbalanciert. Wirkt noch so jung und verspricht noch mehr. (JH)

95

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Eine Schönheit, die schon jetzt richtig Spaß macht zu verkosten und zu genießen – mit einem Profil von Honig, Aprikose, Gewürzen, Ananas, Orangenschale und Vanilleschote. Säurearm und mit üppigem, rundem Stil trifft dieses Glas voller Sonnenschein und Genuss genau den richtigen Punkt.

16

/20

Weinwisser

Diesen Wein zu verkosten konnte man früher mit einem Gang ins Kasino vergleichen. Man gewann oder verlor, wobei die Chancen bei den Glücksspielen doch geringer waren; immer wieder gab es Flaschen mit starkem Nagellack- Ton. Inzwischen hat sich die Situation gebessert. Mittleres Goldgelb. Akazienhonig, Zitrone, Aprikose, Safran. Rassiger Charakter im Gaumen mit ausgeprägter Struktur, was für die Zukunft spricht. Fruchtaromen wie Mandarine und Aprikose. Anstatt Botrytis merkt man eher die Überreife der Beeren. Markante Säure im Finale. Ob ihm die Zeit eine Chance gibt, ein grosser Yquem zu werden? Es ist mein Hochzeitsjahr, müsste doch gut kommen!

16

/20

René Gabriel

02: Wie kann so etwas funktionieren? Der Wein wird produziert und in Flaschen gefüllt. Im Jahr 2002 wird er via etwa 20 Bordeaux-Négociants lanciert. Hunderte von Weinhändlern kaufen davon und bieten ihn für ein Schweinegeld möglichen Käufern an. Mir war der Preis viel zu hoch, sodass ich sämtliche "Allokationen" ausschlug. Glücklicherweise! Denn dieser Schluck, den man mir an einem Wine & Dine in Düsseldorf in einem Nobelrestaurant zelebrierte, war eine Art süsse Geisterbahn. Und der Horrorvision nicht genug, ich musste den Wein auch noch kommentieren. Kaum wollte ich zu den tadelnden Tiraden anheben, schaute ich in glückliche Gesichter von nicht wenigen Etikettentrinkern. Somit wählte ich den generellen Yquem-Lobes-Hit-Song und konnte Gott sei Dank – aus Zeitmangel – ins Flugzeug nach Zürich flüchten, um einen Weinkurs der Académie du Vin wahrzunehmen. Dort gab es dann einen einfachen, aber sehr gut gelungenen 1998er Haut-Bergeron. In den rund zwei Wochen danach touchierte ich mindestens noch 30 weitere grosse Sauternes. Dies erlaubt mir heute, während ich die Erinnerungen zu diesem doch eher missratenen 96er Yquem in die Tasten hacke, einen relativ neutralen und umfassenden Überblick: Helles, brillantes Gelb mit lindengrünem Touch. Die Nase ist erschreckend grasig; vegetal und fauliger Blattnote, die Süsse präsentiert sich defensiv mit einem Hauch Akazienhonig, der Duft ist metallisch – im Prinzip völlig grün. Im Gaumen eine Karikatur von einem Yquem; süss, drahtig mit einem komischen Fruchtfleisch, welches weder Agrumen, noch Aprikosen, noch Orangen zeigt. Doch irgendwie sind es dann doch noch Aprikosen (allerdings völlig unreife!), die im leicht bitteren Finale spürbar werden. Yquem müsste sich wirklich überlegen, ob man nicht eine Art Zweitmarke aufbauen sollte. Solch miese Leistungen wie in den Jahrgängen 1993, 1994 und 1996 in Flaschen gefüllt wurden, müssten doch irgendwann auch die dümmsten Weintrinker auf die Idee bringen, dass Prestige und Qualität in diesen speziellen Fällen zwei völlig verschiedene Begriffe sind und einem Yquem in keiner Art und Weise nähern oder gar tangieren. Bei Gerichtsfällen werden solche Delikte mit "Vorspiegelung falscher Tatsachen" strengstens geahndet. (13/20). 11: Der Wein hat sich gemacht und zeigt eine Nase die zuerst an Gelatine und Gluccose erinnert, Safran und Apfelmus, erzwungene Botrytis, im Finale Patchoulifrucht. Ein recht guter Sauternes - aber ein mässiger Yquem. (16/20). 14: Ich durfte/musste den Wein an zwei Abenden kommentieren. Es ist ja schon ein schöner und auch ein sehr guter Sauternes. Aber ein Yquem mit dieser Leistung kostet halt immer noch viel zu viel.

97

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Der Yquem 1996 zeigt sich in einem blassen bis mittelkräftigen Bernsteinton. Lebhafte Düfte von Orangenblüte, Geißblatt und Ananas-Upside-down-Kuchen steigen aus dem Glas und machen Noten von grüner Mango, Limetten-Cordial und gemahlenem Ingwer Platz. Am Gaumen wirkt er recht herzhaft und energiegeladen, mit strahlenden Zitrus- und Tropenfruchtaromen, getragen von einer rassigen Struktur, und endet anmutig, perfekt ausbalanciert, mit einem lang anhaltenden Duft. Der Restzucker beträgt 122 Gramm pro Liter.

88

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Wie beim 1994er ist die Entwicklung dieses Weins enttäuschend. Rauchige, einfache Nase. Fruchtiger, einfacher Gaumen mit mittlerer Länge. Deutliche Unterschiede von Flasche zu Flasche.

Beschreibung

Verkostungstipps für den Château d’Yquem 1996

Verkostung

Robe
Im Glas zeigt sich der Wein in einer schönen goldgelben Robe.

Nase
Intensiv: die Nase verbindet harmonisch elegante fruchtige Düfte (Aprikose, Feige, Quitte) und Zitrusfrüchte (Grapefruit) mit subtilen floralen und holzigen Noten (Vanille, geröstetes Brot).

Gaumen
Ein runder und schmackhafter Auftakt, gefolgt von einem reinen, anhaltenden und ausgewogenen Gaumen.

Ein komplexer und raffinierter Sauternes-Wein

Das Weingut

Südlich von Bordeaux gelegen, gehört das Château d'Yquem zu den absoluten Top-Referenzen im Sauternes. Dieser legendäre Premier Cru Classé Supérieur profitiert von einem außergewöhnlichen Terroir und bringt weltweit gesuchte Süßweine hervor.

Der Weinberg

Das Château d’Yquem ist ein außergewöhnlicher Ort, eingebettet in die Hügel der Appellation Sauternes, mit hundert Hektar Weinbergen, die auf einer Mosaik von kieselsandigen Terroirs gepflanzt sind.

Der Jahrgang

Ein milder und regnerischer Winter geht einem relativ milden und trockenen Frühjahr und Frühsommer voraus. August ist geprägt von starken Gewittern, gefolgt von einem kühlen und sehr trockenen September, Bedingungen, die eine gleichmäßige und stetige Reifung der Beeren sowie die gesundheitliche Qualität des Weinbergs gewährleisten. Die Ernte erfolgte in 6 Durchgängen zwischen dem 16. September und dem 24. Oktober.

Assemblage

Sémillon
Sauvignon Blanc

Château d'Yquem 1996
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Zum Schutz der Jugend verbietet das Gesetz den Verkauf von Wein, Bier und Apfelwein an unter 16-Jährige sowie den Verkauf von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.
2.0.1