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Château Tertre Roteboeuf 1993

Château Tertre Roteboeuf 1993

Grand cru - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 90
R. Gabriel | 15
CHF 472.00 inkl. MwSt.
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Verpackung : Flasche (75cl)
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Bewertungen und Rating

88

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Voll ausgereift und am besten in den nächsten 3–4 Jahren zu trinken, gehört der 1993er von Tertre Roteboeuf zu den besseren Weinen dieses schwierigen Jahrgangs. Mittlerer Körper, mit Aromen von Pflaume, Erde, Pilz und Backpflaume; ein großzügig ausgestatteter 1993er, der noch immer eine überraschend tiefe Pflaumen-/Kirschfarbe zeigt, süße Frucht im Auftakt, mittleren Körper sowie ausgezeichnete Tiefe, Reife und Gesamtbalance. Angesichts des bescheidenen Rufs des Jahrgangs dürfte der Wein für wenig Geld zu haben sein. Eine der Kirschen, die man aus 1993 pflücken sollte. Trinkreife: jetzt–2014. Zuletzt verkostet: 12/02.

15

/20

René Gabriel

94: Fassprobe (18/20): Duftet nach einem toskanischen Wein; Kaffee, Amarenakirschen, Zwetschgen, sehr komplex. Im Gaumen eine fast aufdringliche Holzdominanz (Buche), sehr fleischig, kompakt, bourgeois, griffig. Ein nahezu masochistisch arrogantes St. Emilion-Erlebnis! 96: Momentan ein Traumwein mit einer wohlduftenden, leicht konfitürigen Süsse in der Nase. Saftiger, fülliger Gaumen, trinkt sich jetzt wunderschön (18/20). 01: Mein Gott! Wir mussten den Wein, der eigentlich jetzt wunderschön reif sein sollte, fast abbeissen: Noch immer eine sehr dunkle, wenig gereifte Farbe. Leicht florales, kompaktes Bouquet mit einer ätherischen Note darin (daraus wurden nach einer halben Stunde sogar feine Essigtöne!), Lakritze, roter Holunder, rohe, gehackte Zwetschgen und ein pfeffriger Duft. Im Gaumen satt, wieder eine unreife, aufrauhende Säure, die den festen Körper dominiert, nasses Herbstlaub, kernige Tannine und unreife Pflaumen. Vom Potential her ein an sich gewaltiger, beeindruckender Wein, der aber überhaupt keine Harmonie ausstrahlt, sondern eben immer mehr die bereits im Fass festgestellte Arroganz auslebt. Schade um das geprellte Vergnügen, denn mit 100 Franken wäre dieser Wein im Restaurant ein echtes Schnäppchen gewesen. So bleibt jetzt halt nur eine eher bescheidene Punktezahl und ein kleines Quentchen Hoffnung übrig, weil der Wein doch ein recht grosses Potential zeigt. 07: Auf Tertre-Rôteboeuf anlässlich eines Mittagessens. Die Nase ist recht schön, zeigt Rosenpfeffer und fein erdige Töne. Im Gaumen kernige Tannine, die zwar den Wein erhalten, aber ihn auch unlogisch pfeffrig machen. Wird sich nicht mehr verbessern können.

16

/20

André Kunz

Süßes, metallisches, schlankes, würziges Bukett mit Rosinen, feinem Blechton. Schlanker, metallischer Gaumen mit schlanker Struktur. Metallischer Abgang. 16/20 austrinken.

84

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Dunkelrote Farbe. Mittlere bis gute Intensität. Leichte Entwicklung. Gekochte, pflanzliche Noten in der Nase. Hinweis auf Essigsäure beim Schwenken. Hinter einem runden Körper trocknet dieser Wein den Mund aus und enttäuscht mich. Zu holzbetont und ohne Finesse.

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Tertre Roteboeuf 1993

Verkostung

Farbe

Die Farbe zeigt ein tiefes Granatrot mit purpurroten Rubinreflexen und zeugt von einer bemerkenswerten Konzentration für diesen Jahrgang.

Nase

In der Nase öffnen sich Aromen reifer schwarzer Früchte, insbesondere Pflaume, Schwarzkirsche und Cassis, begleitet von erdigen Noten und neuem Holz. Mit der Belüftung entwickelt sich das Bouquet zu komplexeren Nuancen von Trockenfrüchten, exotischen Gewürzen, gegrilltem Fleisch und Mokka und offenbart ein für seine Entwicklung typisches empyreumatisches Aromenspektrum.

Gaumen

Am Gaumen zeigt sich eine ausgezeichnete Tiefe mit moderaten, über die Zeit gut eingebundenen Tanninen. Die Textur wirkt samtig und seidig und bietet eine ausgewogene Tanninstruktur. Aromen roter und schwarzer Früchte halten frisch an, begleitet von erdigen und würzigen Akzenten. Der Abgang zieht sich elegant hin, getragen von Noten von Kirsche, Himbeere und Kakao.

Weinpairing

Dieser Wein harmoniert perfekt mit gebratenem oder gegrilltem rotem Fleisch wie Rind, Lamm oder Wild. Ebenso begleitet er Entenfleisch, geschmortes Kalb sowie gereifte Hartkäse mit großem Genuss. Gerichte mit Pilzen oder Trüffel sind ebenfalls hervorragende Kombinationen.

Service und Lagerung

Der Château Tertre Roteboeuf 1993 wird idealerweise bei einer Temperatur von etwa 15,5 °C serviert. Ein Öffnen dreißig Minuten vor dem Servieren ermöglicht es dem Wein, sich voll zu entfalten. Voll ausgereift, sollte dieser Jahrgang jetzt genossen werden, um seine aromatische Komplexität und seine bewahrte Frische zu würdigen.

Weitere Merkmale

Dieser Wein wurde achtzehn bis vierundzwanzig Monate lang in zu 100 % neuen Fässern aus französischer Eiche ausgebaut, was eine subtile Einbindung der Holzaromen verleiht, ohne je den fruchtigen Ausdruck zu dominieren. Die hohe natürliche Säure trägt dazu bei, Lebendigkeit und Frische trotz mehr als drei Jahrzehnten Reife zu bewahren.

Die Eleganz eines großen Weins aus Saint-Émilion in einem anspruchsvollen Jahrgang

Das Weingut

In Saint-Laurent-des-Combes in der Appellation Saint-Émilion gelegen, erstreckt sich das Château Tertre Roteboeuf über 6 Hektar Weinberge an süd-/südostausgerichteten Ton-Kalk-Hängen. Ende der 1970er-Jahre von François Mitjavile übernommen, der das Weingut heute gemeinsam mit seiner Ehefrau Émilie führt, zeichnet sich das Anwesen durch eine handwerklich geprägte Weinbauphilosophie aus: sehr niedrig erzogene Reben, Begrünung, späte Handlese, Vinifikation ohne zugesetzte Hefen und ein langer Ausbau in neuen Fässern – und damit die wohl vollendetste Ausdrucksform der Weine von den Hängen des Bordelais.

Der Weinberg

Der Weinberg von Château Tertre Roteboeuf profitiert von einer außergewöhnlichen, amphitheaterartigen Lage an den Hängen von Saint-Émilion, mit einer optimalen Süd-Südost-Exposition, die einen regelrechten natürlichen Sonnenfänger schafft. Die Böden bestehen aus einer komplexen Struktur aus fünf verschiedenen Tonarten auf einem Kalksteinsockel, was eine relativ kühle Bodencharakteristik verleiht und eine schrittweise, späte Reifung der Trauben begünstigt. Diese Besonderheit ermöglicht das Erreichen einer vollständigen physiologischen Reife. Die Pflanzdichte beträgt 5 155 Rebstöcke pro Hektar, wobei die Reben im Cordon niedriger erzogen werden als in den benachbarten Betrieben, wodurch ein etwas wärmeres Mikroklima entsteht.

Der Jahrgang

Der Jahrgang 1993 erwies sich für den gesamten Bordelaiser Weinbau als schwierig, da ungünstige Witterungsbedingungen in vielen Betrieben Konzentration und Reife begrenzten. Dank einer rigorosen Weinbergsarbeit und der am Château Tertre Roteboeuf praktizierten Philosophie später Lesetermine bei optimaler Reife vermochte dieser Jahrgang jedoch, die Einschränkungen des Jahres zu überwinden und in diesem Kontext einen Wein von bemerkenswerter Qualität hervorzubringen.

Vinifikation und Ausbau

Die Vinifikation des Château Tertre Roteboeuf 1993 erfolgte in temperaturgeregelten Betontanks mit einer Extraktion bei hohen Temperaturen von bis zu 35 °C, wodurch Tannine und Farbstoffe optimal gelöst werden konnten. Die Erträge wurden auf maximal sechsunddreißig Hektoliter pro Hektar begrenzt, um eine intensive Konzentration zu gewährleisten. Der Ausbau erfolgte über achtzehn bis vierundzwanzig Monate in zu 100 % neuen Fässern aus französischer Eiche, mit regelmäßigen Umfüllungen nach Geschmack.

Rebsorten

Merlot und Cabernet Franc

Château Tertre Roteboeuf 1993
2.0.0